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Willkommen

 

... bei der Abteilung Ernährungs- und Haushaltswissenschaft und ihre Didaktik.

 

Wir bilden aus für die Studiengänge des Lehramtes

  • ab  WS 2011/12 für das Fach Alltagskultur & Gesundheit (Sek. I) und Sport & Gesundheit (Primarstufe)
  • für das Fach Haushalt/Textil (Studienordnung bis Sommersemester 2011)

und sind beteiligt am

... und an vielen anderen Aktivitäten.

 

Wollen Sie mehr zu unserem Fach wissen, dann informieren Sie sich auf der Homepage

  • unserer Fachdidaktischen Gesellschaft „Haushalt in Bildung und Forschung (HaBiFo) e. V. “ unter www.habifo.de    - hier können Sie auch kostenlos den Newsletter  bestellen
  • des Projektes „Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen“ (REVIS) unter www.evb-online.de. – hier finden Sie viele  Informationen, fachwissenschaftliche und Fachdidaktische Positionspapiere, Ergebnisse einer Analyse  von Unterrichtsmaterial, ein Glossar und vieles andere mehr.
  • der Fachdidaktischen Fachzeitschrift "Haushalt in Bildung und Forschung" www.hibifo.de

Pressemeldung zum Weltverbrauchertag 15. März

… und jährlich grüßt das Murmeltier

Ausbau und strukturelle Sicherung der Verbraucherbildung dringender denn je

 

Am  15. März  ist Weltverbrauchertag – jährlich umgeben von neuen Lebensmittelskandalen und anderen Herausforderungen für die Konsumenten und Konsumentinnen. Ob bei falsch deklarierten Eiern, Pferdefleisch in der Lasagne, Internetfallen, falschen bzw. überflüssigen Versicherungen oder ‚Datenklau‘, sofort wird von der Politik der ‚mündige Verbraucher‘ gefordert, der durch rationales und verantwortliches Handeln solche Entwicklungen bewältigen, einschränken oder gar verhindern soll. Verbunden wird damit häufig die Forderung nach einer entsprechenden Bildung in der Schule.

Die Realität sieht jedoch anders aus, denn statt einer strukturellen Verankerung der Verbraucherbildung in Bildungsplänen wird diese eher abgebaut und zentrale Kulturkompetenzen für eine nachhaltige Lebensführung werden nicht (mehr) vermittelt. Die Realität in den Schulen zeigt leider auch: Wenn die Ressourcen für die Bildung begrenzt werden, wird am schnellsten an der Bildung für die alltägliche Lebensführung gespart.

Aspekte der Verbraucherbildung finden sich derzeit in unterschiedlichen Fächern wieder. Verbraucherbildung gibt es verbindlich allerdings nur in einzelnen Schularten zumeist den Hauptschulen. Eine kompetenzorientierte Bildung, welche die Zusammenhänge mit den Entscheidungs- und Hand­lungsmöglichkeiten in der alltäglichen Lebensführung ein­übt, verlangt eine eigene fachliche und didaktische Kompetenz. Dabei werden die  Perspektiven und Handlungsalternativen der Verbraucherinnen und Verbraucher mit den Herausforderungen einer nachhaltigen gesellschaftlichen Entwicklung verbunden. Diese fachlichen Grundlagen sind – neben den wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen – wesentliche Inhalte der Fächer, die sich auf die alltägliche Lebensführung im Haushalt beziehen und in denen Konsum und Ernährung Schwerpunkte sind.

Kompetente, kritische, verantwortlich und selbstbestimmt handelnde Verbraucherinnen und Verbraucher sind heute zunehmend gefordert. Damit sie nicht überfordert werden sind folgende Schritte aus der Sicht der Arbeitsgemeinschaft der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Deutschland, Österreich und der Schweiz (D-A-CH-Verband) folgende Maßnahmen erforderlich:

§  In den Lehr- und Bildungsplänen sollte Verbraucherbildung für alle Schülerinnen und Schüler verbindlich verankert werden.

§  Es werden vermehrt Lehrkräfte benötigt, die einen modernen, unabhängigen Ernährungs- und Verbraucherbildungs-Unterricht  professionell durchführen.

§  An den Hochschulen muss eine den Anforderungen angemessene Lehrerbildung im Bereich der Ernährungs- und Verbraucherbildung aufgebaut, gesichert und gestärkt werden.

 

Kontakt:

Prof.'in Dr. Kirsten Schlegel-Matthies           
Universität Paderborn
Fakultät für Naturwissenschaften           
Department Sport & Gesundheit               
Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit       
Warburger Str. 100                   
33098 Paderborn
                           
Fon    +49 (0) 52 51 – 60 21 87
Fax    +49 (0) 52 51 – 60 34 25
E-Mail: Kirsten.Schlegel-Matthies(at)upb.de
Homepage:    http://dsg.uni-paderborn.de/evb

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zuletzt geändert am 13.08.2013 Feedback