
Theaterpädagogik
|
|
- Braucht man Vorerfahrung?
Nein. Wichtig ist der Wunsch und das Interesse, sich in theaterpädagogischen Fragestellungen zu bewegen und sich im Theaterspielen und im Theateranleiten auszuprobieren. Von den aktuellen eingeschriebenen Studierende haben etwa zwei Drittel Vorerfahrungen über Schultheatergruppen oder andere Theaterinitiativen, ein Drittel kommt ohne Vorerfahrung. Ziel des Studiengangs ist es, neben den grundlegenden theoretischen Kenntnissen in Theatertheorie und Theaterpädagogik auch Fertigkeiten im Theaterspielen und Theateranleiten zu vermitteln. - Sind die Angebote des EW-Studiengangs Spiel- und Theaterpädagogik (SuT) nur für Studierende, die sich eingeschrieben haben?
Nein, jeder PH-Studierende kann teilnehmen. Allerdings werden in Seminaren, bei denen Teilnehmerbegrenzung besteht, bei Überbelegung die Studierenden des EW-Studiengangs vorgezogen. - Wann beginnt man am besten mit dem Erweiterungsstudium?
So früh wie möglich. Dann ist die Chance größer, die Vielfalt des Studiengangs kennenzulernen und zu erproben. Außerdem steigt die Chance, in praxisorientierten Theaterproduktionen der Theaterseminare oder der PH-Theatergruppe mitzuwirken. - Muss man die Module in der Reihenfolge 1-4 belegen?
Die Module müssen nicht in der gegebenen Reihenfolge studiert werden. Es empfiehlt sich zwar, das Modul 1 zuerst zu studieren, aber das ist aus stundenplantechnischen Gründen nicht immer möglich. - Kann man Veranstaltungen der Spiel- und Theaterpädagogik belegen, auch wenn man nicht in diesen Studiengang eingeschrieben ist?
Ja, die Veranstaltungen stehen allen PH-studierenden offen. Es kann allerdings sein, dass bei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl Studierende des EW-Studiengangs Vorrang erhalten. - Angenommen ich bemerke, dass mir der Studiengang nicht so sehr zusagt oder zu viel Zeit in Anspruch nimmt, ist es möglich auszusteigen? Wäre die Exmatrikulation in irgendeiner Form sichtbar (Zeugnisse etc.)?
In diesem Fall meldet man sich ab bzw. man meldet sich nicht zur Abschlussprüfung an. Es entstehen keine Nachteile und kein Zeugniseintrag. - Spielt man im Studiengang auch Theater?
Ja, im Modul 3 wird hauptsächlich die Qualifikation zum eigenen Theaterspiel geschult. - Wie soll man sich den Studiengang einteilen?
Ich würde schnell in die praktischen Sachen einsteigen (Basisgruppe und praxisorientierte Seminare), damit Sie schauspielerisch und als Spielleiter Erfahrungen sammeln. Vielleicht haben Sie so auch eher die Möglichkeit, mal in einer öffentlichen Aufführung mitzumachen. Im Einführungsseminar und in der Basisgruppe werden viele Hilfen für Neueinsteiger gegeben. - Wie sieht die Prüfung aus?
Es gibt eine 30-minütige Abschlussprüfung zu Fragen der Theaterpädagogik und der Theatertheorie. Näheres siehe bei Menüpunkt Prüfung - Wann macht man am besten Prüfung? Man kann parallel zum 1. Staatsexamen oder danach Prüfung machen. Es hängt von der individuellen Prüfungsplanung ab. Erfahrungen der letzten Semester zeigen, dass etwa die Hälfte der Studierenden parallel zum Hauptexamen auch Theaterpädagogikprüfung macht – und etwa die Hälfte ein Semester später, teilweise sind sie dann schon im Referendariat.
- Zählen die einzelnen Modulprüfungen auch schon mit in die Endnote für die Staatsexamen?
Die Module haben keine einzelnen Prüfungen. Es gibt nur eine Abschlussprüfung ( 30 Minuten). Diese Prüfung und die Note stehen außerhalb des 1. Staatsexamens und erhalten ein eigenes kleines Zeugnis. - Wie viel Zeit muss man einrechnen, wenn man den EW-Studiengang belegt?
Die Ausbildungszeit beträgt insgesamt 20 Semesterwochenstunden , also insgesamt 300 Stunden plus Praktikum (80 Stunden). Dazu kommen normale Hausarbeiten im Rahmen des Scheinerwerbs und Proben für Auftritte im Rahmen des Studiums.
|
zuletzt geändert am 18.10.2009 E-Mail an: verhoeven@ph-heidelberg.de
|
|