Analoger Videoschnitt Am analogen Videoschnittplatz
können Sie Ihr Videomaterial mittels S-VHS/VHS Player/Rekorder
oder DV-Player und Bildmischer bildgenau aneinanderkopieren und Titel,
Überblendungen und Tricks einfügen. Wenn der Film fertiggestellt
ist können Sie Geräusche oder Musiken einfach unterlegen.
Das Videomaterial kann in S-VHS, VHS oder DV aufgenommen sein und /oder
von einer kleinen Kassette (z.B. VHS-C) stammen. Video8 oder HI 8 können
von uns auf S-VHS/VHS überspielt werden.
Wenn Sie nach einer Einweisung in die Schnitttechnik immer noch Fragen
haben oder vor einem Problem stehen, hilft ihnen einer unserer Techniker.
Verfahren: Linearer Schnitt
Chronologisches Vorgehen beim herkömmlichen elektronischen Schnitt(Vorgang
bei dem Teile eines Bild- und/oder Tonmaterial von einem Zuspielband auf
ein Schnittband kopiert werden. Die Schnitte müssen in ihrer letztendlichen
Reihenfolge nacheinander vorgenommen werden. Kürzungen oder Verlängerungen
einzelner Szenen innerhalb des fertigen Beitrages sind nur mit Kopieren
oder mit einem Neuschnitt verbunden.
Mögliche Verfahren sind hier der Assemble-Schnitt, der Insert-Schnitt
und die Nachvertonung.
Assembleschnitt (Anfügeschnitt)
Im Assemblebetrieb wird die neue Szene exakt angefügt. Dabei wird
allerdings vorhandenes Bild, HiFi- und Randspurton (Längsspurton)
sowie Synchronsignal komplett überschrieben.
Insertschnitt (Einfügeschnitt)
Passgenaues Einfügen neuer Szenen in ein bespieltes Videoband. Die
für stabile Bilder wichtigen Synchronimpulse bleiben dabei erhalten.
Beim analogen Insertschnitt werden auch die HiFi-Tonspuren neu überspielt.
Eine optimale Schnittqualität gibt es nur in Verbindung mit einem
Fliegenden Löschkopf.
Bei der Nachvertonung wird nur der Randspurton (Längsspurton) neu bespielt, der Originalton auf der HiFispur bleibt erhalten. Beim Abpielen auf HiFi-Videorekordern muß darauf geachtet werden das die entsprechende Tonspur ausgewählt wird, das es sonst zu Tonmischungen zwischen O-Ton und Nach-Ton kommen kann, nur O-Ton oder nur Nach-Ton abgespielt wird. Auf Monorekordern wird grundsätzlich nur der Randspurton (Längsspurton) abgespielt. Um sicherzugehen das, falls gewünscht, der O-Ton nur untermalt und immer (auf allen Geräten) mit abgespielt wird, ist bei bei der Nachvertonung der Originalton dem Nachvertonungston zuzumischen.
Digitaler Videoschnitt Ihr Video können sie natürlich nicht nur Analog = Linear (auf VHS/S-VHS- Rekordern) sondern auch Digital = Nonlinear (auf PC-Systemen) weiterbearbeiten. Hier gibt es ein Angebot von Einsteigerschnittsystemen (Pinnacle Studio 9Plus) über die Matrox RT 2500/RTX bis zur High End Schnittlösung (Media100 iFinish). Weitere Informationen dazu finden Sie unter Digitaler Videoschnitt.