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Vorlesungszeit

Wintersemester
2010/11:

18.10.2010 - 12.02.2011

vorlesungsfreie Tage:

23.12.2010 - 07.01.2011

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Tagung

Kulturelle Kindheit

vom:
12.-13.11.2010
in: Osnabrück

 

Download für:
"Personal- und Führungs- kräfteberatung für Bildungsein-richtungen
in der frühen Kindheit"

Wehrmann Comites Consulting

 

 

Leitfaden für die Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten

1 Allgemeine und prüfungsordnungsbezogene Hinweise

Hier werden noch allgemeine und auf die Prüfungsordnung bezogene Hinweise erfolgen.

2 Aufbau

2.1 Allgemeine Hinweise
2.1.1 Empirische Arbeiten
2.1.2 „Literaturarbeiten“ (theoretische Arbeiten)
2.2 Fragestellung
2.3 Methode
2.4 Ergebnisse
2.5 Diskussion/Interpretation
2.6 Zusammenfassung
2.7 Literaturverzeichnis

3 Formale Gestaltung

3.1 Allgemeine Hinweise
3.2 Titelblatt
3.3 Inhaltsverzeichnis
3.4 Überschriften
3.5 Graphische Darstellungen/Abbildungen, Tabellen
3.6 Zitate und Abkürzungen
3.7 Literaturangaben im laufenden Text
3.8 Anmerkungen
3.9 Literaturverzeichnis
3.10 Anhang
3.11 Persönliche Erklärung

2    Aufbau

2.1   Allgemeine Hinweise

2.1.1  Empirische Arbeiten

Bei der Anfertigung empirischer Arbeiten ist es üblich, zuerst die Frage zu klären, was untersucht werden soll. Dann muss dargestellt werden, auf welche Art und Weise die Untersuchung durchgeführt wurde. Darauf folgt die Darstellung der Ergebnisse. Die Arbeit schließt mit der Interpretation und Diskussion, d.h. einer Erläuterung bzw. Erklärung der Ergebnisse. Die Zusammenfassung soll derjenigen Leserin* einen raschen Überblick vermitteln können, die z.B. wissen möchte, ob die Arbeit das enthält, was sie hinter dem Titel vermutet. Es ergibt sich somit als „Gerüst“ für die Gliederung:  

1 Fragestellung 

2 Methode 

3 Ergebnisse 

4 Interpretation/Diskussion 

5 Zusammenfassung

Die einzelnen Punkte werden im folgenden ausführlicher erläutert.

2.1.2  „Literaturarbeiten“ (theoretische Arbeiten)

Arbeiten, die sich mit dem theoretischen Vergleich verschiedener Theorien/Theorierichtungen befassen - sogenannte Literaturarbeiten - können im Prinzip das gleiche Gliederungsschema anwenden: 

1  Darstellung der theoretischen Positionen (Fragestellung)

2  Gegenüberstellung der divergierenden Punkte, Abwägen von Pro und Contra (Ergebnisse)

3  Zusammenstellung (evtl. Synthese einer - falls möglich - vermittelnden Position bzw. Integration der gewonnenen Einsichten (Interpretation) 

4  Zusammenfassung 

2.2  Fragestellung

Einleitend ist die Fragestellung so zu formulieren, dass auch ein Leser, der sich mit diesem speziellen Problem noch nie befasst hat, sich eine Vorstellung von dem machen kann, was untersucht werden soll. (Es ist zumeist vorteilhaft, einen Gliederungspunkt „Einleitung“ der Fragestellung voranzustellen, in der die spezielle Thematik der Arbeit in einen größeren Zusammenhang einzuordnen ist.) Soweit möglich sollte die Fragestellung von einem allgemeineren Zusammenhang theoretischer und praktischer Art die Gründe ableiten, warum die Frage gerade in der vorliegenden Form aufgenommen wurde. Dazu ist es meistens notwendig, einen knappen, übersichtlichen Bericht über bereits vorliegende Untersuchungen, deren Methoden und Ergebnisse zu geben („Stand der Forschung“). Abschließend ist die Fragestellung so zu präzisieren, dass Voraussagen über den Ausgang der Untersuchung (Hypothesen) gemacht werden können.
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2.3  Methode

Mit diesem Kapitel beginnt die Darstellung der eigenen Untersuchung. Leitlinie für den Grad der Ausführlichkeit sollte sein, einer fachkundigen Leserin die Möglichkeit zu geben, die Untersuchung nachzuvollziehen. Klare Darstellung und sachliche Richtigkeit der Methode bestimmen weitgehend den Wert einer empirischen Arbeit. Im Methodenkapitel sind die Teilnehmer an der Untersuchung (Probanden, Schüler, Schülerinnen o.ä.) zu kennzeichnen hinsichtlich der für die Untersuchung relevanten Merkmale. (Als wichtig sind vor allem auch solche Fakten zu betrachten, die möglicherweise einen verzerrenden bzw. kovariierenden Einfluss auf die Ergebnisse haben könnten.) Der Ablauf der Untersuchung ist so genau wiederzugeben, dass klar ersichtlich ist, in welcher Reihenfolge was von den untersuchten Personen verlangt wurde. Außerdem ist eine genaue Wiedergabe der verwendeten Instruktionen (soweit nicht Standardinstruktionen veröffentlichter Tests) notwendig. Die einzelnen Materialien/Tests o.ä., die verwendet wurden, werden hier dargestellt (Operationalisierung der zu untersuchenden Variablen). Es ist deutlich zu machen, welche Messwerte von den untersuchten Personen erhoben wurden und welchen Auswertungsschritten sie unterzogen werden. Zusammenfassend ergeben sich also in der Regel folgende Unterabschnitte:

  • Stichprobenbeschreibung [Wer?]
  • verwendete Materialien [Was?]
  • Untersuchungsablauf, Ort und Zeit [Wie? Wo? Wann?]
  • Auswertungsgesichtspunkte.

  2.4  Ergebnisse

Hier sind die Resultate der zuvor beschriebenen Auswertungsschritte mitzuteilen, also etwa die Mittelwerte und ihre Unterschiedsprüfung, Korrelationskoeffizienten usf. Die Ergebnisse werden hinsichtlich der aufgestellten Hypothesen bewertet. Die Daten sind hier also nicht in ihrer „Rohform“, d. h. so, wie sie aufgenommen wurden, anzugeben, sondern in „verarbeiteter“ Form. Der Abstraktheitsgrad der Ergebnisdarstellung wird bestimmt durch das, was der Interpretation zugrundegelegt werden soll bzw. was zur Interpretation benötigt wird.
Wenn irgend möglich, sind tabellarische oder graphische Darstellungen zu empfehlen. Sie sollen aber immer den Text verdeutlichen oder ergänzen, ihn jedoch nie ersetzen.
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2.5  Diskussion/Interpretation

Hier soll die Verfasserin darstellen, wie sie sich das Zustandekommen ihrer Ergebnisse erklärt. Dabei sind die eigenen Ergebnisse in Zusammenhang zu bringen mit dem, was in der Fragestellung über bereits vorliegende Untersuchungen berichtet wurde. Die Ergebnisse sind auf die dort aufgestellten Hypothesen zu beziehen. Wichtig ist hier auch, die von der Verfasserin durchschaubaren Einschränkungen der Gültigkeit der Ergebnisse aufzuzeigen.

2.6  Zusammenfassung

In der Zusammenfassung soll zu jedem einzelnen Gliederungsabschnitt der Arbeit ganz kurz das Nötigste ausgeführt werden, was man braucht, um entscheiden zu können, ob man als Leser an dieser Arbeit interessiert ist.
Als grobe Faustregel gilt, dass die Zusammenfassung eine Seite nicht überschreiten sollte.

2.7  Literaturverzeichnis

Im Literaturverzeichnis sind nur die Arbeiten anzuführen, auf die im Text Bezug genommen wurde. Es ist zumeist nicht erwünscht, hier eine Bibliographie zusammenzustellen. Es muss aber jeder Autor und jede Autorin zu finden sein, die als Hilfe herangezogen wurden.

3 Formale Gestaltung

3.1  Allgemeine Hinweise

Von jeder Arbeit sind zwei (bei wissenschaftlichen Hausarbeiten) bzw. drei (bei Diplomarbeiten) getippte und gebundene Exemplare abzugeben. Der Zeilenabstand sollte nicht zu eng sein (normalerweise 1 1/2). Eine Ausnahme bilden die Beschriftungen von Tabellen und Abbildungen. Es ist zweckmäßig, links einen etwa 4-5 cm breiten Rand zu lassen, rechts sollten es ca. 1-1.5 cm sein. Nach Empfehlung des Senates der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Sommersemester 1998 sollen die Arbeiten aus ökonomischen und ökologischen Gründen zweiseitig bedruckt werden.
Absätze erleichtern die Übersichtlichkeit, können aber einen Text auch "zerhacken“, wenn ein neuer Abschnitt angefangen wird, bevor ein Gedanke zu Ende geführt ist.
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3.2  Titelblatt

Hier bitte die jeweils gültigen Regeln beim zuständigen Prüfungsamt erfragen. In der Regel wird an oberster Stelle auf dem Titelblatt der Zweck der Arbeit stehen:
 
(1) Wissenschaftliche Hausarbeit zur Ersten Staatsprüfung für das Lehramt an Sonderschulen oder
(2) Diplomarbeit (oder entsprechend andere Titel wissenschaftlicher Arbeiten). Darunter wird gewöhnlich das Thema der Arbeit angeordnet, die Studienfachrichtung, der Betreuungsdozent und Vor- und Nachname des Verfassers, sowie Ort und Datum. Es soll ebenfalls die Institution angegeben werden, an der diese Arbeit eingereicht wird: Pädagogische Hochschule Heidelberg, Fakultät I, Institut für Sonderpädagogik (o.ä.). Bei wissenschaftlichen Hausarbeiten zur Ersten Staatsprüfung sollten darüber hinaus auch die Haupt- und Nebenfachrichtung angegeben werden.

3.3  Inhaltsverzeichnis

Im Inhaltsverzeichnis sind nicht nur die einzelnen Kapitel, sondern auch deren Untergliederungen aufzuführen. Dabei ist jeweils die Seitennummer anzugeben, wo der einzelne Abschnitt beginnt. Die letzte Seite jedes Abschnittes wird nicht angegeben.
Es empfiehlt sich, die Gliederung - wie in diesem Leitfaden - nach dem Dezimalsystem vorzunehmen.

3.4  Überschriften

Kapitel und Unterkapitel sollten durch Überschriften charakterisiert werden, die möglichst prägnante inhaltliche Kennzeichnung leisten sollten. Es sollte also nicht - wie dies leider häufig geschieht - das Inhaltsverzeichnis eines Statistikbuches angegeben werden, wie beispielsweise die Überschriften "Mittelwertsvergleiche" oder "Interkorrelationen" darstellen.
Bei den „Literaturarbeiten“ können/sollten die Überschriften den „roten Faden“ herausheben.

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3.5  Graphische Darstellungen/Abbildungen, Tabellen

Eine graphische Darstellung ist immer dann wünschenswert, wenn auf diese Weise eine Vielzahl von Informationen übersichtlich zusammengefasst werden kann. Graphische Darstellungen (Abbildungen) und Tabellen sollten ohne Rückgriff auf den Text lesbar sein; alles, was man wissen muss, um die Tabelle zu verstehen, hat in Überschrift und evtl. Legende enthalten zu sein. Ist dies nicht der Fall, kann eine Graphik bzw. Tabelle sehr leicht in die Irre führen. Es ist immer darauf zu achten, die Koordinaten exakt zu benennen und die Skala für die eingetragenen Werte anzugeben (z.B. kg, DM, Klassenstufen, IQ). Graphische Darstellungen und Tabellen sollten in ihren Ausmaßen immer der Größe einer Seite angepasst sein, sie verlieren sonst leicht wieder an Übersichtlichkeit. Speziell bei Tabellen ist zu beachten, dass die mitgeteilten Zahlen nicht unnötig viele Stellen enthalten, bei jeder Angabe sollte sich der Verfasser überlegen, wie viele Dezimalstellen hier sinnvoll sind. Bei Prozentangaben ist z.B. eine Stelle hinter dem Komma in der Regel schon fast den jeweiligen Daten unangemessen. Die Computerausdrucke verführen leicht dazu, die dort angegebenen Zahlen - meist mehr als vier Stellen hinter dem Komma - zu übernehmen. Außerdem soll eine Tabelle meistens auch anzeigen, welche Bedeutung den eingetragenen Zahlen oder den Unterschieden zwischen den Zahlen im Hinblick auf statistische Prüfgrößen zukommt (statistische Signifikanz). Beispiel für eine Tabelle:

Tabelle 6 

Häufigkeiten des Einsatzes von Testverfahren in der Dysgrammatismus-Diagnostik (f: absolute, %: relative Häufigkeiten in Prozent)

   

Schule A 

Schule B

Schule C

Gesamt 

Art des Testinstruments

   f

  %

   f

  %

   f

 %

  f

  %

Intelligenztest

13

72

29

100

18

90

60

90

Wahrnehmungstest

   4

  22

  20

  69

   -

-

24

36

Schulreifetest

   6

  33

  23

  79

  13

65

42

63

Sprachentwicklungstest

  11

  21

  72

  -

   -

23

34

 

Lautprüfung

   3

  17

  24

  83

  13

65

40

60

Dysgrammatikertest

   1

   6

   8

  28

   9

50

18

27

Gesamt

 

 18

 

  29

 

 20

 

 67

Die Beschreibung der Abbildung oder Tabelle (Überschrift) wird bei Tabellen oberhalb der Tabelle (s.o.), bei Abbildungen unterhalb der Darstellung positioniert. Beispiel für eine Abbildung:

leitfaden

Abbildung 1
 

Verschiedene sprachliche Leistungen (Aufgaben aus IDIS) schwer sprachentwicklungsgestörter Kinder in Abhängigkeit vom Geschlecht

3.6  Zitate und Abkürzungen

Jeder Gedanke, der in einer Arbeit niedergeschrieben wird, muss nach seiner Herkunft gekennzeichnet werden. Wenn keine ausdrückliche Kennzeichnung erfolgt, bedeutet dies, dass der ausgeführte Gedanke von dem Verfasser als eigener aufgefasst wird oder dass er bereits Allgemeingut geworden ist. Die Wiedergabe von Literaturstellen kann sinngemäß erfolgen (siehe Beispiel 1) oder als wortgetreue Wiederholung (= Zitat). Zitate sind in Anführungszeichen zu setzen, und es ist eine genaue Angabe darüber zu machen, wo das Zitat entnommen wurde. Dazu ist die Literaturstelle mit Seitenangabe anzugeben (siehe Beispiele 2 und 3). Das soll auch geschehen, wenn es sich um eine sinngemäße Wiedergabe handelt; lediglich bei Darstellung des Inhalts bzw. Grundgedanken eines ganzen Buches oder Artikels genügt die Literaturangabe ohne Seitenzahl. Abkürzungen ohne Erläuterung sind im allgemeinen zu vermeiden. Bei so gebräuchlichen Abkürzungen wie Vp (Versuchsperson; Plural: Vpn) oder Pb (Proband; Plural: Pbn) oder solchen, die in der deutschen Schriftsprache allgemein üblich sind, kann man jedoch darauf verzichten. Einführen kann man eine Abkürzung, indem man bei der ersten Verwendung des betreffenden Wortes die Abkürzung in Klammern beifügt. Abkürzungen sind immer dann sinnvoll, wenn ein verwendeter Begriff besonders häufig wiederkehrt, zu viele Abkürzungen können das Lesen einer Arbeit zum Ratespiel werden lassen.

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3.7  Literaturangaben im laufenden Text

Im allgemeinen genügt es, Literaturangaben im Text mit dem Namen des Autors und dem Erscheinungsjahr der Veröffentlichung zu kennzeichnen (siehe Beispiel 1).
Beispiele:

  • (1) Liebmann (1901) hat als einer der ersten dieses Phänomen als "Agrammatismus infantilis" gekennzeichnet.
  • (2)  "Dysgrammatismus läßt sich allgemein kennzeichnen als die Unfähigkeit, das morphologische und syntaktische Regelsystem der Muttersprache altersgerecht zu erwerben und/oder zu gebrauchen" (Knura, 1980, S. 24).
  • (3) „Man kann nicht nicht kommunizieren“ (Watzlawick et al., 1971, S. 53).

Die Abkürzung „et al.“ (siehe Beispiel 3; aus dem Lateinischen "et alii" [und andere]; deshalb auch kein Punkt nach et !) bedeutet, dass die Arbeit mehr als zwei Verfasser hat. Beim ersten Zitieren im Text müssen alle Autoren (falls nicht mehr als sechs) aufgeführt werden, danach genügt diese Angabe et al. Bei zwei Autoren werden immer beide Namen angeführt. Der Hinweis auf die Seitenzahl entfällt, wenn die Veröffentlichung als Ganzes gemeint ist. Bei zwei Autoren wird bei der Literaturangabe im laufenden Text ein "und" zwischen den Autoren eingefügt (siehe Beispiel 4).

  • (4) Wie Kany und Schöler (2007) erläutern, ist ...

Werden die Autoren nur in einer Klammer im Text erwähnt, wie in Beispiel 5, wird das "&"-Zeichen zwischen die beiden Autoren-Namen eingefügt.

  • (5) Die Untersuchungen zum Dysgrammatismus (vgl. Dannenbauer, 1983; Füssenich & Gläß, 1985) zeigen ...

Werden zwei oder mehr Arbeiten des gleichen Verfassers verwendet, muss eine Unterscheidung ermöglicht werden, sofern dies nicht durch die Jahresangabe gewährleistet ist. Es werden dann die Arbeiten mit kleinen Buchstaben (a, b, ...) versehen (siehe Beispiel 6).

  • (6) Kornmann (1984a, 1984b, 1984c, 1984d, 1984e, 1984f) postulierte immer wieder, ...

3.8  Anmerkungen

Nach dem oben über Zitate etc. Gesagten ergibt sich für Anmerkungen kaum noch eine Notwendigkeit. Alle Informationen, die zur Arbeit gehören, sollten im laufenden Text untergebracht werden.

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3.9  Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis befindet sich üblicherweise am Ende der Arbeit. Welche Arbeiten dort aufzunehmen sind siehe oben Abschnitt 2.7.
Die im Literaturverzeichnis aufgenommenen Arbeiten werden nach dem Nachnamen ihrer Verfasser alphabetisch geordnet. Der Vorname bzw. die Vornamen werden mit dem Anfangsbuchstaben abgekürzt. Bei der Titelangabe von Büchern folgt nach dem Verfassernamen das Erscheinungsjahr in Klammern, der Titel der Veröffentlichung (nötigenfalls die Bandangabe bei einem Serienwerk), der Verlagsort und der Verlag (siehe Beispiele 7 bis 9).

  • (7) Schöler, H. (1982). Zur Entwicklung des Verstehens inkonsistenter Äußerungen. Frankfurt: R. G. Fischer.
  • (8) Grimm, H. & Schöler, H. (1985). Sprachentwicklungsdiagnostik. Göttingen: Hogrefe.
  • (9) Schöler, H., Fromm, W. & Kany, W. (Hrsg.). (1998). Spezifische Sprachentwicklungsstörung und Sprachlernen. Heidelberg: Edition Schindele im Universitätsverlag C. Winter.  

Bei Zeitschriftenaufsätzen wird nach dem Titel der Zeitschriftenname angegeben, die Nummer des Bandes und die Nummern der ersten und letzten Seite des Aufsatzes (siehe Beispiel 10).

  • (10) Schöler, H. & Moerschel, D. (1984). Anmerkungen zu einer Theorie der Sprachbehinderung im Zusammenhang mit der Entwicklung morphologischer Strukturen bei Dysgrammatikern. Die Sprachheilarbeit, 29, 95-109.

Artikel aus Sammelbänden werden wie folgt angegeben: Nach dem Autorennamen und dem Erscheinungsjahr folgen Titel des Artikels, Autoren bzw. Herausgeber des Buches, Titel des Buches, Seitenangaben des Artikels, Verlagsort, Verlag (siehe Beispiel 11).

  • (11) Schöler, H. (1985). Überlegungen zum Erwerb morphologischer Strukturformen bei dysgrammatisch sprechenden Kindern am Beispiel des Pluralmorphems. In I. Füssenich & B. Gläß (Hrsg.), Dysgrammatismus (S.165-179). Heidelberg: HVA Edition Schindele.

Hinweis:
Die obigen Zitierhinweise für Quellenangaben im Text und für die Erstellung des Literaturverzeichnis erfolgten gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Detailliertere Hinweise sind den "Richtlinien zur Manuskriptgestaltung" zu entnehmen, die 1986 von der Deutschen Gesellschaft für Psychologie im Hogrefe-Verlag Göttingen publiziert wurden (2. überarbeitete und ergänzte Auflage 1997, 3. überarb. u. erweiterte Aufl. 2007).

3.10  Anhang

Im Anhang sollte man eine Zusammenstellung der Untersuchungsunterlagen finden können. Dazu gehören Beispiele der verwendeten Materialien, genaue Instruktionen (sofern sie nicht in der Methode exakt dargestellt sind) etc. Außerdem gehört hierhin die Zusammenstellung der gewonnenen Rohwerte, also derjenigen Messwerte, so wie sie vorlagen, bevor sie dem ersten Auswertungsschritt unterzogen wurden.

3.11  Persönliche Erklärung

Auf dem letzten Blatt muss die Verfasserin/der Verfasser erklären, dass sie/er die vorliegende Arbeit selbstständig und ohne unerlaubte fremde Hilfe angefertigt hat. Diese Erklärung ist mit Datum zu versehen und handschriftlich zu unterzeichnen. Die wörtlich genaue Erklärung ist im zuständigen Prüfungsamt jeweils nachzufragen.

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... und nun viel Spaß bei der Abfassung der Arbeit!