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LeseZentrum
der Pädagogischen Hochschule Heidelberg:
Aktuelle Termine und Informationen |
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Aktuell > Zukunft Informationen zur geplanten Umstrukturierung des Lesezentrums Bernhard Rank Gemäß der vom Institut für Deutsche Sprache und Literatur und von der Fakultät für Geisteswissenschaften im Jahre 1995 beschlossenen Konzeption wurden dem Lesezentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg folgende Aufgaben übertragen:
Als Institution der Hochschule hatte sich das Lesezentrum damit als ein Forschungs- Informations- und Veranstaltungszentrum mit den thematischen Schwerpunkten "Lesesozialisation", "Rezeptionsforschung" und "Kinder- und Jugendliteratur" konstituiert (vgl. dazu auch: Lesezeichen Heft 1/1997, S. 7-14). Einige Zeit vor der Diskussion um "PISA und die Folgen" stellte es die kulturelle Bedeutung des Lesens für die Gesellschaft als ganze, für Lehre und Forschung an der Hochschule, für den Deutschunterricht und für die anderen Schulfächer in den Mittelpunkt seiner Arbeit. Im Kontext der derzeit gegebenen personellen Konstellationen und mit Blick auf die veränderte Funktionsbeschreibung der Stellen, die demnächst neu besetzt werden, lässt sich diese Konzeption so nicht mehr verwirklichen. Im Institut und in der Fakultät sind daher Überlegungen angestellt worden, wie die geleistete Arbeit sinnvoll weitergeführt werden kann. Dabei deutet sich die folgende Lösung an:
1.
Die Forschungsperspektive des Lesezentrums soll eingehen in eine neu zu konturierende "Forschungsstelle" mit dem Arbeitstitel Lesen als literale und kulturelle Praxis. Personell soll diese "Forschungsstelle" getragen werden von mindestens einer Professur im Bereich Sprachwissenschaft / Sprachdidaktik (Schwerpunkt "Schriftlichkeit" und "Textualität") und mindestens einer Professur im Bereich Literaturwissenschaft / Literaturdidaktik (Schwerpunkt "Literarische Sozialisation" und "Mediensozialisation"). Noch offen ist, inwieweit auch der Schwerpunkt "Kinder- und Jugendliteratur" dort vertreten sein wird.
2.
Daneben soll in Zusammenarbeit des Faches Deutsch mit anderen Fächern der Fakultät für Geisteswissenschaften (u.a. Englisch, Französisch, Kunst, Philosophie, Mediendidaktik) eine "Arbeitsstelle" Kinder- und Jugendliteratur im interkulturellen und intermedialen Kontext (Arbeitstitel) eingerichtet werden, deren Aufgaben in Absprache mit den beteiligten Fächern noch genauer bestimmt werden müssen. Es ist vorgesehen, dass diese "Arbeitsstelle" unter veränderten Vorzeichen auch die erfolgreiche Veranstaltungsreihe "Kinderliteratur im Gespräch" und ein den "Lesezeichen" vergleichbares Mitteilungsorgan weiterführt. Die Geschäftsführung der "Arbeitsstelle" wird die bisherige wissenschaftliche Mitarbeiterin des "Lesezentrums", Dr. Gina Weinkauff, übernehmen. Zur Erinnerung: Das Lesezentrum wurde 1983 von Bernhard Rank und Gerhard Haas an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen gegründet und 1987, nach der Auflösung dieser Hochschule, an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg neu etabliert. Seinen Aufschwung nahm es durch die von Gerhard Haas durchgesetzte Zuweisung der Stelle einer wissenschaftlichen Mitarbeiterin und durch die engagierte Arbeit von Cornelia Rosebrock. Nachdem das Lesezentrum in seiner fast fünfundzwanzigjährigen Geschichte schon einige standort- und konzeptionsbedingte Veränderungen erfolgreich bewältigt hat, ist ihm zu wünschen, dass von der vorgesehenen personellen Verstärkung des Schwerpunkts Lesen als literale und kulturelle Praxis und von der Arbeitsstelle "Kinder- und Jugendliteratur im interkulturellen und intermedialen Kontext" neue, innovative Impulse für seine Weiterentwicklung ausgehen.
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Aktualitätsprüfung : 15.02.2008 |
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