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FAQ Studium Medienpädagogik

 

Hinweis: Neuer Studiengang ab SoSe 2010

NEU ! NEU! NEU! NEU !!!!!

 

Im Sommersemester 2010 startet unser neuer Master-Studiengang "E-Learning und Medienbildung".
Weitere Informationen

 

Ziele des Erweiterungsstudiums Medienpädagogik

Das Erweiterungsstudium Medienpädagogik verbindet Medienpraxis (Video-/ Audio-/ Multimedia-Produktionen), Mediendidaktik (Präsentationstechniken, Lehr- und Lernmaterialien, Virtualisierung der Lehre etc.) und Medienwissenschaft mit praktischer Berufsausbildung (Lehrer in Aus- und Fortbildung, Transfer zum Journalismus, Lektoren im Bildungsbereich). Lehrende sind Dozenten der Hochschule wie externe Lehrbeauftragte aus Print, Hörfunk, Fernsehen, Landesbildstellen u.a.

Zulassungsvoraussetzungen zum Erweiterungsstudium

Wenn Sie bereits an der Pädagogischen Hochschule studieren, können Sie sich parallel dazu für den Studiengang Medienpädagogik immtatrikulieren. Wenn Sie nicht an der PH HD studieren oder studiert haben, ist der Abschluss des Ersten Examens erforderlich. Ob andere Studienabschlüsse anerkannt werden, kann beim Studiensekretariat erfragt werden. Die Immatrikualtion erfolgt über das Studentensekretariat.

Beginn und Abschluss des Studiums

Das Erweiterungsstudium Medienpädagogik kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester begonnen werden.
Das Studium kann erst nach dem erfolgreichen Abschluss des 1. Staatsexamens beendet werden. Genauere Details entnehmen Sie bitte der Studienordnung. Die Prüfung sieht u.a. eine 30-minütige mündliche Prüfung vor. Die Prüfung umfasst zwei Themen (à 15 Minuten), die mit den Prüfern nach den Erfordernissen der Studienordnung abgesprochen werden sowie Fragen zu einer vorgegebenen Standardliteratur, die die Breite des Wissens dokumentiert. Eine Klausur ist nach der neuen Studienordnung nicht vorgesehen. Den Prüfungstermin erhalten Sie vom Landeslehrerprüfungsamt mitgeteilt.

Zertifikat

Das Studium wird zertifiziert mit einem Zeugnis über die erfolgreich abgeschlossene staatliche Prüfung im Erweiterungsstudium. Dies führt nicht zu einem Titel oder zu einer Promotionsberechtigung. Letztere sind über das Diplomstudium möglich, das viersemestrig ausgerichtet ist und in dem Medienpädagogik als Wahlpflichtfach (auch mit Diplomarbeit) belegt werden kann.

Vierwöchiges Praktikum

Den Praktikumsplatz organisieren Sie selbst. Er ist ortsunabhängig. Vorausgesetzt wird eine Institution, bei der Sie medienpädagogische/medienwissenschaftliche Arbeit oder einen Einblick in eine Medienproduktion (z.B. in einem Sender, Werbebüro) kennen lernen. Als Praktikumsplatz wird keine Schule oder Hochschule anerkannt. Das Praktikum ist studienbegleitend möglich, sofern davon der Besuch der Lehrveranstaltungen nicht berührt wird. Vorlagen für den obligatorischen Praktikumsbericht erhalten Sie im Sekretariat des Audiovisuellen Medienzentrums.

Berufsfelder

Der Erweiterungsstudiengang Medienpädagogik vermittelt medienpädagogische Kompetenzen, die Sie für den schulischen und außerschulischen Bereich weiterqualifizieren. Als angehender Lehrer vertiefen Sie Ihr Wissen und Ihre Kompetenzen in der Medienproduktion und der Anwendung von Medien im Rahmen von Lehr-Lernprozessen. Streben Sie den außerschulischen Bereich als berufliches Ziel an, dann bietet Ihnen die medienpädagogische Qualifikation ein wichtiges Standbein für die verschiedensten medienbezogenen Berufsfelder. Hierzu gehört ebenso der medienpädagogische Sektor (kulturelle Medienarbeit mit Kindern und Jugendlichen, die medienpädagogische Bildungs- und Beratungsarbeit von Erwachsenen, der präventive Jugendmedienschutz, Kultureinrichtungen) wie das Berufsfeld von Redaktionen/Lektoren sowie freien Mitarbeitern im massenmedialen Bereich von Print, Fernsehen, Radio und Onlinediensten. Schwerpunkte sind hier die Bereiche Bildung, Wissenschaft, Information und Gestaltung.

Informationen zu medienpädagogischen Berufsfeldern finden Sie unter
- Norbert Neuß (Hrsg.): Beruf Medienpädagoge. Selbstverständnis – Ausbildung – Arbeitsfelder. München 2003.
- Schorb & Kakar: Medienpädagogik: Das Studium und seine beruflichen Konsequenzen.
- I
ngrid Geretschläger: Eine Medienpädagogin in der Erwachsenenbildung.
- Wolfgang Wunden: Berufsbild "MedienpädagogIn": ein Meilenstein der Professionalisierung des Berufs.
- Kai-Uwe Hugger: Was MedienpädagogInnen tun.

Informationen zu journalistischen Berufsfeldern finden Sie unter
- Ch. Belz & M. Haller & A. Sellheim (1999).. Berufsbilder im Journalismus, Von den alten zu den neuen Medien, Konstanz: UVK
- Ch. Naumann (1999). Sprung in die Zukunft, Mit Medien- und Kommunikationsberufen zum Erfolg, München: DVA
- Kommunikation hoch im Kurs – Stellenangebote in der Medienbranche gestiegen, in: UNI 3/2000, S.37
- Universität Bielefeld / Abteilung Geschichtswissenschaft mit vielen Literaturhinweisen für Geisteswissenschaftler zu Berufen in Medien, Kulturmanagement u.a.

letzte Aktualisierung am 17.08.2009