Wiss. Arbeiten im NTG-Institut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

PUSH nach PISA
  
Stadtrallye "Chemie in Heidelberg" -
Didaktische Gratwanderungen zwischen Lernen und Spaß

Faszination, Neuigkeiten erfahren, Spaß haben, Experimentieren und kritisch Nachfragen waren die anvisierten didaktischen Ziele der Rallye "Chemie in Heidelberg", die in der ersten Ferienwoche mit 80 Kindern und Jugendlichen stattgefunden hat.
Rahmen war ein interdisziplinäres Projektseminar im Sommersemester 2003, das einen authentischen Theorie-Praxis-Verbund anstrebte und den Studierenden der Pädagogischen Hochschule neue Arbeitsformen und deren Reflexion ermöglichen sollte. Unser Anliegen war dabei, die Studierenden mit einer Echtsituation zu konfrontieren, in der sie didaktisches Know-how, Fähigkeit zur Teamarbeit, Organisationskompetenz, Kreativität etc. erwerben konnten und beweisen mussten. Die angehenden Lehrer sollten in die Lage versetzt werden, verantwortungsvoll Projekte durchzuführen, um Verantwortung auch an ihre Schüler abgeben zu können. Entsprechend haben die Studierenden weitgehend in Eigenregie gearbeitet. Die Seminarleitung unterstützte die Studierenden als Prozessbegleiterinnen und Moderatorinnen.
Die Projektidee der Chemierallye selbst ersann Frau Jutta Fuchs vom Institut für Organisationskommunikation (IFOK) in Bensheim und wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft im Jahr der Chemie (2003) ausgezeichnet und gefördert. Mit der Umsetzung wurde die Pädagogische Hochschule Heidelberg betraut.
Aus dem komplexen Anforderungsprofil heraus haben die Studierenden folgende Rallyestationen entwickelt und beworben:

  • Schokolade selbst herzustellen macht viel Spaß; Punkte konnte man allerdings nur erwerben, in dem man auch Einiges über Schokolade lernte.
  • An der Station "Special Effects" wurden die Elemente Erde, Wasser und Luft einmal ganz anders demonstriert. In einem "knackigen" Test im Anschluss musste um die Punkte gekämpft werden.
  • Kleber aus Mehl und Kartoffeln im Labor selbst herzustellen ist eine Sache; die Klebewirkung zu testen, indem "versprengte" Einzelteile und Sammelsurien zu einem neuen Kunstwerk zusammenzubauen sind, eine andere. Aber, dafür gab's die Punkte!
  • Haargel und Hautcreme selbst herzustellen war die Aufgabe im "Chemiesalon". Mucksmäuschenstill lauschten die kleinen "Forscher" den Sicherheitsbestimmungen in der "spacemäßig" gestalteten Laborschleuse. Nur mit Schutzbrille und -kittel darf mit der Arbeit begonnen werden. Mit der besten Frisur und einigem Wissen über Emulsion & Co. konnte man die maximale Punktzahl erreichen.
  • Mit großer Ernsthaftigkeit wurde eindrucksvoll die Spur des "blauen Dunstes" verfolgt. Mit Unterstützung von Experten der Thoraxklinik in Heidelberg inszenierten Studierende eine Lernumgebung gegen den "Glimmstängel".

  • Mit Bravour haben die Studierenden die Aufgabe gelöst, Lernarrangements gemeinsam mit und bei den unten genannten externen Partnern zu entwickeln, die eine produktive Bewältigung und Ausrichtung in folgenden Spannungsfeldern darstellten:

  • den Kriterien einer subjektorientierten Didaktik genügen,
  • die Gratwanderung von Lernen und Spaß ausbalancieren,
  • den Erwartungen des Auftraggebers entsprechen,
  • auf die Möglichkeiten der außerhochschulischen Partner abgestimmt sein,
  • innerhalb ihrer eigenen interdisziplinären Projektgruppe diese realistisch erfüllen.
  • Für die Teilnehmer der ausgebuchten Rallye waren die zwei Tage wie im Flug vergangen. Die Studierenden werden sich noch einige Zeit mit ihrem "Produkt" beschäftigen. Für den Erwerb eines Scheines muss eine schriftliche Arbeit erstellt werden, die ihre Erfahrungen im Lichte wissenschaftlicher Theorien beleuchtet und bewertet.
    Unser Dank gilt der Schirmherrin Frau Oberbürgermeisterin Beate Weber, der St. Raphael-Realschule Heidelberg, dem Hölderlin Gymnasium Heidelberg, HeidelbergCement, Henkel Teroson GmbH, dem Institut für Organische Chemie der Universität Heidelberg, der Abteilung Chemie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, der Stadtbücherei, der BASF AG, den Chemie-Verbänden Baden Württemberg, BG Chemie, Roche Diagnostics GmbH und den Wild-Werken
    .

    Ein deskriptiv und exemplarisch gehaltener Abschlussbericht steht als pdf-Datei zur Verfügung (Achtung: Dateigröße 4,5 MB).

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    Ihre Ansprechpartner

  • Dr. Anneliese Wellensiek, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut Naturwissenschaft Technik Gesellschaft (NTG), Tel. 0 62 21/4 77-293, E-Mail wellensi@ph-heidelberg.de oder
  • Dr. Veronika Strittmatter-Haubold, Pädagogische Hochschule Heidelberg, Institut für Erziehungswissenschaft (IfE), Tel.: 0 62 21/4 77-402, Fax: 0 62 21/4 77-155, E-Mail: strittmatter@ph-heidelberg.de oder
  • Jutta Fuchs, Institut für Organisationskommunikation (IFOK), Tel. 0 62 51/84 16-53, E-Mail fuchs@ifok.de.

      

  • Prof. Dr. Michael Schallies
    Institut für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg
    Im Neuenheimer Feld 561, 69120 Heidelberg
    Tel.: 0 62 21 / 4 77 - 2 93
    Fax: 0 62 21 / 4 77 - 2 71
       

       
    Dr. Hans-Peter Meister
    IFOK GmbH - Institut für Organisationskommunikation
    Berliner Ring 89, 64625 Bensheim
    Tel. 0 62 51 / 84 16 - 53
    Fax 0 62 51 / 84 16 - 16

       
    Der Zeitplan

     

    Aktualisiert am  20. 4. 2004                           Kontakt:  NTG-Institut                           Websitebearbeitung:  Dr. K. Scheler
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