Ankündigung des Vortrags

Energieversorgung der Zukunft

von Dr.Ing. Guido Harms, BASF
9.6.2008 - 16:00 c.t. PH-Heidelberg, Neubau, Im Neuenheimer Feld 561, Raum B127.


Warum Energie als Thema?
Das Thema Energie ist ein Megathema und beschäftigt vom Privatmann bis zum Staatenlenker wohl so ziemlich jeden in unserer Gesellschaft. Ein Unternehmen, wie die BASF, muss sich angesichts der knapper werdenden Energie liefernden Rohstoffe, wie z.B. Öl, sehr genau überlegen, welche der zur Verfügung stehenden Optionen gewählt werden. Wie geht das Unternehmen an diese Aufgabe heran? Welche Überlegungen spielen dabei die wichtigste Rolle?


Energieeffizienz und Rohstoffwechsel
Um Konkurrenzfähig zu bleiben, muss die BASF die Kosten für die Energieversorgung, die in den Preis ihrer Produkte direkt oder indirekt eingehen, unter die der Konkurrenz senken. Sie hat für dieses Ziel zwei Optionen: Steigerung der Energieeffizienz und Wechsel von teuren zu preisgünstigen Rohstoffen. Doch wie werden diese Optionen umgesetzt? Welche Konsequenzen müssen bedacht werden?


Was bietet der Vortrag?
Im Vortrag wird zunächst der Status Quo der Versorgung des Standortes Ludwigshafen mit Energie und Rohstoffen dargestellt. Doch dieser Status Quo hat natürlich eine Geschichte. Die BASF hat bereits auf die Herausforderung durch die Ölkrise mit einer Steigerung der Energieeffizienz im Verbundstandort reagiert. Sie hat auf die Herausforderung des Umweltschutzes reagiert. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen bereitet sich das Unternehmen auf die neuen Herausforderungen vor. Wie? Das wird im Vortrag erläutert.

Wer trägt vor?
Dr. Harms ist bei der BASF verantwortlich für neue Technologien und für Themenfelder zur Energieeffizienz.
Er ist Ingenieur der Energie- und Verfahrenstechnik der seit 1995 bei der BASF arbeitet und seit 2005 im Bereich Energie, Umwelt, Gesundheit tätig ist. Sein Arbeitsgebiet heißt „Global Energy/ Waste Management“. Er wird uns den Standpunkt der BASF kompetent und authentisch vortragen.


Warum interessiert mich das als zukünftiger Lehrer?
Das Energiethema ist eines der zentralen Schlüsselprobleme unserer Zeit und wird Sie unabhängig von Ihrem Fach auch als Lehrer herausfordern. Wichtig ist es, die verschiedenen Standpunkte zu diesem Thema in der Gesellschaft zu kennen. Im Vortrag lernen Sie den Standpunkt eines der wichtigsten Unternehmen unserer Region kennen. Andere Standpunkte werden im NTG-Kolloquium folgen.

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An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist im Fach Technik ab 01.10.2008 die Stelle

eines Studienrates/einer Studienrätin (ggf. Fachschulrat/Fachschulrätin)

zu besetzen.

Zu den Aufgaben gehören

  • Fachwissenschaftliche Veranstaltungen für die Ausbildung von zukünftigen Lehrern der Sek.1 im Fach Technik
  • Fachdidaktische Veranstaltungen für die Ausbildung von Lehramtstudenten Sek.1 Fach Technik / Sek.2 Berufliche Schulen (Elektrotechnik/Informationstechnik)
  • Mitarbeit an der Konzeption fachdidaktischer Lehre
  • Praktikumsbetreuung von Studenten
  • Ausbau fachdidaktischer Labore und Werkstätten
  • Mitarbeit in der fachdidaktischen Forschung und bei der Drittmitteleinwerbung

Folgende Qualifikationen sind erforderlich

  • einschlägige abgeschlossene Ausbildung für das Lehramt an gewerblich-technischen Schulen oder im Fach Technik für allgemein bildende Schulen (Staatsexamen oder Masterabschluss)
  • oder einschlägige abgeschlossene Hochschulausbildung als Ingenieur und Erfahrungen auf dem Gebiet der beruflichen Bildung und der schulischen Allgemeinbildung

Folgende Qualifikationen sind wünschenswert:

  • Berufsausbildung im gewerblich-technischen Bereich
  • Einschlägige Erfahrungen im Bereich technischer Bildung

Die Stelle ist unbefristet.
Die Pädagogische Hochschule Heidelberg strebt eine Erhöhung des Anteils an Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb Frauen besonders auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen werden unter Angabe des Kennworts „Studienrat Technik“ bis spätestens 20.04.2008 erbeten und sind an den Dekan der Fakultät III der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Prof. Dr. Michael Schallies, Im Neuenheimer Feld 561, 69120 Heidelberg, zu richten.

Download der Stellenausschreibung als pdf Datei

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Start des Projektes WAP II

Das Projekt "Weiterbildung im Prozess der Arbeit in der Metall- und Elektroindustrie in BadenWürttemberg (WAP)" wird fortgesetzt. Nach der sehr erfolgreichen Abschlussveranstaltung - auf der auch Wirtschaftsminister Pfister sprach - entschied sich das Wirtschaftministerium dem Antrag von ITB, Uni Bremen und PH Heidelberg stattzugeben und eine Fortsetzung des Projektes mit neuen Betrieben und neuen Qualifizierungsbereichen zu genehmigen. Aktuelle und ausführliche Informationen und Materialien gibt es in Zukunft sowohl hier als auch auf der Projekthomepage www.wap.agenturq.de.

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Das Forschungsprojekt tech.kom ist am 1.2.2008 gestartet.

Der Forschungsausschuß der PH-Heidelberg finanziert dieses Projekt, in dem es um die Entwicklung von Evaluationsaufgaben zur Erfassung der technischen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern der Realschule geht. Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Fixierung vieler Betriebe auf die Noten der Schüler, die sich bei ihnen bewerben. Dabei bleibt häufig unberücksichtigt, dass die Schüler bereits Kompetenzen im technischen Bereich entwickelt haben, die durch eine Berufsausbildung weiterentwickelt werden können. Im Projekt werden nationale und internationale Konzepte zur technischen Kompetenz geprüft und auf eine mögliche Operationalisierung hin analysiert. Ziel soll es sein, ein Instrument zur Bestimmung technischer Kompetenzen zu entwickeln, einzusetzen und zu erproben.