Das Projekt

Das zentrale Ziel des Projektes ist die Entwicklung eines adaptierten, praxiserprobten und wissenschaftlich validen Instruments („Index für Inklusion“). Dieses soll der inklusiven Entwicklung von Wohn- und Unterstützungsangeboten für Menschen mit Behinderung dienen, praktikable Vorschläge für die Öffnung von Institutionen in die Gemeinde geben und damit zur gesellschaftlichen Partizipation beitragen. Mithilfe eines Fragen-Kataloges werden Impulse und Empfehlungen gegeben, das eigene Angebot aus der aktuellen Ausgangslage heraus inklusiv auszurichten und an einer inklusiven Gestaltung des Gemeinwesens mitzuwirken.

 

Der Index unterstützt die Nutzer von Wohnmöglichkeiten dabei, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen. Er wird in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern entwickelt.

 

Drei Praxiseinrichtungen und ihre Nutzer werden das Instrument in seiner Entwicklung laufend anwenden und erproben. Der in diesem Prozess entwickelte Index als konkretes Projektergebnis wird dann nachhaltig von wohnbezogenen Diensten und Einrichtungen als Praxishilfe genutzt, um sich selbst zu öffnen und vor Ort inklusionsförderliche Umgebungen zu schaffen.

 

Neben dem Instrument soll als zweites Projektergebnis eine Publikation als Fachbuch die in den Praxisorten gemachten Erfahrungen und Lehren zusammenfassen und verallgemeinern. Die Projektergebnisse sollen auch zusammengefasst in Leichter Sprache zur Verfügung gestellt werden, damit die Nutzer der Dienstleistungen selbst auch Zugang zu den gewonnenen Erkenntnissen haben.

 

Bilder Leichte Sprache:

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V., Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013