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| Hinweise auf meine aktuellen Vorlesungsangebote und ihre Kommentierung finden Sie auf der Homepage der Fachrichtung Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik. |
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!!! Hinweis auf Neuerscheinung !!!
A. Dietzel, Anja Gutjahr & M. Hintermair (2011). Warum nicht zuschlagen?! Analysen aggressiv-dissozialer Auffälligkeiten hörgeschädigter Jugendlicher aus der Sicht von Betroffenen und Fachleuten. Heidelberg: Median-Verlag. (ISBN 978-3-941146-23-5). 32.80 Euro. Das vorliegende Buch befasst sich mit der Lebenssituation von hörgeschädigten Jugendlichen, die im schulischen Alltag durch aggressiv-dissoziales Verhalten (verbale und körperliche Gewaltanwendung, Mobbing etc.) auffällig geworden sind.
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Auszeichnung für barrierefreies Informationsportal Das Internetportal www.imhplus.de wurde mit dem ersten Preis des Südwestfalen-Award 2010 ausgezeichnet als beste Website in der Kategorie „Non profit“, für die insgesamt 86 Bewerbungen vorlagen. imhplus steht für „Information für gehörlose und schwerhörige Menschen mit zusätzlichen Handicaps“. Der Preis wurde von den Industrie- und Handelskammern Arnsberg, Hagen und Siegen sowie dem Netzwerk Neue Gilde, Netzwerk für Medien und Kommunikation, ausgeschrieben.
Unter allen Beiträgen können die Nutzer einen Kommentar zu den Inhalten abgeben.
>> www.imhplus.de *********
!!! Hinweis auf weitere Buchpublikationen !!!
C. Tsirigotis & M. Hintermair (Hrsg.) (2010). Die Stimme(n) von Betroffenen. E,powerment und Ressourcenorientierung aus der Sicht von Eltern hörgeschädigter Kinder und von erwachsenen menschen mit einer Hörschädigung. Heidelberg: Median-Verlag. (ISBN 978-3-941146-08-2). 26.- Euro. Die Stimme(n) der Betroffenen… In diesem Buch kommen erwachsene Schwerhörige und Gehörlose sowie Eltern hörgeschädigter Kinder zu Wort. Sie erzählen in ihren Geschichten, wie sie mit der Herauforderung ihrer Hörschädigung oder der ihrer Kinder umgegangen sind, was sie als belastend erlebt haben und was sie stark gemacht hat. Berührend und spannend zugleich ist in jeder dieser Geschichten der Prozess, wie es gelingen kann, angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Fach(leute)meinungen (die zuweilen die eigene Meinung, die „Stimme“ rauben) wieder zum Experten für das eigene Leben zu werden und dafür zu sorgen, wahrgenommen zu werden. …Empowerment und Ressourcenorientierung aus der Sicht von Eltern hörgeschädigter Kindern und erwachsenen Menschen mit einer Hörschädigung… Die Stimme(n) der Betroffen ist ein Buch, das nicht nur Hörgeschädigten und ihren Angehörigen Mut macht. Es ist auch ein Buch, das sich an die Vielzahl von Professionen richtet, die mit hörgeschädigten Menschen zu tun haben. Es weist den Weg zum Empowerment, in dem es durch die Stimme(n) der Betroffenen aufzeigt, was zu Partizipation und gesellschaftlicher Teilhabe notwendig ist: Das fängt mit ernstnehmen und respektieren an und hört bei Orientierung an Stärken und Kompetenzen nicht auf … Mit Beiträgen von Petra Blochius, Heike Flachskampf, Ines Helke, Manfred Hintermair, Achim Keßler, Anja Kutrowatz, Lutz Pepping, Brigitte Pointner, Arzu Porsuk, Karin Scheidgen, Maria Schleimer-Plechl, Anna Stangl, Cornelia Tsirigotis
Inhalte und Autoren „Der große Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege“ – und sie brauchen gute Landkarten dafür! (Cornelia Tsirigotis und Manfred Hintermair) Die Stimme(n) von Betroffenen ernst nehmen – (k)eine Selbstverständlichkeit?!?! (Manfred Hintermair und Cornelia Tsirigotis) Geschichten von Eltern hörgeschädigter Kinder Wenn das Herz voll ist mit Liebe, hat nichts anderes (negatives) Platz (Brigitte Pointner) Lukas, hörgeschädigt – aber total normal (Achim Keßler) Ich vertraue auf Yusuf (Arzu Porsuk) Zwei Behinderungen – doppelt behindert? (Maria Schleimer-Plechl) Immer kämpfen wie eine Löwin … (Heike Flachskampf) Auf dem Weg …(Karin Scheidgen) … und mit den Flügeln der Zeit, ist die Traurigkeit davongeflogen (Anja Kutrowatz) Geschichten von erwachsenen Menschen mit einer HörschädigungÜber drei Brücken musste ich gehen (Petra Blochius) Hörbehinderung – eine Lebensherausforderung (Anna Stangl) Mit bunten Hörgeräten durchs Leben (Ines Helke) Empowerment = Kontakte + Inspiration + Netzwerkarbeit (Lutz Pepping) Was uns die Geschichten von Betroffenen erzählen – zusammenfassende Analysen und abschließende GedankenWas wir lernen können, wenn wir den Geschichten von Betroffenen zuhören –Inhaltsanalytische Betrachtungen der Empowermentgeschichten (Manfred Hintermair und Cornelia Tsirigotis) Was uns beim Lesen bewegte – Nachbetrachtungen (Cornelia Tsirigotis und Manfred Hintermair)
Das Buch "Was bedeutet es, schwerhörig zu sein" (Hrsg. Jörn Draheim & Manfred Hintermair) ist aufgrund der großen Nachfrage 2010 in 2. unveränderter Auflage erschienen.
J. Draheim & M. Hintermair (2009). "Was bedeutet es, schwerhörig zu sein?" Eine Reise in die Erfahrungswelt schwerhöriger Menschen auf der Basis autobiografischer Texte. Ein Lesebuch. Heidelberg: Median-Verlag. (ISBN 978-3-941146-02-0). 19.60 Euro. Im Zuge eines zunehmenden Verständnisses psychosozialer Arbeit aus einer Empowermentperspektive heraus bekommt die konkrete Erfahrungswelt Betroffener einen äußerst bedeutsamen Stellenwert in vieler Hinsicht. Einzutauchen in diese Erfahrungswelt ist besonders wichtig, weil es den Betroffenen ihre Stimme gibt und damit »Definitionsmacht« über ihre Angelegenheiten. Es bietet aber auch gut hörenden Menschen die Chance, sozusagen aus erster Hand zu erfahren, was »schwerhörig sein« bedeutet. Sie bekommen dadurch wichtige Impulse für die Beziehungsgestaltung mit schwerhörigen Menschen, sei es in der Frühförderung, in der Familie, in der Schule, im Beruf oder im Alltag.
M. Hintermair & C. Tsirigotis (Hrsg.) (2008). Wege zu Empowerment und Ressourcenorientierung in der Zusammenarbeit mit hörgeschädigten Menschen. Heidelberg: Median-Verlag. (ISBN 978-3-922766-98-8). 26.- Euro. Empowerment - darunter verstehen wir Konzeptionen und Arbeitsansätze in der psychosozialen Praxis, die Menschen zur Entdeckung der eigenen Stärken ermutigen und sie bei der Aneignung von Selbstbestimmung und Lebensautonomie begleiten. Ressourcenorientierung steht dabei als zentrales handlungsleitendes Prinzip von Empowerment. Die Autorinnen und Autoren dieses Buch beschreiben, auf welch vielfältige
Weise es in der Arbeit mit hörgeschädigten Menschen möglich
ist, diese bei der Entfaltung ihrer Ressourcen und persönlichen
Stärken zu unterstützen. Insgesamt 18 facettenreiche Beiträge
aus Schule, Beratung und Therapie zeigen sehr unterschiedliche Möglichkeiten,
wie die konzeptionellen Orientierungen von Empowerment und Ressourcenorientierung
in die Praxis umgesetzt werden können. "Die Empowermentperspektive enthält die Chance, die Zusammenarbeit
von hörgeschädigten Menschen und professionellen Pädagogen
und Therapeuten auf eine ganze neue Grundlage zu bringen, die eigentlich
selbstverständlich sein sollte: Eine Begegnung "auf gleicher
Augenhöhe"!" (Heiner Keupp im Geleitwort)
Inhalte und Autoren
Auf dem Weg zur ressourcenorientierten Arbeit in einer Heilpädagogischen Tagesstätte für hör- und sprachgeschädigte Kinder und Jugendliche (Monika Ebert und Trudi Schalkhaußer)
M. Hintermair (2007). Psychosoziales Wohlbefinden hörgeschädigter Menschen. Zur Bedeutung von kulturellen Orientierungen, psychischen Ressourcen und Kommunikation für das Selbstwertgefühl und die Lebenszufriedenheit hörgeschädigter Menschen. Hamburg: Signum. (ISBN 978-3-936675-19-1). 26.50 Euro. Das Buch befasst sich mit dem psychosozialen Wohlbefinden erwachsener Menschen mit einer Hörschädigung. Selbstwertgefühl und Lebenszufriedenheit stellen zwei wesentliche Indikatoren hierfür dar. Aus einer identitätstheoretischen Perspektive wird dabei die Ausprägung von Lebenszufriedenheit und Selbstwertgefühl im Kontext kultureller Orientierungen und subjektiv erlebter Zugehörigkeit sowie verfügbarer psychischer Kompetenzen wie Lebensoptimismus, Selbstwirksamkeit und Kohärenzerleben betrachtet. Die Ergebnisse einer hierzu durchgeführten Studie zeigen insbesondere die Bedeutsamkeit psychischer Ressourcen und weisen zugleich darauf hin, das die Entwicklung dieser Kompetenzen in hohem Maße mit guten kommunikativen Entwicklungsbedingungen zusammenhängt.
M. Hintermair (Hrsg.) (2006). Ethik und Hörschädigung. Reflexionen über das Gelingen von Leben unter erschwerten Bedingungen in unsicheren Zeiten. (ISBN 3-922766-90-0). 87.00 Euro. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Menschheit in vielerlei Hinsicht vor großen und umwälzenden Herausforderungen. Angesichts zunehmender Phantasien biotechnischer Machbarkeit von Menschen sowie massiver Verunsicherungen durch gesellschaftliche Veränderungsprozesse rücken Fragen danach, in welcher Welt wir leben wollen und wie wir in dieser Welt leben wollen, wieder verstärkt in den Horizont theoretischer wie praktischer Überlegungen. Für Menschen mit Behinderungen sind diese Diskussionen besonders wichtig, da sie in besonderem Maße gefährdet sind, von diesen Herausforderungen schneller, intensiver und nachhaltiger tangiert zu werden. Das vorliegende Buch befasst sich aus einer gezielt ethischen Perspektive mit der Lebenssituation hörgeschädigter Menschen und prüft, was sie für eine zufriedenstellende Lebensführung brauchen. Es ist ein kritischer Gegenentwurf zu einer Vorstellung der biotechnischen und ökonomischen Verfügbarkeit des Menschen, ein Entwurf, der an die beziehungsstiftenden und kulturschaffenden Kräfte des Menschen glaubt und daraus Energien schöpft. In dem Buch entwerfen zahlreiche nationale und internationale Fachleute aus Wissenschaft und Praxis sowie selbst Betroffene eine facettenreiche Skizze, die aufzeigt, wie Leben unter erschwerten Bedingungen gelingen kann, wenn das nötige Augenmaß für ein Angewiesensein auf Unterstützung und Ausgleich von Benachteiligung einerseits sowie das Sichtbarmachen und Einbringen eigener Stärken der Betroffenen in den sozialen und gesellschaftlichen Aushandlungsprozess andererseits gefunden wird.
Inhalte und Autoren: ... mehr als ein Vorwort (Manfred Hintermair)
Was haben Seismographen, Ethik und (Hör-)Behinderung miteinander zu tun? Einführung und Einladung zu einem ethischen Diskurs (Manfred Hintermair)
Auf dem Weg zu einer Welt ohne Behinderte? Ethische Herausforderungen
der
Hörschädigung und Sprache - Zur Geschichte des pädagogischen
Deutungssystems
Kindlicher Spracherwerb im Spannungsfeld von Laut- und Gebärdensprachen
Plädoyer für eine interdisziplinär gemeinsam verantwortete
ethische Haltung Ethische Herausforderungen und interkulturelle Kompetenz in der Arbeit mit Familien hörgeschädigter Kinder aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten (Cornelia Tsirigotis) Partnerschaften zwischen Gehörlosen und Hörenden - Ethische und kommunikative Betrachtungen (Marilyn Sass-Lehrer und Beth Sonnenstrahl Benedict) Dolmetschen für hörgeschädigte Menschen - (Bildungs-)Teilhabe voll ermöglicht? (Tobias Haug und Elvira Vega Lechermann) Leben mit einer Hörschädigung in einer Mediengesellschaft - eine ethische Herausforderung? (Bernd Rehling) Forschung im Kontext von Hörschädigung unter ethischen Gesichtspunkten - Darstellung und Rollen, Rechte und Verantwortung (John A. Albertini)
"Was Du nicht willst, das man dir tut ..." Gedanken zur Erziehung hörgeschädigter Kinder aus einer ethischen Perspektive (Barbara Galic) Den Alltag von Familien hörgeschädigter Kinder verstehen - Auftrag, Herausforderung und Chance für eine gesundheitsförderliche Lebensführung (Manfred Hintermair) "Wir Psychologen können alles und verraten nichts!" Ethische Grundsätze in der therapeutischen Arbeit mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen (Eszter Jókay) Von guten Absichten zu guten Taten - Ethische Herausforderungen in der Arbeit mit mehrfachbehinderten hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen (Inge Lobischer-Hauken und Michael Pasemann) Mit Kompass und Karte zur Integration hörgeschädigter Menschen ins Arbeitsleben (Katharina Schulz) Hilfe, Selbsthilfe, Vielfalt: Rette sich wer kann? - Ethische Aspekte der Rehabilitation und Psychotherapie bei erwachsenen Hörgeschädigten (Wolfgang Wirth) "Suchet der Stadt Bestes" (Jer 29, 4-7) - Blicke in kirchliche Praxis (Bergild Gensch) Gehörlose Menschen im Alter - Zwischen Autonomie und Fürsorge (Thomas Kaul)
Als Gehörloser die Welt sehen - fehlt da etwas? (Simon Kollien) High Tech im Kopf - Ist das Cochlea-Implantat (noch) ein ethisches Thema? (Ute Jung) Vom Annehmen des Verschieden-Seins (Renate Welter) Anders zu sein ist normal - Gedanken einer Mutter (Uta Kapp)
Ethik und Hörschädigung im 21. Jahrhundert - Forschung, Pädagogik und Politik (Marc Marschark, Cathy Rhoten und Megan Fabich)
Weitere Buchtipps: M. Hintermair (2005). Familie, kindliche Entwicklung und Hörschädigung. Heidelberg: Edition Schindele. (ISBN 3-8253-8325-3). 20.00 Euro. In dem vorliegenden Buch wird die Situation von hörgeschädigten
Kindern und ihren Familien aus einer empowerment-, ressourcen- und
bedürfnisorientierten Perspektive diskutiert.
M. Hintermair & G. Hülser (2004). Familien mit mehrfachbehinderten hörgeschädigten Kidnern. Eine Analyse aus der Sicht betroffener Eltern. Heidelberg: Median-Verlag (ISBN 3-922766-85-4). 23.00 Euro. Lebensdienliche Beratungs- und Förderkonzepte für Familien
mit behinderten Kindern im Sinne von "Empowerment" lassen
sich nur unter expliziter Berücksichtigung von Erfahrungen
und Bedürfnissen Betroffener gestalten.
M. Hintermair & Lehmann-Tremmel, G. (2003). Wider die Sprachlosigkeit. Beratung und Förderung von Familien mit gehörlosen Kindern unter Einbeziehung von Gebärdensprache und gehörlosen Fachkräften. Hamburg: Signum-Verlag (ISBN 3-927731-95-1). 18.50 Euro. Die Beratungs- und Förderkonzeptionen für Kinder mit
einer Hörbehinderung sind in Deutschland seit vielen Jahren
im Kontext einer hörgerichteten Philosophie verortet. |
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