Arbeitsstelle Antiziganismusprävention

Selbstverständnis

Intersektionalität

Antiziganismus entfaltet meist in Kombination mit anderen diskriminierenden Merkmalen in Bezug auf soziale und ethnische Herkunft, Aussehen, geschlechtliche und sexuelle Identität oder auch Weltanschauung überhaupt erst seine rassistische Wirkung.

Für die Entwicklung präventiver Handlungsmöglichkeiten ist daher unseres Erachtens ein verstärkter Fokus auf die intersektionale Verschränkung unterschiedlicher Diskriminierungsformen von Nöten.

Zusammenarbeit und Einbezug der Minderheit

Die Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Fachrichtungen sowie Institutionen und Verbänden halten wir für grundlegend, da Antiziganismus ein mehrdimensionales, historisch gewachsenes Phänomen darstellt und in allen gesellschaftlichen Bereichen und auf allen Ebenen unhinterfragt vorhanden ist und tradiert wird.

Die Gestaltung unserer Arbeit orientiert sich ganzheitlich an der aktiven Einbeziehung von Angehörigen der Minderheit und ihren Organisationen auf Augenhöhe.

Antiziganismus als Bildungsbarriere (auch an der Hochschule)

Antiziganismus ist trotz des formalen gleichberechtigten Zugangs eine zentrale Bildungsbarriere für Sinti*ze und Rom*nja auf allen Ebenen und muss demnach als solche begriffen werden.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg soll ein sicherer Ort für die Minderheit sein. Deshalb arbeiten wir eng mit der Antidiskriminierungsstelle sowie dem Gleichstellungsbüro der Hochschule zusammen.

Kontakt

Arbeitsstelle Antiziganismusprävention

Institut für Gesellschaftswissenschaften
Abteilung Geschichte
Im Neuenheimer Feld 519, 
D-69120 Heidelberg

www.azp-hd.org

Leitung

Prof. Dr. Bettina Degner
+49 6221 477-261
E-Mail
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Nadine Küßner
+49 6221 477-337
E-Mail
Homepage

Julian Santner
+49 6221 477-
E-Mail
Homepage

 

 

Die Arbeitstelle Antiziganismusprävention wird unterstützt durch das Projekt „Transfer Together - Bildungsinnovationen in der Metropolregion Rhein-Neckar“. Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/transfertogether.