InternationalStudierende

Praktika in Europa

ERASMUS+ -Praktikum

Ziel: Selbstgesuchte Praktika an Bildungseinrichtungen, Unternehmen oder Organisationen in der Europäischen Union für mindestens 2 Monate (60 Tage), Wales- und Irland-Programm

Förderung: 435 € bis 555,- € monatlich, gefördert werden bis zu 4 Monate

Der Zuschuss errechnet sich nach folgender Tabelle:

Group 1 Programme Countries with higher living costs

Denmark, Finland, Ireland, Liechtenstein, Norway, Sweden, United Kingdom, Iceland, Luxembourg

555 € pro 30 Tage

Group 2 Programme Countries with medium living costs

France, Italy, Malta, Austria, Belgium, Cyprus, Germany, Greece, Netherlands, Portugal, Spain

495 € pro 30 Tage

Group 3 Programme Countries with lower living costs

Bulgaria, Estonia, Hungary, Latvia, Lithuania, Poland, Romania, Slovakia, Former Yugoslav Republic of Macedonia, Turkey, Czech Republic, Slovenia

435 € pro 30 Tage

Bewerbungsverfahren: Infos im AAA und im Fach Englisch für Wales und Irland

Bewerbungsfrist: Infos zu den Fristen für England und Wales im Fach Englisch. Im AAA ist die Bewerbung für Praktika spätestens 2 Monate vor Praktikumsantritt einzureichen.

Die voraussichtliche Förderung pro Monat beträgt ab 300,- €, gefördert werden können ab 2 Monate (60 Tage) bis zu max. 4 Monaten. Die Bewerbung richten Sie bitte formlos an die ERASMUS-Hochschulkoordinatorin, Frau Henrike Schön, mit folgenden Angaben:

- kurze Beschreibung des Vorhabens,
- genaue Angaben zur Zielinstitution und Dauer des Praktikums,
- Angabe Pflichtpraktikum,
- Nachweis der erforderlichen Sprachkenntnisse.

Das Bewerbungsverfahren ist ab sofort eröffnet. Die Vergabe der Mobilitätsstipendien erfolgt nach Eingang der Bewerbung. Kriterien für die Bewilligung der Mobilitätsstipendien sind:

- Vollständigkeit der Bewerbung,
- zeitlicher Eingang der Bewerbung,
- Aussagekräftigkeit des Bewerbungsschreibens.

Auswahlkriterien

Über den Erfolg einer Bewerbung entscheidet eine Kommission. Es besteht kein Rechtsanspruch auf einen Zuschuss aus dem ERASMUS+-Programm. Die Förderung von nicht anerkennbaren Praktika ist nachrangig.

Das Auswahl- und Vergabeverfahren für Erasmus+ muss fair, transparent, kohärent und ordnungsgemäß dokumentiert sein. Die entsprechenden Unterlagen sind allen am Auswahlprozess beteiligten Personen zugänglich zu machen. Die Förderkriterien sind allen potenziellen Teilnehmern bekannt zu machen. Diese Kriterien gelten auch für Zero-Grant-Geförderte.
Die NA DAAD empfiehlt Projektträgern im Interesse der notwendigen Transparenz dringend, Informationen über das Erasmus+-Programm und die Bewerbungs- und Förderkriterien leicht auffindbar auf den Internetseiten (des Akademischen Auslandsamtes/International Office und ggf. der Fakultäten) zu veröffentlichen.

Verpflichtende Sprachtests

OLS-Sprachtests werden für alle 24 Sprachen der EU angeboten. Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.
Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.
Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in inter-institutional agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen müssen bei der Auswahl der Teilnehmer durch andere Nachweise abgesichert werden.

Erasmus+ Studentencharta

Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+-Programm sind in der „Erasmus+ Studentencharta“ geregelt, die jedem Studierenden vor Beginn des Auslandsaufenthalts auszuhändigen ist.


Hinweis Sonderförderung

Sonderförderung von Teilnehmern mit Behinderung
Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education: www.european-agency.org.

Hinweis Berichtspflicht

Alle Geförderten, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Im Rahmen der neuen ERASMUS+-Generation können nun auch Graduierte gefördert werden.

Bedingungen:

- Beantragung des Praktikums im letzten Jahr der jeweiligen Studienphase
- Durchführung des Praktikum innerhalb eines Jahres nach Studienende
- Nachweis der Exmatrikulation
- Hinweis: die Laufzeit des Praktikums wird auf die maximal 12 bzw. 24 Monate je Studienphase angerechnet. Nicht förderbar sind Praktika in europäischen Institutionen bzw. Organisationen, nationalen diplomatischen Vertretungen sowie Organisationen, die EU-Programme verwalten.

 

Die Erasmus-Förderung kann für max. 12 (BA/MA-Studiengänge), bzw. 24 Monate (Staatsexamen, Diplom) erfolgen. Für eine Promotion können weitere 12 Monate gefördert werden.

 

Weitere Informationen erhalten Sie im akademischen Auslandsamt bei Frau Sabine Franke (akad. Mitarbeiterin, ERASMUS+ SMS/SMP).

Mittel des Landes Baden-Württemberg

Ziel:  Praktika weltweit, in der Regel kürzer als 2 Monate

Förderung: zwischen 100,- € und 300,- € als  einmaliger Fahrkostenzuschuss

Bewerbungsverfahren: Breitenförderung, Auswahl AAA/IF

Bewerbungsfrist: vor Antritt des Praktikums im Frühjahr und bis 15. Juni für das Praktikum im Sommer

DAAD - Ostpartnerschaften

Ziel: Praktikum in Litauen, Polen und Tschechien

Förderung: einmaliger Reisekostenzuschuss (ca. 100,- €)

Bewerbungsverfahren: Projektleiter und AAA/IF: Prof. Dr Thomas Vogel, Prof. Dr. Bettina Alavi, Akad. Dir. Henrike Schön

Bewerbungsfrist: n.V.