Institut für PsychologieProfessur für Pädagogisch-Psychologische Diagnostik

Entwicklung von Lehrkompetenzen im Umgang mit multimedialen Repräsentationen
im Mathematikunterricht (kurz: Mathevignetten)

Multimediale Repräsentationen erlauben Arbeitsweisen im Mathematikunterricht, die prinzipiell ein tieferes Durchdringen des repräsentierten Sachverhalts ermöglichen können. Damit sind jedoch auch neue Herausforderungen an die Schülerinnen und Schüler verbunden. Entsprechend ergeben sich modifizierte Anforderungen an die Lehrkompetenz der Unterrichtenden.

Die Arbeitshypothese des unterrichtlichen Mehrwerts von multimedialer Repräsentationsunterstützung wird durch unterrichtsauthentische Videovignetten kombiniert mit klassischen Papier-Bleistift-Tests geprüft. Dabei werden in der ersten Projektphase spezifisch multimediale mathematische Repräsentationskompetenzen von Lehrpersonen in einem Modell entwickelt, das im unterrichtlichen Verhältnis von Lehrkraft, multimedialer Repräsentation und Schülerschaft Interdependenzen und Anforderungen beschreibt und psychometrisch erfasst. Im zweiten Projektabschnitt soll die Entwicklung dieser fachdidaktischen Kompetenz längsschnittlich modelliert und hinsichtlich ihrer prädiktiven Validität im Unterrichtshandeln untersucht werden.

Das Forschungsvorhaben ist Teil eines Forschungs- und Nachwuchskollegs an der PH Heidelberg (EKoL)
und wird durch das Land Baden-Württemberg gefördert.

Projektleiter: Markus Vogel, Tobias Dörfler
Projektmitarbeiter/-in: Julia Ollesch (01.08.2013-31.12.2016), Fabian Grünig (seit 01.08.2016)