Institut für PsychologieProfessur für Pädagogisch-Psychologische Diagnostik

Wissenschaftsverständnis im naturwissenschaftlichen Unterricht
(kurz: Wissenschaftsverständnis)

Das Projekt untersucht bei angehenden Lehrkräften den Umgang mit einem angemessenen Naturwissenschaftsverständnis. Hierzu wird ein vignettengestütztes Testinstrument entwickelt, das bestimmte Facetten des Konstrukts Nature of Science erhebt: (a) Die Differenzierung zwischen Beobachtung und Schlussfolgerung, (b) die Veränderung wissenschaftlichen Wissens im Laufe der Zeit und (c) die Bedeutung menschlicher Vorstellungskraft, Subjektivität und Kreativität für die Entwicklung von Erklärungen und Theorien. Das Instrument soll erfassen, ob angehende Lehrkräfte den inadäquaten Umgang von Lehrpersonen mit diesen Facetten in Unterrichtssituationen (Vignetten) identifizieren und daraus adäquate Handlungsalternativen ableiten können. Eingesetzt wird das Instrument in einer Längsschnitterhebung bei Lehrkräften im Vorbereitungsdienst sowie Studierenden im Rahmen einer Intervention.

Die Erkenntnisse dienen dazu, Kompetenzentwicklungen in den oben genannten Bereichen (a-c) zu modellieren sowie Empfehlungen für die Lehrerbildung abzuleiten.

Das Forschungsvorhaben ist Teil eines Forschungs- und Nachwuchskollegs an der PH Heidelberg und wird durch das Land Baden-Württemberg gefördert.

Projektleiter: Markus Rehm & Tobias Dörfler
Projektmitarbeiter: Tim Kramer