Mentoringprogramme für Promovierende, Postdocs, Coachings und weitere interne oder externe Weiterqualifizierungsangebote über die Graduate School.
Die wissenschaftliche Qualifizierungsphase ist ein langwieriger Prozess, der viele Herausforderungen und Krisen beinhalten kann. Die Graduate School hat das Ziel, den bildungswissenschaftlichen Nachwuchs (Promovierende und Postdocs) bestmöglich bei der Bewältigung dieser Herausforderungen zu begleiten.
Mentoring in der wissenschaftlichen Qualifizierungsphase kann helfen, neue Perspektiven zu gewinnen, strategisches Vorgehen zu entwickeln, Karriereziele zu verfolgen und wichtige Netzwerke zu knüpfen. So liegt der Fokus beim Mentoring – in Abgrenzung zur Promotionsbetreuung – nicht auf der inhaltlichen und forschungsmethodischen Promotionsunterstützung, sondern auf der emotionalen Ebene, dem Aufbau von Netzwerken und dem Verfolgen von Karrierezielen.
Beim One-to-One-Mentoring werden Young Researcher der Graduate School von einer Person auf ihrem Karriereweg begleitet und werden so individuell bei ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung unterstützt.
Laufzeit: i.d.R. 12 Monate
Zeitaufwand: nach individueller Vereinbarung; i.d.R 2-4 Treffen oder mehr
Mentoring-Vereinbarung: bildet den Rahmen des One-to-One Mentoring und legt Ziele, Häufigkeit und Art der Treffen, sowie Vertraulichkeit der Mentorenschaft fest
Vorlagen: Dokumentenvorlagen zu allgemeinen Informationen, Mentoring-Vereinbarung, Gesprächsprotokoll als auch Abschlussbericht finden sich im Download Bereich der Graduate School
Mentoring durch Postdocs der Graduate School
Postdocs der Graduate School stehen Promovierenden als Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung. Als Mentee können Sie von den Erfahrungen zur Promotionsphase und zur Karrierelaufbahn der Mentorinnen und Mentoren profitieren. Diese bieten Ihnen zudem eine emotionale Unterstützung auf dem Weg zum Doktortitel. [LINK zu Postdocs/Mentor:innen]
Anmeldung: Formlos per E-Mail an
Mentoring durch externe Mentorinnen und Mentoren für den sonderpädagogischen Bereich (Kooperation Nikolauspflege)
In
Anmeldung: Ausgefülltes Formular – verfügbar im Download Bereich der Graduate School – per E-Mail an
Hinweis: Abhängig von der Angebots- und Bedarfslage kann der Matching-Prozess etwas dauern. Bei Fragen und Unterstützungsbedarf können Sie sich jeder Zeit an die Graduate School wenden.
Tipp: Falls Mitglieder der Graduate School einen externen Mentor oder eine externe Mentorin gewinnen möchten, können sie hier jederzeit selbst aktiv werden. Die Graduate School unterstützt bei der Suche gerne mit Informationsmaterialien.
Speziell für promovierte Nachwuchswissenschaftler:innen (Postdocs, Juniorprofessorinnen und -professoren mit und ohne Tenure-Track) bietet die Graduiertenakademie graPH ein PH-übergreifendes Mentoring an. Das Mentoring begleitet und unterstützt die Teilnehmenden bei ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung und bietet zusätzlich Raum für den Austausch mit anderen Mentees. Informationen zum Start und zur Bewerbung finden Sie auf der Seite der
Mentoring für junge Wissenschaftlerinnen*
Das Gleichstellungsbüro bietet ein Mentoring-Programm für Doktorandinnen* und Wissenschaftlerinnen* in der Post-Doc-Phase an der PH Heidelberg. Dieses Angebot des Gleichstellungsbüros ist als Ergänzung des bestehenden Mentoring-Programms der Graduate School konzipiert. Es richtet sich speziell an Frauen; selbstverständlich können auch trans*-Personen am Programm teilnehmen (Anmerk.: Sie müssen kein Mitglied der Graduate School sein, können es aber natürlich gern werden oder bereits sein). Informationen zur Bewerbung finden Sie auf der Seite des
MuT - Mentoring und Training
Das MuT-Mentoring und Training ist ein Programm zur berufsbegleitenden Unterstützung und Förderung von hochqualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen* in Baden-Württemberg. Frauen*, die eine Professur anstreben, sollen gezielt darin unterstützt werden, ihre Kompetenzen umzusetzen und ihre Karrierechancen erfolgreicher auszuschöpfen. Durch das Programm erhalten die Teilnehmerinnen* die Gelegenheit, fördernde Beziehungen zu Wissenschaftlerinnen* und Wissenschaftlern aufzubauen, strukturelle Hindernisse zu überwinden und hochschulspezifische Kenntnisse und Erfahrungen zu gewinnen.
An dem Programm können Privatdozentinnen*, Juniorprofessorinnen*, Habilitandinnen*, Postdoktorandinnen* und Doktorandinnen* an Hochschulen in Baden-Württemberg teilnehmen.
Kontakt und weitere Informationen:
Wir bieten zwei Möglichkeiten.
Möglichkeit 1:
Die Graduate School stellt für ihre Mitglieder in Kooperation mit echt. coaching® Heidelberg ein kostenloses Coaching-Angebot bereit.
Der Kooperationsvertrag mit echt. coaching® Heidelberg sieht vor, dass Mitglieder der Graduate School der PH Heidelberg durch Personen, die bei echt. coaching eine Ausbildung durchlaufen, während ihrer Promotion gecoacht werden. Das Angebot ist auf jeweils ein Jahr angelegt und soll Young Researchern helfen, ihre sozialen, persönlichen und fachlichen Kompetenzen noch besser zu nutzen.
Durch die Kooperation mit dem externen Partner echt.coaching bietet die Graduate School die Möglichkeit einer mentalen Betreuung, ergänzend zur Promotionsbetreuung. In Einzelgesprächen mit einem unabhängigen Einzelcoaching können beispielsweise Ziele und Motive hinterfragt oder Blockaden gelöst werden. Die Young Researcher sollen dabei lernen, neue Perspektiven einzunehmen, ihren Stärken auszubauen sowie Schwächen zu akzeptieren.
Mitglieder der Graduate School können sich für hierfür in der Graduate School anmelden.
Möglichkeit 2:
Heidelberger Kompetenztraining - Das
- Das Trainingskonzept verfolgt das Ziel, über den Aufbau bzw. die Stärkung mentaler Selbststeuerungskompetenzen Menschen in ihrem Ziel- und Bedürfnisbefriedigungsstreben zu unterstützen (verkürzt und plakativ wird dies im HKT als „Entwicklung mentaler Stärke“ bezeichnet).
- Die im HKT erworbenen mentalen Strategien und Kompetenzen sollen Menschen befähigen, Herausforderungssituationen, wie z.B. ein Promotionsvorhaben, erfolgreich zu bewältigen.
- Es geht darum, Menschen durch die Stärkung ihrer Selbstwirksamkeitsüberzeugung dabei zu unterstützen, aus ihrem aktuellen IST-Zustand erfolgreich einen gewünschten Ziel- oder SOLL-Zustand zu erreichen. Psychologisch gesehen geht es darum, so genannte „Inkongruenzsituationen“ erfolgreich zu bewältigen
Das HKT wurde von Prof. Dr. Wolfgang Knörzer, Wolfgang Amler, Robert Rupp und ihrer Projektgruppe an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entwickelt und wird im pädagogischen Kontext (alle Schularten, Hochschule, Lehrerbildung, Erwachsenenbildung), in der Gesundheitsförderung und im Sport angewandt. In jedem dieser Bereiche wurde das HKT im Rahmen von Wirksamkeitsstudien evaluiert.
Webseite:
Grundlagenliteratur:
Knörzer,W./Amler,W./Rupp,R. (2011). Mentale Stärke entwickeln – Das Heidelberger Kompetenztraining in der schulischen Praxis. Weinheim: Beltz Verlag
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