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Starke Impulse für die frühe mathematische Bildung

Fragen der frühen mathematischen Bildung standen im Mittelpunkt der 7. internationalen POEM-Tagung, die von Juniorprofessorin Dr. Priska Sprenger an der Hochschule Ende Mai durchgeführt wurde.

Das "schwedische Modell"
Auftaktveranstaltung mit vollem Auditorium
von links: Prof. Dr. Christiane Benz und Jun.-Prof. Dr. Priska Sprenger
Gute Stimmung auf der internationalen Tagung an der PHHD

„Das war eine ganz besondere Konferenz“, so die Rückmeldung von vielen Teilnehmenden der 7. internationalen POEM-Konferenz an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg am 28. und 29. Mai 2026. Unter dem Titel “A Mathematics Education Perspective on Early Mathematics Learning between the Poles of Instruction and Construction” kamen internationale Wissenschaftler:innen zusammen, um aktuelle Fragen der frühen mathematischen Bildung zu diskutieren – vom Kindergarten bis zur zweiten Klasse. Die Tagung, die von Juniorprofessorin Dr. Priska Sprenger verantwortet wurde, bot damit eine wichtige Plattform für den Austausch über Forschung, Theorie und Praxis in einem Bildungsbereich, der für die Entwicklung von Kindern von zentraler Bedeutung ist.

Die Konferenz war geprägt von einer sehr offenen, produktiven und kollegialen Atmosphäre. In den Keynotes, Paper Sessions und Diskussionen kamen unterschiedliche fachliche Perspektiven zum Tragen, unter anderem die empirische Bildungsforschung, die Fachdidaktik, die Kognitionspsychologie und die Pädagogik der frühen Kindheit. Gerade diese interdisziplinäre Zusammensetzung machte den wissenschaftlichen Austausch besonders gewinnbringend. Auch die beiden Hauptvorträge von Prof. Dr. Esther Brunner und Prof. Dr. Korbinian Möller setzten wichtige Impulse für die weiteren Diskussionen. 

Besonders wertvoll waren zudem die Gespräche in den Kaffeepausen und beim Social Dinner. Dort wurden neue Kontakte geknüpft und bestehende Netzwerke vertieft. Themen und Ergebnisse dieses informellen Austauschs waren unter anderem Vernetzungstreffen zwischen verschiedenen Fachdisziplinen, die Anbahnung internationaler Kooperationen, der Austausch über Forschungsmethoden in der frühen Kindheit sowie die Beratung laufender Forschungsprojekte von Promovierenden durch anwesende Expert:innen.
Darüber hinaus hat die Tagung wichtige Impulse für die weitere wissenschaftliche Arbeit gesetzt. Im Nachgang zur Konferenz haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Beiträge für eine Open-Access-Publikation im Springer Verlag einzureichen. Die eingereichten Texte durchlaufen ein Peer-Review-Verfahren, bevor der Tagungsband veröffentlicht wird. So wirkt die POEM-Konferenz über die Veranstaltung hinaus weiter und trägt dazu bei, aktuelle Forschungsergebnisse international sichtbar zu machen. 

Mit der Ausrichtung der POEM-Konferenz konnte die PH Heidelberg ihre internationale Sichtbarkeit im Bereich der frühen mathematischen Bildung weiter stärken. Gleichzeitig hat die Tagung wichtige Impulse für Forschung, Nachwuchsförderung und Lehrkräftebildung gesetzt. Ein besonderer Dank gilt dem Rektorat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Unterstützung durch die Bereitstellung der Räume und der Infrastruktur.

Text: Priska Sprenger
Fotos: Hohenester/PHHD und Mark Sprenger