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Promovierende aus Heidelberg und Luzern tauschen sich aus

9. Tagung der Doktorierenden: Nachwuchsforschende diskutieren interdisziplinär ihre Arbeiten

Wissenschaftlicher Austausch: (Nachwuchs)Forschende der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Luzern trafen sich zur Doktorierendentagung 2026.

Vom 15. bis 17. Juni 2026 fand die 9. Doktorierendentagung der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Luzern im Seminar-Hotel Rigi in Weggis statt. Insgesamt wirkten 32 Personen mit, davon zehn Professor:innen, 17 Doktorierende, fünf Postdoktorierende/Workshopleitende. Die Tagung hat sich für den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Betreuungspersonen der beteiligten Hochschulen als wichtiger Anlass etabliert.

Seit 2018 richten die beiden Hochschulen jährlich eine Doktorierendentagung aus, organisiert von Andrea Maria Schmid und Priska Aregger unter der Leitung von Prof. Dr. Dorothee Brovelli, Prof. Dr. Markus Wilhelm und Prof. Dr. Stefanie Rinaldi (PH Luzern) sowie Prof. Dr. Markus Rehm und Prof. Dr. Hendrik Lohse-Bossenz (PH Heidelberg bzw. Universität Greifswald).

Auch in diesem Jahr bot die dreitägige Beratungskonferenz in Weggis einen inspirierenden Rahmen für einen intensiven wissenschaftlichen Austausch zwischen Nachwuchsforschenden und erfahrenen Expert:innen unterschiedlicher Disziplinen. Die Teilnehmenden – von Doktorierenden am Beginn ihrer Promotion bis hin zu Forschenden in fortgeschrittenen Promotionsphasen – präsentierten ihre empirischen Forschungsprojekte in einem interdisziplinären Umfeld und diskutierten diese. Im Mittelpunkt standen dabei der fachliche Austausch sowie eine fundierte methodische Beratung.

Ergänzt wurde die Veranstaltung durch ein vielseitiges Angebot an Workshops und individuellen Beratungsmöglichkeiten zu qualitativen und quantitativen Forschungsmethoden, überfachlichen Forschungskompetenzen sowie Fragen der wissenschaftlichen Laufbahnplanung. Dadurch entstand ein Raum mit akademischen und sozialen Aspekten, der sowohl vertiefte fachliche Diskussionen als auch die methodische Weiterentwicklung der Teilnehmenden förderte. 

„Bei der Planung der Doktorierendentagung legen wir Wert darauf, ein ausgewogenes Programm zu gestalten, das Vorträge, Beratungen und den informellen Austausch miteinander verbindet“, sagten Priska Aregger und Andrea M. Schmid, von der Geschäftsstelle Forschung und Entwicklung der PH Luzern. „Neben der fachlichen Diskussion schaffen wir bewusst Zeit und Raum für Begegnungen, spontane Gespräche und die Vernetzung der Teilnehmenden. Gerade diese Kombination aus wissenschaftlicher Vertiefung und kollegialem Miteinander macht die besondere Atmosphäre der Tagung aus. Unser Ziel ist es, ein von gegenseitigem Lernen geprägtes Umfeld zu schaffen, in dem sich Nachwuchsforschende – mit Unterstützung von Professor:innen und Postdoktorierenden – fachlich wie persönlich weiterentwickeln können.“

Die Tagung richtet sich an alle Doktorierenden der PH Luzern sowie an Nachwuchsforschende des Graduiertenkollegs EFFORT (Empirisch-Fachdidaktische Forschung & Transfer: Heidelberg–Luzern) der PHHD und ihre Betreuungspersonen. Sie hat sich als Instrument der Nachwuchsförderung etabliert und trägt wesentlich zur Qualitätssicherung sowie zur nationalen und internationalen Vernetzung in der bildungswissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschung bei.

„Die Förderung des akademischen Nachwuchses ist ein zentrales strategisches Anliegen der PH Luzern und ein wichtiger Baustein für die stetige Weiterentwicklung unserer berufsfeldbezogenen Bildungsforschung", sagte Prof. Dr. Dorothee Brovelli, Prorektorin Forschung und Entwicklung der PH Luzern.  „Die enge Zusammenarbeit mit der PHHD im Rahmen des Graduiertenkollegs EFFORT schafft ein international vernetztes Forschungsumfeld, das den wissenschaftlichen Austausch über institutionelle und nationale Grenzen hinweg stärkt. Formate wie die Doktorierendentagung bieten Nachwuchsforschenden wertvolle Möglichkeiten, ihre Projekte zu diskutieren, methodische Kompetenzen weiterzuentwickeln und wissenschaftliche Netzwerke aufzubauen. Die finanzielle Unterstützung durch swissuniversities im Rahmen der projektgebundenen Beiträge (PgB) leistete dabei einen entscheidenden Beitrag, um attraktive und qualitativ hochwertige Promotionsbedingungen zu gewährleisten. Sie ermöglichte es, innovative Förderangebote langfristig zu etablieren und die internationale Kooperation weiter auszubauen.“

Graduiertenkolleg EFFORT
Das strukturierte, binationale Graduiertenkolleg EFFORT der PH Luzern und PH Heidelberg wird im Gebiet der Fachdidaktik Natur, Mensch, Gesellschaft durch das Programm Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (2025–2028) „TP2: Kooperationen zwischen Schweizer Fach- und Pädagogischen Hochschulen und promotionsberechtigte Hochschulen in der Schweiz und im Ausland im Bereich des Doktorats“ der projektgebundenen Beiträge (PgB) von swissuniversities gefördert.

Text: Graduiertenkolleg EFFORT
Foto: PH Luzern