Von Mathematikdidaktik über Sachunterricht bis Humangeographie: Der Neuberufenenempfang des Wissenschatsministeriums machte die Vielfalt und Exzellenz der neuen Professor:innen der PHHD sichtbar.
Am gestrigen Neuberufenenempfang des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Neuen Schloss in Stuttgart nahm Rektorin Professorin Dr. Karin Vach gemeinsam mit drei der im Jahr 2025 berufenen Professor:innen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg teil. Wissenschaftsministerin Petra Olschowski würdigte bei der Feierstunde den Mut, die Exzellenz in Wissenschaft und Lehre sowie das große Engagement der Neuberufenen und hob die Bedeutung vielfältiger wissenschaftlicher Perspektiven hervor. Der Neuberufenenempfang machte deutlich, wie attraktiv Baden-Württemberg und die Pädagogische Hochschule Heidelberg als Wissenschaftsstandort sind.
Die PHHD ist stolz auf ihre neuen Professor:innen, die mit ihren fachlichen Profilen und ihrer Expertise wichtige Impulse für Forschung, Lehre und Transfer setzen.
Dr. Priska Sprenger ist Juniorprofessorin mit Tenure-Track für “Mathematik und ihre Didaktik”. Sie ist national und international äußerst präsent in der mathematikdidaktischen Forschungsgemeinschaft, überzeugt mit zahlreichen Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften sowie als Keynote-Speakerin und als Mitglied in leitender Funktionen in wissenschaftlichen Fachgesellschaften.
Dr. Stine Albers ist Professorin für “Didaktik des Sachunterrichts aus grundschulpädagogischer Perspektive”. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere auf Fragen von Bildung, Heimat und kindlichen Zugängen zur Welt sowie auf einer Sachunterrichtsdidaktik und (Selbst-)Reflexion in der pädagogischen Ausbildung. Darüber hinaus ist Albers unter anderem als Herausgeberin der Landesfachschaft Sachunterricht Baden-Württemberg und als affiliiertes Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung engagiert.
Dr. Jochen Laub ist Professor für "Humangeographie und ihre Didaktik im Kontext von Mensch-Umwelt-Systemen". In den lehramtsbezogenen Studiengängen lehrt er zur räumlichen Organisation menschlichen Handelns sowie zu den Beziehungen zwischen Mensch, Umwelt und Raum. Als Geographiedidaktiker mit humangeographischem Schwerpunkt bewegt sich seine Arbeit an der Schnittstelle von Fachwissenschaft, Pädagogik und Ethik; seine Forschungsschwerpunkte liegen unter anderem in der Neuen Kulturgeographie und der Bildung für nachhaltige Entwicklung.
Professor Dr. Thomas Knaus, der den digitalen Wandel in Bildungseinrichtungen erforscht und sich mit den Herausforderungen und Möglichkeiten von Künstlicher Intelligenz in Schule und Hochschule befasst, konnte nicht vor Ort teilnehmen.