Forschung

[Workshop] Kasuistik in der Lehrerbildung

FALLARBEIT ZUR UNTERSTÜTZUNG DER PROFESSIONELLEN ENTWICKLUNG, Donnerstag, 28. Februar 2019, 09:30 Uhr

 

Fallarbeit wird in der Lehrerbildung als Methode eingesetzt, um an Einzelfällen aus dem schulischen Alltag didaktische und pädagogische Grundprobleme zu identifizieren,  zu zeigen und auszuwerten. Damit zielt sie darauf ab, eine professionelle Entwicklung im Lehrerberuf anzubahnen und/oder zu unterstützen, denn Lehrkräfte müssen auch in ihrem Schulalltag pädagogische Situationen interpretieren können und bei Problemen angemessene Lösungen finden. Die Fallarbeit hat hier den Vorteil, dass der Handlungsdruck der Praxis wegfällt und so verschiedene Lesarten und Lösungsmöglichkeiten entwickelt werden können.

Der Workshop will neben einer Einführung in vier fallorientierte Zugänge (den biographischen, ethnographischen, unterrichtsanalytischen und entwicklungsbezogenen Zugang) durch die konkrete Auseinandersetzung mit Fällen verdeutlichen, wie in der Lehrerbildung kasuistisch gearbeitet werden kann. Fragen der Umsetzung in Seminaren (insbesondere in den „rahmenden“ fachdidaktischen Lehrveranstaltungen zum Schulpraxissemester im Master of Education) oder als Prüfungsleistungen sollen ebenfalls thematisiert werden.

Die Leitung des Workshops übernimmt Prof. Dr. Petra Wolters, Professorin für Sportwissenschaft mit den Schwerpunkten „Sport und Erziehung/Fachdidaktik Sport“ sowie „Sport und Gesellschaft“ an der Universität Vechta. Sie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit Fragen der Kasuistik (u. a. „Fallarbeit in der Sportlehrerausbildung“, Aachen 2015).

Eingeladen sind alle an Universität oder Pädagogischer Hochschule Lehrenden in den Fachwissenschaften und Fachdidaktiken der lehramtsbezogenen Studiengänge, sowie alle am Thema Kasuistik in der Lehrerbildung Interessierten.

Wo: Heidelberg School of Education, Voßstraße 2, Gebäude 4330, 69115 Heidelberg im Konferenzraum
Informationen: https://hse-heidelberg.de/events/kasuistik-der-lehrerbildung

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