ForschungKommunikation / Transfer

Open-Access-Policy

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg sieht sich dem Prinzip der öffentlichen Wissenschaft verpflichtet, um den weltweiten, freien und uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu ermöglichen. Als einen ersten Schritt auf dem Weg zur Formulierung einer entsprechenden Open-Science-Strategie hat der Senat der Hochschule im April 2018 zunächst eine „Open-Access-Policy“ verabschiedet. Die Hochschule will damit auch die Sichtbarkeit ihrer Forschungsergebnisse erhöhen.

Open-Access-Journals

Eine Übersicht über Open-Access-Zeitschriften finden Sie im Directory of Open Access Journals. Dort können Sie nach Zeitschriften in Ihrer Disziplin suchen und bekommen angezeigt, welches Peer-Review-Verfahren bei der jeweiligen Zeitschrift eingesetzt wird.

Open-Access-Fonds

Das MWK hat einen Fördertopf für Open-Access-Veröffentlichungen eingerichtet, von dem auch die nichtuniversitären Hochschulen in Baden-Württemberg profitieren; für diese stehen insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung.

Gefördert wird die primäre Veröffentlichung von Aufsätzen in Open-Access-Zeitschriften. Bis maximal 2.000 Euro der Publikationsgebühren, die für die Veröffentlichung anfallen, können aus diesem Fonds beantragt werden, wobei 50% der Gebühren durch die Hochschule selbst zu tragen sind. Wir haben zentral ein Budget für die Förderung vorgesehen. Anträge können so lange unterstützt werden, bis das Budget des MWK bzw. unser Budget aufgebraucht ist. Im zweiten Fall können z. B. Fachmittel zur Bereitstellung des von der Hochschule zu finanzierenden 50%-Betrags verwendet werden.
Autor/inn/en, die eine solche Veröffentlichung planen, können über die Bibliothek einen entsprechenden Antrag stellen. Anträge können an openaccess@remove-this.vw.ph-heidelberg.de geschickt werden (Antragsformular siehe rechts).

Gemäß den Richtlinien der DFG und den Vorgaben des MWK müssen folgende Rahmenbedingungen erfüllt sein:

  • Es können nur Artikel in originären Open-Access-Zeitschriften gefördert werden, die im jeweiligen Fach anerkannte, strenge Qualitätssicherungsverfahren anwenden. Eine Übersicht solcher Zeitschriften liefert zum Beispiel das Directory of Open Access Journals (https://doaj.org)
  • Die Publikationsgebühren dürfen – inklusive 19 % Mehrwertsteuer – eine Höhe von maximal EUR 2.000 pro Aufsatz nicht übersteigen. Bitte beachten Sie, dass im Ausland ansässige Verlage die Publikationsgebühren in der Regel ohne Mehrwertsteuer angeben. Bei Auslandswährungen addieren Sie bitte daher 19 % auf den in EUR umgerechneten Betrag, um abzuschätzen, ob die Förderhöchstgrenze eingehalten wird. Ausnahme: für Rechnungen in US-Dollar liegt die Förderhöchstgrenze bei USD 1.900. Wenn die finale Rechnung über 2000 Euro liegt, kann leider keine Förderung erfolgen, auch nicht anteilig.
  • Eine Angehörige/ein Angehöriger Ihrer Einrichtung ist als "submitting author" oder "corresponding author" für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich.
  • Aufsätze in prinzipiell subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem Modell des "hybriden Open Access" sind nicht förderfähig.
  • Jede geförderte Publikation muss einen Hinweis auf die MWK-Förderung enthalten, beispielsweise: "The article processing charge was funded by the Baden-Württemberg Ministry of Science, Research and Culture and the University of Education Heidelberg in the funding programme Open Access Publishing."