Forschung

Graduiertenkollegs

Kolleg im Rahmen des AW-ZIB

Das Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB) ist als hochschulische Einrichtung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg an der Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften als Inklusionsabteilung angesiedelt. Durch die Lehrangebote von qualifizierten Bildungsfachkräften können Studierende sowie Lehr-, Fach- und Führungskräfte inklusionsorientierte Haltungen entwickeln und langfristig die Prozesse und Kulturen in ihren späteren Arbeitsfeldern prägen (Multiplikatoren-Effekte). Das strukturierte Promotionskolleg umfasst die Begleitforschung im Zentrum. Die Forschungsvorhaben sollen partizipativ ausgerichtet und die Bildungsfachkräfte an geeigneten Stellen aktiv beteiligt werden. Unter der Leitung von Prof. Dr. Vera Heyl und Prof. Dr. Karin Terfloth sowie einer Juniorprofessur bearbeiten die DoktorandInnen mit partizipativer Ausrichtung drei Teilprojekte, in denen die Wirkungen der Bildungsarbeit, die Evaluation und Weiterentwicklung der Bildungsangebote sowie die Evaluation und Weiterentwicklung der Qualifizierung der Bildungsfachkräfte untersucht werden.

Weitere Informationen sind auf der Homepage des Annelie-Wellensiek-Zentrums abrufbar.

i-Ping

internationales Promotionskolleg in den Didaktiken der Natur- und Gesellschaftswissenschaften

Das an den Pädagogischen Hochschulen Luzern und Heidelberg angesiedelte schweizerisch-deutsche Promotionskolleg „i-ping“ führt die beiden Partnerhochschulen in der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses zusammen. Im Kolleg arbeiten 12 Promovierende sowie 10 Professorinnen und Professoren aus Heidelberg und Luzern an insgesamt 12 Forschungsprojekten. Das Kolleg i-ping ermöglicht den Doktorandinnen und Doktoranden die Teilnahme an der Forschungsinfrastruktur beider Hochschulen. In das Kolleg fließt vor allem die Forschungsexpertise aus den Fachdidaktiken der Fächer Biologie, Chemie, Deutsch, Geschichte, Mathematik, Philosophie, Physik und des Sachunterrichts ein. Die Sprecherin und die Sprecher des Kollegs Professor Dr. Dorothee Brovelli, Professor Dr. Markus Rehm und Professor Dr. Markus Wilhelm kennen die Strukturen beider Hochschulen seit vielen Jahren und können nun dank der Finanzierung aus Luzern die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen vor allem in der Forschung weiter ausbauen. Das Ziel des Kollegs ist es, den Doktorandinnen und Doktoranden eine effektive Promotionsphase zu ermöglichen. Durch die Kumulation der Forschungsexpertise beider Hochschulen sind neben einer intensiven Betreuung und Beratung vor allem die umfangreichen Fortbildungsangebote beider Hochschulen zu nennen. Dies wird ermöglicht, in dem jeweils ein schweizerisch-deutsches Tandem die Betreuung je eines Promovierenden übernimmt.

DiaKom

Promotionskolleg „Diagnostische Kompetenz von Lehrkräften: Einflüsse, Struktur und Förderung (DiaKom)“

Das Forschungs- und Nachwuchskolleg widmet sich der Aufklärung von Einflüssen, Strukturen und Fördermöglichkeiten diagnostischer Kompetenz. Einen systematischen Zugriff auf die vielfältigen Aspekte dieses Konstruktbündels liefert dabei die Unterscheidung von diagnostischen Dispositionen (Wissen, Motivation), Prozessen des diagnostischen Denkens (Wahrnehmen, Interpretieren, Handeln) und der Performanz diagnostischen Handelns.

Zwölf Teilprojekte kombinieren dabei rezente Forschungsansätze und nutzen Verfahren der Kompetenzmodellierung, der Erfassung von Urteilsgenauigkeit und der experimentell kontrollierten Variation von relevanten Einflussvariablen auf Seiten der Lehrperson. Insbesondere durch die Kooperationen zwischen Psychologie, Erziehungswissenschaft und Fachdidaktiken soll die Befundlage erweitert und das theoretische Verständnis diagnostischer Kompetenz verbessert und systematisiert werden. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Vom fachsensiblen Sprachunterricht zum sprachsensiblen Fachunterricht

Promotionskolleg „Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache (DaF/DaZ): Vom fachsensiblen Sprachunterricht zum sprachsensiblen Fachunterricht“

Seit dem 01.08.2020 geht das Promotionskolleg DaF/DaZ "Vom fachsensiblen Sprachunterricht zum sprachsensiblen Fachunterricht", ein gemeinsames Projekt der sechs baden-württembergischen Pädagogischen Hochschulen, in die zweite Förderphase. In der ersten Förderphase lag der Fokus des Forschungsinteresses auf den Gelingensbedingungen für eine erfolgreiche Bildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Deutsch als Zweitsprache, die über keine hinreichenden Kompetenzen in bildungs- und fachsprachlichen Registern verfügen. Die Teilprojekte der zweiten Förderphase schließen an die Ergebnisse aus dem Promotionskolleg DaF/DaZ I an. Ein Schwerpunkt der Arbeit im hochschulübergreifenden Promotionskolleg ist der Ausbau der fachlichen Sprachbildung im Unterricht. 

Das Heidelberger Teilprojekt ImPuLsE (Im Praktikum unterrichtliches LehrerInnenhandeln professionalisieren: sprachliche Entwicklung unterstützen lernen) entwickelt und erforscht hierzu ein konversationsanalytisch basiertes Interaktionstraining für (angehende) Fachlehrkräfte. (https://www.ph-heidelberg.de/schliecker-elena/forschung.html)