F III / IGWGES

Geschichte

Willkommen auf der Seite der 'Abteilung Geschichte und ihre Didaktik' an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Hier bekommen Sie aktuelle Informationen über das Fach Geschichte, das Studium und die Arbeit in Lehre und Forschung.

Außerdem stehen Ihnen eine Reihe von Dokumenten zum Download zur Verfügung. Zudem erhalten Sie einige Hinweise zu anderen interessanten Webadressen.

Aktuelles:

Einladung zur hochschulöffentlichen Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Plakat zur Veranstaltung: Briefe aus dem Konzentrationslager 1933/34

Das Fach Geschichte lädt herzlich zur Veranstaltung
"Briefe aus dem Konzentrationslager 1933/34"
zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus ein.

Zeit: Fr, 25. Januar 2019, 10 – 12 Uhr
Ort: INF 519, TO 206
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Zum Veranstaltungsplakat als pdf-Download.

Feierveranstaltung zum Studienjahr 2018

Bild der Absolvent*innen des Studienjahres 2015
Verabschiedung der Examinierten des Studienjahres 2015
Bild der Preisverleihung des Uwe-Uffelmann-Preises
von rechts: Preisträgerin Vivian Colbert, Renate Uffelmann, Filippo Carlà-Uhink, Manfred Seidenfuß

Uwe-Uffelmann-Preis geht dieses Jahr an Frau Vivian Colbert

Im Rahmen der Feierveranstaltung zum Studienjahr 2018 in der Aula der Pädagogischen Hochschule am 16. November hielt Prof. Dr. Manfred Seidenfuß zunächst einen knappen Bericht über die Aktivitäten des Faches in Forschung und Lehre. Er informierte über die Exkursionen nach Kroatien (Filippo Carlà-Uhink und Manfred Seidenfuß) und nach Buchenwald Anette Hettinger), das Festcolloquium für Bettina Alavi an der Pädagogischen Hochschule und den Neujahrsempfang in der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte, die neue Kooperation mit dem Lobdengau-Museum Ladenburg und bedankte sich bedankte sich bei der studentischen Fachschaft, die auch bei dieser Feier tatkräftig Hand anlegte. Manfred Seidenfuß und Bettina Alavi waren in diesem Jahr in aktiver Rolle auf dem Historikertag präsent. Und die beiden Projektmitarbeiter, Dr. Mario Resch und Dr. Christian Heuer sorgten ebenso dafür, dass die geschichtsdidaktische Forschung am Standort Heidelberg national und international wahrgenommen wurde. Während Frau Nadine Povoden als neue Mitarbeiterin im Projekt „Antiziganismusprävention“ vorgestellt werden konnte, musste Prof. Dr. Filippo Carlà-Uhink verabschiedet werden, der zum Oktober 2018 einen Ruf auf die W3-Professur der Alten Geschichte an der Universität Potsdam erhalten hatte.

Vor der Verabschiedung der Examinierten des Studienjahres durch Anette Hettinger, Bettina Alavi und Manfred Seidenfuß wurde der in diesem Jahr aufgestockte und mit 800 Euro dotierte Uwe-Uffelmann-Preis vergeben. „Interesse an Innovation“, dieses Narrativ stehe für die ersten Jahre von Uwe Uffelmann, der mit 33 Jahren zunächst als Dozent und dann als Professor im Fach wirkte. Ganz gewiss traf er an der PH Prof. Dr. Ernst Meyer, einen Schulpädagogen, an der PH und der Community gerne auch Gruppenmeyer genannt. Er gelte als der Begründer des Gruppenunterrichts und war zu jener Zeit bereits Vizepräsident  – später – Präsident des Weltbundes für Erneuerung und Erziehung, die deutschsprachige Sektion des New Education Fellowship, die älteste und bis heute bestehende internationale Organisation der Reformpädagogik.  Maßgeblich beteiligt war Ernst Meyer auch am Aufbau des ersten Audio-visuelles Zentrums der BRD und des Hochschulfernsehens, beides Leuchttürme im pädagogischen Jahrzehnt der 1970er Jahre. Einer der ersten Studenten von Uwe Uffelmann, Dieter Burkard, stellte im Zwiegespräch mit Manfred Seidenfuß die innovativen Momente von Uwe Uffelmann in dessen ersten Wirkungsjahren an der Pädagogischen Hochschule heraus. Dieter Burkard stellte unter anderem heraus, dass Uwe Uffelmann die Gruppenarbeit im Fach und Studium heimisch gemacht habe und die neuen Technologien im ersten Audio-Visuellen Zentrum Deutschlands genutzt habe. Auch auf pragmatischem und praktischem Gebiet mischte er sich in die Bildungsreform ein. Er entwickelte das Curriculum für das neue Verbundfach „Weltkunde“ und engagierte sich an der Gründung der Integrierten Gesamtschule Mannheim-Herzogenried, die lange Zeit eine Praktikumschule des Faches mit der Mentorin Margit Buttig bleiben sollte.
Aus den Händen des Laudators und Frau Renate Uffelmann erhielt in diesem Jahr Frau Vivian Colbert den Preis für ihre wissenschaftliche Zulassungsarbeit mit dem Thema „Zenobia, Jeanne d’Arc und Elisabeth in der Geschichtskultur der britischen Suffragettenbewegung“.

Laudator war Prof. Dr. Filippo Carlà-Uhink, Erstbetreuer der Arbeit im Fach und seit Oktober 2018 Lehrstuhlinhaber der Alten Geschichte an der Universität Potsdam, Auszüge:
Frau Colbert widmete sich einem sehr anspruchsvollen Thema, das von ihr eine intensive und eigenständige Forschung gefordert habe. Ihr Ziel war es, anhand der Publikationen der Suffragettenbewegung im viktorianischen Zeitalter die Relevanz und die Bedeutung der entsprechenden Erinnerungskultur von drei Frauen aus Antike, Mittelalter und früher Neuzeit, Zenobia, Jeanne d’Arc und Elizabeth I., herauszuarbeiten. Frau Colbert beantwortete ihre Fragestellung reflektiert und kam dabei zu interessanten und originellen Schlüssen über die Funktion und die Funktionalisierung der Geschichte in der Suffragettenbewegung. Diese wurden stringenterweise in die zeitgenössische Geschichtskultur eingegliedert, um Ähnlichkeiten und Differenzen zu betonen, wodurch das Spezifikum an dem historischen Ansatz der Suffragetten identifiziert werden konnte.
Der größte Verdienst dieser Arbeit ist die methodologische Vorgehensweise und Reflexion. Besonders in dem ersten, einführenden Abschnitt wird diese beeindruckende Leistung transparent. Die Fragestellung wird klar und deutlich vorgestellt, ebenso die Literaturen mit ihren Einschränkungen und die Methoden, die im Rest der Arbeit angewendet wurden. Frau Colbert zeigt, dass sie sich intensiv mit den Methoden der Periodical Studies und der historischen Diskursanalyse auseinandersetzte. Ihre Überlegungen über die methodologischen Schwierigkeiten und die notwendigen Voraussetzungen für diese Fragestellung zeigen fundierte Fähigkeiten in der historischen Forschung.
Es folgt eine detailreiche Darstellung der Suffragettenbewegung und insbesondere ihrer Zeitschriften, die im Zentrum der Untersuchung sein sollten. Den Kern der Arbeit bilden dann die Abschnitte 3, 4, 5, die jeweils einem der drei Exempla gewidmet wurden. Alle folgen demselben Muster: zuerst eine knappe Vorstellung der historischen Figur, dann die Rekonstruktion der Präsenz dieser Figur generell in der britischen Geschichtskultur des 19. Jahrhunderts, die Darstellung in den öffentlichen Organen der Suffragetten-Bewegung und ein Zwischenfazit. Am Ende der Arbeit, fasst eine Conclusio die wichtigsten Ergebnisse zusammen.
Frau Vivian Colbert arbeitete bearbeitete erfolgreich und auf hohem Niveau originelle und komplexe historischen Fragestellungen. Beeindruckend ist wie sie die Methoden, Theorien und Modelle für ihre Fragen korrekt auswählt, zu reflektiert und justiert. Sie zeigt ein ausgeprägtes Bewusstsein für eine korrekte Methodologie und eine saubere Quellenarbeit. Nicht weniger beeindruckt ihre Fähigkeit, die Komplexität zu reduzieren und klare, deutliche und gut begründete Antworten auszuloten. Das lange Literaturverzeichnis zeigt auch, dass sie sich ausführlich mit der Forschungsliteratur in mehreren Sprachen auseinandersetzen kann, und zwar in einer kritischen und produktiven Art und Weise.
Dem Zeitkorrektor, Manfred Seidenfuß, ist deshalb zuzustimmen, dass diese Arbeit bei einer kulturwissenschaftlichen Zeitschrift in überarbeiteter Form eingereicht werden sollte.

Tagung "Gedenktage im Schatten des Populismus"

Internationale Tagung "Gedenktage im Schatten des Populismus" in Landau

Vom 29.11.-1.12.2019 fand im Butenschoen-Haus in Landau die internationale Tagung "Gedenktage im Schatten des Populismus"statt. 

Tagungsprogramm

Festkolloquium zum 60. Geburtstag für Prof. Dr. Bettina Alavi

Am 22.6.2018 fand ein Festkolloquium zum 60. Geburtstag für Prof.
Dr. Bettina Alavi statt. Es stand unter dem Thema „Heterogenität in der Geschichtsdidaktik“. Susanne Popp (Augsburg) widmete sich in ihrem Vortrag der Konferenz für Geschichtsdidaktik und verortete die Jubilarin im Verband wie in der Disziplin als Mitglied der „Postgeneration“ nach der Aufbruchsgeneration der 1968er. Saskia Handro (Münster) spitzt in ihrem Vortrag Problemstellen beim historischen Lernen zu, wenn sprachliche Heterogenität bewusst Berücksichtigung findet. Die Veranstaltung wurde von der Körber Stiftung (Hamburg) unterstützt.

Gedenkstunde für Ludwig Marum

Studierende des Faches Geschichte organisierten eine Gedenkstunde für Ludwig Marum. 

Neujahrsempfang 2018

Guilhelm Zumbaum-Tomasi (Hausherr) und das Fachmitglied Dr. Anette Hettinger
Fachschaft Geschichte mit vielen neuen Mitgliedern.

Auch im Januar 2018 fand wieder der Neujahrsempfang des Faches Geschichte in der Bachstube der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte statt. Manfred Seidenfuß erinnerte in seinem Rückblick an die Ereignisse im Fach des vorangegangenen Jahr, Bettina Alavi gab einen Ausblick auf die anstehenden Ereignisse. Der Neujahrempfang war von den Fachschaften Geschichte und Politik, den Lehrbeauftragten und weiteren Personen, mit denen das Fach im Jahr 2017 zu tun hatte, gut besucht. 

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Institut für Gesellschaftswissenschaften (IGW)

Abteilung Geschichte (GES)

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