Gleichstellung
und Diversität

Kampagne: Zieh einen Schlussstrich Keine sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an Hochschulen!

Eine Kampagne für ein respektvolles Miteinander und gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an den Hochschulen in Baden-Württemberg

Was ist das Ziel der Kampagne?

Sexualisierte Diskriminierung und Gewalt sind Verhaltensweisen, die an einer Hochschule nicht geduldet werden. Daher sprechen sich die Hochschulen in Baden-Württemberg dezidiert gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt aus. Die Kampagne ruft dieses Verbot ins Gedächtnis und wirbt für einen respektvollen Umgang miteinander. Mit der Kampagne können eigene Leitfäden, Ansprechstellen und Beschwerdewege innerhalb der jeweiligen Hochschulen vorgestellt oder erneut bekannt gemacht werden. Mit der landesweiten Kampagne werden die Relevanz des Themas für die Hochschulen und der Handlungsbedarf betont. Die Hochschulen bekräftigen zudem ihre Aufgabe, Schutz vor sexueller Diskriminierung zu leisten und aktiv gegen jede Diskriminierung vorzugehen.

Was ist die Idee hinter der Kampagne?

Laut Umfragen erfährt mindestens jede zweite Studentin sexualisierte Diskriminierung und Belästigung, zudem sind auch viele Mitarbeiter*innen und Angehörige der Universität betroffen. Die an der Kampagne beteiligten baden-württembergischen Hochschulen positionieren sich klar gegen derartige Vorkommnisse und setzen ein deutliches Zeichen gegen Belästigung und für Respekt. Mit ihrer Beteiligung an der landesweiten Kampagne, begleitet von Veranstaltungen, wird das Thema in den Hochschulen öffentlich gemacht.

Die Kampagne Zieh einen Schlussstrich

Die Kampagne startet im Wintersemester 2019/20 mit einer Auftaktveranstaltung an der Universität Stuttgart, bei der Rektorinnen und Rektoren eine Resolution zur Beteiligung ihrer Hochschule unterzeichnen. Zeitgleich starten eine Plakataktion sowie weitere Veranstaltungen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt an den Hochschulen in Baden-Württemberg. Die Plakate, die zum Wintersemester 2019/20 in den Hochschulen aushängen werden, tragen verschiedene Slogans, mit denen sich die Hochschulen gegen sexualisierte Diskriminierung und Gewalt wenden und für einen respektvollen Umgang miteinander aussprechen.

Wer steht hinter der Kampagne?

Die Idee zu einer landesweiten Kampagne wurde von Gleichstellungsbeauftragten und weiteren Gleichstellungsakteur*innen initiiert, die in der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten an den wissenschaftlichen und künstlerischen Hochschulen Baden-Württembergs (LaKoG) zusammen geschlossen sind. Mit ihrer Unterzeichnung der Resolution drücken die Hochschulleitungen ihren Willen zur Beteiligung an der Kampagne aus. Hierzu sind alle Hochschulen in Baden-Württemberg eingeladen. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg unterstützt die Kampagne.

weitere Infos folgen

Ansprechpartnerin für die Kampagne: Die Gleichstellungsbeauftragte Dr. Frauke Janz (janz@ph-heidelberg.de)