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Schindler, Jun.-Prof. Dr. Florian

Juniorprofessor

Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften
Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung / Institut für Sonderpädagogik
Sonderpädagogik

Postanschrift: Florian Schindler
Raum 314
Keplerstraße 87
69120 Heidelberg

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Seit September 2024 – Juniorprofessur für Inklusive Bildung

Juniorprofessor für Inklusive Bildung (W1 mit Tenure Track auf W3) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, angesiedelt am Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung (AW-ZIB). Leitung der Nachwuchsforschungsgruppe am AW-ZIB.

Januar 2022 bis August 2024 – Gesamtschulrektor

Fachkonferenzvorsitz und Koordination des Gemeinsamen Unterrichts in der Funktion als Gesamtschulrektor

November 2015 bis September 2021 – Promotion

Berufsbegleitende Promotion an der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Technischen Universität Dortmund bei Prof. Dr. Franz B. Wember. Titel der Dissertation: „Merkmale des Handlungsfeldes Schulassistenz und der hierin agierenden Akteurinnen – Empirische Untersuchungen zum Lern- und Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen mit Schulassistenz und den Bedingungen der Leistungserbringung aus Sicht von Schulassistentinnen“.

August 2013 bis Juli 2014 – Staatliche Lehrerfortbildung

Moderator in der staatlichen Lehrerfortbildung NRW beim Kompetenzteam Recklinghausen. Begleitung schulischer Entwicklungsprozesse zur Umsetzung des Gemeinsamen Lernens.

April 2012 bis September 2022 – Hochschullehre an der TU Dortmund

Lehrauftrag am Lehrstuhl Partizipation bei Beeinträchtigungen des Lernens der Technischen Universität Dortmund. Lehrveranstaltung „Schulische Inklusion in der Praxis: Ansätze, Möglichkeiten, Grenzen“ im Masterstudium sonderpädagogische Förderung.

August 2009 bis August 2024 – Lehrer für Sonderpädagogik

Lehrer für Sonderpädagogik an der Gesamtschule Wulfen der Stadt Dorsten. Seit September 2010 Fachkonferenzvorsitz und Koordination des Gemeinsamen Unterrichts, ab Januar 2022 in der Funktion als Gesamtschulrektor. Zuvor von Februar bis Juli 2009 Tätigkeit als Vertretungslehrer im Gemeinsamen Unterricht an derselben Schule.

Februar 2007 bis Januar 2009 – Vorbereitungsdienst

Vorbereitungsdienst an der Malteserschule in Gelsenkirchen, einer Förderschule mit den Förderschwerpunkten Lernen sowie emotionale und soziale Entwicklung.

Oktober 2000 bis November 2006 – Studium

Studium des Lehramts der Rehabilitation und Pädagogik bei Behinderung an der Universität Dortmund mit den Förderschwerpunkten Lernen und Sprache sowie dem Unterrichtsfach Textiles Gestalten für die Sekundarstufe I.

Meine Forschung befasst sich mit Bedingungen und Gestaltungsmöglichkeiten inklusiver Bildung in Schule und Hochschule. Schwerpunkte sind die Qualifizierung und berufliche Tätigkeit von Bildungsfachkräften, erfahrungsbasierte Hochschullehre, Schulassistenz sowie die Förderung mathematischer Fähigkeiten.

Bildungsfachkräfte an Hochschulen

Ich untersuche die Qualifizierung, Professionalisierung und berufliche Teilhabe von Bildungsfachkräften. Im Mittelpunkt stehen ihre Beschäftigungsbedingungen, Aufgabenprofile und Erfahrungen im Arbeitsalltag sowie die Gestaltung und Begleitung der Qualifizierung. Dabei werden die Perspektiven der Bildungsfachkräfte, der Qualifizierungsteilnehmenden und des Qualifizierungsteams berücksichtigt.

Erfahrungsbasierte und partizipative Hochschullehre

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Gestaltung von Bildungsangeboten, in denen Menschen mit Behinderungen ihre Erfahrungen in die Hochschullehre einbringen. Mich interessiert, wie Erfahrungswissen und wissenschaftliches Wissen aufeinander bezogen werden und wie die Zusammenarbeit gestaltet werden kann. Dabei befasse ich mich auch mit den Möglichkeiten und Herausforderungen erfahrungsbasierter Bildungsangebote in Präsenz und online.

Schulassistenz und Schulbegleitung

Meine Forschung zur Schulassistenz richtet sich auf die Aufgaben und Arbeitsbedingungen von Schulbegleitungen sowie auf die Zusammenarbeit mit Lehrkräften und weiteren Beteiligten. Hinzu kommen Fragen zum Lern- und Sozialverhalten begleiteter Schüler und zu den Bedingungen der Unterstützung im schulischen Alltag.

Mathematisches Lernen unter erschwerten Bedingungen

In Kooperation mit schulischen Praxispartnern und der Universität zu Köln entwickle und untersuche ich Ansätze zur Förderung mathematischer Basiskompetenzen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Förderung in heterogenen Lerngruppen der fünften Jahrgangsstufe. Dabei werden diagnostische Zugänge, die Umsetzung von Förderkonzepten im Klassenunterricht und die Entwicklung mathematischer Leistungen betrachtet.

Inklusive Wissenschaftskommunikation als Entwicklungsperspektive

Ergänzend befasse ich mich mit der Frage, wie wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und barriereärmer vermittelt werden können. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung partizipativer Formen der Wissenschaftskommunikation, die unterschiedliche Perspektiven und Unterstützungsbedarfe berücksichtigen.

Persönliche und berufliche Bedingungen von Bildungsfachkräften an Hochschulen – PeBBiH

Seit März 2025 leite ich die bundesweite Untersuchung zu den persönlichen und beruflichen Bedingungen qualifizierter Bildungsfachkräfte an Hochschulen. Untersucht werden unter anderem Beschäftigungsbedingungen, Aufgabenprofile und die Wahrnehmung der eigenen Arbeit. Die Erhebung erfolgt mit einem Fragebogen in leicht verständlicher Sprache. Das Projekt wird gemeinsam mit Stephanie Schleer und Kathrin Ludwig sowie in Kooperation mit Karin Terfloth und Vera Heyl durchgeführt. Erste Ergebnisse wurden im September 2026 auf der Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE vorgestellt. Weitere Veröffentlichungen und die Rückmeldung der Ergebnisse an die beteiligten Hochschulstandorte sind vorgesehen.

Evaluation der Qualifizierung zur Bildungsfachkraft am AW-ZIB: Durchgang 2022–2025

Ich leite die Evaluation des Qualifizierungsdurchgangs 2022–2025 am Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung. Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen der Qualifizierungsteilnehmenden und die Perspektiven des Qualifizierungsteams auf Bedingungen und Herausforderungen beruflicher Professionalisierung. Die Datengrundlage bilden Einzelinterviews mit Qualifizierungsteilnehmenden sowie eine Gruppendiskussion mit dem Qualifizierungsteam. Ziel ist es, die Gestaltung und Begleitung der Qualifizierung zu untersuchen und Ansatzpunkte für ihre Weiterentwicklung herauszuarbeiten. Eine erste Veröffentlichung ist in Arbeit.

Evaluation der Qualifizierung zur Bildungsfachkraft am AW-ZIB: Durchgang 2025–2028

Auch für die begleitende Evaluation des Qualifizierungsdurchgangs 2025–2028 übernehme ich die Leitung und wissenschaftliche Verantwortung. Das Vorhaben bezieht die Perspektiven der Qualifizierungsteilnehmenden und ihrer Assistenzen ein. Untersucht werden ihre Erfahrungen mit der Qualifizierung sowie Unterstützungsbedarfe und Möglichkeiten der Weiterentwicklung. Eine erste Gruppendiskussion wurde durchgeführt. Weitere Erhebungen im Verlauf der Qualifizierung sind vorgesehen.

Förderung mathematischer Basiskompetenzen in Jahrgangsstufe 5

In Kooperation mit der Universität zu Köln (Prof. Dr. Maike Schindler) und schulischen Praxispartnern entwickle und untersuche ich Ansätze zur Förderung mathematischer Basiskompetenzen im Klassenunterricht. Die Projekte verbinden die gemeinsame Konzeptentwicklung mit Lehrkräftefortbildungen, der Umsetzung im Unterricht und der empirischen Untersuchung der Leistungsentwicklung.

Das seit 2020 laufende Teilprojekt an der Gesamtschule Wulfen untersucht eine Klassenförderung mit Erhebungen vor und nach der Intervention sowie einer späteren Folgeerhebung. Die Ergebnisse werden mit der Leistungsentwicklung einer Vergleichsgruppe in Beziehung gesetzt. Das aus dem Projekt hervorgegangene Manuskript befindet sich im Begutachtungsverfahren.

Im zweiten Teilprojekt an der Willy-Brandt-Gesamtschule Marl werden zwei aufeinanderfolgende fünfte Jahrgänge miteinander verglichen: ein Jahrgang mit regulärem Mathematikunterricht und ein Jahrgang mit spezifischer Klassenförderung. Die Datenerhebung ist abgeschlossen. Die vergleichenden Analysen befinden sich in Planung.

Beantragtes Vorhaben: InWiKo – Inklusive Wissenschaftskommunikation gemeinsam entwickeln

Gemeinsam mit der Universität Kiel und der Hochschule Neubrandenburg wurde ein Vorhaben zur inklusiven Wissenschaftskommunikation entwickelt. Ziel ist ein partizipativ erarbeitetes Prozess- und Kooperationsmodell für eine barriereärmere und diversitätssensible Vermittlung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Hierzu arbeiten inklusive Hochschulteams, zentrale hochschulische Stellen sowie Interessen- und Selbstvertretungen zusammenarbeiten. Ich habe die im Juli 2026 eingereichte Die Projektskizze habe ich als Hauptantragsteller erarbeitet. Die Förderentscheidung steht aus.

Erschienene Beiträge

Brathuhn, H., Burggraf, A., Foth, R., Heister, N., Heyl, V., Kabelitz, H., Lihl, T., Ludwig, K., Maier, S., Pflanzer, H., Schiefer, C., Schleer, S., Schindler, F., & Terfloth, K. (2026). Inklusiv – kompetent – bedeutsam, oder: Wie sehen andere unsere Arbeit? In M. Hauser, A. Goldbach, S. Schuppener, N. Leonhardt, & H. Hellmann (Hrsg.), Partizipative Lehre: Kritische Fragen an neue Entwicklungen im Kontext inklusiver Hochschule (S. 247–267). transcript.

Schindler, F. (2026). Transitionen und Übergänge in Bildungsverläufen zwischen Teilhabe, Selektion und pädagogischer Verantwortung – Vorwort zum Tagungsband. In F. Schindler, S. Greiten, V. Heyl, F. Janz, S. Köb, & K. Terfloth (Hrsg.), Transitionen und Übergänge in Bildungsverläufen: Zwischen Teilhabe, Selektion und pädagogischer Verantwortung (S. 9–12). Verlag Julius Klinkhardt.

Schindler, F., Greiten, S., Heyl, V., Janz, F., Köb, S., & Terfloth, K. (Hrsg.). (2026). Transitionen und Übergänge in Bildungsverläufen: Zwischen Teilhabe, Selektion und pädagogischer Verantwortung. Verlag Julius Klinkhardt.

Schleer, S., Heyl, V., & Schindler, F. (2026). Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen in die Qualifizierung zur Bildungsfachkraft an Hochschulen (Wirkungen und Gelingensbedingungen). In F. Schindler, S. Greiten, V. Heyl, F. Janz, S. Köb, & K. Terfloth (Hrsg.), Transitionen und Übergänge in Bildungsverläufen: Zwischen Teilhabe, Selektion und pädagogischer Verantwortung (S. 284–291). Verlag Julius Klinkhardt.

Simon, A. L., Schindler, F., & Schindler, M. (2026). Support in the use of the number line: A case study. In H. Krzywacki, M. Hähkiöniemi, E. Haataja, M. S. Hannula, & P. Hästö (Eds.), Proceedings of the 49th Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education: Research reports (pp. 1371–1378). The International Group for the Psychology of Mathematics Education.

Schindler, F. (2025). Inklusion in der Schulpraxis: Konzepte für Schule und Unterricht. Unterrichtspraxis, 58(2), 1–8.

Schindler, F., Schäfer, K., & Schindler, M. (2022). Schulassistenz bei Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen des Hörens in der inklusiven Schule: Chancen und Risiken. Hörgeschädigtenpädagogik, 76(4), 198–206.

Schindler, F., & Schindler, M. (2022). Diagnostische Interviews bei Schwierigkeiten im Rechnenlernen (DIBS-R): Ein Praxiskonzept für den Beginn der Sekundarstufe I. In M. Gebhardt, D. Scheer, & M. Schurig (Hrsg.), Handbuch der sonderpädagogischen Diagnostik: Grundlagen und Konzepte der Statusdiagnostik, Prozessdiagnostik und Förderplanung (Version 1.0, S. 857–869). Universität Regensburg.

Schindler, M., & Schindler, F. (2022). Förderung der strukturierten Anzahlerfassung bei Kindern mit Schwierigkeiten im Rechnenlernen: Eine explorative Eye-Tracking Studie zur Evaluation schulischer Förderung in Klasse 5. In P. Klein, N. Graulich, J. Kuhn, & M. Schindler (Hrsg.), Eye-Tracking in der Mathematik- und Naturwissenschaftsdidaktik: Forschung und Praxis (S. 75–90). Springer Spektrum.

Schindler, F. (2021). Merkmale des Handlungsfeldes Schulassistenz und der hierin agierenden Akteur*innen: Empirische Untersuchungen zum Lern- und Sozialverhalten von Kindern und Jugendlichen mit Schulassistenz und den Bedingungen der Leistungserbringung aus Sicht von Schulassistent*innen [Dissertation, Technische Universität Dortmund].

Schindler, F., & Schindler, M. (2021a). Ressourcen und Belastungen im Arbeitsfeld Schulassistenz: Eine explorative Interviewstudie mit Schulassistent*innen verschiedener Schulformen in NRW. QfI – Qualifizierung für Inklusion, 3(1).

Schindler, F., & Schindler, M. (2021b). (Wie) kann Schulassistenz Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung des Sehens in der inklusiven Schule unterstützen? Herausforderungen und Chancen. blind-sehbehindert, 141(4), 331–337.

Schindler, F. (2020). Situative Bedingungen und personale Merkmale im Arbeitsfeld Schulassistenz. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 89(VHN plus), 1–22.

Schindler, F. (2019). Die Entwicklung des Lern- und Sozialverhaltens bei Schülerinnen und Schülern mit Schulassistenz: Eine längsschnittliche Studie. Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete, 88(VHN plus), 1–25.

Schindler, M., Bader, E., Lilienthal, A. J., Schindler, F., & Schabmann, A. (2019). Quantity recognition in structured whole number representations of students with mathematical difficulties: An eye-tracking study. Learning Disabilities: A Contemporary Journal, 17(1), 5–28.

Schindler, M., Lilienthal, A. J., Schindler, F., & Bader, E. (2018). Vorgehensweisen bei der Anzahlerfassung am 100er Feld und 100er Rahmen: Eine Eye-Tracking Studie bei Kindern mit und ohne Rechenschwierigkeiten. In Fachgruppe Didaktik der Mathematik der Universität Paderborn (Hrsg.), Beiträge zum Mathematikunterricht 2018 (S. 1591–1594). WTM.

Herausgeberschaft

Schindler, F., Greiten, S., Heyl, V., Janz, F., Köb, S. & Terfloth, K. (Hrsg.). (2026). Transitionen und Übergänge in Bildungsverläufen: Zwischen Teilhabe, Selektion und pädagogischer Verantwortung. Verlag Julius Klinkhardt.

Angenommene und im Druck befindliche Beiträge

Brathuhn, H., Burggraf, A., Heim, K., Heister, N., Heyl, V., Krahnke, T., Lihl, T., Ludwig, K., Maier, S., Neff, A., Pflantzer, H., Schindler, F., Schleer, S., Terfloth, K. & Veil, A. (im Druck). Entscheidungsmacht in der partizipativen Forschung. In M. Perchtaler, C. Küffner & C. Dullnig-Pichler (Hrsg.), Partizipative und transdisziplinäre Forschung: Erweiterungen klassischer Ansätze der Empirischen Sozialforschung. Springer VS.

Schindler, F., Schleer, S. & Ludwig, K. (akzeptiert). Zwischen Seminarraum und Bildschirmkachel: Strategien zur Förderung leiblich erfahrbarer Präsenz in erfahrungsbasierten Online-Bildungsangeboten. Verlag Julius Klinkhardt. [Schriftlicher Tagungsbeitrag zur Tagung „Körper und Leiblichkeit“ 2025]

Simon, A. L., Schindler, F. & Schindler, M. (akzeptiert). Förderung der Nutzung von Orientierungspunkten auf dem Zahlenstrahl: Einblicke in Lernprozesse. [Schriftlicher Tagungsbeitrag zur GDM 2026]

Vorträge, Workshops, Fortbildungen und Prozessbegleitung (seit 2021)

09/2026
Bildungsfachkräfte an Hochschulen: Strukturen, Aufgabenprofile und Grenzen inklusiver Teilhabe. Vortrag auf der 61. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE, PH Ludwigsburg (gemeinsam mit Stephanie Schleer und Kathrin Ludwig).

07/2026
Simon, A. L., Schindler, F. & Schindler, M.: Support in the use of the number line: A case study. Konferenzbeitrag auf der Conference of the International Group for the Psychology of Mathematics Education (PME). Präsentiert von Anna Lisa Simon.

05/2026
Diagnostik und Förderung mathematischer Basiskompetenzen im Übergang: Jahrgangsweite Testung, Einzelfalldiagnostik und KI-gestützte Verfahren. Vortrag bei der Dienstbesprechung der didaktischen Leitungen der Gesamtschulen im Regierungsbezirk Münster (gemeinsam mit Maike Schindler).

03/2026
Simon, A. L., Schindler, F. & Schindler, M.: Förderung der Nutzung von Orientierungspunkten auf dem Zahlenstrahl: Einblicke in Lernprozesse. Konferenzbeitrag auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Didaktik der Mathematik (GDM). Präsentiert von Anna Lisa Simon.

09/2025
Schleer, S., Heyl, V. & Schindler, F.: Übergang von der Werkstatt für behinderte Menschen in die Qualifizierung zur Bildungsfachkraft an Hochschulen (Wirkungen und Gelingensbedingungen). Konferenzbeitrag auf der 60. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE, PH Heidelberg. Präsentiert von Stephanie Schleer.

07/2025
Schulbegleitung in der schulischen Praxis. Vortrag im Rahmen der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

03/2023
Implementation und Umsetzung des Förderprogramms Mathematische Basisfähigkeiten (F-MBF) an der Gesamtschule Wulfen – Erfahrungen und Herausforderungen. Vortrag auf der Fachkonferenz Mathematik der Willy-Brandt-Gesamtschule Marl.

03/2023
Umsetzung des Förderprogramms Mathematische Basisfähigkeiten (F-MBF) unter besonderer Berücksichtigung sprachlicher Schwierigkeiten. Coaching und Beratung an der Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich.

06/2022
Implementation und Umsetzung des Förderprogramms Mathematische Basisfähigkeiten (F-MBF) an der Gesamtschule Suderwich. Workshop im Rahmen einer Lehrkräftefortbildung an der Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich.

01/2022
Einführung in das Förderprogramm Mathematische Basisfähigkeiten (F-MBF). Vortrag im Rahmen einer Lehrkräftefortbildung an der Gesamtschule Recklinghausen-Suderwich.

11/2021
Jahrgangsweite Diagnostik und Förderung mathematischer Basiskompetenzen zu Beginn der Klasse 5. Vortrag bei der Schulleitungsdienstbesprechung des Dezernats 44 der Bezirksregierung Münster.

Weitere Vorträge und Transferaktivitäten (2010-2019)

08/2019
Schulassistenz – Eine längsschnittliche Studie zur Entwicklung des Lern- und Sozialverhaltens begleiteter Schülerinnen.* Vortrag auf der Herbsttagung der Arbeitsgruppe Empirische Sonderpädagogische Forschung (AESF), Siegen.

08/2019
Schulassistenz in der Praxis. Vortrag auf Einladung der Arbeiterwohlfahrt (AWO Wulfen).

04/2019
Inklusion 2020 – Perspektiven einer inklusiven Praxis. Von integrativen Lerngruppen zur klassenübergreifenden Inklusion. Workshop auf dem Landeskongress der Gemeinnützigen Gesellschaft Gesamtschulen (GGG NRW).

11/2018
Diagnostik und Förderung bei Rechenschwäche. Fortbildungseinheit im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme für Lehrkräfte ohne sonderpädagogische Lehrbefähigung der Bezirksregierung Münster.

10/2018
Die Entwicklung des Lern- und Sozialverhaltens bei Schülerinnen und Schülern mit Schulassistenz. Präsentation des Promotionsvorhabens auf dem 3. Forschungstag des strukturierten Promotionsprogramms der Fakultät Rehabilitationswissenschaften, TU Dortmund.

05/2017
Empirische Studie zur Realisierung von Schulbegleitung in der Praxis und ihrem Einfluss auf die kindliche Entwicklung. Präsentation des Promotionsvorhabens auf dem 2. Forschungstag des strukturierten Promotionsprogramms der Fakultät Rehabilitationswissenschaften, TU Dortmund.

06/2016
Empirische Studie zum Einfluss von Schulbegleitung auf das Sozial- und Lernverhalten von Schülerinnen und Schülern. Präsentation des Promotionsvorhabens auf dem 1. Forschungstag des strukturierten Promotionsprogramms der Fakultät Rehabilitationswissenschaften, TU Dortmund.

07/2014
Inklusive Schule und Gemeinsames Lernen in der Praxis. Vortrag auf der Fachtagung „Schulgestaltung und Schulentwicklung“ des Regionalteams West des Deutschen Schulpreises.

06/2014
Praxis des Gemeinsamen Lernens am Beispiel der Gesamtschule Wulfen. Vortrag im Rahmen einer Lehrkräftefortbildung am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Gelsenkirchen.

06/2014
Grundlagen administrativer Arbeit, Unterrichtsverteilung und Ressourceneinsatz. Moderation und Prozessbegleitung im Schulentwicklungsprozess „Gemeinsames Lernen“ an der Martinischule Herten.

06/2014
Gemeinsames Lernen und inklusiver Unterricht. Moderation und Prozessbegleitung im Schulentwicklungsprozess „Umsetzung der schulischen Inklusion“ an der Wittringer Schule Gladbeck.

04/2014
Geeignete Lernmaterialien für das Gemeinsame Lernen. Moderation und Prozessbegleitung im Schulentwicklungsprozess „Gemeinsames Lernen“ an der Martinischule Herten.

03/2014
Kooperation und Teambuilding in der inklusiven Schule. Fortbildungseinheit im Rahmen einer Lehrkräftefortbildung an der Wittenbrink-Schule Wulfen.

03/2014
Grundlagen des Gemeinsamen Lernens. Moderation und Prozessbegleitung im Schulentwicklungsprozess „Gemeinsames Lernen“ an der Martinischule Herten.

03/2014
Kooperation in inklusiven Settings. Moderation und Prozessbegleitung im Schulentwicklungsprozess „Umsetzung der schulischen Inklusion“ an der Wittringer Schule Gladbeck.

01/2014
Sonderpädagogische Ressourcen optimal nutzen. Moderation und Prozessbegleitung im Schulentwicklungsprozess „Umsetzung der schulischen Inklusion“ an der Wittringer Schule Gladbeck.

12/2013
Zusammenarbeit der Professionen – vom Einzelkämpfer zum Teamplayer. Workshop auf der Fachtagung „Inklusion – Gestaltete Unterrichtspraxis“ der Hertie-Stiftung, Königstein.

10/2013
Inklusiver Mathematikunterricht – Ansätze zur Binnendifferenzierung in heterogenen Lerngruppen. Vortrag auf der 8. Mathe-für-alle-Fachtagung, TU Dortmund.

05/2012
Realisierung und Gestaltung von Unterricht in der inklusiven Schule. Workshop auf der Fachtagung „Inklusion vor Ort“ des Schulamtes für den Kreis Recklinghausen.

09/2010
Mathematik im Gemeinsamen Unterricht. Ansätze zur Binnendifferenzierung im Gemeinsamen Unterricht. Vortrag auf der 5. Mathe-für-alle-Fachtagung, TU Dortmund.

Lehrschwerpunkte

Meine Lehre befasst sich mit der Gestaltung inklusiver Schule und den damit verbundenen pädagogischen und didaktischen Aufgaben von Lehrkräften. Schwerpunkte sind die Planung und Gestaltung inklusiven Unterrichts, pädagogische Diagnostik und Beobachtung sowie individuelle Förderplanung. Weitere Themen sind Schulassistenz, multiprofessionelle Zusammenarbeit, Nachteilsausgleich und schulische Unterstützungsstrukturen.

Die Lehrveranstaltungen verbinden wissenschaftliche Grundlagen mit Fragen ihrer Umsetzung im schulischen Alltag. Fachliche Impulse werden durch kooperative Arbeitsphasen, fallbezogene Aufgaben und die Reflexion schulischer Praxis ergänzt. Die Studierenden setzen sich mit unterschiedlichen Handlungsmöglichkeiten auseinander und lernen, pädagogische Entscheidungen fachlich zu begründen.

Lehrveranstaltungen

Im Masterstudiengang Sonderpädagogik biete ich regelmäßig folgende Lehrveranstaltungen mit jeweils zwei Semesterwochenstunden an:

Arbeitsfelder und Herausforderungen für (Sonder-)Pädagog*innen in der inklusiven Schule – Modul EW 07

Das Seminar behandelt zentrale Aufgaben und Herausforderungen sonderpädagogischen Handelns in inklusiven Schulen. Im Mittelpunkt stehen die Gestaltung inklusiven Unterrichts, schulorganisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen sowie Möglichkeiten und Grenzen sonderpädagogischer Förderung. Die Studierenden bearbeiten praxisbezogene Fragestellungen in kooperativen Arbeitsphasen und handlungsorientierten Portfolioaufgaben. Dazu gehören unter anderem Fragen der Förderplanung, des Nachteilsausgleichs und der Zusammenarbeit mit Schulassistenzen.

Pädagogik und Didaktik im inklusiven Unterricht – Modul SOD

Die Veranstaltung vertieft pädagogische und didaktische Handlungsfelder inklusiver Schule. Behandelt werden insbesondere pädagogische Beobachtung und Diagnostik, Förderplanung, Nachteilsausgleich, Schulassistenz sowie die Organisation schulischer Unterstützung. Weitere Themen sind der Einsatz von Technologie im inklusiven Unterricht und die Gesundheit von Lehrkräften. Erfahrungsberichte aus der schulischen Praxis ergänzen die fachliche Auseinandersetzung. Seit dem Sommersemester 2026 wird die zuvor als Ringvorlesung organisierte Veranstaltung als Seminar mit regelmäßigen Arbeits- und Diskussionsphasen durchgeführt.

Abschlussarbeiten und Beratung

Ich betreue Abschlussarbeiten zu Fragen inklusiver Bildung. Mögliche Themenbereiche sind insbesondere:

  • Schulassistenz und Schulbegleitung
  • Inklusive Schul- und Unterrichtsentwicklung
  • Diagnostik und Förderung mathematischer Fähigkeiten
  • Barrierefreiheit und Teilhabe in schulischen und außerschulischen Bildungsangeboten
  • Verständliche und inklusive Wissenschaftskommunikation

Weitere Themen sind nach Absprache möglich, sofern sie an meine fachlichen Schwerpunkte anschließen.

Von der Themenidee zum Exposé

Die Beratung unterstützt Sie dabei, Ihr Themeninteresse auf eine bearbeitbare Fragestellung einzugrenzen und ein geeignetes methodisches Vorgehen zu entwickeln. Dabei stimmen wir den Gegenstand, den Umfang und die geplante Durchführung Ihrer Arbeit ab.

In der Regel erarbeiten Sie vor der Anmeldung ein Exposé, das die Fragestellung, den wissenschaftlichen Hintergrund und das geplante Vorgehen beschreibt. Es bildet die Grundlage für die weitere Abstimmung. Bei Bedarf finden gemeinsame Beratungsgespräche mit beiden Betreuungspersonen statt. Ergänzend stelle ich Ihnen meine Handreichung „Hinweise zum Schreiben wissenschaftlicher Abschlussarbeiten“ zur Verfügung.

Wenn Sie Interesse an einer Betreuung haben, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail mit einer kurzen Beschreibung Ihrer Themenidee. Eine vollständig ausgearbeitete Fragestellung ist für die erste Kontaktaufnahme nicht erforderlich.

Weitere Beratungsangebote

Ich berate Sie außerdem zu Prüfungsleistungen in meinen Lehrveranstaltungen sowie zu Forschungsfragen und methodischen Vorgehensweisen im Professionalisierungspraktikum. Im Rahmen der von mir begleiteten schulpraktischen Studien unterstütze ich Sie bei der Unterrichtsplanung und der Reflexion schulischer Praxis. Als stellvertretender Modulverantwortlicher für EW 07 bin ich zudem Ansprechperson für Anerkennungsfragen in diesem Modul.

Kontakt und Terminvereinbarung

Beratungstermine finden nach individueller Vereinbarung in Präsenz oder per Videokonferenz statt.

E-Mail:

Am Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung leite ich die Nachwuchsforschungsgruppe und begleite zwei Promotionsvorhaben als Zweitbetreuer. Darüber hinaus wirke ich an der Promotionsbetreuung an der Universität zu Köln mit.

Stephanie Schleer – Pädagogische Hochschule Heidelberg

Stephanie Schleer untersucht die Bedeutung der Qualifizierung und Professionalisierung als Bildungsfachkraft für das subjektive und psychologische Wohlbefinden. Seit September 2024 begleite ich ihr Promotionsvorhaben als Zweitbetreuer. Die Erstbetreuung liegt bei Prof. Dr. Vera Heyl.

Kathrin Ludwig – Pädagogische Hochschule Heidelberg

Kathrin Ludwig untersucht Interaktionen in erfahrungsbasierten Bildungsangeboten im Kontext der Hochschullehre. Seit September 2024 begleite ich ihr Promotionsvorhaben als Zweitbetreuer. Die Erstbetreuung liegt bei Prof. Dr. Karin Terfloth.

Anna Lisa Simon – Universität zu Köln

Anna Lisa Simon beschäftigt sich in ihrem Promotionsvorhaben „Lernschwierigkeiten in Mathematik: Erkenntnisse durch Eye Tracking“ mit mathematischen Lernprozessen. Seit April 2026 bin ich gemeinsam mit Prof. Dr. Maike Schindler und Prof. Dr. Benjamin Rott Mitglied ihrer Betreuungskommission.

2027 | Wissenschaftliche Fachtagung des AW-ZIB (in Vorbereitung)

Mitarbeit im standortübergreifenden Organisationsteam der wissenschaftlichen Fachtagung des Annelie-Wellensiek-Zentrums für Inklusive Bildung (AW-ZIB) in Kooperation mit der TH Köln, 30. September bis 1. Oktober 2027, PH Heidelberg. Mitwirkung an der Tagungsvorbereitung und Betreuung der Tagungswebseite.

2025 | 60. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der DGfE

Leitende Planung, Organisation und Durchführung der 60. Jahrestagung der Sektion Sonderpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE), 22.–24. September 2025, Pädagogische Hochschule Heidelberg. Koordination des Organisationsteams und anschließende leitende Herausgabe des Tagungsbandes Transitionen und Übergänge in Bildungsverläufen: Zwischen Teilhabe, Selektion und pädagogischer Verantwortung (2026, Verlag Julius Klinkhardt).

Zum Tagungsband:

  • Seit 09/2024: Leitung der Nachwuchsforschungsgruppe am Annelie-Wellensiek-Zentrum für Inklusive Bildung.
  • Seit 09/2024: Mitglied der erweiterten Leitungsrunde des AW-ZIB.
  • Seit 04/2025: Stellvertretender Modulverantwortlicher für EW 07 im Masterstudiengang Sonderpädagogik.
  • Wissenschaftliche Gutachtertätigkeiten, unter anderem für den Schweizerischen Nationalfonds, die Internationale Gesellschaft für Schulpraktische Studien und Professionalisierung sowie die Vierteljahresschrift für Heilpädagogik und ihre Nachbargebiete.

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