Kontaktstudium / Fortbildungen

Kontaktstudium "Migration und Flucht"

Neues Kontaktstudium "Migration und Flucht" ab April 2018 - Anmeldungen ab sofort bis zum 31.03.2018 möglich

20.11.2017

Das Hei-MaT an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beginnt im April 2018 mit einem neuen Kontaktstudiengang. Hierbei handelt es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung mit Präsenz- und Selbststudienphasen über zwei Semester.

Warum ein Kontaktstudium?

Personen, die im Migrationsbereich arbeiten, sind vielfältigsten Herausforderungen ausgesetzt. Zum einen müssen sie differenziertes Wissen über die Herkunftsländer, Migrationsgründe, aufenthalts- und ausländerrechtliche Bestimmungen, Qualifikationen der Migranten und Asylsuchenden vorliegen haben, zum anderen Expertise darüber besitzen, wie die jeweiligen Personen individuell und ihren Bedarfen entsprechend unterstützt, beraten und in verschiedene Maßnahmen vor Ort in der Kommune integriert werden können. Angesichts der aktuell hoch bleibenden Zahl von Flüchtlingen sind die Anforderungen an Fachkräfte, die im Migrationsbereich tätig sind, nochmals gestiegen.
Das geplante Kontaktstudium setzt sich zum Ziel, die Fachkräfte der Migrationsarbeit entsprechend zu qualifizieren und für die gestiegenen Anforderungen in rechtlichen, sozialen und pädagogischen Feldern handlungskompetent zu machen.

Inhalte des Kontaktstudiums:

  • Migrationsgeschichte und Migrationssoziologie
  • Rechtliche Rahmenbedingungen von Migration, Flucht und Asyl nach Deutschland
  • Pädagogische Professionalität in inter-/transkulturellen Kompetenzfeldern
  • Sprachförderung Deutsch und Institutionennetze

Zielgruppe:

Personen aus öffentlich-kommunalen Institutionen (öffentlicher Dienst, z.B. Jugendamt, Sozialamt, Gesundheitsamt, Polizei, Beratungs-stellen, Migrantenselbstorganisationen etc.), die im Bereich Migration und Flüchtlinge tätig sind sowie Lehrkräfte und weitere Pädagogen aus Bildungsinstitutionen.

Zeitlicher Rahmen:

1. Semester: April bis Juli
2. Semester: September bis Dezember
Prüfungsphase: Januar bis Februar

Anmeldung:

Möchten Sie sich anmelden? Dann stellen wir Ihnen hier die verbindliche Anmeldung bereit. Mit der Bitte uns das Formular ausgefüllt zukommen zu lassen.

 

Weitere Informationen finden Sie unter den Teilnahmebedingungen und hier.

Teilnahme am Werkstattgespräch

20.01.2016

Am 20. Januar 2016 nahmen Prof. Dr. Havva Engin und Sylvia Selke vom Hei-MaT-Zentrum der PH Heidelberg die Einladung zur Teilnahme am Werkstattgespräch im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis zum Thema „Ankommenskultur auf kommunaler Ebene: Kommunikation, Netzwerkbildung und Ressourcen" des Veranstalters Kommunale Gesundheitskonferenz Rhein-Neckar-Kreis und Heidelberg teil. Das Programm war vielfältig und bot die Möglichkeit, das neue Kontaktstudium „Migration und Flucht“ den Teilnehmenden vorzustellen.

Dazu erschien der Artikel "Neues Studium für Helfer" im Mannheimer Morgen.

Elternwerkstatt - Wie Eltern den Lernweg ihres Kindes kompetent begleiten und fördern

Die Elternwerkstatt richtet sich an alle Eltern und Familien, die Migrationserfahrungen haben und deren Kinder zwei- oder mehrsprachig aufwachsen. Mit der Teilnahme können sie ihre familiäre pädagogische Handlungskompetenz steigern und so den Lernweg ihres Kindes kompetenter begleiten und fördern.

In der Elternwerkstatt arbeiten die Eltern in einer Gruppe gemeinsam, können die Inhalte selbst erproben, ihre Erfahrungen besprechen und reflektieren. Im Rahmen der einzelnen Bausteine werden gemeinsam konkrete, sprachlich verständliche und praktikable Hilfestellungen erarbeitet. Die Sprachförderung Deutsch ist bei Bedarf und je nach Wunsch integrativer Bestandteil der Elternwerkstatt.

Ausführliche Informationen zur Elternwerkstatt  finden Sie in unserem PDF-Flyer:

Information Elternwerkstatt

Fortbildungstagung „Konzepte interkulturellen und interreligiösen Lernens in der Diskussion“


Die aktuellen Entwicklungen in der Hansestadt Hamburg, die mit drei islamischen Verbänden sowie der Alevitischen Gemeinde in Deutschland einen Vertrag abgeschlossen hat, der neben anderen Verbindlichkeiten des religiösen Lebens ermöglicht, dass der von der evangelischen Kirche nach Art. 7 Abs. 3 GG verantwortete Religionsunterricht auch von islamischen Religionslehrerinnen und -lehrern erteilt werden darf, zeigen deutlich, wie sehr die Diskussion um Inhalte und Organisation der (inter-) religiösen Bildung in der Schule und die inter- / transkulturelle Bildungsverantwortung in der Schule zunehmend zum dringenden Anliegen, insbesondere für Lehrkräfte, sowohl in der Ausbildung als auch in der (Weiter-) Qualifizierung, wird.


Daher bieten das Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik (Hei-MaT) und das Institut für Philosophie und Theologie der PH Heidelberg mit dem Netzwerk Bildung und Religion e.V. die eintägige Fortbildungstagung zu Konzepten inter- / transkulturellen und interreligiösen Lernens für Kollegen, Studierende und interessierte Lehrerinnen und Lehrer an.

 

Die Fortbildungstagung findet am Samstag, den 17. November 2012 von 10:00-

16:00 Uhr in der Aula der PH Heidelberg statt.


Eine verbindliche Anmeldung für die Veranstaltung ist bis zum 08.11.2012 unter mail@remove-this.hei-mat-online.de möglich.

 

 

3. Netzwerktreffen "Migranten machen Schule!" - Interkulturelle und interreligiöse Vielfalt in der Schule

3. Netwerktreffen "Migranten machen Schule"
Trotz Hitze und Fußball-EM kamen zahlreiche Kollegen
Sylvia Selke moderierte, fachlicher Input kam von Havva Engin
Kurt Vesely berichtet von seinen Projekterfahrungen

Am 28. Juni 2012 fand im staatlichen Schulamt Mannheim das 3. Netzwerktreffen des Projekts "Migranten machen Schule!"der Region Mannheim statt. Thema war die interkulturelle und interreligiöse Vielfalt in der Schule, das trotz Hitze und EM-Halbfinale auf reges Interesse zahlreicher Lehrerkollegen der Region stieß

Einer daten- und faktenreichen Einführung zur religiösen Pluralität in Deutschland von Sylvia Selke folgten Impulsvorträge von Prof. Dr. Havva Engin und Pfarrvikar Kurt Vesely. Frau Engin ging in ihrem Vortrag auf mögliche interreligiöse Konfliktfelder ein und hob hervor, dass zum kompetenten Umgang damit neben rechtlichen und schulrechtlichen Aspekten vor allem die pädagogisch professionelle Handlungskompetenz von Schulleitung und Lehrerkollegium gehöre. Kurt Vesely berichtete von seinen Erfahrungen interkultureller und interreligiöser Elternarbeit im Projekt "Integration von Anfang an".

Die Inhalte der Vorträge wurden anschließend im Plenum fundiert und differenziert diskutiert. Dabei zeigte sich die hohe Aktualität und Emotionalität der Thematik.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier als PDF-Download:

Bericht 3. Netzwerktreffen "Migranten machen Schule"