Im Modul ‘Frühförderung’ des sonderpädagogischen Handlungsfeldes (SHF FOE) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bearbeiten Sie die grundlegenden theoretischen und praktischen Aspekte der sonderpädagogischen Frühförderung.
Das Modul umfasst insgesamt 10 Leistungspunkte und gliedert sich in drei Seminare. Davon sind zwei Pflichtseminare sowie eines aus dem Wahlpflichtbereich zu besuchen.
Die Modulprüfung für das Sonderpädagogische Handlungsfeld Frühförderung ist ein Portfolio.
"Grundlagen der Frühförderung"
Kurze Informationen zum Seminar formulieren; am besten so, dass diese gleich lang sind wie beim anderen Pflichtseminar.
Ziel, Zielgruppen, Geschichte der Frühförderung und Familienorientierung
Struktur des Systems Frühförderung: Konzeptionen und Organisationsformen früher Hilfen und sonderpädagogischer Frühförderung sowie sozialrechtliche Grundlagen und gesetzliche Rahmenbedingungen
Frühförderung aus internationaler Perspektive:
- Die Schweiz
- Die Niederlande
- Österreich
- England
Diagnostik und Prozesse der Diagnoseverarbeitung
Erfassung und Interpretation von kindlichen und familiären Voraussetzungen und Bedingungen
Erfassung von Lern- und Entwicklungsstand und Entwicklungsbedingungen und zur Interpretation diagnostischer Ergebnisse für Lernen, Entwicklung und Partizipation
Grundprinzien
- Interaktions- und Beziehungsorientierung: Einschätzung von Interaktionen und ihrer Bedeutung
- Familien- / Netzwerkorientierung, Resilienzorientierung, interdisziplinäre Kooperation und Teamorientierung Gemeinsame Erarbeitung von umfeldorientierten Zielen zur situationsbezogenen Unterstützung von Entwicklungs- und Lernbedingungen
Kooperationsaufgaben
- Inklusion: Beratungssetting zwischen Früh- und Elementarpädagogen in inklusiven Settings
- Unterstützung von Familien mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund
- Unterstützung von Kindern in Armutslagen und von Kindern psychisch erkrankter Eltern
- Alkohol- und Drogenabhängigkeiten in der Familie
- (sexualisierte) Gewalt in der Familie
In den Blick genommen:
- Frühgeburtlichkeit
- komplexe Behinderung
- Syndrome
Beratung von Familien mit Kindern mit Behinderung (auch komm. Entwicklungsstand) einschließlich professioneller Abgrenzung
Die „Fachrichtungsorientierte fachpraktische Vertiefung sonderpädagogischer Frühförderung“ ist in Courseware (Stud.IP) angelegt. Diese Inhalte sind immer vorbereitend auf die Sitzung „Grundlagen der Frühförderung“ zu bearbeiten, da Sie diese Inhalte für die in der Regel in Präsenz stattfindenden Sitzungen des Seminars „Grundlagen der Frühförderung“ benötigen.
Aufbau beschreiben
Immer im Wintersemester können Sie bei mir das Seminar “Kontakt und Soziale Interaktion im Kontext von Taubblindheit/Hörsehbehinderung und/oder komplexer Behinderung” und im Sommersemester das Seminar “Familien- und Interaktionsberatung im Kontext von Taubblindheit/Hörsehbehinderung und/oder komplexer Behinderung unter Rückgriff auf Videografie” besuchen. (←allerdings werden die Seminare auch teilweise von anderen Dozierenden angeboten, deshalb den Satz vielleicht ganz umformulieren? Oder vielleicht hier nur den nachfolgenden Satz hin und diesen noch darum ergänzen, dass von Andrea auch Wahlpflichtseminare angeboten werden?)
Weitere Seminare werden von Frau Hofstötter sowie den Fachrichtungen angeboten und/oder geöffnet. Schauen Sie einfach in LSF!
Ich freue mich, wenn Sie Ihr Professionalisierungspraktikum im Bereich Frühpädagogik absolvieren möchten - insbesondere da es sich um ein potenzielles zukünftigen Arbeitsfeld handelt.
Mögliche Praktikumsorte
Kontakte, an die ich gern vermitteln kann, sind insbesondere die vier Kompetenzzentren für Menschen mit Taubblindheit/Hörsehbehinderung:
- Stiftung St. Franziskus Heiligenbronn
- Blindeninstitutsstiftung Würzburg
- Deutsches Taubblindenwerk Hannover
- Oberlinhaus in Potsdam
Denkbar ist auch die Nikolauspflege Stuttgart mit dem Schwerpunkt auf Kinder mit Blindheit/Sehbehinderung und komplexe Behinderungen. International ist selbstverständlich viel möglich; in der „Nähe“ wäre z.B. die Tanne (Schweiz), das ÖHTB (Österreich) oder Kentalis (Niederlande).
Für andere Praktikamöglichkeiten bitte ich Sie in Ihren Fachrichtungen nachzufragen, um direkte Ansprechpartner:innen oder geeignete Einrichtungen benannt zu bekommen.
Begleitung durch mich als Dozentin
Gern begleite ich Sie in diesem thematischen Bezug als Dozentin von hochschulischer Seite.
Bitte lassen Sie mir vorab Ihr Exposé zukommen. Dieses muss nicht lang sein – ca. eine Seite (gerne stichpunktartig) ist in der Regel völlig ausreichend. Handlungsleitend ist für mich, darin zu erkennen, dass Sie sich vorab mit
- der Einrichtung,
- dem Personenkreis ,
- und Ihrem geplanten Fokus
beschäftigt haben.
Zentral sind dabei persönliche Fragestellungen / Leitfragen, denen Sie im Praktikum nachgehen möchten. Ihre Beobachtungen und Erfahrungen sollen sich daran ausrichten.
Sollte es nach Beginn des Praktikums zu Änderungen Ihrer Leitfrage(n), Ihres Fokus oder Ihrer Vorgehensweise kommen, bin ich hierfür ausdrücklich offen. Schreiben Sie mir in diesem Fall einfach kurz eine Mail – insbesondere dann, wenn Sie unsicher sind, ob die Anpassung so passt; dann kann ich dies wahrnehmen und bestätigen.
Ablauf der Anmeldung (Anmeldeformular + Exposé)
Wenn ich Ihr Exposé und das Anmeldeformular per Mail erhalten habe und keine Rückfragen bestehen, versehe ich die Unterlagen mit meiner Unterschrift und sende sie Ihnen zurück, damit Sie diese an das Zentrum für schulpraktische Studien weiterleiten können.
Bitte achten Sie darauf, dass alle Felder im Formular vollständig ausgefüllt sind. Wenn das Praktikum im Bereich Frühförderung verortet ist, können Sie sehr gerne bereits
- Dozentin: Andrea Wanka
- Fach: Frühförderung
- Datum: (gerne bereits eintragen)
eintragen, sodass ich anschließend nur noch unterschreiben muss. Das wäre mir eine große Hilfe.
Literatur
Für die anzugebende Literatur können Sie gern auch einen Blick in die Literatur aus den Seminaren werfen.
Professionalisierungsaufgabe: Charakter und Umfang
Im Vordergrund stehen für mich Ihre persönlichen Erkenntnisse aus dem Praktikum – gerne strukturiert und mit Literatur in Verbindung gebracht (Theorie zur Einordnung, nicht als starres Korsett).
Zum Umfang kann ich nur eine grobe Orientierung geben, da dies vom Thema, Ihren Erfahrungen und der Darstellungsweise abhängt. In der Regel belaufen sich die Ausarbeitungen auf ca. 8 bis 15 Seiten. Bitte formatieren Sie einheitlich. Sie können sich hierfür auch an den Vorgaben für die Hausarbeit des Besonderen Erweiterungsfaches im Modul TB 03 orientieren (Webseite besonderes Erweiterungsfach TB → Modulprüfungen → TB 03).
Bitte speichern Sie das Dokument am Ende unter Angabe des Semesters, der Kennzeichnung „Professionalisierungsaufgabe“ sowie Ihrem Nach- und Vornamen (z. B. SoSe_2026_Professionalisierungsaufgabe_Nachname_Vorname) und senden es mir als PDF zusammen mit dem mitgeschickten Formblatt, das zu unterschreiben ist, zu.
Weiterer Verlauf: Rückmeldung, Unterschrift, Fristen
Sobald Sie mir Ihre Professionalisierungsaufgabe zugesendet haben, versuche ich, diese zeitnah zu lesen, Ihnen eine kurze substanzielle Rückmeldung zu geben und Ihnen anschließend die notwendige Unterschrift auf dem Formblatt zu leisten und alles zurückzusenden.
Von meiner Seite gibt es keine zusätzlichen Fristen. Maßgeblich ist die Frist des Zentrums für schulpraktische Studien: Dort sind die Unterlagen spätestens vier Wochen nach Abschluss des Praktikums einzureichen. Entsprechend muss meine Durchsicht und Bestätigung innerhalb dieses Zeitfensters erfolgen. Sofern ich nicht im Urlaub bin, sollte das in der Regel gut leistbar sein.
Gern können Sie im Bereich Frühförderung eine Masterarbeit schreiben.
Wenn ich Themen aus meinen Forschungsprojekten habe, innerhalb derer sich eine Masterarbeit anbietet, kommuniziere ich diese über die Mailinglisten (Sehen, Hören, GENT). Bei Interesse können Sie sich dann gern bei mir melden.
Erstbetreuung im Kontext Frühförderung
Voraussetzung für eine Masterarbeit in der Frühpädagogik ist, dass Sie sich für das SHF Frühförderung entschieden haben. Dann kann die Masterarbeit entsprechend zugeordnet werden und ich kann Sie erstbetreuen.
Zweitbetreuung
Wenn ich Sie zweitbetreue, ist mir ebenfalls wichtig, dass ich zu Beginn einen Blick auf Forschungsfrage(n) und Gliederung werfen kann. Danach können Sie mich bei Bedarf kontaktieren – insbesondere bei fachlichen Fragen im Bereich Taubblinden- / Hörsehbehindertenpädagogik bzw. Frühpädagogik.
1) Ausgangspunkt: Ihre Forschungsfrage (intrinsisch motiviert)
Zentral ist eine klar formulierte Forschungsfrage (ggf. ergänzt durch Unterfragen), der Sie intrinsisch motiviert nachgehen möchten. Leitend ist:
- Was möchten Sie genau klären/verstehen/beschreiben/erklären?
- Warum ist die Frage fachlich relevant (Forschung und/oder Praxis)?
- Mit welchen Daten/Materialien lässt sich die Frage beantworten?
Merksatz: Forschungsfrage → Methode → Titel (nicht umgekehrt).
2) Titel
Nachdem wir uns auf Thema und Forschungsfrage verständigt haben, können Sie Titelvorschläge formulieren. Ein guter Titel spiegelt Forschungsfrage, Untersuchungsgegenstand und ggf. den Kontext (Setting/Personenkreis) präzise wider.
3) Frühzeitig ein Arbeitsdokument anlegen und Literatur organisieren
- Ich empfehle ausdrücklich, sehr früh ein Arbeitsdokument für die Masterarbeit anzulegen und darin eine Gliederung zu führen – anfangs gern nur als Gerüst (z. B. Einleitung – Theorie – Methodologie/Design – Methodik – Ergebnisse – Diskussion – Fazit/Ausblick).
Diese Gliederung wird im Prozess schrittweise präzisiert und hilft, Fokus, Argumentationslogik und Umfang zu steuern. - Ich empfehle zudem, von Beginn an systematisch Literatur zu sammeln, damit Sie gegen Ende der Schreibphase nicht unter Zeitdruck „Literatur nachsuchen“ müssen.
- Literaturmanagement
Nutzen Sie dafür gern ein Literaturverwaltungsprogramm (z. B. Citavi oder ein vergleichbares Tool). Alternativ reicht auch eine gut gepflegte Literaturliste im Arbeitsdokument – wichtig ist vor allem:
- vollständige bibliografische Angaben (Autor:in, Jahr, Titel, Verlag/Zeitschrift, DOI/URL),
- kurze Notizen: Warum ist die Quelle relevant? Welches zentrale Argument / welche Definition nehme ich mit?
- ein Ablagesystem (z. B. nach Theorieblock, Methode/Methodologie, Personenkreis, Setting).
4) Gliederung abstimmen
Bitte stimmen Sie Ihre Gliederung mit mir ab. Sie können mir einen Entwurf per Mail schicken; ich gebe Ihnen dazu Rückmeldung. Ich empfehle zusätzlich, die Gliederung frühzeitig auch mit der Zweitbetreuung abzustimmen.
Die konkrete Ausgestaltung hängt vom Thema und methodischen Zugang ab. Typisch und wissenschaftlich etabliert ist folgende Blockstruktur:
A. Einleitung und Problemaufriss
- Thema, Relevanz (Forschung/Praxis)
- Zielsetzung der Arbeit
- Forschungsfrage(n) / Erkenntnisinteresse
- kurzer Überblick über Aufbau und Vorgehen
B. Theorie und Stand der Forschung (inhaltliches Fundament)
- Begriffe, Modelle, zentrale Konzepte
- Darstellung des Personenkreises / Kontextes (z. B. Taubblindheit/Hörsehbehinderung; ggf. komplexe Behinderung; pädagogische Settings)
- Forschungsstand und Begründung der Forschungsfrage (z. B. Forschungslücke, Praxisproblem, Klärungsbedarf)
→ Aus diesem Teil sollte die Forschungsfrage plausibel hergeleitet sein.
C. Methodologie und Forschungsdesign (Theorie der Methode)
Dieser Teil ist explizit erwünscht: Hier begründen Sie die Logik des Erkenntnisgewinns und die Passung von Forschungsfrage ↔ Design, z. B.:
- qualitativer/quantitativer/mixed-methods Zugang, fallorientiert/explorativ etc.
- Qualitätskriterien (z. B. Transparenz, Nachvollziehbarkeit; bei quantitativen Designs Validität/Reliabilität)
- forschungsethische und datenschutzbezogene Aspekte (sofern relevant)
- ggf. Reflexion der Forschendenrolle/Position im Feld (Insider/Outsider)
D. Methodik (konkretes methodisches Vorgehen)
- Feldzugang, Setting, Stichprobe/Teilnehmende, Rekrutierung
- Erhebungsinstrumente (z. B. Leitfadeninterviews, Fokusgruppen, Fragebogen, Beobachtung, Dokumentenanalysen)
- Durchführung/Ablauf
- Auswertung/Analyseverfahren (z. B. qualitative Inhaltsanalyse, thematische Analyse, statistische Verfahren)
- Sicherung von Nachvollziehbarkeit (z. B. Entscheidungspfade, Kodierlogik, Reflexionsmemos)
Faustregel: Methodologie erklärt, warum dieser Ansatz passt; Methodik beschreibt, wie genau Sie vorgegangen sind.
E. Ergebnisse
- strukturierte Darstellung der Ergebnisse entlang der Forschungsfrage(n)
- ggf. mit Materialbelegen/Beispielen (im zulässigen Rahmen)
F. Diskussion
- Einordnung der Ergebnisse in Theorie und Forschungsstand
- Beantwortung der Forschungsfrage(n)
- Implikationen für Praxis/Forschung
G. Grenzen, Reflexion und Ausblick
Am Ende der Arbeit sollten Sie nicht nur Ergebnisse zusammenfassen, sondern auch reflektieren, unter welchen Bedingungen diese Erkenntnisse entstanden sind. Dazu gehören:
Inhaltliche Reflexion
- Was konnte gut beantwortet werden, was nur eingeschränkt?
- Welche Kontextbedingungen beeinflussen die Übertragbarkeit?
Methodische Reflexion
- Passung von Forschungsfrage ↔ Design ↔ Methode
- Grenzen des Feldzugangs und der Datenerhebung (Sampling, Setting, Kommunikationsbedingungen)
- Qualität/Robustheit der Auswertung (Transparenz, Nachvollziehbarkeit)
- mögliche Verzerrungen (z. B. Selektions- oder Antworttendenzen; Gruppendynamik in Fokusgruppen)
Reflexion der eigenen Rolle (Forscher:innenrolle/Positionalität)
- Welche Rolle hatten Sie im Feld (z. B. Praktikant:in, Beobachter:in)?
- Wie könnten Beziehungen, Erwartungen und die eigene Perspektive Einfluss genommen haben?
- Wie sind Sie damit methodisch umgegangen (z. B. Reflexionsmemos, Triangulation, Protokolle)?
Ausblick
- Welche Fragen bleiben offen?
- Welche nächsten Schritte (Forschung/Praxisentwicklung) wären sinnvoll?
- Welche methodischen Varianten könnten die Aussagekraft erweitern (anderes Setting, andere Stichprobe, zusätzliche Datenquellen)?
H. Fazit
- prägnante Zusammenfassung der zentralen Erkenntnisse
Ein Anhang ist dann sinnvoll, wenn Materialien zur Nachvollziehbarkeit beitragen (z. B. Interviewleitfaden, Transkripte, Kategoriensystem/Auswertungslogik, zusätzliche Tabellen/Abbildungen, Materiallisten). Bitte achten Sie darauf, dass der Anhang die Arbeit unterstützt, aber nicht „überlädt“. Wenn der Anhang sehr umfangreich wird, ist es in der Regel sinnvoll und zulässig, ihn digital bereitzustellen (z. B. als separates PDF). Dann bleibt die gedruckte Arbeit lesbar und der Anhang ist dennoch vollständig verfügbar. Bitte benennen Sie im Text klar, was im digitalen Anhang enthalten ist und wie er zugeordnet ist (z. B. „Digitaler Anhang, Dokument A1–A5“).
Typischer Umfang
Der Umfang einer Masterarbeit liegt häufig im Bereich von ca. 70–90 Seiten (oft „rund um“ 80 Seiten). Entscheidend ist, dass die Arbeit fokussiert bleibt und die Forschungsfrage(n) nachvollziehbar beantwortet werden.
Wenn Sie absehen, dass der Umfang Ihrer Arbeit deutlich vom üblichen Rahmen (z. B. deutlich unter 70 Seiten oder deutlich über 90 Seiten) abweichen wird, nehmen Sie bitte möglichst frühzeitig Kontakt mit mir auf. Dann können wir gemeinsam prüfen,
- ob die Forschungsfrage passend eingegrenzt bzw. erweitert ist,
- ob Materialumfang und Auswertungsaufwand realistisch sind,
- und welche Anpassungen an Gliederung, Design oder Vorgehen sinnvoll sind.
So lassen sich unnötige Umwege vermeiden und der Arbeitsprozess bleibt gut steuerbar.
Datenerhebung: typische Richtwerte
Die konkrete Anzahl hängt von Forschungsfrage, Design und Feldzugang ab. Als grobe Orientierung (insbesondere bei qualitativen Arbeiten) gelten häufig:
- Leitfadengestützte Interviews: häufig ca. 6–10 Interviews (oft um die 8 Interviews)
- Fokusgruppen: abhängig von Gruppengröße und Zusammensetzung. Bei 3–5 Teilnehmenden pro Fokusgruppe können 2–3 Fokusgruppen bereits ausreichend sein.
Wichtig: Das sind Richtwerte, keine festen Vorgaben. Wir stimmen das im Einzelfall ab.
Besonderheiten des Feldzugangs
Es gilt: Methodik und Umfang müssen realistisch zum Feldzugang passen. Häufig sind fallorientierte und qualitative Designs oder Mixed-Methods-Ansätze sinnvoller als groß angelegte quantitative Erhebungen. Entscheidend ist die Passung von Forschungsfrage ↔ Design ↔ Feldzugang.
Ich verstehe die Betreuung einer Masterarbeit ausdrücklich als Begleitung und Beratung im Prozess. Auch wenn ich die Arbeit am Ende formal bewerte, sollen Sie im Arbeitsprozess keine Sorge haben, „zu unfertig“ zu sein.
- Sie können Thema, Forschungsfrage(n), Gliederung und Vorgehen jederzeit per E-Mail mit mir abstimmen.
- Gern können Sie mir Arbeitsstände als Dokument schicken – auch wenn sie noch nicht „rund“ sind. Ich kommentiere und gebe Rückmeldung, sodass Sie schrittweise weiterarbeiten können.
- Eine Sprechstunde ist ein Angebot (Anmeldung über Stud.IP), aber nicht zwingend erforderlich, wenn die Abstimmung per E-Mail für Sie gut funktioniert.
- Bitte zitieren Sie einheitlich nach APA. Schriftart, Schriftgröße, Zeilenabstand und Ränder sollen durchgehend konsistent sein; hierzu mache ich jedoch keine spezifischen Vorgaben.
- Im Rahmen der formalen Abgabe über das Prüfungsamt wird die gedruckte Fassung (inkl. aller Bestandteile) sowie das digitale Dokument in der Regel entsprechend der Vorgaben weitergeleitet. Unabhängig davon freue ich mich, wenn Sie mir nach Ihrer Abgabe zusätzlich das finale PDF kurz per E-Mail zusenden. Dann ist die Arbeit unmittelbar bei mir und ich kann den Prozess ohne Verzögerung aufnehmen.
Bitte verwenden Sie die folgende Selbstständigkeitserklärung:
Selbstständigkeitserklärung für schriftliche Arbeiten
Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst, keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel (inkl. KI-gestützte Werkzeuge) benutzt, alle wörtlich oder sinngemäß übernommenen Textstellen als solche kenntlich gemacht und dieselbe Arbeit oder wesentliche Teile nicht bereits anderweitig als Prüfungsleistung verwendet habe.
Ich kenne die Regelungen zur Täuschung in der für meinen Studiengang geltenden Studien- und Prüfungsordnung und bin mir der möglichen Folgen von Täuschungsversuchen bewusst.
Wenn ich Sie betreue, kann ich die Unterschrift auf dem Anmeldeformular entweder
- vor Ort an der PH leisten (kommen Sie kurz vor einer meiner Lehrveranstaltungen vorbei), oder
- Sie senden mir das Dokument per Mail zu; ich sende es Ihnen unterschrieben zurück.
Mit ISI haben Studierende die Möglichkeit, ihren Studiengang und ihre Fächerkombination anzugeben und sich dann nur die für sie relevanten Teile des Modulhandbuchs ausgeben zu lassen. Sie finden darin detaillierte Informationen zu den Modulen des Fachbereichs (…)
Zusätzlich zum Semesterapparat am Standort der Zentralbibliothek der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, ist auf Stud.IP ein Online-Semesterapparat angelegt. Dieser ist unter dem Namen: Semesterapparat “Sonderpädagogisches Handlungsfeld Frühförderung” zu finden oder direkt über diesen
Tragen Sie sich hier bitte ein, um Zugriff auf die benötigte Literatur der Pflichtseminare zu erhalten.
-
V_Portfolio_SHF_FOE_BW_N.pdf (271 KB, PDF) -
V_SHF_FOE_Erkenntnisjournal.pdf (259 KB, PDF) -
Modulhandbuch_Teil_Sopaed_Handlungsfelder_S.104-110_Stand_042025.pdf (2 MB, PDF) -
Modulhandbuch_Master_SoPaed_Stand_20250430.pdf (2 MB, PDF) -
BFP-PP_Expose.pdf (170 KB, PDF) -
BFP-PP_Meldung_Bestätigung.pdf (195 KB, PDF) -
Antrag_auf_Zulassung_zur_Abschlussarbeit.pdf (188 KB, PDF)