Das interne Fellowship "Prüfen neu denken" unterstützt Lehrende der PHHD bei der Entwicklung zukunftsfähiger Prüfungsformate im Kontext generativer KI. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Die rasante Entwicklung generativer Künstlicher Intelligenz verändert grundlegend, wie Wissen erzeugt, verarbeitet und dargestellt wird. Damit gehen für Hochschulen tiefgreifende Herausforderungen für etablierte Prüfungsformate einher: Klassische Hausarbeiten oder (Online-)Klausuren stoßen zunehmend an ihre Grenzen, wenn es darum geht, Kompetenzen valide zu erfassen und Lernprozesse sinnvoll zu unterstützen. Die Pädagogische Hochschule Heidelberg setzt sich aktiv mit diesen aktuellen Entwicklungen auseinander und arbeitet gezielt an zukunftsfähigen Lösungen für die Hochschullehre.
Vor diesem Hintergrund richtet die PHHD im Sommersemester 2026 das interne Fellowship-Programm “Prüfen neu denken” aus. Ziel des Programms ist es, Lehrende der Hochschule dabei zu unterstützen, innovative und kompetenzorientierte Prüfungsformate zu konzipieren, zu erproben und weiterzuentwickeln. Die entwickelten Prüfungsformate können den Einsatz generativer KI - also Technologie, die neue Inhalte wie Texte oder Videos erstellen kann, indem sie Muster und Strukturen aus (Trainings-)Datensätzen lernt und diese nachbildet - müssen dies jedoch nicht zwingend tun. Entscheidend ist der reflektierte Umgang mit veränderten Rahmenbedingungen des Prüfens in einer KI-geprägten Bildungslandschaft.
Das Rektorat fördert im Sommersemester 2026 insgesamt drei Fellowships. Die Förderung umfasst einen Lehrauftrag im Umfang von zwei Semesterwochenstunden sowie 1.000 Euro Sachmittel. Bewerben können sich ab sofort und bis zum 27. Februar 2026 ausschließlich Lehrende der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.
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Text: Verena Loos
Bild: Birgitta Hohenester