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Postdocs wählen neue Sprecherinnen

Wahl an der Graduate School: Interessensvertretung will für transparente Strukturen eintreten und ein Netzwerk für Nachwuchswissenschaflter:innen in der Postdoc-Phase aufbauen.

(v.l.) Katja Schwemmer, Alexandra Svedkijs und Corinna Neuthard vertreten die Post-Docs der Graduate School.

Die Postdocs der Graduate School an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg haben neue Sprecherinnen gewählt: Dr. Alexandra Svedkijs (Institut für Mathematik und Informatik) sowie ihre Stellvertreterinnen Dr. Corinna Neuthard (Institut für Gesellschaftswissenschaften) und Jun.-Prof.in Dr. Katja Schwemmer (Institut für Fremdsprachen) vertreten künftig die Interessen der PH-Nachwuchswissenschaftler:innen in der Postdoc-Phase. Ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre - erstmals gibt es nun drei Sprecherinnen aus unterschiedlichen Fachbereichen.

Das Team wird zudem in enger Zusammenarbeit mit der Prorektorin für Forschung und Internationales, Prof. Dr. Marita Friesen, und der Geschäftsführerin der Graduate School, Dr. Nicole Flindt, die Strukturen für Nachwuchswissenschaftler:innen weiterentwickeln. „Gerade die Post-Doc-Phase ist entscheidend für den weiteren Karriereweg junger Forschender“, sagt Marita Friesen. „Viele stehen hier vor der Frage, wie es weitergeht – genau hier wollen wir als Hochschule gezielt Beratung und Orientierung bieten.“ 

Seit 2018 können in der Graduate School auch Postdocs Mitglieder werden, wie Nicole Flindt ergänzt: „Das war ein explizites Anliegen der Postdocs. Neben Beratungsangeboten können sie auch finanzielle Zuschüsse erhalten und engagieren sich beim Mentoring oder in kleinen Workshops, beispielsweise zum Disputationstraining für Promovierende in der Graduate School. Das ist ein echter Mehrwert für alle Nachwuchswissenschaftler:innen und die Hochschule.“

Das neue Sprecherinnen-Team will nun die Arbeit der Postdocs noch sichtbarer machen und den Qualifizierungsweg gezielt unterstützen, wie es sagt, sei es bei Bewerbungen, Karriereplanung, Drittmittelakquise oder der Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. „Ein zentrales Anliegen ist uns zudem, Möglichkeiten für den Austausch untereinander zu schaffen“, sagte Alexandra Svedkijs. Postdoc-Stellen seien an der PHHD sehr unterschiedlich ausgestaltet, deshalb brauche es geeignete interdisziplinäre Austausch- und Unterstützungsformate um alle zu erreichen.

Man wünsche sich eine klare Definition und Kommunikation der Postdoc-Rolle – sowohl innerhalb der Hochschule als auch gegenüber Drittmittelgebern – und einen verbesserten Zugang zu Fortbildungen, Mentoring-Angeboten und Beratungsangeboten zu Drittmittelanträgen. Um Angebote gezielt weiterzuentwickeln, will das Team systematisch die Bedarfe der Postdocs erheben. 

„Ein zukunftsfähiges Umfeld für Postdocs sollte aus unserer Sicht drei zentrale Säulen vereinen“, sagte Svedkijs. „Das sind erstens transparente Strukturen und klare Orientierung, etwa bei Antragsprozessen, Förderprogrammen und Qualifizierungsangeboten. Zweitens ein aktives Netzwerk mit regelmäßigen Austauschformaten. Und drittens eine zielgerichtete Unterstützung beim Forschungsaufbau, etwa durch Reisemittel, Beratung und ergänzende Fortbildungsangebote.“

Die Sprecherinnen sind bei Anliegen unter ihren Email-Adressen oder über die Gruppe „Gremium: Postdoc-Netzwerk“ auf Stud.IP erreichbar. „Dort kommunizieren wir mit der Community und laden alle Postdocs - neue wie erfahrene - herzlich ein, sich zu beteiligen.“

Die Graduate School der PHHD begleitet und qualifiziert Promovierende und Postdocs auf ihren wissenschaftlichen Karrierewegen. Sie bietet Beratung, Vernetzung und Workshops, um sie auf die vielseitigen Aufgaben in Forschung und Lehre vorzubereiten. Ansprechpartnerin für die Belange der frühen Karrierewege mit einem besonderen Fokus auf Postdocs und Juniorprofessuren ist . Weitere Infos zur Graduate School unter

Text: Antje Karbe
Fotos: Birgitta Hohenester / privat

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