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Perspektiven auf den Ukraine-Krieg

Der Historiker Dr. Przemysław Łukasik aus Krakau berichtete aus seiner Forschung: Die PHHD pflegt seit vielen Jahren Hochschulpartnerschaften mit polnischen Universitäten.

von links: Florian Helfer, Prof. Dr. Manfred Seidenfuß, Prof. Dr. Marita Friesen, Dr. Przemysław Łukasik, Dr. Irene Berti und Prof. Dr. Marco Dräger

Die Abteilung Geschichte hatte im April 2026 Dr. Przemysław Łukasik von der Universität der Kommission für Nationale Bildung (ehemals Pädagogische Hochschule) in Krakau (Polen) zu Gast. Bei einem Vortrag an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg präsentierte der polnische Wissenschaftler die bisherigen Ergebnisse eines internationalen Forschungsprojekts. In diesem untersucht er die Wahrnehmung des Russland-Ukraine-Krieges als Krisensituation in europäischer Perspektive am Beispiel der Länder Georgien, Polen und Italien. An den Vortrag, der im Beisein der Prorektorin für Forschung und Internationales Prof. Dr. Marita Friesen stattfand, schloss sich eine intensive Diskussion an.

Die Abteilungen für Geschichte der polnischen Universität und der PHHD verbindet seit vielen Jahren eine fruchtbare Zusammenarbeit. 2012 bis 2020 wurde eine trilaterale Kooperation vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gefördert, an der die PHHD, der Universität Opole, später auch die Pädagogischen Hochschule Krakau in Polen und der Palacký-Universität im tschechischen Olomouc beteiligt waren. Darin arbeiteten die Partner-Institutionen die gemeinsame Historie der Länder auf.

Text und Foto: Redaktion

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