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Ausschreibung der VolkswagenStiftung: Forschungsförderung zu "Dual Use" geistes- und sozialwissenschaftlicher Ideen

In einer neuen Ausschreibung der VolkswagenStiftung steht die Frage im Fokus, wie geistes- und sozialwissenschaftliche Konzepte außerhalb ihres ursprünglichen Kontexts umgedeutet und für politische oder ideologische Strategien nutzbar gemacht werden – etwa um das Vertrauen in Wissenschaft, Medien oder andere Institutionen demokratischer Öffentlichkeit zu untergraben. Die Stiftung fördert Projektteams, die untersuchen, wie dieser Transfer von Ideen aus der Wissenschaft in politische und ideologische Kontexte funktioniert. 

Im Rahmen der neuen Ausschreibung fördert die Stiftung in drei Dimensionen:

  • Explorative Grundlagenforschung, die sichtbar macht, wo und unter welchen Bedingungen solche Umnutzungen vorkommen und welchen Mechanismen sie folgen.
  • Sie schafft Raum für wissenschaftsphilosophische Reflexion darüber, wie Theoriebildung ihre möglichen Wirkungen außerhalb der Wissenschaft mitdenken kann, ohne die Freiheit von Forschung und Lehre einzuschränken.
  • Und sie erwartet Impulse für eine Wissenschaftskommunikation, die komplexe Konzepte verständlich vermittelt, ohne sie unzulässig zu verkürzen.

In der Ausschreibung fördert die Stiftung Kooperationsprojekte bis zu zwei Jahre mit bis zu 650.000 Euro. Für vertiefte Informationen bietet die Stiftung Online-Sprechstunden am 11. August 2026 und am 8. September 2026 an. Stichtag für Anträge ist der 6. Oktober 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung sowie den Details und Anmeldemodalitäten zu den Online-Sprechstunden finden Sie hier:  

Unsere Mitarbeiter:innen der Telefonhotline helfen Ihnen gerne weiter.

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