VerwaltungGebäudemanagement & Arbeitssicherheit

Weshalb genehmigte Aushänge die Hochschule verschönern

Zur Nutzung von Pinnwänden und anderen Kommunikationsmöglichkeiten

Die Pädagogische Hochschule ist Veranstaltungsort und Treffpunkt vielseitig interessierter Studierender, Hochschulmitglieder und anderer Personen. Hiervon zeugen unter anderem viele Aushänge, die auf kommende Veranstaltungen hinweisen oder andere Informationen mitteilen.

Leider verstecken sich die Wände häufig hinter ungenehmigten Plakaten, die ihr Verfallsdatum häufig schon überschritten haben. Unerlaubte Aushänge ziehen außer möglichen rechtlichen Konsequenzen auch ästhetische und praktische nach sich: Wo war nochmal dieser eine Aushang? Wann war nochmal das Konzert? Um dann in Enttäuschung zu münden: Schon vorbei, verschollen im Blättermeer, das sich über Fenster und Wände erstreckt.

Sich mitzuteilen und die dafür vorgesehenen schwarzen Bretter zu nutzen, ist gern gesehen. Es zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich an der Hochschule bündeln. Das Über- und Bekleben von Wänden, Türen und ähnlichem jedoch führt zu Schäden, deren Beseitigung Kosten verursachen.

Um trotzdem die Mitteilungsmöglichkeiten zu fördern, bietet die Hochschule dementsprechend zahlreiche Möglichkeiten der Präsentation: auf der Hochschul-Webseite, in Schaukästen, auf Pinnwänden, mobilen Stellwänden und Posteraufstellern können Informationen verbreitet werden. Die Abteilung Presse & Kommunikation berät Sie hierzu gerne und die Hausmeister stellen auf Anfrage gerne mobile Werbemöglichkeiten zur Verfügung.

Nach der Veranstaltung sollte Werbung wieder entfernt werden, damit neuer Platz für aktuelle Ankündigungen und Hinweise entsteht. Denn auch die analoge Pinnwand der PH Heidelberg braucht zuweilen ein Update und schickt ungenehmigte Aushänge in den Spamfilter. So werden nicht genehmigte Aushänge künftig sofort entfernt und die entstehenden Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt.

Sollte Bedarf für neue Möglichkeiten zur Wandbefestigung oder zu mobilen Hinweistafeln festgestellt werden, kann darüber hinaus mit der Abteilung Gebäudemanagement & Arbeitssicherheit gemeinsam nach einer optimalen Lösung gesucht werden.

 

Fledermäuse

In mehreren Büros im Altbau wurde ein Schwarm junger Zwergfledermäuse entdeckt. Wir möchten Sie daher mit einigen Fakten und angeratenen Verhaltensweisen vertraut machen:

1. Bitte bleiben Sie besonnen und unbesorgt, Fledermäuse greifen nicht an.

2. Bitte schädigen Sie die Tiere nicht vorsätzlich, um sich nicht strafbar zu machen. Fledermäuse sind vom Gesetz streng geschützte und sehr nützliche Tiere.

3. Unterlassen Sie jegliche Fütterversuche.

4. Melden Sie Fledermaussichtungen im Gebäude bitte umgehend an die Abteilung Gebäudemanagement & Arbeitssicherheit damit wir die weiteren Maßnahmen mit Ihnen planen können. Wir sind in enger Abstimmung mit den Fledermaus-Fachleuten des BUND.

5. Achten Sie in Ihrem Büro auf Kotspuren: Fledermauskot sieht wie kleine Kümmel-artige Körnchen aus. Auch winzige, farblose Urin-Pfützen sind gelegentlich zu entdecken. Hierdurch kann die Anwesenheit von Fledermäusen auch festgestellt werden, ohne die Tiere selbst zu entdecken. Bitte melden Sie auch dies.

6. Sollten die Fledermäuse in Ihrem Raum aufgescheucht werden, fliegen diese über Ihren Köpfen hinweg im Kreis um sich per Ultraschallortung zu orientieren und einen Ausgang zu suchen. Löschen Sie das Raumlicht, schließen Sie alle Türen und öffnen die Fenster komplett, um den Tieren eine Fluchtmöglichkeit zu lassen.

7. Die heimischen Fledermausbestände sind frei von SARS-CoV2-Viren. Es besteht diesbezüglich also kein Grund zur Beunruhigung. Auch der Kot selbst ist nicht als gefährlich einzuschätzen, da es sich nur um Chitin von den vertilgten Insekten handelt.

Hausordnung vom 3. Mai 2011