VerwaltungTechnik & Bau

Fahrrad fahren ist gut, Fahrrad parken aber nicht?

Zur Nutzung von Parkflächen für Fahrräder

Viele Studierende und MitarbeiterInnen der Hochschule nutzen die verkehrsgünstigen Lagen der Hochschulgebäude um ihren täglichen Weg zu Studium und Arbeit sowie nach Hause kostengünstig und gleichzeitig sportlich mit dem Fahrrad zurück zu legen. Zunehmend mehr Radler benötigen daher einen Stellplatz für ihre Drahtesel. Die Zahl der Stellplätze kann jedoch nur langsam gesteigert werden. Gerade im Bereich der Hauptgebäude in der Keplerstraße 85-87 und Im Neuenheimer Feld 560-562 kommt es daher in den Sommermonaten zu einer hohen Zahl an nicht ordnungsgemäß geparkten Fahrrädern, die zu Behinderungen und Gefährdungen führen.

Zwischenzeitlich sind auch die Stadtverwaltung Heidelberg sowie die Verkehrspolizeidirektion durch saisonal immer wiederkehrende Beschwerden aus der Bevölkerung aufmerksam (gemacht) geworden und üben ordnungsrechtlichen aber auch politischen Druck auf die Hochschulleitung und -mitglieder aus, damit "das Problem"  endlich gelöst werde. Um ein Zeichen der Bereitschaft zu setzen, das Problem des "wilden Parkens" von Fahrrädern konstruktiv zu lösen, möchten wir Sie, die KfZ- und Radfahrenden, um die Einhaltung folgender Verhaltensregeln bitten:

  1. Nutzen Sie möglichst alle vorhandenen Fahrradständer, sei es im Fahrradhof in der Quinckestraße oder vor dem Gebäude INF 561. Solange der Eindruck entsteht, es seien genügend freie Stellplätze vorhanden, werden Anträge an die Landesbauverwaltung zur Einrichtung neuer Stellflächen auch weiter abgelehnt werden;

  2. Das Parken auf Gehwegen ist ordnungswidrig, bitte halten Sie diese auch im Interesse von Rollstuhlfahrenden und Personen mit Kinderwägen frei, damit diese die Straßen gefahrfrei und ungehindert nutzen können;

  3. Vermeiden Sie daher bitte auch das Anschließen von Rädern an (insbesondere privaten) Zäunen;

  4. Halten Sie schraffierte Flächen, z.B. vor dem gelben Briefkasten in der Keplerstaße oder vor der Hofeinfahrt, jederzeit frei;

  5. Halten Sie die 5-Meter-Zone vor Straßenkreuzungen unbedingt frei (§12 Abs. III Nr. 1 StVO);

  6. Halten Sie alle Grundstückseinfahrten (§12 Abs. III Nr. 3 StVO) und Bordsteinabsenkungen (§12 Abs. III Nr. 5 StVO) jederzeit frei;

Natürlich bemühen wir uns zeitnah eine Einigung mit der Stadt zu erzielen, die uns das Parken der Räder rechtssicher und diebstahlarm ermöglichen soll. Bis zu diesem Erfolg hoffen wir jedoch auf ihre Unterstützung und Mitwirkung.

Weshalb genehmigte Aushänge die Hochschule verschönern

Zur Nutzung von Pinnwänden und anderen Kommunikationsmöglichkeiten

 

Die Pädagogische Hochschule ist Veranstaltungsort und Treffpunkt vielseitig interessierter Studierender, Hochschulmitglieder und anderer Personen. Hiervon zeugen unter anderem viele Aushänge, die auf kommende Veranstaltungen hinweisen oder andere Informationen mitteilen.

Leider verstecken sich die Wände häufig hinter ungenehmigten Plakaten, die ihr Verfallsdatum häufig schon überschritten haben. Unerlaubte Aushänge ziehen außer möglichen rechtlichen Konsequenzen auch ästhetische und praktische nach sich: Wo war nochmal dieser eine Aushang? Wann war nochmal das Konzert? Um dann in Enttäuschung zu münden: Schon vorbei, verschollen im Blättermeer, das sich über Fenster und Wände erstreckt.

Sich mitzuteilen und die dafür vorgesehenen schwarzen Bretter zu nutzen, ist gern gesehen. Es zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten, die sich an der Hochschule bündeln. Das Über- und Bekleben von Wänden, Türen und ähnlichem jedoch führt zu Schäden, deren Beseitigung Kosten verursachen.

Um trotzdem die Mitteilungsmöglichkeiten zu fördern, bietet die Hochschule dementsprechend zahlreiche Möglichkeiten der Präsentation: auf der Hochschul-Webseite, in Schaukästen, auf Pinnwänden, mobilen Stellwänden und Posteraufstellern können Informationen verbreitet werden. Die Abteilung Presse & Kommunikation berät Sie hierzu gerne und die Hausmeister stellen auf Anfrage gerne mobile Werbemöglichkeiten zur Verfügung.

Nach der Veranstaltung sollte Werbung wieder entfernt werden, damit neuer Platz für aktuelle Ankündigungen und Hinweise entsteht. Denn auch die analoge Pinnwand der PH Heidelberg braucht zuweilen ein Update und schickt ungenehmigte Aushänge in den Spamfilter. So werden nicht genehmigte Aushänge künftig sofort entfernt und die entstehenden Kosten dem Verursacher in Rechnung gestellt.

Sollte Bedarf für neue Möglichkeiten zur Wandbefestigung oder zu mobilen Hinweistafeln festgestellt werden, kann darüber hinaus mit der Abteilung Technik & Bau gemeinsam nach einer optimalen Lösung gesucht werden.

Hausordnung vom 3. Mai 2011