Willkommen im Ökogarten

Als Lernort der Biodiversität und BNE hat der Ökogarten zu jeder Jahreszeit seine Reize. Wir erleben ein buntes Gartenjahr. Naturerleben ist jederzeit bei uns in der Region möglich. Hochschullehrende aus dem Fach Biologie des IfNGT, FÖJ-Beschäftigte  sowie Freiwillige arbeiten an vielen Bereichen im Garten. Man sieht aber auch deutlich die Spuren vorheriger Mitarbeiter:innen, zum Beispiel unserer FSJ-Beschäftigten bis Oktober 2021, sowie die Ergebnisse der Arbeit zahlreicher Studierender und Ehrenamtlicher.

Feldspaziergänge 2022, Rendezvous im Garten und Klimatag

Das Bildungsformat Feldspaziergang wurde vom Projekt "Regiofoodhunter - Bildung schmeckt" des Teams Ökogarten entwickelt und seit drei Jahren erfolgreich eingesetzt. Wir kooperieren mit "Natürlich Heidelberg", mit dem Agendabüro der Stadt Heidelberg sowie Landwirtinnen und Landwirten. Neben interessierten Bügerinnen und Bürgern sind natürlich auch Studierende herzlich willkommen.

Wir wenden die 2G-Regel an.

Das Thema Getreide bildete den Schwerpunkt des Feldspazierganges am 18. März 2022. Er ermöglichte im authentischen Kontext Antworten auf viele Fragen: Wie sehen denn junge Pflanzen von Emmer, Dinkelweizen, Roggen oder Hochzuchtsaatweizen aus? Wie werden Getreide zubereitet? Was bedeuten die Typenzahlen konkret, also wie viele Mineralstoffe enthalten die unterschiedlichen Mehltypen? Wie kann man das Klebereiweiß (Gluten) des Mehlkörpers extrahieren? Getreideverarbeitung ist ein kulturelles Gut. Was hat Nachhaltigkeit mit Getreide zu tun? Welche Arten wachsen im Handschuhsheimer Feld? Ausgehend vom Ökogarten wurden angrenzende Felder (gleh hinter dem Biolang-Hofladen von Wiesenäcker) besucht und für BNE erschlossen.

Der letzte Feldspaziergang im Herbst 2021 im Handschuhsheimer Feld, ausgehend vom Ökogarten, fand am 7. Oktober 2021 ab 14 Uhr statt. Im Fokus standen herbstliche Gemüse und Obst. Wo wachsen eigentlich die köstlichen Quitten? Wie lange gibt es noch regionale Tomaten? Welche schmackhaften Rüben finden wir im Feld? Wo steht knackiger Kohl? Was bieten die Hofläden an regionalen Spezialitäten?

Ein weiterer Feldspaziegang ist für den 9. September 2022 geplant. Dieser Termin ist im Programm von Natürlich Heidelberg integriert.

Schwerpunkt der Arbeit mit den vielen angemeldeten Schulklassen sind derzeit die Frühblüher, die Stoffkreisläufe rund um den Kompost sowie die Ökologie. All dies wird begleitet vom Gesang des Rotkehlchens, der Zilpzalpe (Weidenlaubsänger) sowie der Meisen und Amseln und der Mönchsgrasmücken.

Die Begrüßung der Erstsemester fand in der ersten Aprilwoche 2022 statt. Wir begrüßten die Studierenden mit den Paten am Montag der Beratungswoche sowie am am Freitag, den 8. April 2022, von 12-14 Uhr. Trotz des heftigen Regenwetters ließen sich viele Studierende vom Flammkuchen zu einem Gartenbesuch verlocken. Danke an das Team der Tutorinnen, FÖJ-Beschäftigten sowie Mitarbeitenden der Biologie. Der Flammkuchen schmeckte sowohl klassisch (mit Zwiebeln, Schmand und Bio-Speck), als auch vegetarisch (mit Bärlauch)  sowie vegan (mit Seidentofu und Zitronensaft und Zwiebeln).

Rendezvous im Garten

Als Teil eines überregionalen Gartennetzwerkes beteiligt sich der Ökogarten erneut am Rendezvous aux Jardins. Das Motto im Jahr 2022 ist der Klimaschutz. Wir öffnen den Garten am 3. Juni 2022 zwischen 9 und 15Uhr. Es werden um 10 Uhr, um 12 Uhr und um 14 Uhr Führungen angeboten. Biodiverisität und Klimaschutz hängen unmittelbar zusammen.

Unser Jahresmotto 2022 ist die Familie der Nachtschattengewächse.

Auch am Tag der Natur werfen wir einen Blick auf diese artenreiche reizvolle Familie der Solanaceae, von Kartoffel bis Giftbeere, von Tomate bis Tollkirsche. Der Tag der Natur ist der 14. Mai 2022 von 10 bs 13 Uhr. Wir tragen zum Tag der Natur, organisiert von der Universität Heidelberg, mit diesem Angebot im Garten aktiv bei.

Klimatag für alle im Ökogarten - Neuauflage 2022 am 21. Juni

Im Jahr 2022 wird der Klimatag für alle neu aufgelegt, diesmal genau zu Mittsommer am 21. Juni 2021 zwischen 10 und 16 Uhr.

Wir greifen die positien Erfahrungen des gelungenen Klimatags für alle vom 24. Juni 2021 auf:

Das war nun wirklich ein wunderbar gelungener Klimatag für alle. Muntere Gymnasiasten tummelten sich ebenso im Garten wie interessierte Bürgerinnen und Bürger, Bildungsfachkräfte oder zahlreiche motivierte Studierende, zum Teil mit eigenen Kindern, Doktorierende ebenso wie Postdocs und Hochschullehrende des IfNGT. Warum geht BNE uns alle an? Wie hängen Klimaschutz und Biologische Vielfalt zusammen. Wie können wir selbst beitragen, die Natur und das Klima zu retten? Wie funktionieren Stoffkreisläufe?

Anlässlich des „Klimatages für alle im Ökogarten“ wurden sprachsensible Lernmaterialien vorgestellt, der Kompost untersucht, der globale Stickstoffkreislauf durchdacht. Ein weiterer Sinnespfad im vorderen Gartenbereich wurde ebenso eingeweiht wie das barrierefreie Hochbeet, gemiensam bepflanzt mit unserer FSJ-Mitarbeiterin mit Förderbedarf. Danke an Alexis für die pfiffige Konstruktion, danke an alle aktiven Mitarbeiterinnen und Studierenden. Man konnte zu duftenden Kräutern, schönen Blüten oder pummeligen Hummelchen in Tuchfühlung gehen und sich an dem Gesang der Vögel, den Rufen der Frösche oder den Gesumm der vielen Insekten erfreuen. Ganz nebenbei erlebte man, wie unversiegelte   Landschaft im Siedlungsraum mit hoher Aufenthaltsqualität einhergeht, wie man Natur nutzen kann, ohne sie zu zerstören und zu überbauen. Wir lassen unser Essen selbst wachsen und fördern die Gesundheit. Willkommen in der Wohlfühloase am Campus! Das Projekt „Klimatage im Ökogarten – BNE elementar“ wird vom Wissenschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg von 2020 bis 2021 gefördert.

Der Ökogarten wird am 30.3.2022 erneut als BNE-Projekt ausgezeichnet:

  #BNE2030

 #ESDfor2030

Terminangebote für Besuche im Ökogarten 2022

Die Abstandsregeln wegen Corona lassen sich im Ökogarten problemlos einhalten. Die Frischluft entfernt Aerosolwolken. Seinen Sie also herzlich Willkommen im Ökogarten!

Schulklassen können sich gern bei uns zu einem Lerngang anmelden, am besten per Mail. Wir schauen dann, ob der geplante Tag noch verfügbar ist. Auch im Winter gibt es wunderbare ökologische Lernangebote, von Äpfeln über Stoffkreisläufe oder Vögeln und Kompost.

Tag der Natur in Heidelberg im Juni 2021

Am Tag der Natur tummelten sich sehr viele Gäste in vielen Kleingruppen in sicherem Abstand im Garten. Sie erforschten am 11. Juni 2021 die Botschaften der Farben. Im Fokus standen Warnfarben bei Tieren, prächtige Federn mit Strukturfarben und Pigmentfarben, "gesunde" Farben in Obst und Gemüse sowie Techniken des Färbens von Textilien mit im Garten kultivierten Färbepflanzen, diesmal Krapp und Färberwaid. Alle Stationen wurden von Mitarbeiter:innen, Tutor:innen, FSJ sowie FÖJ liebevoll und tatkräftig unterstützt. Es hat allen Besucher:innen viel Spaß gemacht und erhellende Momente ermöglicht.

Rendezvous im Garten am 5. Juni 2021 "Wissen, das wandert"

Am Samstag, den 5. Juni 2021, beteiligte sich der Ökogarten Heidelberg in guter Tradition am Rendezvous im Garten. Diese schöne Aktion umfasst Gärten in Frankreich und Deutschland. Die beteiligten Gärten öffnen sich jeweils am ersten Juniwochenende für Besucherinnen und Besucher. Unter dem diesjährigen Motto: "Wissen, das wandert" erfuhren die Gäste spannende Details über Pappusflieger, Kletten und Kleben bei Pflanzen, über Elaiosomen, über Exuvien und spannende ökologische Netzwerke mit Ameisen. Wassertiere standen ebenso im Fokus wie Insekten an Land und in der Luft.

Natürlich Heidelberg - Ökogarten bereichert Bildungsangebot der Stadt

Seit Juni 2021 sind die Bildungsangebote von "Natürlich Heidelberg" wieder offen für Besucherinnen und Besucher. Am 4. Juni 2021 eröffnete der Ökogarten sein Angebot zu Färbepflanzen mit einem Workshop und zahlreichen Besucherinnen und Besuchern. Neben Krapp oder Isatis standen weitere Naturfarben im Fokus der Handlungsangebote.

Weitere Angebote des Ökogartens für "Natürlich Heidelberg" sind im Verlaufe des Sommers geplant, so am 24. Juni 2021 und am 16. Juli 2021 bzw. am 8. Oktober 2021.

Sauerteig, Süßgräßer und zufriedene Besucherinnen und Besucher beim Feldspaziergang am 12. März 2021

Am 12. März 2021 kamen Studierende sowie Besucherinnen und Besucher in den Ökogarten, um sich dort mit der Vielfalt unserer heimischen Getreidearten zu beschäften. Diese findet man nicht nur auf den Äckern im Handschuhsheimer Feld, sondern exemplarisch natürlich auch im Ökogarten. Zur Klärung der  Typenzahl auf einem Mehl (zwischen 405 bis zu 1800) wurde das Lagerfeuer schnell in ein "Chemielabor" verwandelt und die Aschemenge bestimmt sowie Gluten (Klebereiweiß) aus Typenzahl Weizen 405 extrahiert. Wie man Butter herstellt und wie gut diese mit einem selbstgebackenen Sauerteigbrot aus dem  Lehmbackofen schmeckt, konnten die Teilnehmenden in verschiedenen Workshops kulinarisch erfahren. Im Ökogarten wachsen Dinkelweizen und Hochzuchtsaatweizen sowie Roggen als Wintersaaten. Die Getreide-Feldspaziergänge werden fortgesetzt, wenn die Ähren schießen. Anmeldungen sind auch über die Internet-Seite regiofoodhunter.de möglich. Mit diesem Getreideprojekt werden Bildungsprojekte fortgeführt, die zusammen mit der IGH-Primarstufe in Heidelberg schon gute Tradition im Outdoor-Learning mit Schulkindern haben.

Das Team Ökogarten trägt dieses Thema "Getreide im Schulgarten anbauen und nutzen" im Rahmen einer binationalen Ringvorlesung mit deutschen und schweizer Hochschulen zum Thema Schulgarten bei.

Feldspaziergänge mit dem Ökogarten

Anmeldungen für Feldspaziergänge sind auch möglich unter:

www.regiofoodhunter.de/post/foodwalk-2021

Unser täglich Brot- Getreide wächst im Ökogarten

Seit drei Jahren wachsen im Ökogarten wieder Getreide, zum Beispiel Dinkelweizen oder Roggen sowie Hochzuchtsaatweizen. Die Getreide wurden als Herbstaussaat ausgebracht, sind also sogenannte Wintergetreide.

Bereits vor der Corona-Pandemie machten wir Getreideprojekte. Die Kinder der IGH begleiteten dies von der Aussat bis zur Ernte.

 

Youtube und Instagram

Ab März 2021 ist unser Youtube Kanal online, und auch ein Instagram Account ist in Arbeit. Dort und auch unter #regiofoodhunter sind spannende Daten zum Umgang mit Natur und ihrer Nutzung in der Region zu finden.

Man findet aktuelle Informationen zum Garten sowie spannende Videos und Bilder zu den Themen Ökologie,  Artenvielfalt, Lebensmittelproduktion und Ernährung. Durch Klicken auf die Symbole kann man den Einladungen folgen.

 

Datenschutzerklärung für Facebook/Instagram

Der Instagram Account Ökogarten greift für den hier angebotenen Informationsdienst auf die technische Plattform und die Dienste der Facebook Ireland Ltd., 4 Grand Canal Square Grand Canal Harbour, Dublin 2, Ireland zurück.

Wir weisen Sie darauf hin, dass Sie diese Facebook/Instagram-Seite und ihre Funktionen in eigener Verantwortung nutzen. Dies gilt insbesondere für die Nutzung der interaktiven Funktionen (z.B. Kommentieren, Teilen, Bewerten).

Alternativ können Sie die über diese Seite angebotenen Informationen auch auf unserem Internet-Angebot unter Homepage-Link abrufen. Beim Besuch unserer Facebook/Instagram-Seite erfasst Facebook u. a. Ihre IP-Adresse sowie weitere Informationen, die in Form von Cookies auf Ihrem Gerät vorhanden sind. Diese Informationen werden verwendet, um uns als Betreiber statistische Informationen über die Inanspruchnahme der Seite zur Verfügung zu stellen. Nähere Informationen hierzu stellt Facebook unter folgendem Link zur Verfügung: de-de.facebook.com/help/pages/insights. Die in diesem Zusammenhang über Sie erhobenen Daten werden von der Facebook Ltd. verarbeitet und dabei gegebenenfalls in Länder außerhalb der Europäischen Union übertragen. Welche Informationen Facebook erhält und wie diese verwendet werden, beschreibt Facebook in allgemeiner Form in seinen Datenverwendungsrichtlinien. Dort finden Sie auch Informationen über Kontaktmöglichkeiten zu Facebook sowie zu den Einstellmöglichkeiten für Werbeanzeigen. Die Datenverwendungsrichtlinien sind unter folgendem Link verfügbar: de-de.facebook.com/about/privacy Die vollständigen Datenrichtlinien von Facebook finden Sie hier: de-de.facebook.com/full_data_use_policy In welcher Weise Facebook die Daten aus dem Besuch von Facebook/Instagram-Seiten für eigene Zwecke verwendet, in welchem Umfang Aktivitäten auf der Facebook/Instagram-Seite einzelnen Nutzern zugeordnet werden, wie lange Facebook diese Daten speichert und ob Daten aus einem Besuch der Facebook/Instagram-Seite an Dritte weitergegeben werden, wird von Facebook nicht abschließend und klar benannt und ist uns nicht bekannt. Beim Zugriff auf eine Facebook/Instagram-Seite wird die Ihrem Endgerät zugeteilte IP-Adresse an Facebook übermittelt. Nach Auskunft von Facebook wird diese IP-Adresse anonymisiert (bei „deutschen“ IP-Adressen) und nach 90 Tagen gelöscht. Facebook speichert darüber hinaus Informationen über die Endgeräte seiner Nutzer (z.B. im Rahmen der Funktion „Anmeldebenachrichtigung“); gegebenenfalls ist Facebook damit eine Zuordnung von IP-Adressen zu einzelnen Nutzern möglich. Wenn Sie als Nutzer*in aktuell bei Facebook/Instagram angemeldet sind, befindet sich auf Ihrem Endgerät ein Cookie mit Ihrer Facebook-Kennung. Dadurch ist Facebook in der Lage nachzuvollziehen, dass Sie diese Seite aufgesucht und wie Sie sie genutzt haben. Dies gilt auch für alle anderen Facebook/Instagram-Seiten. Über in Webseiten eingebundene Buttons ist es Facebook möglich, Ihre Besuche auf diesen Webseiten Seiten zu erfassen und Ihrem Facebook-Profil zuzuordnen. Anhand dieser Daten können Inhalte oder Werbung auf Sie zugeschnitten angeboten werden. Wenn Sie dies vermeiden möchten, sollten Sie sich bei Facebook und Instagram abmelden bzw. die Funktion „angemeldet bleiben“ deaktivieren, die auf Ihrem Gerät vorhandenen Cookies löschen und Ihren Browser beenden und neu starten. Auf diese Weise werden Facebook-Informationen, über die Sie unmittelbar identifiziert werden können, gelöscht. Informationen dazu, wie Sie über Sie vorhandene Informationen verwalten oder löschen können, finden Sie auf folgenden Support-Seiten von Facebook: de-de.facebook.com/about/privacy Wir als Anbieter des Informationsdienstes erheben und verarbeiten darüber hinaus Daten aus Ihrer Nutzung unseres Dienstes. Bei Fragen zu unserem Informationsangebot können Sie uns unter Kontaktdaten erreichen.

Inklusion und Nachhaltigkeit - FSJ - Mitarbeiterin im Ökogarten

Wie können wir Nachhaltigkeit und Inklusion zusammenbringen? Bildung für Nachhaltige Entwicklung zielt darauf ab, alle Menschen in die Lage zu versetzen, nachhaltige Lebensweisen auf individueller und gesellschaftlicher Eben mitzugestalten. Für Menschen mit individuellem Förderungsbedarf fehlt es oft an geeigneten Stellen, sich aktiv für Nachhaltigkeit und Artenschutz zu engagieren. Hier setzt der Ökogarten der PH Heidelberg in einem Projekt "Hochschulgärten" an. Für dieses Projekt wurde eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im Ökogarten geschaffen. Dabei sollen inklusive, naturwissenschaftliche Lehr-/Lernmaterialien - gemeinsam mit Lehramtsstudierenden der Biologie sowie der Sonderpädagogik und Menschen mit individuellem Förderbedarf - entwickelt und erprobt werden. Als FSJ-Mitarbeiterin im Ökogarten war seit November 2020 Friderike Höhnle im Bereich BNE tätig. Sie arbeitete dort mit Tutorinnen und Tutoren zusammen und unterstützte diese tatkräftig bei der Arbeit im Garten. Wir arbeiteten daran, Barrieren auf vielerlei Ebenen zu reduzieren. Am 24. Juni 2021 führten wir einen Klimatag im Ökogarten durch. Denn uns geht es um "BNE für alle". Studierende der BNE-Seminare waren aktiv bei Erstellen von Lernmaterialien zu BNE, Biodiversität, Boden, Klima, Pflanzen, Tieren und Kreisläufen, die dann gemeinsam mit Besucherinnen und Besuchern erprobt und angewandt werden konnten.

Fortbildung der Gartenakademie Heidelberg zu naturnahem Gärtnern ab Dezember 2020 fortdauernd

Was kann man konkret in Baden-Württemberg tun, um dem Rückgang der Biodiversität aktiv zu begegnen? Dieser Herausforderung stellt sich die Gartenakademie mit einer digitalen Fortbildungsreihe zur Förderung der Biodiversität im Siedlungsbereich und im Garten. Der Auftakt war am 1. Dezember 2020, die zweite Runde am 3. Dezember 2020. Dabei war der Ökogarten aus dem Cluster BNE/ Outdoor-Education im Projekt Transfer Together ein hilfreicher Partner, neben Referierenden von der LVG Heidelberg und dem Verband Wohneigentum. Gemeinsam mit den Teilnehmenden wurde vom Team Ökogarten (Jäkel, Kleinpeter bzw. Frieß trotz des Wechsels nach KA) erarbeitet, welches Saatgut tatsächlich insektenfreundlich ist, warum nachhaltiges Gärtnern auf Torf verzichtet und so Moore und Klima schützt und welche verborgenen Schönheiten biologische Vielfalt im Garten eröffnen kann. Zugleich gab es durch TT einen Bildungstransfer zu unseren Partnern im Hinblick auf kompetente Gestaltung von Webinaren. Die nächsten Webinare fanden am 9. März 2021 und 11. März 2021 unter Federführung der Gartenakademie mit unserer Mitwirkung statt.

Nun sind wir wieder teilweise zu Präsenz übergegangen. Man kann sich noch anmelden für ein Live-Seminar im Garten am 28. September 2021 unter Federführung der Gartenakademie. Es geht um Gärtnern im Klimawandel, um Torffreies Gärtnern, um Samenmischungen für heimische insektenfreundliche Blühflächen, heimische Sträucher und deren Nutzung u.v.a.

Im November 2021 gibt es dann wieder digitale Seminare zum naturnahen Gartenbau in Freizeit oder Schule.

 

FÖJ-Mitarbeiterin im Ökogarten leistet wertvolle Gestaltungsarbeit

Trotz Pandemie für die Nachhaltigkeit im Einsatz! Seit Oktober 2020 bis August 2021 war Sarah Angel Schubert unsere (bisher zweite) Mitarbeiterin im Ökogarten. Sie arbeitete dort im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres (FÖJ) tatkräftig mit und unterstützte das Team bei der Arbeit im Garten, der Erstellung von Lernmaterialien oder der Durchführung von Seminaren. Sie leistete vor allem wesentliche Beiträge zur Biotopgestaltung und Pflege, denn ohne Biodiversität hätte das Lernen draußen keine Basis.

Im Oktober 2021 begrüßten wir zwei neue Beschäftigte im FÖJ: Benjain Dauster und Annika Zemmel. Deren Mitarbeit ist für uns sehr wertvoll.

UNESCO Auszeichnung der erfolgreichen BNE-Initiativen

Seit 2016 zeichnen das Bundesministerium für Bildung und Forschung und die Deutsche UNESCO-Kommission Kommunen, Lernorte und Netzwerke aus. Ihr Kennzeichnen: Sie haben Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ins Zentrum ihrer Arbeit gestellt und überzeugen durch eine besonders gelungene Umsetzung und langfriste Verankerung von BNE.

Der Ökogarten wurde zuletzt 2019/20  Lernort für Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet. Die Bildungsarbeit richtet sich an den 17 international vereinbarten Zielen der Nachhaltigkeit (Sustainability Development Goals) und wirkt auf eine Transformation der Gesellschaft im Sinne der Nachhaltigkeit bis 2030 hin. Ein zentralen Element ist die Ausbildung von Gestaltungskompetenz (nach Rost und De Haan). Dazu kan im Ökogarten gelernt, gearbeitet und kommuniziert werden.

 

Dritte Auszeichnung als Projekt der Erhaltung der Biodiversität

Die UN-Dekade Fachjury hat der Wiederauszeichnung unseres Projekts „Ökogarten Heidelberg - Park der Vielfalt“ im Juni 2019 zugestimmt.

Besuche von Schulklasssen zur Umsetzung von Bildungsplaninhalten sind eigentlich sehr gern gesehen, derzeit wegen Corona aber nicht ohne Absprache möglich.
Allein im Sommer 2016 besuchten über 700 und im Sommer 2017 über 900 Schülerinnen und Schüler den Ökogarten, davon einige Schulklassen regelmäßig. Diese Tendenz setzte sich 2018 und 2019 fort.
2020 konnten Corona bedingt leider keine Schulklassen den Garten besuchen. Wir freuen uns daher auf das Frühjahr 2021 und auf den Neubeginn unserer Bildungsangebote im Garten.
Ein Dank gilt den aktiven Kolleginnen sowie Tutorinnen und Tutoren für die Betreung der Gruppen und der Pflege des Gartens.

Biodiversität fördern - wesentlicher Bestandteil der Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE)

Der Ökogarten ist seit 16.10.2015 ausgezeichnetes Projekt der UN-Dekade der Biodiversität

Biodiversität ist eine der Lebensgrundlagen unseres Planeten. Ihre Förderung ist von regionaler und zugleich globaler Bedeutung. Im Ökogarten werden Schülerinnen und Schüler, Studierende und Lehrkräfte sensibilisiert und motiviert, selbst aktiv zu werden und ihre Lebensumwelt kompetenz und möglichst nachhaltig zu gestalten.

Diese Auszeichnung der UN-Dekadekommission wurde dem Team am 16.10.2015 erstmals von Rüdiger Becker vom Umweltamt der Stadt Heidelberg übergeben, in Anwesenheit von Rektor Prof. Huneke, Dekan Prof. Knörzer, zahlreichen Kolleginnen und Kollegen dieser und anderer Hochschulen,  Schülerinnen und Schülern sowie Lehrern der IGH und der Gartenakademie Baden-Württemberg.Diese Auszeichnung wiederholte sich 2017 und 2019.

Im Foto vom Garteneingang ist (noch) die Projektfahne zu sehen, die dem Ökogarten im Jahr 2010/11 als Ausgezeichnetem Projekt der Dekade der Bildung für nachhaltige Entwicklung verliehen wurde.

"Ökogarten Heidelberg - BNE drinnen und draußen im übergreifenden Studienbereich mit Transfer in die Region" - Ausgezeichnet als Lernort im November 2017 auf dem Agendakongress in Berlin für "einen beispielhaften Beitrag zur Umsetzung der Agenda 2030 der Vereinten Nationen und des UNESCO-Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung in Deutschland":

Statement der Jury: „Der Ökogarten der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist ein herausragendes Beispiel struktureller Umsetzung von BNE am Lernort. Die Lehramtsstudierenden der Hochschule erwerben praktische Erfahrungen zum Schutz von Diversität. Als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren geben sie die so gewonnene Begeisterung für Nachhaltigkeit später an ihre eigenen Schülerinnen und Schüler weiter. Die regelmäßige Evaluation des Ökogartens sowie das zielgerichtete Vorantreiben von Innovation sichert die hohe Qualität der Arbeit. Die starke regionale und internationale Vernetzung der Pädagogischen Hochschule ermöglicht den produktiven Austausch von Wissen und Erfahrungswerten.“

Die Auszeichnung als Lernort der BNE wurde 2019/20 erneut verliehen.

Der Ökogarten Heidelberg wirkt mit im Projekt "Transfer Together".