Aktivitäten 2015

Erstsemester-Einführung und Tag der offenen Tür

 

Am 16. Oktober 2015 fand im Ökogarten die Erstsemester-Einführung statt. Der Garten öffnete von 10 bis 14 Uhr. Besucherinnen und Besucher auch höherer "Semester", Lehrerinnen und Lehrer, Campusnutzer u.a. Interessenten waren herzlich eingeladen.

Tag der offenen Tür am 25. Juni 2015

 

Der Tag der offenen Tür fand am 25. Juni 2015 im Ökogarten statt.

Der inhaltliche Schwerpunkt lag im Bereich der Kräuter und Gewürze sowie der Wildpflanzen aus der Familie der Lippenblütler. Wir befassten uns mit "Pizzakraut", Zahnpasta, Tee und Kaugummi, mit den Bohnenkräutern oder Muskatellersalbei, mit Gewürzen für "coole drinks" oder Futterpflanzen für Hummeln und Wildbienen. Wir erforschten, was Lavendel mit römischen Bädern zu tun hat und wie man die heimische Vielfalt fördern kann. Und wie eine Chia-Pflanze oder Basilikum wachsen, konnte auch selbst  erkundet werden. Die zahlreichen Besucherinnen und Besucher bestätigten die aktiven Studierenden in ihrem Bemühen um anschaulichen, kognitiv anregenden und dadurch genussvollen Unterricht am außerschulischen Lernort.

Tag der Artenvielfalt vom 12. bis 14. Juni 2015

Die Fülle der Lippenblütler und die Diversität ihrer Nutzung

Inhaltsbeschreibung:

Die Gattung Salvia ist eine der artenreichsten der Lamiaceae, und nicht nur der Wiesensalbei bietet spannende Naturbegegnungen (sofern seine Standorte nicht durch Zersiedlung ausgeräumt wurden).

Darüberhinaus bereichern weitere Gattungen heimischer und kultivierter Lippenblütler unsere Ökosysteme. Sie sind nicht nur für spezielle Insekten reizvoll, wovon man sich im Ökogarten live überzeugen kann (von Honigbienen bis zu Holzbienen), sondern weisen würzige oder heilsame Inhaltsstoffe auf. Dies wurde an Beispielen (biochemisch und kulinarisch) präzisiert und ermöglichte den Besucherinnen und Besuchern duftende und anregende Erlebnisse. Thymol (von Muminen bis zur Varro-Bekämpfung) oder Menthol sind alltäglich bekannte Duftstoffe, deren Bildungsorte im lebenden Blatt der Pflanzen mit einer Lupe gut erkennbar sind.

Neben (vielleicht weniger bekannten) Kulturpflanzen lag ein Schwerpunkt auf der Kenntnis und Wertschätzung heimischer Arten.

Näheres Infos: www.artenvielfalt-hd.de

Der Basilikumzauber im Ökogarten

 

Der Basilikum-Zauber hat den Lernsommer im Ökogarten Heidelberg abgeschlossen: die Samen vom Basilikum verwandeln sich zur Überraschung der Betrachter farblich, wenn man sie auf die Erde legt und anfeuchtet. Später keimen die Samen und lassen leckere Kräuter wachsen. Das kann dann jeder später auch selbst zuhause nachmachen. Lippenblütler wie Basilikum, Lavendel, Thymian, Salbei, Minze, Melisse ….waren in diesem Jahr der inhaltliche Schwerpunkt der Lernaktivitäten neben den „Klassikern“ wie den Pflanzen und Tieren am Teich oder an der Wildbienenwand.

Über den Lernsommer haben zahlreiche Schulklassen aus Heidelberg, Dossenheim, Bammental, Ilvesheim und benachbarten Orten der Region den Garten als Lernort aufgesucht. Höhepunkte  waren der Tag der offenen Tür am 25. Juni 2015, die Tage der Artenvielfalt in Kooperation mit der Universität, die Lehrerfortbildung im Rahmen des Baden-Württembergischen Forums Schulgarten am 10. Juni 2015 sowie natürlich für jedes Kind „sein“ Besuch im Ökogarten mit der eigenen Schulklasse. Erfreulich für uns als Ökogarten war die regelmäßige Beobachtung, dass Kinder sich ernst genommen und gefordert fühlen, wenn sie in die Arbeit im Ökogarten mit einbezogen werden. Sehr gern zeigen Kinder und Jugendliche ihre Kräfte mit Spaten, Schubkarre oder Rechen, beim Umgang mit Erde, Raupen oder Rindenmulch.

Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer beteiligter Seminare übten sich im Gestalten von Lernsituationen. Unsere erfahrenen Tutorinnen und Tutoren erreichen ein hohes Maß an Gestaltungskompetenz. Viele unserer Absolventen gestalten später mit ihren Schülerinnen und Schülern selbst Schulgärten. Man begegnet sich wieder, beispielsweise bei einer der regelmäßigen Schulgarteninitiativen des Landes Baden-Württemberg oder im Schulpraktikum. Die Begegnung mit Natur und deren Wertschätzung kann man in einem Schulgarten mit eigener Handlungsaktivität koppeln. Auch deshalb sind Schulgärten ideale Orte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Highlights in diesem Sommer:

  • Zahlreiche Besuche verschiedenster Schulklassen, bis zur letzten Vorlesungswoche didaktisch betreut von Studierenden und Dozentinnen
  • Workshop am „Praxislehrertag“ des Instituts für Sachunterricht

Forum Schulgarten am 10. Juni 2015 in Mannheim

Das Team Ökogarten als Mitglied im Arbeitskreis Schulgarten des Landes Baden-Württemberg war Mitorganisator des Forums Schulgarten (staatlich anerkannte Lehrerfortbildung) am 10. Juni 2015 in Mannheim.

Wir gestalteten u.a. Angebote zum Imkern in der Stadt, zum torfarm Gärtnern als aktiver Moor-und Klimaschutz sowie zu Heilkräutern auf dem Schulgelände. Unser tatkräftiger Workshop zu Lippenblütlern als Gewürz- und Heilpflanzen fand bei den Teilnehmenden ein positives Echo. Es wurde ausschließlich mit torffreien Substraten gearbeitet. Stecklingsvermehrung, Gewinnen von Ablegern und Aussaaten konnten praktisch erprobt und reflektiert werden.

Infos zum Projekt:Mit wenig Torf gärtnern-Moore schützen PDF

Aktivitäten 2014

NTG-Kolloquium: Ökogarten der PH Heidelberg

Am 4. Dezember sprach das Team Ökogarten (Pädagogische Hochschule Heidelberg) über die Biodiversität in Deutschland.

Auch im Wintersemester 2014/2015 bat das Interdisziplinäre Institut für Naturwissenschaften, Technik, Gesellschaft (NTG) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wieder ein Kolloquium an. Die Vorträge fanden jeweils von 16.00 bis 17.00 Uhr in Raum H009 im Hörsaalgebäude der Neuen PH statt (Im Neuenheimerfeld 561).

Termine:

4. Dezember 2014, H009 (Hörsaalgebäude)
Team Ökogarten (Pädagogische Hochschule Heidelberg)
Biodiversität in Deutschland - Bildung zwischen Nationaler Strategie und lokaler Veränderung
Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist ein Schlüsselthema nachhaltiger Entwicklung. Die Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt (NBS) in Deutschland erkennt der Bildung eine wesentliche Bedeutung zu, um den fortschreitenden Verlust von Biodiversität zu begrenzen. In Auswertung der Nationalen Naturbewusstseinsstudien stellen wir unser Bildungskonzept vor und reflektieren Erfahrungen aus regionaler Umweltbildung, BNE und Naturschutz in Heidelberg. Aktivierende Methoden und Aktionsformen im Bereich außerschulischer wie schulischer Bildung, z.B. zu Konsum und Ernährung, stellt der Vortrag exemplarisch für den Ökogarten Heidelberg vor.

weitere Termine

Gärtnern macht zu jeder Jahreszeit „Schule“

Herbstprojekte im Lernort Ökogarten

Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Leitperspektive des neuen Bildungsplans 2016, als Teilziel  im Übergreifenden Studienbereich und in Planung  für die Bachelor- und Masterstudiengänge 2015; verstärkte Nutzung außerschulischer Lernorte; nationale Strategie zur Erhaltung der Biodiversität: Für diese Ziele werden vom Team Ökogarten der Hochschule konkrete schulnahe Umsetzungen entwickelt und diese Leitideen mit Leben erfüllt. 

Das Team des Ökogartens ist gut vernetzt mit den Lehrgärten der anderen Pädagogischen Hochschulen des Landes Baden-Württemberg und unterstützt aktiv die „Schulgarteninitiative“ des Landes mit Lehrerfortbildungen und Jurytätigkeiten oder auch die Bundearbeitsgemeinschaft Schulgarten. Gärtnern macht Schule – das ist in Heidelberg zu jeder Jahreszeit zu erleben.

Nach dem erfreulichen Begrüßungstag der Erstsemester in der Einführungswoche zum Wintersemester 2014/15 sowie der Beteiligung der Tutorinnen und Tutoren des Ökogartens am Praxislehrertag der PH am 9. Oktober 2014 startete nun die Arbeit mit Schülerinnen und Schülern mit neuem Schwung. Zum Herbsttag des Ökogartens am 19.11.2014 hatte sich die Tiefburgschule Heidelberg mit Grundschülern der Klasse 2 angemeldet und ließ auch vom Novemberwetter nicht abschrecken. So konnten konkrete Inhalte des Bildungsplanes umgesetzt werden (Herbstfarben in Blättern und Früchten) und die Kinder bei Bewegung an frischer Luft viele Erkundungen machen, Versuche durchführen, Produkte kennenlernen und verkosten sowie insgesamt einen anregenden Schultag erleben. Manche dieser Kinder waren nicht zum ersten Mal im Garten, und auch die Lehrerin will wiederkommen.

Aus sportpädagogischen Forschungen ist bekannt, dass moderate Bewegungen im Garten und auf Streuobstwiesen gesundheitsförderlich sind; die leckere Kürbissuppe und der frische Pfefferminztee im Ökogarten taten dazu ihr Übriges.

Passgenaue Bildungsprogramme im Ökogarten

Die engagierten Tutorinnen und Tutoren passen das Bildungsprogramm jeweils an die Erfordernisse der Schulklassen an. Sie machen dabei selbst wertvolle Erfahrungen zur Gestaltung von Lernprozessen mit Schulklassen außerhalb des Schulgebäudes, die im Team mit den Dozentinnen gemeinsam geplant und später reflektiert werden. Erkundungen in Kleingruppen, das Aushandeln des weiteren Vorgehens sowie Dokumentationen des Erkannten im Forscherbuch der Kinder wechseln einander ab. Für jede Schulklasse wird ein passendes „Forscherbuch“ gestaltet, welches die Lehrerinnen im weiteren Unterricht aufgreifen.

Wie eng ökologische, ökonomische und soziale Aspekte zusammenhängen, wird auch durch die Verarbeitung von Produkten des Ökogartens mit Studierenden deutlich. Diese Produkte werden in der Vorweihnachtszeit in der Hochschule angeboten.

Tag der offenen Tür am 17.Oktober 2014

mit Begrüßung der Erstsemester 

Als Abschluss der Einführungswoche waren Besucher aus der Hochschule oder der Region, aber insbesondere natürlich die neuen Studierenden, zum Besuch des Ökogartens eingeladen.

Zwischen „Stundenplanung“ und Semestervorbereitungen fand man hier Raum zum Entspannen und Wohlfühlen  im Grünen, aber auch vielfältige Eindrücke und Anregungen für Naturbegegnungen. Führungen wurden mehrfach angeboten. Herbstzeit ist Erntezeit. Verschiedene Produkte aus dem Garten, zum Beispiel von unseren Apfelbäumen oder den Honigbienen, konnten neben Kürbissuppe verkostet werden.

Weitere Informationen und das Programm zur Erstsemesterwoche finden Sie hier.

Tag der offenen Tür

Sehr erfolgreich verlaufen - Tag der offenene Tür am 3.7.2014

Am 3.7.2014 besuchten von 8 und 14 Uhr etwa 100 Studierende, zwei Schulklassen sowie eine Schulgartenarbeitsgemeinschaft einer Heidelberger Schule den Tag der offenen Tür im Ökogarten.

Studierende gestalteten Lernsituationen zu Erbse, Bohne, Soja und Co und machen die Vielfalt der Hülsenfrüchte zum Thema vergnüglichen und kurzweiligen Lernen. Es wurden Hummus und Falafel gekosten, Bohnenfirttata probiert, Ranken beim Wachsen zugeschaut, Tricks der Gartenbohne gegen Wanzen erforscht, Märchen als kulturelle Zeugnisse reflektiert u.v. a.. Das Wetter bot beste Bedingungen für Erkundungen im märchenhaften Garten. Auf eine lebendige Art wurden Kompetenzen zur Gestaltung von Lernprozessen und zur Bewertung der Qualität von Lebensmitteln erworben. So wurde ganz unaufdringlich auch Bildung für nachhaltige entwicklung betrieben und Wertschätzung für Biodiversität entwickelt. Biologische Vielfalt (Biodiversität) ist ja unter anderem deshalb so wertvoll, weil vielfältig zusammengesetzte Ökosysteme nachweislich bessere Ressourcen zur Reaktion auf Umweltveränderungen aufweisen. Bei der BNE steht der Erhalt der Biodiversität unverzichtbar neben sozialen und ökonomischen Perspektiven.

Der Tag der offenen Tür im Ökogarten griff zum Bildungsplan relevante Aspekte auf und vertieft sie am Beispiel der vielfältigen Schönheiten und Nutzungsmöglichkeiten von Schmetterlingsblütlern. Im Bereich der Ernährung und der Botanik nennt man sie auch Hülsenfrüchte. Diese kleinen Eiweißbomben liefern wertvolle und vielfältige Lebensmittel, weit mehr als den von der Lebensmittelindustrie geschickt vermarkteten Sojadrink. Und die Differenzierungsfähigkeit von Speisen oder Pflanzen sowie der mit ihnen interagierenden Tieren konnte man bei originalen Begegnungen schulen.

Tag der Artenvielfalt 29.05.2014 bis 01.06.2014

Der Tag der Artenvielfalt, organisiert durch die Universität Heidelberg,  ist sehr erfolgreich verlaufen. Eine Vielzahl von Studierenden und anderen Besuchern machte sich über Kichererbse, Soja, Ackerbohne, Erbse und viele andere leckere Fabeceen kundig. Es wurde gekostet, gelernt, Schmuck gefertigt, diskutiert, argumentiert oder auch einfach nur der Garten mit seiner reizenden Fülle genossen.

Programm

weitere Impressionen

Aktivitäten 2013

Anlässlich der Begrüßung der Erstsemester öffnete sich der Ökogarten für Besucher am 18. Oktober 2013 von 12-15 Uhr. Zahlreiche Erstsemester und andere "Neugierige" und "Wissensdurstige" besuchten den Garten bei bestem Herbstwetter. Das Team der Tutorinnen und Tutoren nahm für das Wintersemester seine Arbeit auf.

Am 7. und 8. Juni 2013 fand sehr erfolgreich eine Tagung zum Thema Schulgarten und Schulumfeld in Heidelberg statt. Dies war das 10. Forum Schulgarten im Land Baden-Württemberg. Die Aktivitäten im Ökogarten konzentrierten sich auf den Freitag, 7. Juni 2013. Neben einem Workshop über Energiemanagement (vom Lehmbackofen bis zum Solarmodul) wurden zahlreiche Handlungsangebote unterbreitet und rege genutzt: Hochbeetbau, Gemüsebeet, Förderung biologischer Vielfalt, Biochemie im Garten u.a. Diese Veranstaltung am 7. und 8. Juni 2013 organisierten die Gartenakademie Baden-Württemberg, der AK Schulgarten, Lehrgärten der PHn, die LVG des Landes sowie Waldorfschulen, in Kooperation mit Mitarbeitern städtischer Ämter (Umweltamt u.a.).

Im Frühjahr und Sommer werden im Ökogarten Veranstaltungen zur Didaktik des Lernens am außerschulischen Lernort Schulgarten angeboten. Interessierte Schulen der Region sind herzlich eingeladen, diese Tage thematisch für Ihre Schulklassen zu buchen und hier Bildungsplaninhalte praktisch umzusetzen. Zur Betreuung des Geländes und der Schulklassen werden stets motivierte und engagierte Tutorinnen und Tutoren gesucht.

Aktivitäten 2012

Der Ökogarten beteiligte sich zum wiederholten Mal an den BNE-Aktionstagen im September 2012.

22. September, 16-18 Uhr
Hotspot der biologischen Vielfalt in den Handschuhsheimer Feldern
Der Ökgarten ist ein Bestandteil des Netzwerkes von Naturbildungspunktenin Heidelberg.

Am Tag der offenen Tür am 21. Juni 2012 schwärmten zahlreiche Besucher zwischen den Biotopen des Gartens und den Lernangeboten zum Thema Licht und Pflanzen. Was sind „Sonnenschirme“ bei Pflanzen? Man konnte erfahren, wie die Sonnenblume eigentlich das Licht sehen kann, so dass sie sich stets nach der Sonne richtet. Man konnte kosten, welche Zucker Pflanzen herstellen. Viele sekundäre Pflanzenstoffe wurden erkennbar. Die Bionik als technische Nutzung von Tricks der Lebewesen wurde u.a. am Lotuseffekt vorgestellt. Unter anderem besuchten uns 4 Schulklassen. So konnten nicht nur die angehenden Lehrerinnen und Lehrer etwas lernen, sondern auch die Kinder machten sich ein lebendiges Bild von den "Zuckermachern".

Der Ökogarten ist offizielles Projekt der UN-Weltdekade 2010/2011 der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE). Diese Dekade wurde von den Vereinten Nationen ausgerufen. Ihr Ziel ist es, das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung in allen Bereichen der Bildung zu verankern. Eine Entwicklung ist dann nachhaltig, wenn sie die Bedürfnisse der Gegenwart sozial gerecht befriedigt, ohne zu riskieren, dass zukünftigen Generationen dies nicht mehr möglich ist.

Im Rahmen des Forschungsprojektes Unterrichtsqualität und Kompetenzentwicklung am außerschulischen Lernort Labor Garten wird untersucht, wie Lernprozesse mit Schülerinnen und Schülern so gestaltet werden können, dass der Besuch im Garten nicht nur nachhaltige Spuren hinterlässt, sondern Teil ganz normaler schulischer Lernprozesse wird.

Der Ökogarten ist Teil der Bildungsprozesse der Stadt Heidelberg innerhalb der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE-Dekade) und bietet in diesem Rahmen auch Fortbildungen mit Kooperationspartnern an.

Am 18. Mai 2012 beteiligte sich das Team Ökogarten am internationalen Tag der Faszination der Pflanzen. Es fand eine Exkursion in den Schleswig-Holsteinischen Nationalpark Wattenmmer statt. Das Motto lautete: Leben mit Salz. Eine Führung wurde angeboten: Treffpunkt 10 Uhr Schutzstation Wattenmmer, Hanswarft Hallig Hooge.

Parallel dazu stand der Ökogarten in Heidelberg für Besucher offen von 14 bis 16 Uhr. Das Thema lautete hier: Interaktion zwischen Pflanzen und Hautflüglern.

Aktivitäten 2011

Im Rahmen des französisch - schweizerisch - deutschen Gartenprojektes Rendez-vous aux Jardines fanden am 3. und 4. Juni 2011 öffentliche Führungen sowie Verkostungen von Gartenprodukten statt.

Der Garten wurde von Hochschuldelegationen aus Indien und Marokko besucht. Zahlreiche Schulklassen erhielten im Garten Unterricht über Honigbienen, Wildbienen, essbare oder duftende Gartenpflanzen sowie Pflanzenfarben.Im September 2011 fand eine Fortbildung mit dem Titel: Naturschutz lernen mit modernen Geomedien statt.

Aktivitäten 2010

Am 24. Juni 2010 fand ein Tag der offenen Tür statt. Über 150 Studierende präsentierten interaktive Lernangebote zum Thema "Zeitreise: Mensch nutzt Natur". Der Garten wurde von 10 Schulklassen, u.a. aus Reilingen, Mannheim, Leimen und Heidelberg sowie weiteren Interessenten mit Freude besucht. Der Schwerpunkt der Zeitreise lag beim Thema: Spuren der Römer in der Region. Das Projekt wurde mit einem wissenschaftlichen Kolloquium am 29. Juli 2010 abgeschlossen. Dr. Hensen von der Universität Heidelberg referierte über die archäologischen Forschungen im Neuenheimer Feld. Ein Dank gilt dem Kurpfälzischen Museum Heidelberg für die hilfreiche Kooperation.

Vom 26. Mai bis 6. Juni 2010 präsentierte die PH Heidelberg eine interaktive Ausstellung beim Treffpunkt Baden-Württemberg auf der Landesgartenschau in Villingen-Schwennigen. Das Thema der Präsentation lautete: Natur erkennen und genießen. Die Präsentation wurde von Studierenden gestaltet und von Hunderten Besuchern rege genutzt.