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Presse & Kommunikation

Personalia

Dr. Schönauer-Schneider auf Sonderpädagogik-Professur berufen

Foto Wilma Schönauer-Schneider

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg beruft Dr. Wilma Schönauer-Schneider zum 1. April 2019 zur Professorin für Sprachbehindertenpädagogik. Am Institut für Sonderpädagogik wird Schönauer-Schneider unter inklusionspädagogischer Perspektive in Forschung und Lehre zur Weiterentwicklung der Lehrerbildung in Baden-Württemberg beitragen. Ab sofort bereitet sie zudem angehende Lehrkräfte aller Studiengänge auf ihre zukünftige Arbeit in Schulen mit dem Förderschwerpunkt Sprache sowie in integrativen bzw. inklusiven schulischen und außerschulischen Lernfelder vor. Schönauer-Schneider wird die Studierenden ferner im Rahmen der schulpraktischen Studien begleiten.

Wilma Schönauer-Schneider hat ihren Schwerpunkt im Bereich des sprachheilpädagogischen Unterrichts und der unterrichtsbezogenen Förderung und Intervention im Förderschwerpunkt Sprache. Sie kann neben Erfahrungen in der Hochschullehre hinaus auch auf mehrere Jahre Schulpraxis zurückgreifen. Dabei berücksichtigt die Sonderpädagogin alle wesentlichen Aspekte der Sprachbehindertenpädagogik - wie beispielsweise Frühförderung, neue Medien in der Sprachförderung, Übergänge und nachschulischer Bereich - und überzeugt darüber hinaus durch eine große Praxisnähe. Sie hat umfangreiche Erfahrungen in der Betreuung von Praktika in der Diagnostik und Förderung sowie von schulpraktischen Übungen. Für promotionsinteressierte Studierende führt Schönauer-Schneider zudem regelmäßig Forschungsseminare sowie interdisziplinäre Veranstaltungen mit Fachdidaktiken und sonderpädagogischen Fachrichtungen durch.

Im Bereich der Forschung leistet die Sonderpädagogin einen entscheidenden Beitrag zur disziplinären Weiterentwicklung sowie zum fachlichen Diskurs. So weist sie eine äußerst umfangreiche und inhaltlich breit gefächerte Publikationstätigkeit mit einem Schwerpunkt von Beiträgen in Sammelbänden auf. Ihre Monographien "Bausteine sprachheilpädagogischen Unterrichts" und "Sprachförderung im inklusiven Unterricht" sind außerdem zu Standardwerken der Sprachheilpädagogik in der Ausbildung und in der Praxis avanciert.

Schönauer-Schneider ist in der nationalen wissenschaftlichen Community sehr gut vernetzt und sichtbar, was die hohe Anzahl an eingeladenen Vorträgen und die Vortragstätigkeit auf einschlägigen Kongressen und Fachtagungen eindrücklich dokumentiert. Sie ist ferner in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften im deutschsprachigen Raum aktiv und gefragt.

Zur Person
Wilma Schönauer-Schneider hat an der Ludwig-Maximilians-Universität München Lehramt an Sonderschulen mit dem Schwerpunkt Sprachheilpädagogik studiert und im Anschluss die zusätzliche sonderpädagogische Qualifikation Verhaltensgestörtenpädagogik erworben. Nach dem 2. Staatsexamen war sie als Sprachtherapeutin sowie als Sonderschullehrerin an Schulen in Dachau und Ingolstadt tätig. 2004 wurde Schönauer-Schneider an der LMU München mit einer Arbeit über schulische Kooperationen als Weg zur Integration promoviert. Im Anschluss arbeitete sie ebenda zunächst als Sonderschullehrerin im Hochschuldienst und ab 2006 als akademische (Ober-)Rätin. 2016 vertrat Schönauer-Schneider an der Universität Halle eine Professur für Sprachbehindertenpädagogik; von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird sie 2019 zur W3-Professorin berufen.

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