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Neuer Vorstand an Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften

Die Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat einen neuen Vorstand: Professor Dr. Tobias Dörfler (Psychologie) wurde als Prodekan gewählt und Professor Dr. Christian Rietz (Erziehungswissenschaften) als Studiendekan. Sie folgen auf Professor Dr. Rolf Göppel bzw. Professorin Dr. Ilona Esslinger-Hinz. Der Fakultätsrat hatte zuvor Professor Dr. Klaus Sarimski (Sonderpädagogik) als Dekan im Amt bestätigt. Dieser dankte Göppel und Esslinger-Hinz für die gute Zusammenarbeit und begrüßte Dörfler sowie Rietz im Vorstand.

Die Erziehungswissenschaft, Psychologie und Sonderpädagogik in Forschung, Lehre und Transfer mitzugestalten, war für Sarimski eine starke Motivation, sich erneut für das Amt zur Verfügung zu stellen. Dabei liegt dem Dekan besonders die Aus- und Weiterbildung von Lehrkräfte sowie die nachhaltige Förderung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen am Herzen: "Unser Ziel ist es, dass es an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für Studierende dauerhaft möglich ist, sich spezifische Kenntnisse für die Arbeit mit Kindern anzueignen, die in ihren Bildungschancen benachteiligt sind. Das gilt für Kinder, die unter besonders schwierigen Lebensumständen in ihren Familien aufwachsen, ebenso wie für Kinder, die sich unter den Bedingungen einer dauerhaften Behinderung entwickeln." Um diesen Kindern gerecht zu werden, müssen Lehrkräfte über sehr gute Kenntnisse in der Diagnostik und Unterrichtsplanung verfügen, aber auch die Hindernisse für ein Gelingen der sozialen Teilhabe außerhalb der Schule in den Blick zu nehmen. Das Studium bietet ein Fundament für die spätere Berufspraxis.
Ebenso wichtig ist es aber, die Schulentwicklung durch kompetente Forschung zu unterstützen. Die Fakultät bietet daher unter anderem hochschulinterne Einrichtungen wie die Servicestelle Forschungsmethoden. Mitglieder der Fakultät führen zahlreiche Forschungsprojekte durch, etwa zum Einsatz technischer Hilfsmittel in der Kommunikation mit Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung, zur Förderung der Reflexionsfähigkeit von frühpädagogischen Fachkräften oder zur Evaluation inklusiver Unterrichtskonzepte.
Auch der neue Vorstand werde sich dafür einsetzen, so Sarimski abschließend, dass (angehende) Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte an der Hochschule bestmöglich für ihre wichtige gesellschaftliche Aufgabe aus- bzw. weitergebildet werden.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/einrichtungen.

Zu den Personen
Klaus Sarimski studierte Psychologie (Diplom) an der Universität zu Köln. Er war zunächst in einer pädagogischen Frühförderstelle tätig, dann von 1981 bis 2007 an der Klinik und Ambulanz des Kinderzentrums in München, einem großen Sozialpädiatrischen Zentrum. Er promovierte an der Universität zu Köln und habilitierte sich im Jahre 2001 an gleicher Stelle im Fach "Psychologie in Sonderpädagogischen Handlungsfeldern". 2007 nahm er einen Ruf auf die Professur für Sonderpädagogische Frühförderung und Elementarpädagogik an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg an. Seit 2010 ist er Dekan der Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften.

Tobias Dörfler studierte Psychologie (Diplom) und Humanmedizin (Nebenfach) an der Universität Leipzig. Ebenda war er im Anschluss als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Differentielle Psychologie und Psychodiagnostik tätig. 2004 wechselte der Psychologe an die Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen, wo er promoviert wurde. 2006 ging Dörfler an die Otto-Friedrich-Universität Bamberg bevor er 2012 von der Pädagogischen Hochschule Heideberg zum Professor für Pädagogisch-psychologische Diagnostik berufen wurde. Hier war Dörfler mehrere Jahre zudem als Direktor des Instituts für Psychologie tätig. Er leitet die Testothek und zahlreiche interdisziplinäre Projekte im Bereich Assessment, Leseforschung und Professionelle Kompetenz von Lehrkräften.

Christian Rietz absolvierte ein Psychologie-Studium an der Universität Bonn und war anschließend an der LMU in München und als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Berlin tätig, wo er auch promoviert wurde. Nach weiteren Stationen in Bonn (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und Unternehmensberatung), Stuttgart (Hochschule für Technik in Stuttgart, Professor für Wirtschaftspsychologie) und an der Universität zu Köln (Professur für Forschungsmethoden) folgte Rietz 2017 dem Ruf auf die W3-Professur Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt "Mixed Methods-Forschung" an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. Hier leitet Rietz die "Servicestelle Forschungsmethoden" (gemeinsam mit Professorin Dr. Melanie Kuhn) und den außerschulischen Masterstudiengang "Bildungswissenschaften".

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