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daktylos-Sonderausgabe stellt europäische Forschungsprojekte vor

Das Bild zeigt einen Studenten. Er sitz im Innenhof der Hochschule. Er liest die aktuelle daktylos-Ausgabe.

Internationale Zusammenarbeit wird an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg seit jeher großgeschrieben; viele langjährige Partnerschaften mit ausländischen Universitäten und die rege Tätigkeit des Akademischen Auslandsamts zeugen davon. Durch gemeinsame Forschung profitieren Wissenschaftler:innen vom gegenseitigen Know-how und entwickeln ihre Projekte in unterschiedlichen Räumen weiter. Die gerade erschiene Sonderausgabe "Bildungsraum Europa" des bildungswissenschaftlichen Magazins daktylos stellt entsprechende Forschungsprojekte vor, die aktuell durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert werden. Die Idee dazu ist im Projekt "Reflection of National and European Identity in the New Millennium" (NAETINEM) entstanden, bei dem Wissenschaftler:innen der Fächer Soziologie und Geschichte mit Kolleg:innen aus Osteuropa zusammenarbeiten.

Die Beiträge des Magazins, die sowohl inhaltliche Grundlagen thematisieren als auch einzelne Aspekte etwa durch Interviews vertiefen, sind so breit gefächert wie die Arbeitsgebiete in Heidelberg: Beim Schwerpunkt Sozial- und Gesellschaftswissenschaften etwa geht es um eine europäische Bürgeridentität sowie um die Förderung von transnationalem Begegnungslernen, beim Schwerpunkt Naturwissenschaften um Entwicklung und Anwendung einer Mathe-App. Im Bereich Gesundheit und Pädagogik wird länderübergreifend zum "bewegten Schulweg" gearbeitet und außerdem dazu, wie digitales Leben vom Kindesalter an pädagogisch gestaltet werden kann.

Förderung durch Erasmus+ erhalten auch zwei Projekte im Bereich Fremdsprachenlernen, die mit ukrainischen Wissenschaftlerinnen durchgeführt werden. Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine steht diese Zusammenarbeit aktuell in Frage. Mehrere Beiträge im daktylos berichten über den Stand der genannten Projekte, bevor der Krieg ausgebrochen ist. Gerade im Angesicht des unfassbaren Kriegs wird deutlich, wie wertvoll demokratische Wissenschaftsstrukturen und -einrichtungen sind. Wie sie funktionieren, auch das zeigt die neue Ausgabe des bildungswissenschaftlichen Magazins.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/daktylos.

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