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Ulrike Fessler ist neue Ansprechperson für Antidiskriminierung

Die Porträtaufnahme zeigt Ulrike Fessler. Sie lächelt freundliche in die Kamera.

Die Mitglieder und Angehörigen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg können sich in Fällen von Diskriminierung oder Benachteiligung ab sofort an Ulrike Fessler wenden: Die Akademische Mitarbeiterin wurde von dem Rektorat der Hochschule zur neuen Ansprechperson für Antidiskriminierung bestellt. Fessler folgt auf Professorin Dr. Bettina Degner, die in den Ruhestand gegangen ist. In ihrer Arbeit ist die Ansprechperson für Antidiskriminierung nicht an Weisungen gebunden und wirkt unbeschadet der Verantwortlichkeit von Organen und Gremien der Hochschule.

Als Ansprechperson für Antidiskriminierung steht Ulrike Fessler sämtlichen Mitgliedern und Angehörigen der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zur Verfügung, sollten diese aus rassistischen, religiösen oder weltanschaulichen Gründen diskriminiert werden oder als Zeug:innen einen Vorfall beobachtet haben. Stephanie Wiese-Heß, Kanzlerin der Hochschule, erklärt: „Diskriminierung hat an unserer Hochschule keinen Platz! Sollte sich dennoch jemand diskriminiert fühlen, ist es wichtig, eine vertrauensvolle, fachlich fundierte Ansprechperson zu haben. Es freut mich sehr, dass wir für unsere Hochschule hierfür Ulrike Fessler gewinnen konnten: Als erfahrende Personalrätin und qualifizierte Beraterin im Kontext schwieriger Lebenslagen wird sie ratsuchende Personen bestmöglich unterstützen und begleiten.“

Ulrike Fessler freut sich über die neue Aufgabe und erklärt: „Mir ist es wichtig, ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen zu haben und auf der Basis von Wertschätzung miteinander ins Gespräch zu kommen. Ich biete die Möglichkeit, über die als diskriminierend erlebten Erfahrungen in einer geschützten, absolut vertraulichen Atmosphäre zu sprechen und gemeinsam zu überlegen, wie damit umgegangen werden kann.“

Als Ansprechperson für Antidiskriminierung übernimmt Fessler je nach Wunsch der:des Ratsuchenden entweder eine beratende Funktion oder wird nach dem Gespräch selbst aktiv. Dann prüft sie die Beschwerde und klärt, welche Handlungsmöglichkeiten bestehen. Möglich sind neben Gesprächsmoderationen auch Mediationen oder in besonders schwerwiegenden Fällen der Einbezug von höheren Instanzen wie etwa der:dem Vorgesetzten oder auch der Hochschulleitung.

„Mein Ziel ist es, die Mitglieder und Angehörigen unserer Hochschulen vor Diskriminierungen aus rassistischen Gründen, wegen der ethnischen Herkunft oder der religiösen und weltanschaulichen Identität zu schützen“, erklärt Fessler. Um auch anderen Formen der Diskriminierung entgegen zu wirken, arbeitet die personzentrierte Beraterin eng mit dem Gleichstellungsbüro, der Beauftragten für Studierende mit Behinderungen / chronischen Erkrankungen sowie der Ansprechperson im Zusammenhang mit sexualisierter Belästigung bzw. Gewalt zusammen. „Gemeinsam wollen wir dafür sorgen, dass die Pädagogische Hochschule Heidelberg ein Ort ist, an dem alle Personen sicher lernen und arbeiten können“, so Fessler abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/antidiskriminierung.

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