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Weiterbildung

Kooperationsprojekt KuLO zieht eine positive Zwischenbilanz

Das Bild zeigt mehrere KuLO-Teilnehmende, die gemeinsam Arbeiten. Sie sitzen oder stehen. Zwei Frauen zeigen auf ein Blatt, das auf einem Tisch zwischen den Personen liegt. Alle tragen Corona-bedingt einen Mund-Nase-Schutz.

[KA/HD] Seit Februar dieses Jahres begleitet "KuLO – Kunst- und Kultureinrichtungen als Lernende Organisationen" rund 80 Mitarbeitende baden-württembergischer Kultureinrichtungen auf dem wichtigen Weg, ihre Einrichtungen zukunftsfest zu machen. Dabei setzt das hochschulübergreifende Weiterbildungsangebot aus Karlsruhe und Heidelberg auf Methoden des agilen Denkens und Handelns. Die kommen bei den Teilnehmenden gut an.

Kunst- und Kultureinrichtungen zukunftsfest machen, das ist Ziel des hybriden, berufsintegrierenden Weiterbildungsangebots KuLO, das Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Pädagogische Hochschule Heidelberg und die dortige Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung dieses Jahr gemeinsam anbieten. Rund 80 Mitarbeitende von Theatern, Museen oder soziokulturellen Zentren aus ganz Baden-Württemberg profitieren seit Februar von dem Angebot mit Online-Seminaren, Vor-Ort-Exkursionen und einer digitalen Lernplattform. Im Mittelpunkt stehen Agile Transformation als Pflichtmodul sowie Audience Development, Barrierefreiheit, Digitalität und Nachhaltigkeit als Wahlschwerpunkte.

"Unsere Teilnehmenden lernen, eigene Strukturen und Prozesse zu hinterfragen, zukunfts­weisende Initiativen in ihren Arbeitsalltag zu implementieren und die Entwicklung ihrer Einrichtungen voranzutreiben", sagt Gesamtprojektleiter Professor Dr. Lutz Schäfer. Die Zufriedenheit in den insgesamt 38 Teams sei groß, fasst der Leiter des Instituts für Kunst an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe die Ergebnisse der Zwischenevaluation zusammen.

Auch wenn das Selbstlernen neben dem Arbeitsalltag manchmal eine Herausforderung darstelle, werde KuLO von der großen Mehrheit der Teilnehmenden als "sehr bereichernd" empfunden und mache "Lust auf Lernen". Besonders gut gefallen hat der Austausch mit anderen Kulturschaffenden. Der Input sei gut gewesen, sowohl bei der Vermittlung der theoretischen Hintergründe als auch bei den praktischen Methoden.

"Im Laufe des Projekts hat sich gezeigt, dass es richtig war, das Pflichtmodul Agile Transformation mit den vier Wahlschwerpunkten Audience Development, Barrierefreiheit, Digitalität und Nachhaltigkeit zu verbinden. Dass die agilen Methoden oft unmittelbar in den Institutionen umgesetzt werden können, hat die Teilnehmenden stark motiviert", erläutert Schäfer. Agiles Arbeiten als neue Form nichthierarchischer Zusammenarbeit zeichne sich durch hohe Flexibilität und schnelle Handlungsfähigkeit aus. Besonders in Erinnerung bleibe ihm die Einschätzung einer Teilnehmerin, dass KuLO "unfassbar professionell" sei.

Die letzten KuLO-Workshops fanden letzte Woche statt, im September und Oktober arbeiten die Teilnehmenden dann – im Rahmen der Weiterbildung – an selbst gestellten Aufgaben und Projekten, mit denen sie ihre jeweiligen Einrichtungen besser aufzustellen wollen. Parallel dazu werden Sprechstunden sowie Fallberatungen angeboten und im Oktober kommen alle Teilnehmenden wieder zusammen, um Bilanz zu ziehen. Außerdem findet am 14. und 28. September nochmals das öffentliche Online-Format "12 Uhr Kultur – agil durch die Mittagspause" statt. Hier können KuLO-Teilnehmende in kleinen Gruppen mit externen Expert:innen ins Gespräch kommen, sich austauschen und netzwerken.

Die Abschlussveranstaltung von KuLO mit Petra Olschowski, Staats­sekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, ist für den 14. November 2022 geplant. KuLO geht auf eine Initiative des MWK zurück und wird mit rund 2,4 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds im Programm REACT-EU gefördert.

Weitere Informationen finden Sie unter kulo.info.

Eine gemeinsame Pressemitteilung der Pädagogischen Hochschulen Karlsruhe und Heidelberg.

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