Presse & Kommunikation

Hochschulpolitik

24.04.2018

Heidelberger Hochschule unterstützt freien Zugang zu Publikationen

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg sieht sich dem Prinzip der öffentlichen Wissenschaft verpflichtet, um den weltweiten, freien und uneingeschränkten Zugang zu wissenschaftlichen Informationen zu ermöglichen. Als einen ersten Schritt auf dem Weg zur Formulierung einer entsprechenden Open-Science-Strategie hat der Senat der Hochschule im April 2018 zunächst eine "Open-Access-Policy" verabschiedet. Die Hochschule will damit auch die Sichtbarkeit ihrer Forschungsergebnisse erhöhen.

"Mit der nun verabschiedeten Grundsatzerklärung wollen wir unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler explizit zu Publikationen im Open Access - also der Verbreitung ohne finanzielle, technische, organisatorische oder rechtliche Zugangsbeschränkungen - ermutigen, damit noch mehr Menschen Zugriff auf unser Wissen erhalten", sagt Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Professor Dr. Christian Spannagel, der als Prorektor für Forschung, Medien und IT für die Open-Access-Policy verantwortlich zeichnet, ergänzt: "Von der konsequenten Umsetzung der Open-Access-Strategie versprechen wir uns zudem, die Sichtbarkeit unserer Forschungsergebnisse und auch unserer Hochschule deutlich zu verbessern."

Unterstützung und Förderung finden die Heidelberger Forschenden bei der Bibliothek sowie dem Forschungsreferat der Hochschule. Beide Einrichtungen stellen neben finanziellen Fördermöglichkeiten insbesondere Beratungsangebote für die Zeit vor und während des Publikationsprozesses bereit. "Wir setzen das Open-Access-Prinzip auf zwei Arten um: Entweder in Form von Primärveröffentlichungen in Open-Access-Medien - das ist der sogenannte 'Goldene Weg' - oder in Form von Zweitveröffentlichungen auf institutionellen Servern ('Grüner Weg'). Unsere Ansprüche an allgemeingültige Standards, wissenschaftliche Qualität sowie die Regelungen zur guten wissenschaftlichen Praxis bleiben in beiden Fällen natürlich uneingeschränkt bestehen", informiert der Prorektor.

In einem nächsten Schritt soll gemäß des Struktur- und Entwicklungsplans 2017 bis 2021 eine Open-Science-Strategie ausgearbeitet werden, die Anreize für die Öffnung von wissenschaftlichen Prozessen schaffen soll. "Open Access bezieht sich ja zunächst nur auf die Öffnung von Ergebnissen bzw. Produkten wissenschaftlicher Arbeiten", erklärt Spannagel. "Mit der Open-Science-Strategie wollen wir darüber hinaus gehen und bereits die Öffnung des Prozesses der Produktion wissenschaftlichen Wissens fokussieren. Das bedeutet, die Gesellschaft schon frühzeitig in wissenschaftliche Arbeitsprozesse auf geeignete Weisen einzubinden."

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/forschung.

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