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Personalia

19.12.2017

Professorin Dr. Engin in Landesbeirat für Integration berufen

Das Ministerium für Soziales und Integration des Landes Baden-Württemberg hat Professorin Dr. Havva Engin (Institut für Erziehungswissenschaft) in den Landesbeirat für Integration berufen. Damit gehört die Leiterin des Heidelberger Zentrums für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik zu den 13 Persönlichkeiten, die die Landesregierung ab Anfang 2018 und zunächst für die Dauer der aktuellen Legislaturperiode in allen wesentlichen Fragen der Integrationspolitik unterstützen und beraten werden. Ausgewählt wurde Engin, die in der Türkei geboren und in Deutschland aufgewachsen ist, auf Grund ihrer ausgewiesenen persönlichen wie fachlichen Expertise in den Bereichen Migration und Bildungspolitik.

"Ein zentrales Ziel der Landesregierung ist eine erfolgreiche Integrationspolitik. Baden-Württemberg kann bereits auf eine lange und erfolgreiche Einwanderungsgeschichte zurückblicken. Es gibt daher einen großen praktischen und wissenschaftlichen Erfahrungsschatz in Sachen Integration im Land, auf den wir mit dem Landesbeirat zurückgreifen wollen. Die hochkarätigen Expertinnen und Experten werden mit ihrem Fachwissen und ihren praktischen Erfahrungen ganz viele wertvolle Impulse dafür einbringen, wie wir die Integrationspolitik des Landes künftig weiterentwickeln und gestalten", so Manne Lucha (Minister für Soziales und Integration). Professorin Engin wird ihre besondere Expertise in den Bereich Wissenschaft einbringen: "Die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Zuwanderungserfahrung hängt in entscheidendem Maße von deren Bildungsintegration ab. Ich möchte mit meiner Arbeit zu deren Gelingen mit beitragen", erklärt die Erziehungswissenschaftlerin.

Zur Person

Havva Engin war nach ihrem Studium an der Technischen Universität Berlin zunächst als Lehrbeauftragte an der Freien Universität und am Pädagogischen Zentrum Berlin tätig. Zwischen 2000 und 2005 arbeitete Engin am Institut für Erziehungswissenschaft (TU Berlin): Aus dieser Tätigkeit ging ihre Promotion über die bildungspolitischen Reaktionen auf Migration in das Land Berlin hervor. Von 2005 bis 2009 hat Engin an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe als Juniorprofessorin für den Bereich "Sprachförderung für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund" geforscht und gearbeitet. 2009 nahm sie den Ruf der Fachhochschule Bielefeld auf eine Professur für Elementarpädagogik an, 2010 erfolgte der Wechsel an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. Hier lehrt und forscht Engin seitdem im Bereich Interkulturelle Pädagogik.

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