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Personalia

01.04.2018

Professorin Dr. Mesch folgt dem Ruf an den Fachbereich Deutsch

Professorin Dr. Birgit Mesch folgt zum 1. April 2018 dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg. An der Fakultät für Kultur- und Geisteswissenschaften hat sie ab sofort die Professur für Deutsche Sprache und ihre Didaktik mit dem Fachgebiet Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik des Deutschen inne. Neben der Fortsetzung ihrer Forschungsarbeit wird Mesch insbesondere in den lehramtsbezogenen Studiengängen lehren.

"Meine Forschungsschwerpunkte liegen primär in den Bereichen (Schrift-)Grammatik und ihre Didaktik mit dem Fokus auf einer graphematisch fundierten sowie durchgängig sprachbewussten Lese- und Schreibförderung", erklärt Mesch. Ihre Publikationen weisen dabei überzeugende methodische Zugangsweisen in sowohl qualitativer wie quantitativer Ausrichtung auf und setzen im deutschdidaktischen Diskurs insbesondere konzeptionell innovative Impulse.Im Bereich der Lehre überzeugt die Deutschdidaktikerin durch ihren hohen theoretischen Anspruch und ihre linguistische wie empirische Fundierung. Sie bedient dabei die gesamte Breite von Sprachwissenschaft und -didaktik, wobei ihr Schwerpunkt auf dem Schriftspracherwerb sowie dem sprachsensiblen Zugang zur Kinder- und Jugendliteratur liegt.

"Es freut mich, dass die forschungsbasierte Auseinandersetzung mit Literatur in einer sprach- und literaturdidaktisch integrativen Weise fester Bestandteil der Heidelberger Lehramtsausbildung ist und die Hochschule ihr Wissen beispielsweise in Form von Vorträgen zudem der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Dieses Profil zu stärken und auszubauen ist mir ein wichtiges Anliegen", so Mesch.

Zur Person
Birgit Mesch studiert zunächst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe sowie der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf Malerei. Ihren Abschluss als Meisterschülerin macht sie 1989; im Anschluss absolvierte sie ein DAAD-Stipendium für Malerei an der Universität Sevilla (Spanien). Es folgte ein Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und eine mehrjährige Tätigkeit als Lehrerin. Ab 1997 war Mesch zudem in Karlsruhe als Lehrbeauftragte tätig und promovierte 2003 ebenda mit einer Arbeit zu Textsorten im Anfangsunterricht. Von 2006 bis 2011 ließ sich Mesch als Lehrkraft für besondere Aufgaben an die Universität Hildesheim abordnen und erhielt danach eine Juniorprofessur an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. 2014 berief sie die Universität Oldenburg zur Professorin; dem Ruf an die Pädagogische Hochschule Heidelberg folgt sie zum April 2018.

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