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Dr. Hämmerle bringt seine GIS-Expertise in die Nacht der Forschung ein

Meteorologen, Landwirte, Kommunen oder Einsatzkräfte im Katastrophenschutz - sie alle verarbeiten Daten mit raumbezogener Information in Geoinformationssystemen (GIS). GIS-Analysen ermöglichen es beispielsweise, die Folgen des Klimawandels oder potentielle Standorte für Solar-und Windkraftanlagen in digitalen Karten darzustellen. Ein GIS kann somit die Grundlagen politischer Entscheidungen liefern und darüber hinaus bei den Menschen ein entsprechendes Bewusstsein für globale Zusammenhänge schaffen. Geoinformationssysteme sind damit auch ein wichtiger Bestandteil der Bildung für nachhaltige Entwicklung, bei deren Vermittlung die Pädagogische Hochschule Heidelberg eine bundesweite Vorbildfunktion übernimmt.

Einer der Experten insbesondere bei der Vermittlung der vielfältigen Möglichkeiten von GIS-Werkzeugen ist Dr. Martin Hämmerle von der Abteilung Geographie: "Gerade im Sinne der Bildung für nachhaltige Entwicklung spielen die Fähigkeiten, räumliche Muster zu erkennen und entsprechende Zusammenhänge von lokaler bis globaler Größenordnung zu diskutieren, eine immer größere Rolle", sagt der Geograph.

Seine Expertise bringt Hämmerle in die Nacht der Forschung Heidelberg | Mannheim ein, bei der neben der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zahlreiche weitere wissenschaftliche und kulturelle Einrichtungen ihre Tore öffnen. "Wir freuen uns darauf, mit interessierten Bürgerinnen und Bürger der Metropolregion Rhein-Neckar einen 'GIS-Sprint' zu erleben", so Hämmerle. Die Teilnehmenden reisen dabei gemeinsam mit dem Geographen digital ins UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und erforschen diesen Raum am GIS. "Nach einer kurzen Einführung treten die Anwesenden in einem 45-minütigen Wettstreit am Computer gegen andere GIS-Neulinge an und werden somit selbst zu Forschenden", erklärt Hämmerle abschließend.

Der Workshop "UNESCO-Welterbe im Sprint erleben" findet am Freitag, 28. September von 18.00 bis 19.00 Uhr am Standort Czernyring 22/11-12, 69115 Heidelberg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei; um Anmeldung wird gebeten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.nacht-der-forschung-heidelberg.de.

Zur Person
Martin Hämmerle studierte an den Universitäten Freiburg und Heidelberg Geographie. Er war von 2014 bis 2016 Promotionsstipendiat des Landes Baden-Württemberg und wurde 2017 an der Universität Heidelberg promoviert. Seit Oktober 2017 ist Hämmerle in der Abteilung Geographie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als Akademischer Mitarbeiter tätig und bringt unter anderem seine GIS-Expertise als Kursleiter in die GIS-Station ein, dem Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

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