Presse & Kommunikation

Richtigstellung

09.07.2018

Weiterentwicklung des herkunftssprachlichen Unterrichts in Baden-Württemberg

(c) Pädagogische Hochschule Heidelberg

Schülerinnen und Schülern aus Familien mit Wurzeln in den früheren "Anwerbestaaten" wird auch in Baden-Württemberg eine besondere Unterrichtsform angeboten, der herkunftssprachliche Unterricht. Er soll die Kompetenzen der Kinder in ihrer zweiten Sprache stärken und ihnen etwa auch den Weg in die Schriftkultur dieser Sprache ebnen. In Baden-Württemberg wird dieser Unterricht nicht vom Land angeboten, sondern von den Konsulaten der Herkunftsländer. Sie stellen die Lehrkräfte, die Lernmaterialien und sie verantworten auch die Inhalte.

In einer Meldung wurde heute (9. Juli 2018) mitgeteilt, die Pädagogische Hochschule Heidelberg sei Teil eines Bündnisses, das die Überführung dieses Unterrichts in die Verantwortung des Landes fordert. Die Hochschule ist jedoch nicht Partner eines solchen Bündnisses, der Vorschlag dazu wurde auch nicht an die Hochschule herangetragen.

Die Hochschule ist jedoch gerne bereit, sich in das Gespräch zu bildungspolitischen Themen einzubringen und auch ihre fachliche Expertise zur Verfügung zu stellen. Das gilt auch für eine eventuelle Weiterentwicklung des herkunftssprachlichen Unterrichts. Dabei vertreten die Lehrenden und Forschenden aber ihre eigenen fachlichen und auch persönlichen Standpunkte.

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