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Digitalisierung

PH Heidelberg begrüßt Digitalisierungsstrategie der Landesregierung

Baden-Württemberg soll zur digitalen Leitregion unter den Ländern werden: Bis 2021 will die Landesregierung rund eine Milliarde Euro in die Digitalisierung investieren. Die Gelder sollen laut Ministerpräsident Winfried Kretschmann genutzt werden, um das Leben der Menschen zu verbessern: "Wir haben die Digitalisierung deshalb zum zentralen Thema der Landesregierung gemacht und in den vergangenen Monaten ressortübergreifend an einer digitalen Agenda für das Land gearbeitet." Die Federführung hatte das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration inne, dem Thomas Strobl vorsteht.

Gemäß der Landesregierung bildet digitale Bildung insbesondere an Schulen und Hochschulen die Basis für die Innovationsfähigkeit der Gesellschaft und der Wirtschaft. Bildung ist deshalb zentrales Schwerpunktthema der Digitalisierungsstrategie. Strobel unterstrich zudem die "herausragend wichtige Rolle" von Startups: Die Landesregierung will daher unter anderem die Gründungsfinanzierung für innovative Unternehmen stärken. "Gerade im digitalen Zeitalter müssen wir uns von der Null-Fehler-Kultur verabschieden. Für Ideen braucht es Mut", so Strobel. Deshalb solle der Mut zu gründen auch an den Hochschulen gestärkt werden.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg begrüßt die Initiative der baden-württembergischen Landesregierung ausdrücklich. "Damit Schülerinnen und Schüler bei dem Erwerb von wichtigen Kompetenzen für den Umgang mit digitalen Technologien bestmöglich begleitet werden können, braucht es entsprechend qualifizierte Lehrkräfte", sagt Professor Dr. Christian Spannagel (Prorektor für Forschung, Medien und IT). Für die Hochschule sei es daher von besonderer Bedeutung, dass bereits die Studierenden kompetent im Umgang mit sowie der Beurteilung von digitalen Bildungsmedien werden. In dem Digitalisierungsprojekt der Landesregierung sieht der Professor für Mathematik mit den Schwerpunkten Informatik und Implementierung neuer Medien daher ein wichtiges Signal für die im Herbst 2017 startende Ausarbeitung der eigenen Digitalisierungsstrategie.
Auch die besondere Förderung der Gründungskultur stößt in Heidelberg auf Zustimmung: "E-Learning-Experten wie beispielsweise die Alumni unseres Master-Studiengangs E-Learning und Medienbildung sind sehr begehrt auf dem Arbeitsmarkt. Die Gründung von Startups bereits während des Studiums kann helfen, die eigenen Ideen und Lösungsvorschläge für aktuelle Probleme bestmöglich zu vermarkten", meint Spannagel. An der Hochschule soll daher unter anderem eine zentrale Anlaufstelle geschaffen werden, die sämtlichen Hochschulmitgliedern Beratungs- und Vernetzungsangebote bei Gründungs- und Verwertungsfragen bietet. "Von der Schaffung eines positiven Gründungsklimas an den Hochschulen durch die Landesregierung und der Initiative, das Thema Entrepreneurship stärker in der Lehre zu verankern, versprechen wir uns wichtige Impulse für unsere eigenen Transferaktivitäten", so der Prorektor.

Weitere Informationen finden Sie unter www.baden-wuerttemberg.de sowie unter www.ph-heidelberg.de/digitalisierung und www.ph-heidelberg.de/transfer.

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