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Digitalisierung

MWK fördert Nutzung digitaler Medien in der Lehre der PH Heidelberg

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg war mit ihrem Antrag im Rahmen des Förderprogramms zur Unterstützung der Nutzung digitaler Medien in der Lehre erfolgreich: Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg unterstützt den Erwerb von Tablets mit rund 20.000 Euro; weitere 20.000 Euro stellt die Hochschule aus eigenen Mitteln zu Verfügung. Die Tablets werden ab dem Wintersemester 2017/2018 in außerhochschulischen Lernorten eingesetzt sowie in Seminaren flexibleres Lernen ermöglichen und die Erprobung fachspezifischer Software erlauben. "Der Erwerb ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu unserem Ziel, im Bereich der digitalen Lehre eine didaktische Vorreiterrolle einzunehmen", freut sich Professor Dr. Christian Spannagel, Prorektor für Forschung, Medien und IT.

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unterstützen Tablets bereits sowohl in der Lehre als auch in gemeinsamen Projekten mit Schulen das situierte, individualisierte und mobile Lernen. Spannagel sagt: "Die nun eingeworbenen Mittel sollen insbesondere in den Studiengängen und Fächern Impulse setzen, die digitale Medien bisher nur in geringem Umfang in ihre Lehre integriert haben."
Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig: Im Bachelor-Studiengang Prävention und Gesundheitsförderung soll beispielweise das studentische Gesundheitsmanagement unterstützt werden, indem über das raumunabhängige Lernen Bewegungsanlässe geschaffen werden. Mehr Flexibilität erhofft sich auch der Fachbereich Englisch: Im Rahmen eines Telekollaborationsseminars entwickeln hier Studierende gemeinsam mit Studierenden im Ausland Lernaufgaben im Fremdsprachenunterricht. "Die Seminare waren bislang an unsere Computerräume gebunden. Mit den Tablets können die Studierenden den PC-Raum verlassen, um in kleineren Gruppen zielgerichteter zu arbeiten", so der Prorektor. Auch der Einsatz außerhalb der Hochschule ist laut Spannagel geplant; beispielweise bei Kirchenerkundungen der Abteilung Katholische Theologie oder im Rahmen von Unterrichtsversuchen, die die Abteilung Sachunterricht an Schulen durchführt. Die Studierenden sollen die Tablets ferner in wissenschaftlichen Praxisprojekten nutzen können, in denen quantitative Daten erhoben und direkt weiterverarbeitet werden.

Neben den Einsatzmöglichkeiten der Tablets sind auch die Vorkenntnisse und Bedürfnisse der Studierenden vielfältig: "Der Erwerb der Tablets ermöglicht es uns, Lernsituationen insgesamt noch individueller und studierendenzentrierter zu gestalten," erklärt der Prorektor. Die PH Heidelberg festigt somit durch die Digitalisierung ihrer Lehre auch ihr Profil als Hochschule, deren Lehrangebot unterschiedliche Erfahrungen und Lernvoraussetzungen berücksichtigt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/digitalisierung.

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