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Personalia

Professorin Dr. Vach zur Beauftragten für die Schulpraxis ernannt

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg hat Professorin Dr. Karin Vach (Institut für deutsche Sprache und Literatur) aufgrund ihrer ausgewiesenen Expertise im Bereich Schule und Unterricht zur neuen Beauftragten für die schulpraktische Ausbildung ernannt. Sie folgt auf Professorin Dr. Anne Berkemeier, die einen Ruf an die Universität Münster angenommen hat. Neben Vach gehören Dr. Isolde Rehm und Dr. Robert Vrban dem Leitungsteam des Zentralen Praktikumsamtes an.

An der Heidelberger Hochschule werden über 4.600 Studierende in pädagogischem Grundwissen, Fachwissenschaften und Fachdidaktiken ausgebildet - mit Praxisbezug vom ersten Tag an. Für die Lehrerbildung wird dieser Praxisbezug durch das Zentrale Praktikumsamt koordiniert, dessen professorale Leitung Dr. Vach ab sofort inne hat. "Die Schule sollte mit ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag wesentlich zum Funktionieren unserer Gesellschaft und zum gesellschaftlichen Miteinander beitragen. Die Arbeit einer Lehrkraft ist facettenreich sowie herausfordernd und muss hohen Ansprüchen genügen. Das muss den zukünftigen Lehrkräften klar sein", erklärt Vach.
Damit die Studierenden frühzeitig theoretische Schwerpunkte ihres Hochschulstudiums mit ihren eigenen praktischen Erfahrungen verknüpfen können, legt die Pädagogische Hochschule Heidelberg großen Wert auf ein wissenschaftlich fundiertes Studium mit einem engen Bezug zur Schulpraxis. "Die Studierenden absolvieren während ihres gesamten Studiums gleich mehrere Praktika. Die schulpraktischen Studien fördern somit eine frühzeitige Reflektion der eigenen Rolle als Lehrkraft und tragen entscheidend dazu bei, die eigene Professionalisierung bewusst(er) zu gestalten", so die Professorin für deutsche Sprache und Literatur.

Um die hohe Qualität der Praktika auch in Zukunft sicherzustellen, soll laut Vach die bereits begonnene Evaluation weitergeführt und der enge Kontakt zu den Schulen im In- und Ausland sowie den Betreuungslehrkräften ausgebaut werden. "Die Entscheidung, nicht länger als Gleichstellungsbeauftragte tätig zu sein, ist mir nicht leicht gefallen hat mir die Arbeit doch sehr gut gefallen. Gleichwohl freue ich mich nun auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Team des Praktikumsamtes. Gemeinsam werden wir auch künftig daran arbeiten, die Studierenden bestmöglich auf die Herausforderungen ihres Berufes vorzubereiten und sie zu motivieren, zur Innovation von Schule und Unterricht beizutragen", sagt Vach abschließend.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium/praktikumsamt.

Zur Person
Karin Vach studierte an der Justus-Liebig-Universität Gießen Lehramt an Grundschulen; nach dem zweiten Staatsexamen war sie als Grundschullehrerin sowie zeitweise als Konrektorin tätig. Neben dem Beruf absolvierte Vach ein Promotionsstudium an der Universität zu Köln, das sie 2005 erfolgreich abschloss. 2011 ernannte die Pädagogische Hochschule Heidelberg sie zur Professorin für deutsche Sprache und Literatur. Ebenda leitet sie das Zentrum für Kinder-und Jugendliteratur und war von 2016 bis 2018 zudem als Gleichstellungsbeauftragte tätig.

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