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Presse & Kommunikation

Ausgabe 3 - April 2016

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Neue Kanzlerin gewählt

Stephanie Wiese-Hess wird zukünftig der Verwaltung vorstehen

Stephanie Wiese-Hess verantwortet in Zukunft als Kanzlerin die Wirtschafts- und Personalverwaltung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Die Volljuristin wurde am 17. März 2016 in einer gemeinsamen hochschulöffentlichen Sitzung von Hochschulrat und Senat gewählt. Vorbehaltlich der Ernennung durch die baden-württembergische Wissenschaftsministerin wird Wiese-Hess zum 1. Juni 2016 für eine Amtszeit von sechs Jahren die Nachfolge von Christoph Glaser antreten. Die Hochschulleitung dankte dem scheidenden Kanzler für sein Engagement und die geleistete Arbeit.

"Stephanie Wiese-Hess bringt für die verantwortungsvolle Aufgabe der Kanzlerin beste Voraussetzungen mit. Ich freue mich, dass wir mit ihr eine erfahrene und kompetente Expertin für diese wichtige Position gewinnen konnten", so Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke nach der Wahl. Wiese-Hess hob in ihrem Vortrag die Notwendigkeit einer funktionierenden Verwaltung für die Qualität von Forschung und Lehre hervor und verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Bedeutung einer wertschätzenden Personalführung.

Zur Person

Stephanie Wiese-Hess nahm 1983 ihr Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Osnabrück und München auf. Nach ihrem erfolgreichen Abschluss und dem Zweiten Staatsexamen war sie bei dem Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie e.V. in München tätig. 1997 wechselte Wiese-Hess an das Universitätsklinikum Tübingen, wo sie als Leiterin der Personalabteilung unter anderem für die Betreuung des nichtwissenschaftlichen Personals zuständig war. 2003 ging die Juristin an das Universitätsklinikum Heidelberg, wo sie den Geschäftsbereich Personal leitet und seit Mai 2013 zusätzlich als stellvertretende Kaufmännische Direktorin tätig ist.

red.

Internationalisierung

Austausch mit Ministerin Böhmer und DAAD-Präsidentin Wintermantel

Am 29. Februar 2016 besuchten Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, und Prof. Dr. Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), die Pädagogische Hochschule Heidelberg. Sie wurden begleitet von Dr. Alexander Puk, Referent für Hochschulen, Wissenschaft und Forschung im Auswärtigen Amt, Christian Müller, Leiter der Abteilung Strategie im DAAD sowie Doreen Schikorski, Referentin der Staatsministerin.

Im Gespräch mit Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke und weiteren Mitgliedern der Hochschule wurden der Stand und die Entwicklungsperspektiven für die Internationalisierung der Lehrerbildung erörtert. Die Strategie der Hochschule zu Zielen und Maßnahmen der Internationalisierung, die vorgestellten Kooperationsprojekte und die international ausgerichteten Lehrangebote stießen auf großes Interesse der Besucherinnen. Studierende und Doktorandinnen gaben Auskunft über ihre Studien- und Forschungsprojekte und äußerten sich zu den Angeboten der Hochschule, internationale Aktivitäten zu unterstützen. Staatsministerin und DAAD-Präsidentin brachten Möglichkeiten der Weiterentwicklung ins Gespräch, auch in bestimmte Zielregionen wie die Türkei, Südamerika und Ostafrika. Im anschließenden Treffen mit Vertreterinnen und Vertretern der Rektorate anderer Heidelberger Hochschulen wurden bestehende Kooperationen wie die gemeinsame Lehrerbildung von Universität und Pädagogischer Hochschule unter dem Dach "heiEDUCATION" erörtert und weitere Möglichkeiten der Zusammenarbeit ausgelotet.

Das Thema der Internationalisierung der Lehrerbildung - und hierüber waren sich die Gesprächspartner einig - gewinnt zunehmend an Bedeutung, auch hinsichtlich der gegenwärtigen Flüchtlingsthematik. Die Pädagogische Hochschule ist für weitere Schritte zur Internationalisierung gut aufgestellt und bietet zahlreiche Möglichkeiten der Vernetzung.

red

Educational Design Research Group

Forschungsaustausch an der Hochschule institutionalisiert

Die Educational Design Research Group (EDR-Group) ist eine
interdisziplinäre Gruppe von Forscher*innen der Pädagogischen Hochschule
Heidelberg. Ein bis zweimal pro Semester treffen sich Masterstudent*innen,
Doktorand*innen, Postdoktorand*innen und Dozent*innen, um sich über ihre
Forschungsprojekte auszutauschen. Dabei werden Probleme und Fragestellungen der
relativ jungen Forschungsmethode des Educational Design Research
diskutiert mit dem Ziel, die Qualität der Forschungsprojekte zu sichern.
Darüber hinaus wurde eine Mailingliste eingerichtet, um sich gegenseitig
über neue Artikel, Tagungen und ähnliches zu informieren und gemeinsam
Fragen in der Zeit zwischen zwei Treffen zu besprechen.

Educational Design Research (EDR) hat zum Ziel, Bildungsforschung mit
Bildungspraxis zu verknüpfen. Auf diese Weise sollen Probleme in der
Praxis durch die Entwicklung einer Innovation (z.B. einer Methode oder
Lernumgebung) gelöst werden. Das Vorgehen ist theoriegeleitet. Zur
Entwicklung der Innovation werden sowohl quantitative als auch
qualitative Erhebungsmethoden verwendet. Dabei sollen sowohl Bildungspraxis verbessert als auch Beiträge zur Bildung von lokalen Theorien geliefert werden.
Informationen zur Educational Design Research Group finden Sie auf:
http://educationaldesignresearch.de

Wenn Sie Mitglied der EDR-Group Heidelberg werden möchten, senden Sie
bitte eine Mail an spannagel@remove-this.ph-heidelberg.de

Christian Spannagel

Friedenskompetenz im Religionsunterricht

7. Fachtagung der Studientagungsreihe "Religionspädagogische Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen"

Suche den Frieden und jage ihm nach (Ps. 34,15) – so lautete der Leitspruch der 7. Fachtagung "Religionspädagogische Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen",  die vom 29. Februar bis zum 1. März 2016 unter der Leitung von Prof. Dr. Katja Boehme (Pädagogische Hochschule Heidelberg), Prof. Dr. Harry Harun Behr (Universität Frankfurt), Prof. Dr. Daniel Krochmalnik (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg) und Prof. Dr. Bernd Schröder (Universität Göttingen) an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) stattfand und unter der Schirmherrschaft von Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, stand.

Dass das Thema „Friedenskompetenz im Religionsunterricht“ dieser Tage aktueller denn je ist, konnten die Organisatoren nicht wissen, als sie sich vor einem Jahr auf dieses einigten: von den Gewalttaten des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) bis hin zum Nahostkonflikt – überall auf der Welt finden wir Konflikte, in denen Religionen funktionalisiert werden – dies zudem ohne genaue Kenntnis der jeweiligen Religion. Und durch die aktuelle Flüchtlingsthematik sind diese Konflikte längst auch in Deutschland angekommen. Aktuell, so scheint es, sitzen die drei monotheistischen Weltreligionen eher auf der Anklagebank und lassen bezweifeln, ob Religionen wirklich Mauern niederreißen und Brücken bauen können.

So ist es also nicht verwunderlich, dass der Hörsaal aus allen Nähten platzte: Zahlreiche christliche, jüdische und muslimische Theologen, Religionspädagogen, Lehrer/Innen und Lehramtskandidaten kamen aus der ganzen Bundesrepublik zum fachdidaktischen und wissenschaftlichen Austausch zusammen. Aber auch Studierende und sogar Schüler/Innen waren gekommen, um zu erkunden, wie Religion als Friedensressource im Unterricht aktualisiert bzw. aktiviert werden kann.

Prof. Dr. Abi Pitum, Vorsitzender der Buber-Rosenzweig-Stiftung, sowie Daniel Krochmalnik, Professor für Jüdische Religionspädagogik an der HfJS, dankten in ihren Begrüßungsreden zunächst den Teilnehmern für ihre Bereitschaft, solche Themen in den Schulen und damit in der Gesellschaft voranzutreiben. Krochmalnik unterstrich, dass gerade in einer Zeit, in der religiöse Konflikte mit Gewalt ausgetragen werden, der interreligiöse Dialog Vorurteile abbaue und Raum für Begegnung und Freundschaft schaffe. Er bietet Schülern die Gelegenheit, die Friedensbereitschaft der jeweils anderen Religionen zu sehen und verstehen zu lernen.

Laut Katja Boehme, katholische Theologieprofessorin an der PH Heidelberg, wird der Interreligiöse Dialog erst dadurch ermöglicht, dass jeder die Perspektive des anderen in Bezug auf das Recht auf die eigene Wahrheit akzeptiert. In Bezug auf den Religionsunterricht verwies Boehme auf die Methodik des Begegnungslernens: Hier werden Themen zunächst im konfessionellen Religionsunterricht aus der jeweils eigenen Perspektive erarbeitet, um sie dann im Anschluss, beispielsweise in Projekttagen, im interreligiösen Austausch zu diskutieren.

Der Frankfurter Wissenschaftler für Islamische Religionslehre Prof. Dr. Harun Behr berichtete, dass viele muslimische Jugendliche in Deutschland u.a. durch die Vorfälle in der Silvesternacht in Köln und durch Berichte über die Gräueltaten des IS in ihrer Integration zurückgeworfen wurden. Da solche Konflikte am ehesten im Gespräch gelöst werden können, sei gerade für solche Schüler der Religionsunterricht entscheidend, um sich der eigenen Identität bewusst zu werden, aber auch um zu lernen, eigene Standpunkte zu entwickeln und im Austausch mit anderen zu vertreten. Entscheidend sei dabei, dass auch Differenzen wahrgenommen werden und die Schüler lernen, diese zu schätzen.

Auch wenn der Aspekt der Gewalt in allen drei monotheistischen Religionen nicht ausgeblendet werden darf, so trifft doch für alle zu, dass Frieden eine ganz zentrale Rolle spielt. Dabei dürfen die eigenen Quellen nicht aus dem Blick geraten, denn häufig bieten gerade diese einen funktionalen Zugang zur Konfliktlösung an, so der evangelische Religionspädagoge Prof. Dr. Bernd Schröder von der Universität Göttingen.

Neben Fachreferaten von Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka (Rektor des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam), Prof. Dr. Norbert Mette (Institut für Katholische Theologie der TU Dortmund) und Prof. Dr. Egon Spiegel (Lehrstuhl für Praktische Theologie an der Universität Vechta) zu Themen wie Friedensstrategien in den monotheistischen Religionen und zu Problemen der Friedenserziehung, bot die Tagung auch die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion in Kleingruppen. So berichteten Teilnehmende beispielsweise, dass ihnen religiös motivierte Konflikte mehr in den weiterführenden Schulen, nicht aber in den Grundschulen begegnen. Deswegen sehen sie es als umso wichtiger an, bereits im Grundschulunterricht präventiv dagegen vorzugehen. Schulklassen müssten zu Orten der Begegnung und des interreligiösen Dialogs werden. Nach Meinung der Teilnehmenden könne dies geschehen, indem man die Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Religionen betont und den Kindern die Möglichkeit gibt, Fragen zu stellen und andere Religionen durch Besuche von Kirchen, Synagogen und Moscheen kennenzulernen.

Einen Programmhöhepunkt bildete die ´Abrahamische Akademie´ mit einem interreligiösen Expertengespräch zu jüdischen, christlichen und islamischen Auslegungen von "Kain und Abel" (Gen. 4; Q 5).

Zum Ende der Tagung trafen sich alle Teilnehmenden zu einer großen Abschlussdiskussion, die von Prof. Dr. Reinhold Boschki von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Tübingen moderiert wurde. Hier wurde nochmals deutlich, wie vielschichtig die Aufgaben des Religions- bzw. Ethikunterrichts sind: Denn schon der Begriff „Friedenskompetenz“ beinhaltet Fähigkeiten, wie zum Beispiel miteinander zu kommunizieren oder sich in andere hineinzuversetzen, aber auch zu verstehen und zu reflektieren, wie man selbst von anderen gesehen wird. Gelingt es, diese Fähigkeiten im Religionsunterricht didaktisch anzuleiten, kann die Friedenskompetenz der Schüler gestärkt werden.

Die Beiträge der Fortbildungstagung werden in der Reihe „Religionspädagogische Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen“ (Verlag Frank & Timme) publiziert.

Susanne Mohn, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg

Erde und Universum forschend entdecken

Chain Reaction: Acht Schülerteams präsentieren ihre naturwissenschaftlichen Forschungsergebnisse auf der 3. nationalen Express Yourself Conference in Heidelberg

Das EU-Projekt „Chain Reaction“ steht für die Etablierung und Stärkung des forschend-entdeckenden Lernens im Naturwissenschaftsunterricht. Im Rahmen des Projekts fand am 15. März die 3. "national Express Yourself Conference“ an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt, ein Symposium zur Vorstellung von naturwissenschaftlichen Forschungsprojekten, die Schülerinnen und Schüler zwischen 14 und 16 Jahren in der Region Rhein-Neckar durchgeführt haben. Aus vier Schulen der Rhein-Neckar-Region haben acht Schülerteams an der „national Express Yourself Conference“ 2016 teilgenommen. Das Projekt „Solar works“ zur Energiegewinnung gewann den Wettbewerb.

Die fünfköpfigen Schülerteams haben zunächst in ihren Heimatschulen und unter motivierender Anleitung von im Projekt fortgebildeten Lehrkräften eigene Forschungsprojekte zum Thema “Erde und Universum” erarbeitet, wissenschaftliche Experimente durchgeführt, protokolliert und diskutiert. Ihre Forschungsergebnisse haben sie auf der Konferenz in Vorträgen und Postern vorgestellt und mit den anderen Schülerteams besprochen.

Projekt „Solar works“ vom Heisenberg Gymnasium Bruchsal auf dem ersten Platz

Im Finale standen sich in diesem Jahr zwei Teams derselben Schule gegenüber. Die Forschungsteams des Heisenberg Gymnasiums Bruchsal überzeugten beide in ihren jeweiligen Präsentationssträngen und stellten ihre Projekte „Solar works… ©“ und „Green Lantern“ sehr engagiert und kompetent vor großem Publikum vor. Die Entscheidung fiel der Jury nicht leicht. Beide Teams hatten sich wissenschaftlich mit ihrem Projekt auseinander gesetzt, hatten verschiedene Untersuchungen, Experimente und Berechnungen durchgeführt und einen konkreten Blick in die Zukunft ihres Projekts geworfen und spannende Vorträge gehalten.

In „Solar works… ©“ beschäftigte sich das Schülerforschungsteam mit der Gewinnung von Energie durch selbstgebaute Farbstoffsolarzellen aus einfachen Materialien. Das Ziel war, aus einer Solarzelle von optimaler Größe möglichst viel Elektroenergie zu gewinnen. „Green Lantern“ verfolgte das Ziel, am Heisenberg Gymnasium Bruchsal bestehende Lampen durch effektivere Lampen zu ersetzen und somit den Energieverbrauch zu reduzieren. Hierzu untersuchte das Forschungsteam den Wirkungsgrad und die Helligkeit verschiedener LED und Halogen-Lampen mit einer selbstgebauten, standardisierten Versuchsvorrichtung.

Die Jury entschied sich nach langer Beratung für „Solar works… ©“. Das Schülerforschungsteam wird nun  Deutschland an der „international Express Yourself Conference“ am 9. und 10. Mai 2016  in Bulgarien vertreten und sich mit den Forschungsteams aus insgesamt 12 Ländern vernetzen und in wissenschaftliche Diskussion treten. Ihre Lehrkräfte haben dort die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit dem forschend-entdeckenden Unterricht mit Kolleginnen und Kollegen international zu diskutieren, sowie Anregungen aus anderen Ländern zu erhalten und Kooperationsprojekte zu starten. So ist der Name auch gleichzeitig Programm: Die Intention des Projektes „Chain Reaction“ ist es, möglichst viele (Ketten-)Reaktionen in Gang zu setzen und forschend-entdeckendes Lernen möglichst flächendeckend in den naturwissenschaftlichen Unterricht zu integrieren – national wie international.

Möchten Sie mehr über unser Projekt erfahren, dann besuchen Sie uns unter www.chreact.de oder auf Facebook unter „Chain Reaction Deutschland“.
Den Bericht des RNF finden Sie unter http://www.rnf.de/mediathek/video/schueler-forscher-aus-der-region/.

Ann-Katrin Krebs

Gemeinsam besser!

Erstes Lehrangebot der HSE für PH- und Uni-Studierende

Nach ihrer offiziellen Eröffnung im November 2015 bringt die Heidelberg School of Education (HSE) zum Sommersemester 2016 ihr erstes umfassendes Lehrangebot aus: Studierende der Pädagogischen Hochschule und der Universität können nun gemeinsam Veranstaltungen z.B. aus den Bereichen Biologie, Informatik, Deutsch, Erziehungswissenschaft, Geschichte und des Übergreifenden Studienbereichs der PH besuchen. Die Lehrveranstaltungen werden im Sommersemester nicht nur für Studierende der lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengänge angeboten, sondern auch für Studierende der PO 2003 und PO 2011.

Das vollständige Lehrangebot finden Studierende der Pädagogischen Hochschule online im Vorlesungsverzeichnis unter der Überschrift "Lehrveranstaltungen im Rahmen der Heidelberg School of Education" (lsf.ph-heidelberg.de) oder zusammengefasst in einer pdf-Datei unter www.hse-heidelberg.de. Die Anmeldung für seitens der Universität geöffnete Lehrveranstaltungen erfolgt - sofern nicht anders angegeben - per E-Mail an den Dozierenden.

Die Heidelberg School of Education ist eine gemeinsame hochschulübergreifende Einrichtung der Universität Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Ihr Aufbau und ihre nachhaltige Etablierung werden durch das Verbundprojekt "heiEDUCATION" im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert. Zu den Arbeitsschwerpunkten der HSE gehören u.a. die spezifische Betreuung der Studierenden, die im Rahmen der neuen Studienstrukturen einen Master of Education oder B.A./B.Sc. mit Lehramtsbezug absolvieren wollen, sowie die Bereitstellung von studienbegleitenden und beratenden Assessmentangeboten in der Lehrer/innenbildung.

velo

Via Auslandspraktikum von Vilnius nach Heidelberg

Schüler der Theodor-Heuss-Realschule Heidelberg, Studierende aus Vilnius und der Pädagogischen Hochschule im interkulturellen Austausch - Erfolgreiche Ergebnispräsentation zum Abschluss

Am 17. März veranstalteten Studierende der litauischen Partnerhochschule der Pädagogischen Hochschule Heidelberg - der Lietuvos Edukologijos Universitetas aus Vilnius - mit Schülerinnen und Schülern der Theodor-Heuss-Realschule in Heidelberg eine gemeinsame Abschiedsfeier, um das Engagement der Gäste zu würdigen.

Eröffnet wurde die Feier von Bettina Philipp, stellvertretende Schulleiterin der Theodor-Heuss-Realschule. Marina Belova, Lehrerin an der Theodor-Heuss-Realschule und Betreuerin des Projektes  im zweiten Jahr, führte durch die Veranstaltung. Sie stellte Plakate und Poster vor, die die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit den ausländischen Studierenden angefertigt hatten. Bevor ein Film der gemeinschaftlich verbrachten Zeit vorgeführt wurde, erhielt jeder Austauschstudent ein Leporello mit Erinnerungen des Aufenthalts als Abschiedsgeschenk.

Insgesamt waren drei Studentinnen und fünf Studenten der Partnerhochschule aus Litauen für ein Auslandspraktikum nach Heidelberg gekommen. Der Austausch wurde maßgeblich durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programms der Ostpartnerschaften gefördert und vom Akademischen Auslandsamt unter der Leitung von Henrike Schön unterstützt. Die Studierenden begleiteten für knapp zwei Wochen den Schulunterricht an der Neckarschule Ziegelhausen und an der Theodor-Heuss-Realschule, Heidelberg. Sie arbeiteten mit den Schülerinnen und Schülern im Unterricht, wodurch alle neue Einblicke in eine für sie fremde Kultur gewinnen konnten. Dies erfolgte durch verschiedenste Aktivitäten, wie beispielsweise Ausflüge zum Heidelberger Schloss oder Kochaktionen, bei welchen landestypische Speisen gekocht und verköstigt wurden. Ziel des Austausches war es, dass die Studierenden die Unterschiede der Lehrerausbildung zwischen Deutschland und Litauen kennenlernen. Zusätzlich trug noch ein Austausch zwischen studentischen Vertreterinnen und Vertretern der PH- Fachschaft Englisch und den litauischen Besuchern zur Verständigung zwischen den Kulturen bei.

Zum Abschluss dankten Professor Dr. Thomas Vogel, Senatsbeauftragter der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für Internationale Beziehungen mit der Litauischen Universität für Bildungswissenschaften Vilnius, und Jutta Johnson vom Akademischen Auslandsamt der PH allen Beteiligten für ihren großen Einsatz. Für einen gelungenen Abschluss sorgten die Gespräche in kleiner Runde über die gemeinsam verbrachte, ereignisreiche Zeit und man war sich schnell einig, dass solche Austauschaktivitäten unbedingt fortgesetzt werden sollten.

Nadine Merkle

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Sommersemester 2016: Termine

Vorlesungszeit11. April bis 29. Juli
Beratungs-/Orientierungswoche/ ESeWo11. April bis 15. April
Vorlesungenab 18. April um 8.00 Uhr
Exkursions- und Projektwoche 17. Mai bis 20. Mai
Informationsveranstaltung des Rektorats13. April, 16.00 bis 17.30 Uhr MZH
Examensfeier22. Juli, 18.00 Uhr MZH
Gremienwahlen05. Juli (Altbau)
07. Juli (Neubau)

Meldetermine für die Schulpraktika

GHWRS

SoPäd

Mit usbekischen Kulturgut den Frühling begrüßen

Gelungenes Navruz-Fest an der Hochschule mit viel Musik und interkulturellem Austausch

Lebendig und bunt wie das Gewand der eleganten Tänzerin waren die usbekischen Kulturtage und das Navruz-Fest, die am 18. und 19. März in Freiburg und Heidelberg stattgefunden haben. Die Kulturtage wurden von der Deutsch-Usbekischen Wissenschaftlichen Gesellschaft e.V. (DUWG) und der Botschaft der Republik Usbekistan (RU) in der Bundesrepublik Deutschland durchgeführt. Kooperationspartner waren das Orientalische Seminar der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg sowie die Pädagogische Hochschule Heidelberg.

In Heidelberg in der Aula des PH-Altbaus am 19. März startete die Veranstaltung mit der Begrüßung der Gäste durch den Generalkonsul der RUz? in Deutschland, Nuriddin Mamajanov, den Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Prof. Dr. Hans-Werner Huneke sowie den Vorsitzenden der DUWG, Prof. Khurram Rakhimov. Die Lieder der usbekischen Musikgruppe „Guldiyor“ über Navruz, den Frühling, wurden stimmungsvoll von einer Tänzerin in traditioneller Tracht begleitet. Der musikalischen Komposition „Sog‘inch“ und dem Lied „Bog‘ sayli“ von Shukhrat Zakirov folgte eine Präsentation von Prof. Klaus Pander über Ethnien, Kulturen und die Sprache Usbekistans. Die Musikgruppe „Guldiyor“, wieder von Tanz begleitet, und die Aufführung des speziell für das Navruz-Fest komponierten, deutsch-usbekischen Liedes „Lorelei“ von Shukhrat Zakirov rundeten den vielfältigen Vormittag ab.

Beim gemeinsamen Plov-Essen - einem ursprünglich orientalischen Reisgericht, heute in Abwandlungen in vielen Ländern verbreitet -, das vom eigens mitgereisten Koch im Hof des Altbaus frisch zubereitet wurde, ließen sich leicht neue Verbindungen knüpfen.

red.

Bildungspartizipation fördern

Pädagogische Hochschule Heidelberg und Roma-Beratungsstelle Rhomnokher wollen Zusammenarbeit intensivieren

Prof. Dr. Havva Engin (Leiterin des Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik Hei-MaT) besuchte Ende Januar mit Studierenden ihres Seminars „Lehren und Lernen in riskanten Lebenslagen“ die „Soziale Beratungsstelle für Roma“ des Verbandes deutscher Sinti und Roma in Mannheim. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das Kennenlernen der Projekte des Landesverbandes in Mannheim bzw. in der Metropolregion Rhein-Neckar.

In diesem Zusammenhang informierten sich die Studierenden zunächst über anlaufende bzw. geplante Bildungsprojekte, die sich dezidiert Schülerinnen bzw. Schüler und Familien in riskanten Lebenslagen widmen und insbesondere beim Übergang Schule-Berufsausbildung Unterstützung geben sollen. So verantworten „RhomnoKher – Haus für Bildung, Kultur und Antiziganismusforschung“ unter der Leitung von Frau Bast und Frau Reinhart beispielsweise das Projekt „Regionale Förderung Inklusion und Teilhabe (ReFiT)“. Ziel ist es, die Bildungssituation von sozial benachteiligten Kindern und Jugendlichen in der Region zu verbessern.

Im zweiten Teil des Gesprächs berichtete Herr Arvanitelli, Mitarbeiter der „Sozialen Beratungsstelle für Roma“, von der Lebenssituation der Flüchtlinge in Mannheim bzw. der Rhein-Neckar Region. Er unterstrich die große Heterogenität von Flüchtlingen und Migranten aus südosteuropäischen Ländern in sprachlicher, kultureller und rechtlicher Perspektive. Dementsprechend fände die Beratung individuell und an den Bedarfen des Einzelfalls orientiert statt.

Laut Professorin Engin soll die Zusammenarbeit zwischen Hei-MaT und der Beratungsstelle Rhomnokher insbesondere im Bereich Bildungsprojekte intensiviert werden, um unter anderem den Studierenden weitere Praxiseinblicke zu ermöglichen. Des Weiteren können sich Studierende der Hochschule, die sich für ein ehrenamtliche Mitarbeit oder ein Praktikum bei Rhomnokher interessieren, schriftlich bei der Hei-MaT-Leiterin melden.

red.

Auszeichnung

BNE-Hochschulnetzwerk erhält Qualitätssiegel des Nachhaltigkeitsrats

Das Hochschulnetzwerk "Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung" (BNE) Baden-Württemberg ist vom Rat für Nachhaltige Entwicklung der Bundesregierung mit dem Qualitätssiegel "Werkstatt N-Projekt 2016" ausgezeichnet worden. Das Landesnetzwerk mit Sitz an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg gilt als besonders innovative Nachhaltigkeitsinitiative im Bildungssektor. Prof. Dr. Alexander Siegmund (Geographie) ist einer der drei Sprecher des BNE-Hochschulnetzwerks, dem an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unter anderem auch Prof. Dr. Lissy Jäckel (Biologie) und Prof. Dr. Thomas Vogel (Berufspädagogik) angehören.

Gemeinsames Ziel des Netzwerks von BNE-Expertinnen und -Experten an baden-württembergischen Hochschulen sowie außerschulischen Partnern ist, das Thema Nachhaltigkeit an Hochschulen in Lehre, Forschung und Verwaltung weiter voranzubringen. Das Netzwerk wurde daher vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg aus Mitteln der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg im Rahmen einer Anschubfinanzierung gefördert. "Es ist wichtig, jungen Menschen globale Zusammenhänge deutlich zu machen und ihnen die Chancen aber auch die Risiken und Herausforderungen klar aufzuzeigen. Die Schule ist hierfür ein zentraler Ort und deshalb begrüße ich es sehr, dass das BNE-Hochschulnetzwerk sich erfolgreich dafür einsetzt, künftige Lehrerinnen und Lehrer bereits im Studium auf die Vermittlung von nachhaltigem Denken und Handeln vorzubereiten und die Akteure in diesem Bereich hochschulübergreifend zu vernetzen", sagt Kultusminister Andreas Stoch.

Lehrkräfte aus Fachdidaktik und Fachwissenschaft tauschen Erfahrungen aus Lehr- und Unterrichtsveranstaltungen zur BNE aus und entwickeln gemeinsame Forschungsvorhaben. Das Thema BNE wird an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bereits seit langem in den Fokus von Forschung und Lehre gerückt, die über das Interdisziplinäre Institut für Naturwissenschaften-Technik-Gesellschaft gebündelt werden. In verschiedenen Veranstaltungsformaten wie einer Ring-Vorlesung und Projektseminaren werden so die Grundlagen von Nachhaltigkeit und BNE vermittelt. In enger Kooperation mit dem Heidelberg Center for the Environment (HCE) der Universität Heidelberg werden in diesem Kontext unter anderem Lehramtsstudierende beider Hochschulen zu Nachhaltigkeits-Coaches ausgebildet.

"Universitäten, Pädagogische Hochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften haben sich das Ziel gesetzt, zu tragenden Säulen der nachhaltigen Entwicklung in Gesellschaft und Technik zu werden. Die Auszeichnung "Werkstatt N" belegt, dass sie bereits eine hervorragende Struktur geschaffen haben, um die Lehrerinnen und Lehrer von morgen auf ihre Rolle als Multiplikatoren für nachhaltiges Denken vorzubereiten", sagte Wissenschaftsministerin Theresia Bauer. Das BNE-Hochschulnetzwerk war bereits in der Vergangenheit äußerst erfolgreich und erhielt zwei Auszeichnungen im Rahmen der BNE Weltdekade der Vereinten Nationen: Als Dekade-Projekt 2013/14 und als Teilprojekt der Dekade-Maßnahme "Lernen über den Tag hinaus - Bildung für eine zukunftsfähige Welt", in dessen Rahmen das Netzwerk entstand.

Laura Krauß

Verleihung

Kindergärten und Grundschulen erhalten Forscherstations-Plaketten

"Die Forscherstation blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück", berichtete Petra Gürsching - gemeinsam mit Beate Spiegel Geschäftsführerin der Forscherstation - zu Beginn des Jahresempfangs, der am 24. Februar in Schwetzingen stattfand: "So konnten wir unser Fortbildungsangebot weiter ausbauen und mit der Feuerwehr Heidelberg einen neuen Kooperationspartner gewinnen. Auch die Forscherstations-Plakette, mittlerweile zum neunten Mal an Einrichtungen mit herausragendem naturwissenschaftlichem Engagement verliehen, verzeichnete wiederum einen großen Zuwachs: 152 Kitas und Grundschulen, so viele wie noch nie, werden in diesem Jahr ausgezeichnet. Sie beweisen deutlich: Der Forscherstation ist es im Sinne ihres Stifters Klaus Tschira nachhaltig gelungen, frischen Forschergeist in der Region zu verankern."

Die Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, verleiht seit 2007 jährlich Plaketten an Kindergärten und Grundschulen, die sich in vorbildlicher Weise um die Integration von naturwissenschaftlichen Angeboten in den Alltag ihrer Einrichtungen bemühen. Seitdem wurden 524 Forscherstations-Plaketten vergeben. Viele Einrichtungen haben bereits mehrfach die Auszeichnung erhalten. Rund ein Drittel der ausgezeichneten Kitas und Grundschulen stammen aus Heidelberg und Mannheim. Einrichtungen, wie der Evangelische Kindergarten Rimbach aus dem nördlichen Odenwald und die Kita "Albertino" aus Jockgrim bei Karlsruhe zeigen: Die Forscherstation hat weit über ihren Standort hinaus pädagogische Fachkräfte aus Kindergarten und Grundschule für Naturphänomene begeistern können.

Ebenfalls erfolgreich konnte die Forscherstation den ersten Abschnitt des Projekts "Kinder, MINT und Literacy", das sie gemeinsam mit der Stiftung Lesen durchführt, abschließen. Dr. Jörg F. Maas, Haupt-Geschäftsführer der Stiftung Lesen, zog eine positive Bilanz: "Kinder sind wissbegierig, forschen und experimentieren gern. Mit unserem gemeinsamen Projekt setzen wir genau dort an - und möchten Pädagogen dabei unterstützen, die Kinder nachhaltig nicht nur für das Lesen, sondern auch für MINT-Inhalte zu begeistern."
Ermöglicht wurde das Projekt durch die Klaus Tschira Stiftung. "Wir haben uns entschlossen, das Projekt für weitere drei Jahre zu fördern, damit die Fortbildung auch für Grundschullehrkräfte weiterentwickelt und zusätzlich in Mainz, dem Standort der Stiftung Lesen, durchgeführt werden kann", berichtete Beate Spiegel.

"Auf Entdeckerreise zum Geschichtenschatz" ist der Titel der im Rahmen des Kooperationsprojekts entwickelten Fortbildungsreihe für pädagogische Fachkräfte aus dem Kindergarten. Sie erhalten hier vielfältige Ideen und Materialien, wie naturwissenschaftliche Bildung und Sprachförderung im Alltag miteinander verknüpft werden können. "Insgesamt 134 Pädagoginnen und Pädagogen aus der Region haben in den vergangenen drei Jahren an der Fortbildung teilgenommen", berichtete Nina Skorsetz, die das Projekt für die Forscherstation koordiniert. Gemeinsam mit einer Kollegin von der Stiftung Lesen bietet sie die Fortbildung seit dem Herbst 2013 in Heidelberg an. Melitta Göres, Projektleiterin bei der Stiftung Lesen, erläutert: "Damit haben wir 60 Kitas in und um Heidelberg erreicht. Rechnet man mit durchschnittlich 50 Kindern pro Einrichtung, so konnten 3.000 Kinder diese einmalige Verknüpfung von naturwissenschaftlichen und sprachfördernden Angeboten kennenlernen."

red.

Auszeichnung

"ReKli:B" mit Qualitätssiegel "Werkstatt N-Projekt 2016" geehrt

Das Umweltbildungsprojekt "Regionalen Klimawandel beurteilen lernen" (ReKli:B) der Abteilung Geographie an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde als eines der 100 innovativsten Nachhaltigkeitsinitiativen mit dem Qualitätssiegel "Werkstatt N-Projekt 2016" ausgezeichnet. Der Preis wird vom Nachhaltigkeitsrat der Bundesregierung an Projekte vergeben, die zukunftsweisende Ansätze zur Vermittlung des Nachhaltigkeitsgedankens umsetzen. Das ausgezeichnete "ReKli:B"-Projekt ist eines der zentralen Umweltbildungsvorhaben im "Geco-Lab, Kompetenzzentrum für geoökologische Raumerkundung" der Abteilung Geographie, das als außerschulischer Lernort für Kinder und Jugendliche, als Fortbildungseinrichtung für Lehrkräfte und als Forschungswerkstatt für Studierende dient.

Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt verfolgt einen interdisziplinären Ansatz im Bereich der schulischen und außerschulischen Umweltbildung im Kontext der Nachhaltigkeit und setzt diesen mit fünf Stützpunktschulen in der Region um. In einem innovativen methodisch-didaktischen Dreiklang aus Erhebungen im Gelände, vertiefenden Analysen im Labor und vereinfachten Abbildungen einzelner Prozesse im Experiment und Modell werden Kinder und Jugendliche darin gefördert, die Zeichen des Klimawandels vor der eigenen Haustür frühzeitig zu erkennen und zu beurteilen sowie nachhaltige Anpassungsstrategien zu entwickeln. Dazu untersuchen sie in verschiedenen Lernmodulen die regionalen Folgen des Klimawandels auf Böden und Vegetation wie etwa die Bodenerosion und das Wachstum von Bäumen. Durch das Lernen im "Geco-Lab"-Schülerlabor werden dabei naturwissenschaftliche Basiskompetenzen problem- und handlungsorientiert gefördert und das Verständnis für geographische und geoökologische Phänomene geschult.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.rgeo.de.

red.

Neue Gleichstellungsbeauftragte

Prof. Dr. Karin Vach löst Prof. Dr. Heyl ab

Professorin Dr. Karin Vach (Institut für deutsche Sprache und Literatur) ist seit 1. Februar 2016 die neue Gleichstellungsbeauftragte der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Vach war vom Senat der Hochschule bereits am 16. Dezember 2015 einstimmig gewählt worden; ihre Amtszeit beträgt zwei Jahre. Ihre Stellvertretung übernehmen weiterhin Susanne Bauernschmitt und Dr. Ursula Queisser. Vach folgt auf Professorin Dr. Vera Heyl, die am 1. Februar in das Amt der Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung der PH Heidelberg wechselt.

"Die Gleichstellung ist an unserer Hochschule bereits gut institutionalisiert. Meine Vorgängerinnen und auch meine Vertreterinnen haben wirksam daran gearbeitet, dass die Hochschulmitglieder für die Themen der Gleichstellung und der Chancengleichheit sensibilisiert sind", so Vach. Auch das Rektorat fördere die Gleichstellungsarbeit nicht nur ideell sondern auch mit personellen Ressourcen: So unterstützt Dr. Stefanie Seifried seit Oktober 2015 als Gleichstellungsreferentin unter anderem die Begleitung und die konzeptionelle Weiterentwicklung von Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung in den Bereich Forschung, Lehre und Studium.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte sieht dennoch Entwicklungsbedarfe: "Dies sind größere Aufgabenfelder wie etwa die bessere Umsetzung von Vereinbarkeit von Elternschaft und Pflege mit beruflicher Karriere oder die Verankerung und Wertschätzung von Diversität", erklärt Vach. "Aber auch kleinere Aspekte wie eine hochschulübergreifende, geschlechtergerechte Sprache."

Als eine der größten Herausforderung ihrer Amtszeit erachtet die Professorin die Arbeit am aktuellen Struktur- und Entwicklungsplan der Hochschule sowie in dessen Umsetzung: "Wir wollen uns auch weiterhin für die Wertschätzung und die Verbesserung der Chancengleichheit aller an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg einsetzen." Hierzu soll die bereits begonnene Ausrichtung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auf Diversität intensiviert, fundiert und konkretisiert werden.

velo

Petra Fetzer ist die neue Geschäftsführerin der Akademie

Politikwissenschaftlerin mit differenziertem Know-how in Weiterbildung und Methodik

Seit  Januar 2016 ist Petra Fetzer M.A. die neue Geschäftsführerin der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Petra Fetzer ist Politikwissenschaftlerin, und begann ihre Karriere als Studienleiterin für Konsumentenforschung beim Sinus-Institut in Heidelberg. Im Jahr 2000 machte sich Petra Fetzer selbständig mit einer eigenen Methodik zur Erforschung von Konsumentenbedürfnissen und deren  Transfer  in neue Produkte und Dienstleistungen. Sie entwickelte daraus ein Weiterbildungsformat für die Branche, das sie erfolgreich am Markt implementierte. 2013 übernahm sie eine Stabsfunktion in einem Unternehmen der freien Wohlfahrtspflege und leitete dort in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule Darmstadt das prämierte Projekt „Labor für Diakonisches Unternehmertum“,  in dem Mitarbeitende zu Sozialunternehmerinnen und Sozialunternehmern ausgebildet wurden.

Ihre  Erfahrungen in der effektiven Begleitung von  Lern- und Wandelprozessen vor allem mit dem Ziel sozialer Wirksamkeit fließen ein in eine strategische Neupositionierung der Akademie. Das seit 25 Jahren bewährte Weiterbildungsangebot für Lehrende und ProzessbegleiterInnen in Unternehmen und Hochschulen soll durch den Profilschwerpunkt Diversitätskompetenz erweitert werden. In dem Kontext soll auch eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule stattfinden. Ein erster Schritt in diese Richtung ist mit dem Kooperationsprojekt „Vielfalt als Chance“ unter der Leitung von Professor Dr. Johannes Hennies bereits getan. Auch gibt es aktuell eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Havva Engin vom  Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik im Rahmen einer MentorInnen-Ausbildung für „Chancen gestalten Heidelberg e.V.“ (ehemals „Wir für Flüchtlinge e.V.“).

red.

Engagierter Experte der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik

Karlheinz Pfeiffer ist gestorben

Am 16.11.2015 verstarb im Alter von 73 Jahren Karl-Heinz Pfeiffer. Von 1973 bis 2006 war der diplomierte Psychologe Karlheinz Pfeiffer als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Fachbereich der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik tätig. Sein Aufgabenfeld war die blinden- und sehbehindertenspezifische Psychologie und Diagnostik im Rahmen des Studiums der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik.

Er engagierte sich in verschiedenen Forschungsprojekten der Abteilung und war auch - zum damaligen Zeitpunkt noch - "alternativen" Themen gegenüber aufgeschlossen, wie zum Beispiel speziellen Sehübungen. Immer wieder bot er verhaltens- und gesprächstherapeutische Seminare an, die eng mit spezifischen Fragen der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik verknüpft waren und den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auch ganz persönliche Einsichten vermittelten. In späteren Jahren ging es um Entspannungstechniken, die insbesondere auch bei Stress von sehgeschädigten Personen bei ihren Wegen im öffentlichen Verkehr hilfreich sein können.

Vielen ehemaligen Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird Karlheinz Pfeiffer als stets zugewandter, offener und kompetenter Dozent in Erinnerung sein. Seine bescheidene und unaufgeregte Art machten ihn zu einem angenehmen und  sympathischen Lehrenden. Für die Kolleginnen und Kollegen an der Hochschule war Karlheinz Pfeiffer ein überaus geschätzter Mitstreiter, ein geduldiger Gesprächspartner und reflektierter Ratgeber.
Wir denken sehr dankbar an die gemeinsame Zeit mit Karlheinz Pfeiffer an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zurück und werden ihm als Fachkollegen ein ehrendes Andenken bewahren.

Markus Lang / Helga Weinläder

Neue Fortbildungsreihe

"Inklusive Pädagogik": Offeriert von der PH und der JWK-Akademie

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention hat zur Folge, dass die Anzahl blinder und sehbehinderter Schülerinnen und Schüler, die inklusiv in Regelschulen vor Ort beschult werden, ständig zunimmt. Die Schülerinnen und Schüler werden auf Grund ihrer in Bezug zu anderen Förderschwerpunkten recht geringen Anzahl häufig in Einzelmaßnahmen inklusiv von den überregionalen Einrichtungen für Blinde und Sehbehinderte beraten und unterstützt. Dies hat wiederum zur Folge, dass eine steigende Zahl von Blinden- und Sehbehindertenpädagoginnen und -pädagogen neben der Arbeit in der Sonderschule in der mobilen Beratung und Unterstützung arbeiten müssen.

Diese Tätigkeit erfordert spezifische Kompetenzen, die die neu in diesem Feld arbeitenden Kolleginnen und Kollegen entsprechend erwerben müssen. Um einen Beitrag zur der Weiterentwicklung der inklusiven Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Blindheit oder Sehbehinderung zu leisten, bietet die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg gemeinsam mit der Johann Wilhelm Klein-Akademie in Würzburg eine neue wissenschaftliche Weiterbildung an: "Inklusive Pädagogik bei Schülerinnen und Schülern mit Blindheit und Sehbehinderung (Inkl16)".

Das Zertifikatsstudium fokussiert die vier inhaltlichen Schwerpunkte Rahmenbedingungen, diagnostische Fragestellungen, Unterrichtsgestaltung sowie Seminargestaltung und Fortbildungsangebote. Zielgruppe dieser Weiterbildung sind Blinden- und/oder Sehbehindertenpädagoginnen und -pädagogen, die mit sehbehinderten oder blinden Schülerinnen und Schülern in unterschiedlichen Schulen inklusiv arbeiten oder arbeiten werden. Die Fortbildungsreihe besteht aus insgesamt 11 Workshops, der Einstieg ist zu jedem Workshop möglich; die Kosten betragen 1.650 EUR (150 EUR/Modul). Tagungsorte sind Heidelberg, Stuttgart, Ilvesheim, Schleswig und Marburg. Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

"Vielfalt als Chance!"

Land fördert Ausbau des Weiterbildungsangebotes der PH Heidelberg

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg war mit ihrem Antrag "Vielfalt als Chance! Weiterbildungsangebote zum Management von Diversität, Heterogenität und Internationalität in Unternehmen und Organisationen" in der Ausschreibung "Auf- und Ausbau von Strukturen der wissenschaftlichen Weiterbildung in Baden-Württemberg" erfolgreich: Das Vorhaben wird ab März 2016 für fünf Jahre aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert. Die Projektleitung hat Professor Dr. Johannes Hennies inne; er und sein Team arbeiten eng mit der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung in Heidelberg zusammen. Ziel ist es, ein Studienprogramm zu entwickeln, das Berufstätige im gewinnbringenden Um­gang mit Diversität schult.

Unternehmen, zivilgesellschaftliche Organisationen und öffentliche Verwaltungen sehen sich einer zunehmend heterogenen Zusammensetzung ihrer Mitarbeiter­schaft gegenüber. Für den Unternehmenserfolg werden die gelingende Zusam­menarbeit von Menschen mit verschiedenen kulturellen, sprachlichen und religi­ösen Hintergründen, aber auch die intergenerationelle Zusammenarbeit und die Inklusion von Menschen mit Behinderung im Beruf somit zu immer wichtigeren Faktoren. Demgegenüber stehen bundesweit jedoch kaum Angebote, wie man den gewinnbringenden Umgang mit dieser Vielfalt erlernen kann. "Diese Lücke soll durch das neue Lehrangebot geschlossen werden", so Professor Hennies vom Institut für Sonderpädagogik.

"Ein gutes Diversity Management ist dabei mehr als 'nur' eine bessere Integration verschiedener Gruppen in den Arbeitsalltag - uns geht es vielmehr darum, wie man eine Arbeits- und Unternehmenskultur auf Vielfalt ausrichtet und sie als bereichernde Qualität nutzbar machen kann", erklärt der Projektleiter weiter. Hierzu wollen die Forscher die an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bereits vorhandene Diversitätskompetenz gezielt mit der jahrelangen Erfahrung der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung - gerade bei der Gestaltung von attraktiven Angeboten für Unternehmenskunden - verbinden. "Wir wollen zu­nächst einzelne Module zu konkreten Diversitätsaspekten wie Mehrsprachigkeit, Interkultureller Kompetenz oder Barrierefreiheit im Beruf entwickelt", so Hennies. Perspektivisch sollen diese Module bis 2020 in einem weiterbildenden Master-Studiengang gebündelt werden, der berufsbegleitend absolviert werden kann.

Die Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung, Professorin Dr. Vera Heyl, begrüßt das Vorhaben: "Als neue Hochschulleitung wollen wir sowohl die begonnene Ausrichtung der PH Heidelberg als inklusive Hochschule fortsetzen als auch die Angebote für das lebenslange und berufsbegleitende Lernen und Studieren systematisch ausbauen. Das Projekt 'Vielfalt als Chance!' verbindet diese Ziele und eröffnet damit neue Möglichkeiten, unsere Angebote an unterschiedliche Zielgruppen und ihre jeweiligen Interessen bzw. Kompetenzen anzupassen."

Professional School: "The British Empire"

Eine Weiterbildung für Lehrkräfte. Um Anmeldung wird gebeten

Die Veranstaltung zielt ab auf das Auffrischen von kulturwissenschaftlichem Wissen bezüglich der Entstehung und des Zusammenbruchs des British Empire, der Neuordnung einer postkolonialen Welt und der Rolle des Vereinten Königreichs darin. Die Reflexion der dadurch entstandenen Chancen und Konflikte in kulturellen Artefakten wie Filmen nimmt - zusammen mit Grundlagen der Filmanalyse - einen weiteren Schwerpunkt ein.

Die amtliche Fortbildung für Lehrkräfte aller Schularten (Lehrgangsnr.: 47962956) findet unter Leitung von Professorin Dr. Karin Vogt vom 11. bis 14. April 2016 jeweils von 9.00 bis 17.00 bzw. 13.30 Uhr statt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Professional School: "Lernschwierigkeiten in Mathematik"

Ein Weiterbildungsangebot für fachfremd unterrichtende Lehrerkräfte. Um Anmeldung wird gebeten.

Die Weiterbildung richtet sich an Lehrkräfte in der Grundschule/Förderschule, insbesondere ohne Fach Mathematik in der Ausbildung, und an Referendare. Die Teilnehmenden lernen, verschiedene Möglichkeiten der Diagnostik und Förderung bei Lernschwierigkeiten in Mathematik kennen und sie anzuwenden.

Die amtliche Lehrkräftefortbildung (Lehrgangsnr. 88153756) unter der Leitung von Professorin Dr. Sabine Kaufmann findet am 14. und 15. April im Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Raum A206).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/professional-school.

Fortbildung für Mannheimer Lehrkräfte: "Entdecke das Weltall"

Die Lehrkräfte können sich im Planetarium Mannheim für die Größe und Schönheit des Universums begeistern lassen

Auf eine himmlische Reise von der Erde zum Mond, zur Sonne und zu anderen Himmelskörpern sind alle Mannheimer Grundschullehrkräfte eingeladen. Ab April 2016 findet im Planetarium Mannheim die Fortbildungsreihe "Entdecke das Weltall" statt. Entwickelt wurde die berufsbegleitende Fortbildung von der Forscherstation, Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für frühe naturwissenschaftliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg in Kooperation mit dem Haus der Astronomie. Die Fortbildung ist - wie alle Angebote der Forscherstation - für die Teilnehmer kostenlos. Seit Jahren erfolgreich in Heidelberg durchgeführt, wird die Fortbildung nun zum ersten Mal in Mannheim exklusiv für die dortigen Lehrkräfte angeboten.

In der sich über fünf Termine erstreckenden Fortbildung geht es neben astronomischen Grundlagen zu Planeten, Sternen, schwarzen Löchern und die Welt der Sternenbilder immer auch um die konkrete Umsetzung des Themas im Schulalltag. Grundschulgerechte Modelle und Materialien für den Einsatz im Unterricht gehören aus diesem Grund ebenso dazu, wie Ideen zur Integration astronomischer Inhalte in verschiedene Fächer und Tipps zu weiterführenden Experimenten und Beobachtungsprojekten mit Schülern. Selbstverständlich gibt es zu allen Themenbereichen kopierfähige Bastelvorlagen.

"Entdecke das Weltall" findet nach der Auftaktveranstaltung am Samstag, den 23. April 2016 an folgenden Terminen ab 17.00 Uhr im Planetarium Mannheim (Wilhelm-Varnholt-Allee 1, 68165 Mannheim) statt: 11. Mai 2106, 8. Juni 2016, 29. Juni 2016 und am 20. Juli 2016. Pro Grundschule kann ein Pädagogen-Tandem teilnehmen.

Weitere Informationen und Anmeldungen unter www.forscherstation.info.

Fortbildungen des Instituts für lösungsorientierte Beratung (ILBS)

Informationen zur Anmeldung zu den einzelnen Veranstaltungen unter www.ILBS.de

Gesundheitscoaching (Ute Zocher)
08.-09. April 2016
Das Seminar dient als Einführung in das Gesundheitscoaching in pädagogischen Handlungs- und Arbeitsfeldern wie Schule, Kindertagesstätten, Jugendhilfe etc. und stellt konkret Methoden vor, wie Elemente des Coachings mit Strategien der Gesundheitsförderung verbunden werden können. Zentral ist dabei die Frage, ob und wie eine "gute" Bildungseinrichtung auch gleichzeitig eine gesunde Bildungseinrichtung sein kann. Das neue Präventionsgesetz vom Juni 2015 zeigt, wie aktuell diese Fragestellung ist und welche Fördermöglichkeiten sich auftun.
Anliegen aus eigenen beruflichen Kontexten können eingebracht werden und sind willkommen.
Ute Zocher
Dr., Diplom-Pädagogin, Erwachsenenbildnerin, langjährige Erfahrung in pädagogischen und sozialen Handlungs-, Ausbildungs- und Forschungsfeldern. Seit 2012 freiberuflich tätig als Dozentin und Fortbildnerin in den Bereichen Biographiearbeit, Gesundheitsförderung, Ernährungsberatung und Lehrerprofessionalisierung.
 
Praxis der Systemischen Strukturaufstellung (Marliese Köster)
15.-16. April 2016
Systemische Strukturaufstellungen (nach Matthias Varga von Kibéd und Insa Sparrer) werden vermehrt in pädagogischen Handlungsfeldern, Organisationen und Einzelfallberatungen nachgefragt und angewandt.
In diesem Workshop erhalten Sie einen Überblick über verschiedene Aufstellungsformate und erfahren, wie die Prinzipien systemischer Strukturaufstellungen eingesetzt werden können. Die Teilnehmer werden eingeladen, in Praxisdemonstrationen als Klient eigene Konflikte zu bearbeiten oder Selbsterfahrung als RepräsentantIn, BeobachterIn oder LeiterIn zu machen.
Mit Hilfe der systemischen Strukturaufstellung können wir Systeme simulieren, um Veränderungsprozesse einzuleiten und mögliche Auswirkungen auszutesten z.B. bei der Teamentwicklung, Konfliktklärung sowie auch Visionsfindung. Aus dem Problembild entwickeln sich Lösungs- und Veränderungsschritte, indem die Aufmerksamkeit auf das Beziehungsgefüge in Familie, Berufsfeld, Organisationen in Partnerschaften gelenkt und im Raum bildlich dargestellt wird.
Marliese Köster
Diplom Päd., Schulleiterin (i.R.), Leiterin von Arbeitsgemeinschaften in Lehrerfort- und Weiterbildungs-Projekten beim Staatl. Institut f. Lehrerfort- und Weiterbildung des Landes Rheinland-Pfalz, Systemische Beraterin (SG), lehrende Supervisorin (SG), Systemischer Coach (WAB), System Coach (ECA, ICI, DVNLP), wingwave Coach (Besser-Siegmund-Institut), Geschäftsführerin ILBS
 
Coaching in und mit Organisationen (Michael Dipper)
03.-04. Juni 2016
Coaching - und erst recht eine Coaching Ausbildung - hat immer auch mit psychologischer Entwicklung zu tun. Um das besser zu verstehen, wird ein Modell von psychologischer Entwicklung (nach Richard Barrett) vorgestellt, das sowohl diagnostisch eingesetzt werden kann für Individuen, Gruppen und Organisationen als auch für die bewusste Entwicklung von Coaches, Teams und Organisationen.
Auf dieser Grundlage können angehende Coaches z.B. Leadership-Qualitäten - die im Kontext dieser Säule (Coaching in und mit Organisationen) von besonderer Relevanz sind - nicht nur erkennen sondern auch entwickeln. Es werden Übungen angeboten, mit denen man im Coaching arbeiten kann, um die Authentizität zu steigern, die Frage zu klären, wie gut man in die Organisation passt, in der man arbeitet und wie man die Kultur eines Teams oder einer Organisation entwickeln kann.
Das erwähnte Modell ist eine Weiterentwicklung von Maslows Hierarchie der Bedürfnisse. Indem es Bedürfnisse – praxisnah anhand von Werten fassbar gemacht – bestimmten Ebenen des Bewusstseins zuordnet, werden Motivationen sehr viel leichter erkennbar und ansteuerbar.

Hilfskraft in der Abteilung Presse & Kommunikation

Die Abteilung Presse & Kommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (15 Stunden / Monat)

Ihre Aufgabe:Sie unterstützen uns bei der Erstellung und technischen Umsetzung des Newsletters
-    Technische Umsetzung des monatlich erscheinenden Newsletters im Backend mit Typo 3
-    Visuelle Gestaltung in Zusammenarbeit mit der Redakteurin
-    Anwesenheit bei Redaktionssitzungen

Sie bringen mit:

-    Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
-    Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise
-    Zeitliche Flexibilität und Belastbarkeit
-    Gute Kenntnisse von Typo 3

Fragen hierzu beantwortet Ihnen gerne Sonja Kádár (Newsletter-Redaktion); Telefon: +49 6221 477-583 (Montag/ Donnerstag 9.00 – 12.30)
E-Mail: kadars@remove-this.ph-heidelberg.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ihr kurzes Motivationsschreiben und Ihren Lebenslauf richten Sie bitte per E-Mail (zusammengefasst in einer PDF-Datei) unter Angabe des Kennwortes "P&K Öffentlichkeitsarbeit" an presse@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Stellenausschreibung

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer/s
Beschäftigten im Bereich  Zentrales Prüfungsamt
bis max. Entgeltgruppe 3 TV-L

mit einer regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit von 20 Stunden zu besetzen. Die Stelle ist grundsätzlich teilbar und daher auch für Studierende geeignet. Die Stelle ist bis zum 31.07.16 befristet.

Aufgaben
Mithilfe bei der Organisation der Lehrämter für die Staatsprüfung und bei den akademischen Abschlüssen (Listen schreiben, einlesen und versenden, kopieren, Ablage u.a.).

Voraussetzungen

Es wird Einsatzfreude, eigenverantwortliches Handeln und Teamfähigkeit erwartet.
Schwerbehinderte werden bei entsprechender Eignung vorrangig eingestellt.
Die Eingruppierung erfolgt je nach Erfüllen der persönlichen und tarifrechtlichen Voraussetzungen bis E 3 TV-L.

Bewerbungen bitte an die Personalabteilung der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Praktikumsplätze in Kasachstan, Aserbaidschan und Usbekistan

 

Die Institute für deutsche Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg kooperieren im Bereich DaF u.a.  mit Universitäten in Alamty (Kasachstan), Baku (Aserbaidschan) und Taschkent (Usbekistan). Die Kooperation wird vom DAAD im Programm "Germanistische Institutspartnerschaften" gefördert. In diesem Rahmen kann ein jeweils einmonatiges Praktikum DaF an jedem der genannten Standorte gefördert werden. Näheres können Sie der anhängenden Ausschreibung entnehmen.Die Institute für deutsche Sprache und Literatur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und der Pädagogischen Hochschule Freiburg kooperieren im Bereich DaF u.a.  mit Universitäten in Alamty (Kasachstan), Baku (Aserbaidschan) und Taschkent (Usbekistan). Die Kooperation wird vom DAAD im Programm "Germanistische Institutspartnerschaften" gefördert. In diesem Rahmen kann ein jeweils einmonatiges Praktikum DaF an jedem der genannten Standorte gefördert werden. Näheres können Sie der anhängenden Ausschreibung entnehmen.

DaF-Praktikum in Kolumbien

 

Das Institut für deutsche Sprache und Literatur kooperiert mit der Universidad de Antioquia in Medellín/Kolumbien. In diesem Rahmen kann ein Stipendium für ein Praktikum im Bereich Deutsch als Fremdsprache ausgeschrieben werden. Näheres können Sie der anhängenden Ausschreibung entnehmen.

Praktikum in Grosny, Russische Föderation

Bereich Deutsch als Fremdsprache

Im Rahmen der Hochschulkooperation zwischen den Pädagogischen Hochschulen Heidelberg und Freiburg mit der Pädagogischen Universität Grosny (Tschetschenische Republik, Russische Föderation) ist ab 1.5.2016 (oder später) eine Praktikantenstelle im Bereich DaF
(1 Monat) in Grosny ausgeschrieben.

Tätigkeitsfeld:
- Unterricht im Bereich Landeskunde und Sprachpraxis
- Hospitation
- eigenständige Projektarbeit in Kooperation mit anderen Lehrenden

Voraussetzungen

- für Studierende der PH Heidelberg: Studierende der Zusatzqualifikation DaF, nachrangig auch andere Studierende
- Kenntnisse im Bereich DaF sowie interkulturelle Erfahrung
- erste Unterrichtserfahrungen
- Grundkenntnisse Russisch wünschenswert
- gültiger Reisepass bis mind. Juni 2017

Leistungen
- für Studierende der PH Heidelberg: Reisekosten bis ca. 550 €
- kostenlose Unterkunft im Studentenwohnheim
- Einladung und Hilfe bei Reisevorbereitung
- Betreuung durch Lehrende der Abteilung Deutsch

Bewerbung bis 17.04.2016
- Anschreiben, Motivation, Lebenslauf, Sprachnachweis (als PDF-Dokumente)
- per E-Mail an: dennis.stroemsdoerfer@remove-this.ph-freiburg.de

Information zur PU Grosny (in russischer Sprache): http://chspu.ru/

Kontakt: Dennis Strömsdörfer, PH Freiburg dennis.stroemsdoerfer@remove-this.ph-freiburg.de
Büro: KG IV / 123, Tel.: 0761/682-327

Info PH Heidelberg auch: Prof. Dr. H.-W. Huneke, huneke@remove-this.ph-heidelberg.de

Studienkolleg-Stipendien speziell für Lehramtsstudierende

Bewerbungen bis 9. Mai möglich

Wer Lehrer werden möchte, hat noch bis zum 9. Mai 2016 die Chance, sich für ein Stipendium im Studienkolleg zu bewerben, dem deutschlandweit einzigen Förderprogramm speziell für Lehramtsstudierende. Seit 2007 ermöglichen die Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und die Robert Bosch Stiftung Lehramtsstudierenden und -promovierenden, sich schulgestalterische Kompetenzen anzueignen und zusätzlich eine finanzielle Unterstützung aus den Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu erhalten. Diese muss nicht zurückgezahlt werden. Lehramtsstudierende aller Fachrichtungen und Schularten, die später an der Schule Verantwortung übernehmen möchten, sind herzlich eingeladen, sich zu bewerben.

Mehr Informationen zur Bewerbung gibt es unter: http://www.sdw.org/studienkolleg/bewerben-standorte

In diesem zweiminütigen Kurzfilm berichten Geförderte aus dem Studienkolleg, wie sie von dem gemeinnützigen Förderprogramm profitieren und ermutigen angehende Lehrkräfte, sich zu bewerben: https://www.youtube.com/watch?v=FVxyA-cwMFE&feature=youtu.be
    
Über das Studienkolleg
Das Studienkolleg ist Teil der Begabtenförderung des Studienförderwerks Klaus Murmann der Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw) und wurde 2007 in Kooperation mit der Robert Bosch Stiftung ins Leben gerufen. Es richtet sich an leistungsstarke, gesellschaftlich engagierte Lehramtsstudierende und Promovierende mit dem Berufsziel „Lehrer“. Dieses in Deutschland einzigartige Förderprogramm macht angehende Lehrerinnen und Lehrer mit pädagogischen Führungsaufgaben vertraut und vermittelt ihnen ein Bewusstsein für schulische Gestaltungsräume. Derzeit befinden sich rund 300 Personen aktiv in der Förderung.

hop

Wissenschaftsministerium schreibt „Preis für mutige Wissenschaft“ aus

Preisgeld 30.000 Euro

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg vergibt ab dem Jahr 2016 den neuen „Preis für mutige Wissenschaft“ im Rahmen der Forschungspreise des Landes. „Mit dem bundesweit einzigartigen Preis wollen wir mutige Forscherinnen und Forscher würdigen, die neue Wege einschlagen und dabei auch das Risiko eingehen, dass sie scheitern. Sie sind das Lebenselixier einer innovativen Wissenschaft“, sagte Ministerin Theresia Bauer.

Mit dem Preis sollen exzellente Forscherinnen und Forscher an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg gewürdigt werden, die ausgetretene Wege verlassen haben und die im Rahmen ihrer Forschung Wagnisse eingegangen sind. Der Preis solle ein Signal dafür setzen, wie sehr innovative Wissenschaft davon lebe, dass Forscherinnen und Forscher Vorhaben verfolgen, die auch die Gefahr des Scheiterns beinhalten, so die Ministerin.

Chemie-Nobelpreisträger Stefan Hell, der als Jury-Mitglied über die Vergabe des neuen Preises mitentscheiden wird, betonte: „Wissenschaft lebt davon, dass Forscherinnen und Forscher den Mut haben, neue Wege zu gehen - auch auf die Gefahr, sich ein wenig zu verlaufen. Der neue Preis soll ein Signal setzen, dass wir diesen Wagemut unbedingt brauchen“.

Der Preis soll an außergewöhnliche Forscherinnen/Forscher vergeben werden,

• die sich wissenschaftlich riskanten Projekten gewidmet haben bzw. widmen und die entgegen der Erwartungen der Peers Erfolge erzielt haben;
• die sich auf dem Weg zu wissenschaftlichen Erfolgen gegen Widerstände durchgesetzt haben (wie etwa abgelehnte Stipendien oder Anträge auf Finanzierung von Publikationsvorhaben);
• die an einem vielversprechenden wissenschaftlichen Ansatz arbeiten oder gearbeitet haben, dessen Ergebnis auf Vorarbeiten beruht, die in einem wissenschaftlich produktiven Sinne zwar „gescheitert“ sind, aber gerade dadurch neue Erkenntnisse und Forschungswege ermöglicht haben.

Die für den Preis vorgeschlagenen Forscherinnen und Forscher sollen eine erfolgreiche Promotion vorweisen können und zum Zeitpunkt der Ausschreibung nicht älter als 45 Jahre sein. Das Preisgeld von 30.000 Euro ist für die weitere wissenschaftliche Arbeit der Preisträgerinnen/Preisträger bestimmt.

Das Vorschlagsrecht haben staatlich und staatlich anerkannte Hochschulen, die außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die wissenschaftlichen Organisationen sowie Einzelpersonen und die Mitglieder des Auswahlausschusses, der über die Vergabe des Landesforschungspreises und des Preises für mutige Wissenschaft entscheidet.

Online: http://mwk.baden-wuerttemberg.de/de/service/ausschreibungen/

Forschungsförderung für promovierte Frauen mit Kind

Schlieben-Lange-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen - Bewerbungsfrist: 10. Juni

Zum 4. Mal legt das Land Baden-Württemberg das Schlieben-Lange-Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind auf. Bewerben können sich in dieser Runde nur Nachwuchswissenschaftlerinnen mit Kind, die sich in der Postdoc-Phase (nach der Promotion) befinden (sog. Förderlinie I). Hausinterne Bewerbungsfrist bis: 10.06.16 (weitere Hinweise s.u.). Förderbeginn ist der 01.02.2017.

Für bis zu zwei Jahre können beispielsweise folgende Qualifizierungsziele in der Postdoc-Phase gefördert werden:
• Habilitation oder habilitationsadäquate Leistungen
• Erlangung notwendiger Lehr- und Forschungserfahrungen

Darüber hinaus können bis zu einem Jahr lang gefördert werden:
• Erstellung eines Drittmittelantrags/von Drittmittelanträgen
• Vorbereitung einer Habilitation

Zeiten des Mutterschutzes werden auf die Dauer der Förderung nicht angerechnet. Elternzeiten werden - sofern in dieser Zeit eine Erwerbstätigkeit vorliegt - auf die Dauer der Förderung angerechnet.

Förderumfang
Mit der Förderlinie I werden Beschäftigungsverhältnisse im Umfang von in der Regel 75 Prozent eines Vollzeitäquivalents (VZÄ) in der Entgeltgruppe 13 oder 14 TV-L gefördert.

Hausinterne Bewerbungsfrist:
Bitte reichen Sie die vollständigen Unterlagen bis spätestens 10.06.16 beim Prorektorat für Forschung, z.Hd.v. Fr. Schneider ein. Bei Fragen können Sie sich gern an die in der Ausschreibung genannten Stellen bzw. an unsere Gleichstellungsbeauftragte Prof. Vach oder die Forschungsreferentin Dr. Flindt wenden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Nicole Flindt

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Februar -Newsletter:

Blick aus dem Fenster des Studienbüros im Altbau

Save the Date!

SAS Halbmarathon mit PH-Hochschultteams am 24. April - Mitlaufen oder Mitfiebern

Teachers‘ Day in der GIS-Station am 7.4.

Moderner Unterricht mit digitalen Geomedien leicht gemacht

Wie können Schülerinnen und Schüler Satellitenbilder digital bearbeiten und auswerten? Wie kann man Kartenprogramme à la Google Maps und digitale Globen wie Google Earth im Schulunterricht einsetzen? Und was sucht GPS-gestützte Navigation im Unterricht? Die GIS-Station, das Klaus-Tschira-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien, stellt Ihnen am Teachers' Day am Donnerstag, 7. April 2016, die verschiedenen Möglichkeiten für den Einsatz digitaler Geomedien im Unterricht vor. Lehrkräfte, Referendare und Lehramtsstudierende sind eingeladen, sich von 14 Uhr bis 17 Uhr in den Räumen der GIS-Station im Czernyring 22/10 einen Überblick über die methodischen und didaktischen Potenziale digitaler Geomedien zu verschaffen.

In drei aufeinanderfolgenden Workshops lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie Satellitenbilder, Geographische Informationssysteme (GIS) und das Geocaching mit dem GPS-Gerät in der Schule einsetzen können. "Der Einsatz von Geoinformation gilt als eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts,", so Prof. Dr. Alexander Siegmund, Leiter der GIS-Station und Berater der Bildungsplankommission im Fach Geographie, "ihr schulischer Einsatz wird daher in den Bildungsplänen explizit gefordert, um die Schülerinnen und Schüler auf die Welt von morgen vorzubereiten". Mithilfe digitaler Geomedien wird das Interesse an natur-, umwelt- und gesellschaftswissenschaftlichen Themen gefördert. Nach dem Prinzip der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) sollen die Schülerinnen und Schüler so auf moderne Art ökologische, ökonomische und soziale Zusammenhänge verstehen lernen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Um Anmeldung wird bei Dr. Simone Naumann (naumann@gis-station.info) gebeten. Das vollständige Programm des Teachers' Days in der GIS-Station finden Sie unter www.gis-station.info.

Erstsemesterwoche: Begrüßung der neuen Studierenden

Vom 11. bis 15. April gestaltet die Pädagogische Hochschule Heidelberg eine Einführungswoche für ihre Erstsemester

Die Einführungswoche für das Sommersemester 2016 findet vom 11. bis 15. April in verschiedenen Räumen des Alt- und Neubaus statt. Die Woche wird gemeinsam von Studierenden, Lehrenden, Fachschaften und der Verwaltung organisiert.
An diesen Tagen können Sie Ihre KommilitonInnen kennen lernen und sich über das Studium in Heidelberg informieren. Am Mittwoch informieren wir Sie außerdem über die Strukturen des Lehramtsstudiums, am Donnerstag stellen sich die einzelnen Fächer vor und am Freitag u.a. die zentralen Einrichtungen. Es ist außerdem eine Stundenplanberatung geplant.
Weitere Hinweise zur Erstsemesterwoche und speziell zu den Angeboten der Studierenden erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/esewo.

Bei Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg helfen Ihnen bereits jetzt gerne unsere Info- und Beratungsstellen.

Der Vorlesungsbetrieb beginnt für alle Studierenden am Montag, 17. April. Vorlesungsende ist am 30. September 2016. Weitere Termine und Fristen finden Sie im Bereich "Studium".

Hochschulinterne Informationsveranstaltung

Am 13. April findet eine hochschulinterne Informationsveranstaltung des Rektorats statt

Zum Semesterbeginn lädt der Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, die Lehrenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule zu einer internen Informationsveranstaltung ein. Diese findet am 13. April um 16.00 Uhr im Altbau statt. Die Tagesordnung sieht unter anderem einen Ausblick auf das Sommersemester 2016 sowie Berichte aus dem Rektorat vor.

Fachtagung: "Handmade"

Eine gemeinsame Tagung der PH Heidelberg und des Fachverbandes ...textil..e.V. mit myboshi zur Kompetenzerweiterung im Fach Alltagskultur und Gesundheit.

Unter der Leitung von Dr. Jutta Deimel-Hatzenbühler (Abteilung Alltagskultur und Gesundheit) findet die Tagung am 14. April 2016 im Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt. Geplant sind unter anderem Vorträge zu der Frage "Warum Textil und Mode studieren?" oder "Enjoy handcraft - mit der myboshi Philosophie zu mehr Freude im Textilunterricht". Darüber hinaus sollen verschiedene Workshops angeboten werden.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, Schulleitungen und Lehramtsstudierende aller Schularten. Die Organisation erfolgt über die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/weiterbildung.

Stundenplanberatung für Erstsemester

Am 14. und 15. April können StudienanfängerInnen ihren Stundenplan von geschulten Tutorinnen und Tutoren überprüfen lassen. Um Anmeldung wird gebeten.

Speziell geschulte Tutorinnen und Tutoren beraten die Erstsemester der lehramtsbezogenen Bachelor-Studiengänge am 14. April 2016 zwischen 16.00 und 18.00 Uhr und am 15. April zwischen 10.00 und 12.00 Uhr bei der Erstellung ihrer Stundenpläne. Es besteht ferner die Möglichkeit, noch offene Fragen zu klären. Die Stundenplanberatung findet in der Aula der Alten PH statt. Um lange Wartezeiten zu vermeiden, wird um Anmeldung über studip.ph-heidelberg.de gebeten (ab Anfang April).

Eine Anleitung zur Anmeldung sowie weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/esewo.

Bitte besuchen Sie auf jeden Fall die Fachberatungen Ihrer gewählten Fächer bevor Sie zur Stundenplanberatung kommen! Beachten Sie bitte außerdem, dass die Beratungszeiten pro Studierendem sehr unterschiedlich sind, daher kann es trotz Terminvergabe zu kurzen Wartezeiten kommen.
Grundsätzlich gilt: Je besser Sie vorbereitet sind, desto kürzer ist die Wartezeit! Bereiten Sie daher bitte einen Stundenplan vor, auf dessen Grundlage Sie beraten werden können.
Selbstverständlich werden Sie auch ohne Termin beraten, allerdings kommt es hier zu längeren Wartezeiten, da Studierende mit Termin vorgezogen werden.

Vernissage: Große Mappe 16

Künstlerische Abschlussergebnisse von Studierenden

Das Sommersemester beginnt im Kunstfoyer des Neubaus mit einer Vernissage zur Ausstellung Große Mappe 16. Am Mittwoch, dem 20. April um 19.00 Uhr, lädt das Fach Kunst sehr herzlich in den Neubau der Hochschule, Im Neuenheimer Feld 561, ein.
Gezeigt werden künstlerische Abschlussergebnisse Studierender der Kunstpädagogik in Form von Zeichnungen, Druckgrafik, Malerei, Fotografie, Skulptur, Objekt und Video. Für Getränke sorgt die Fachschaft Kunst.

Personalversammlung

Der Personalrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg lädt am 20. April 2016 zur Personalversammlung ein

Die Personalversammlung findet am 20. April 2016 in der Aula der Alten Pädagogischen Hochschule statt. Informationen zur Tagesordnung folgen rechtzeitig. Die Teilnahme an der Personalversammlung gilt auch für Wissenschaftler/-innen und Hilfskräfte als Dienstzeit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hochschule.

Romantischer Liederabend

Liebeslieder von Johannes Brahms in der Aula am 21. April

Es wirken mit: Carolin Samuelis-Overmann (Sopran), Claudia Hügel (Alt), Thorsten Gedak (Tenor) und Hans-Josef Overmann (Bariton)

Am Flügel: Adelheid Lechler und Florian Stricker

Donnerstag, 21. April, 19.00, Aula im Altbau, Keplerstraße 89 in Heidelberg

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten

3. Startup Weekend Rhein-Neckar

Die PH Heidelberg beteiligt sich als Netzwerkpartner an dem dreitägigen Event, bei dem Gründungswillige, Unternehmer und Macher, aus Ideen Geschäftsmodelle entwickeln

Vom 22. bis 24. April 2016 findet in Ludwigshafen das dritte Startup Weekend Rhein-Neckar statt. Veranstalter sind der Heidelberg Startup Partners e.V., der MAFINEX Gründerverbund Entrepreneur Rhein-Neckar e.V. und das IT Forum Rhein-Neckar; die Pädagogische Hochschule beteiligt sich im Rahmen ihrer Mitgliedschaft im Heidelberg Startup Partners e.V. als Netzwerkpartner.

Teilnehmen kann jeder, der eine Gründeridee hat, aber nicht weiß, wie er diese umsetzen soll, und der Verstärkung für sein Team braucht; teilnehmen kann aber auch jeder, der zwar keine eigene Idee hat, sich aber engagieren möchte: Das Startup Weekend Rhein-Neckar bietet die ideale Umgebung, um die ersten Hürden auf dem Weg zum eigenen Unternehmen zu nehmen. Unterstützt werden die Teilnehmer von Mentoren mit langjähriger Business-Erfahrung und Gründungsexperten aus Wirtschaft und Wissenschaft. Das bedeutet nicht nur fachkundiges Feedback, sondern auch die Möglichkeit, sich ein professionelles und umfassendes Netzwerk aufzubauen.

Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren und den Kosten finden Sie unter www.startup-weekend-rhein-neckar.de.

Boys' Day: Neue Männer braucht das Lehramt!

Die PH Heidelberg nimmt am 28. April 2016 am bundesweiten Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen teil

Jungen haben vielfältige Interessen und Kompetenzen. Ihre Berufswahl und Lebensplanung findet häufig dennoch nur innerhalb eines tradierten Spektrums statt. Mehr als die Hälfte der männlichen Auszubildenden entscheidet sich für einen von zwanzig "jungentypischen" Ausbildungsberufen im dualen System – kein einziger aus dem sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich ist darunter. Gerade in diesen Bereichen sind Männer jedoch deutlich unterrepräsentiert. Gleichzeitig sind in diesen Berufsfeldern aber mehr männliche Fachkräfte und Bezugspersonen in hohem Maße gesellschaftlich erwünscht, und aufgrund der demografischen Entwicklung herrscht dort deutlicher Bedarf an Nachwuchskräften.

Kernaufgabe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist die Ausbildung von professionellen Fach- und Führungskräften für pädagogische Berufe. Dabei sind nur rund 24% der Studierenden männlich. Aber gerade Kinder brauchen von Anfang an sowohl weibliche als auch männliche Bezugspersonen. Die Hochschule nimmt daher am 28. April 2016 an dem bundesweiten Aktionstag zur Berufsorientierung und Lebensplanung für Jungen teil - dem Boys' Day. Organisiert wird die Teilnahme vom Gleichstellungsbüro.

Die Teilnehmer treffen sich um 9.15 Uhr im Foyer des Neubaus der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 561). Im Anschluss besteht die Möglichkeit, das Medienzentrum zu besuchen bzw. an einem Hochschulseminar teilzunehmen oder die Didaktische Werkstatt Sachunterricht kennenzulernen.

Weitere Informationen auch zu der Anmeldung unter www.boys-day.de.

Orientierungstage Rhein-Neckar: Gut beraten!

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg informiert am 28. April 2016 über ihr Studienangebot

Die nächsten Orientierungstage Rhein-Neckar stellen im April 2016 in der Abfolge von Erstinformation, vertiefter Orientierung und ergänzender individueller Studienberatung ein umfassendes Angebot für Studieninteressierte bereit. Auch die Pädagogische Hochschule Heidelberg wird sich an dem Programm beteiligen und am 28. April 2016 über ihr Studienangebot sowie über die Studienplatzvergabe und das Bewerbungsverfahren informieren. Die Veranstaltung findet von 16.00 bis 17.30 Uhr im Altbau statt (Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg; Änderungen sind vorbehalten).

Informationen über das Studienangebot finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/studium. Fragen beantwortet Ihnen gerne auch unsere Telefonhotline unter +49 6221 477-555.

Musikwerkstatt: "Kick off: Der Bildungsplan Musik 2016"

Die Fortbildung findet am 29. April 2016 an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg statt

Unter der Leitung von Ina Schuchardt-Groth aus dem Fach Musik ist eine Annäherung an und eine Auseinandersetzung mit dem Bildungsplan 2016 für das Fach Musik in den Schularten Grundschule und Sekundarstufe 1, Modelle und praktische Anwendungen vorgesehen.

Die Fortbildung findet am 29. April 2016 statt und richtet sich insbesondere an Lehrerinnen und Lehrer, Lehramtsanwärterinnen und Lehramtsanwärter sowie Studierende. Die Organisation erfolgt über die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/weiterbildung.

265,5 Milliarden Euro für Bil­dung, For­schung und Wissen­schaft im Jahr 2014

 

Im Jahr 2014 wurden in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 265,5 Milliarden Euro für Bildung, Forschung und Wissenschaft ausgegeben. Das waren 3,2 % mehr als im Jahr 2013. Begünstigt wurde diese Entwicklung durch den Kinderbetreuungsausbau und die Zunahme von Forschung und Entwicklung. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt 2014 wurden 9,1 % für Bildung, Forschung und Wissenschaft verwendet, dies entspricht dem Anteil des Vorjahres.

Mit 151,7 Milliarden Euro entfiel der größte Teil der Ausgaben im Jahr 2014 auf die Erstausbildung in Krippen, Kindergärten, Schulen, Hochschulen (einschließlich Forschung und Entwicklung) sowie auf die duale Ausbildung. Die Ausgaben für Bildungsförderung und die Käufe der privaten Haushalte von Bildungsgütern betrugen 20,1 Milliarden Euro. Auf die Bereiche Weiterbildung, Jugendarbeit, Horte und dergleichen entfielen 18,9 Milliarden Euro. Für Forschung und Entwicklung wendeten Unternehmen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen 69,3 Milliarden Euro auf, während die Ausgaben für die Bildungs- und Wissenschaftsinfrastruktur 5,5 Milliarden Euro betrugen.

Angaben über die Finanzierungsstruktur liegen bislang nur für das Jahr 2013 vor. Damals finanzierten die öffentlichen Haushalte rund 64 % der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft (Bund: 12 %, Länder: 40 %, Kommunen: 12 %). Rund 35 % wurden vom privaten Bereich (Unternehmen und Organisationen ohne Erwerbszweck) und rund 2 % vom Ausland übernommen.

Allein bezogen auf die Ausgaben für den Bereich Bildung lag der Beitrag der öffentlichen Haushalte mit rund 79 % noch höher (Bund: 10 %, Länder: 53 %, Kommunen: 16 %). Der gemeinsame Anteil des privaten Bereichs und des Auslands betrug für den Bildungsbereich 21 %. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung wurden dagegen zu 66 % durch den privaten Bereich finanziert.

Grundlage dieser Ergebnisse sind die Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zum Budget für Bildung, Forschung und Wissenschaft, dem zahlreiche amtliche und nicht amtliche Datenquellen (zum Beispiel der Deutschen Studentenwerke) zugrunde liegen.

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Quelle: Destatis

Nur jeder zehnte Studiengang auch in Teilzeit studierbar


Wer in Deutschland eine Alternative zum Vollzeit-Studium sucht, hat nur eine begrenzte Auswahl. Aktuell können 10,6 Prozent aller Studiengänge in Teilzeit studiert werden. Die insgesamt rund 170.000 Teilzeit-Studierenden zieht es vor allem an die privaten Hochschulen.

Nur jeder zehnte Studiengang in Deutschland kann auch in Teilzeit studiert werden. Die Angebote in den Bundesländern unterscheiden sich nach einer Analyse des CHE Centrum für Hochschulentwicklung dabei erheblich: Den höchsten Anteil an in Teilzeit angebotenen Studiengängen im aktuellen Wintersemester 2015/16 gibt es im Saarland mit 64 Prozent. Dahinter liegen Hamburg mit 42,6 Prozent und Brandenburg, wo jeder dritte Studiengang in Teilzeit studiert werden kann.

Mit neun Ländern hat mehr als die Hälfte eine Quote geringer als 10 Prozent. Schlusslicht ist Sachsen-Anhalt, wo mit einem Anteil von 0,9 Prozent nicht einmal jeder hundertste Studiengang eine Alternative zum Vollzeit-Studium darstellt.

Der Anteil an Studiengängen, die in Teilzeit parallel zu beruflichen oder familiären Verpflichtungen absolviert werden können, ist an Universitäten mit 12 Prozent höher als an Fachhochschulen mit 9,5 Prozent. Der Anteil bei den Masterstudiengängen liegt mit 13,2 Prozent um 4 Prozent höher als bei den Bachelor-Angeboten (9,3 Prozent).

Die Verbreitung von Teilzeit-Studienangeboten hängt auch stark von den Fächern ab. Drei Fächergruppen verfügen mit jeweils rund 15 Prozent über die höchsten Teilzeit-Quoten. Dies sind die Geistes- und Sozialwissenschaften, die Medizin- und Gesundheitswissenschaften sowie die Sprach- und Kulturwissenschaften. In den Agrar- und Forstwissenschaften, sowie im Bereich Kunst, Musik, Design dagegen sind weniger als vier Prozent aller Studiengänge für ein Teilzeit-Studium geeignet.

„Im Berufsleben sind flexible Teilzeit-Modelle mittlerweile etabliert. Im Bereich der akademischen Aus- und Weiterbildung ist das Teilzeit-Studium davon noch ein ganzes Stück entfernt“, bewertet CHE Geschäftsführer Frank Ziegele die aktuellen Zahlen. Studiengänge, die sich an begrenzten zeitlichen Ressourcen der Studierenden orientieren, sollten von den Hochschulen stärker als Chance gesehen werden. „Der Anteil an Studierenden wächst, deren Lebensmittelpunkt nicht mehr die Hochschule ist, sondern der Beruf oder die Familie. Gezielte Angebote für Teilzeit-Studiengänge haben deshalb ein doppeltes Plus“, erläutert Ziegele. „Sie kommen den Zeitressourcen der Studierenden entgegen und bieten Hochschulen die Gelegenheit der überregionalen Nachfragesicherung, wenn die Abiturientenzahlen sinken.“

Ausbaufähig sei allerdings nicht nur das Angebot, sondern auch die Nachfrage. Zum Wintersemester 2013/14 studierten laut Angaben des Statistischen Bundesamtes rund 170.000 Studierende nicht in Vollzeit. Der seit Jahren kontinuierlich steigende Anteil Teilzeit-Studierender liegt aktuell bei 6,5 Prozent. Hierbei liegt der Anteil an privaten Hochschulen mit 11,7 Prozent deutlich höher als bei staatlichen Institutionen. Hier absolvieren lediglich 2,9 Prozent ihr Studium in Teilzeit.

Während die privaten Anbieter auf dem Markt ihre zielgruppenadäquaten Angebote bewerben, fehle bei den staatlichen Angeboten noch teilweise die Transparenz. Die Autor(inn)en der Studie „Das Teilzeit-Studium an deutschen Hochschulen“ sprechen sich deshalb für verbesserte Informationsmöglichkeiten für Studieninteressierte aus. Besonders wichtig sei dabei, darzustellen, welche Studienstrukturen, Formate und Services sich hinter dem oft sehr unterschiedlich gebrauchten Begriff „Teilzeit-Studium“ jeweils verbergen.

Des Weiteren fordern sie eine Verbesserung bei den noch hemmend wirkenden gesetzlichen Rahmenbedingungen. CHE Geschäftsführer Frank Ziegele konkretisiert: „Sobald der Bund ein BAföG für Teilzeit-Studierende ermöglichen würde, wäre eine der größten Hürden für das Teilzeit-Studium gefallen.“

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Quelle: CHE

Soll man im Winter beim Joggen durch die Nase atmen?

Grundsätzlich ist gegen Sport in der Kälte nichts zu sagen. Allerdings merkt mancher Läufer, dass nachher seine Lunge teuflisch brennt. Die eiskalte Luft greift das Atemorgan an, wenn sie bei Anstrengung tief eingeatmet wird. Durch den Kältereiz ziehen sich die Bronchien zusammen. Vor allem aber kann kalte Luft nicht so viel Feuchtigkeit speichern wie warme und trocknet so die Schleimhäute aus. Zum Glück hat der Mensch aber eine natürliche Klimaanlage: die Nase. Sie erwärmt die Luft, weil die durch die Nase einen längeren Weg zurücklegt, als wenn man durch den Mund atmet. Und die Luft wird von der Nasenschleimhaut angefeuchtet. Deshalb fängt bei Kälte die Nase zu laufen an: Der Kältereiz führt zu einer höheren Durchblutung der Nasenschleimhaut, es wird mehr Feuchtigkeit produziert.

Durch die Nase zu atmen ist also tatsächlich eine gute Strategie, um die Atemwege vor kalter, trockener Luft zu schützen. Das heißt für die meisten Jogger aber auch: einen Gang runterschalten, sodass sie durch die Nase überhaupt noch genügend Luft bekommen.

Irgendwann schafft es aber auch der Klima-Kolben nicht mehr, die Luft warm und feucht genug zu machen. Bei Temperaturen unter minus 15 Grad raten Ärzte dazu, sportliche Aktivitäten nach drinnen zu verlagern. Und unter minus 20 Grad wird es selbst für Leistungssportler ungemütlich.

Quelle:  ZEIT online Nr. 7 vom 11.2.2016

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Prof. Dr. Havva Engin
  • Lena Hahner
  • Laura Krauß
  • Ann-Katrin Krebs
  • Prof. Dr. Markus Lang
  • Verena Loos (velo)
  • Susanne Mohn
  • Nadine Merkle
  • Christian Mundt
  • Petra Schaller
  • Prof. Dr. Christian Spannagel
  • Nando Stöcklin
  • Conny Thauer
  • Helga Weinläder