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Presse & Kommunikation

Ausgabe 2 - Februar 2016

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Ergebnisse vorgestellt

Projekt "WissGem" untersuchte Situation an Gemeinschaftsschulen

Das Forschungsprojekt "WissGem", das vom Kultus- und vom Wissenschaftsministerium im Dezember 2012 gemeinsam in Auftrag gegeben worden war und im August 2013 startete, verfolgt die Zielsetzung, Gelingensfaktoren von Gemeinschaftsschulen zu untersuchen. In dem als Begleitforschung konzipierten Projekt ging es darum, den Alltag der Lehrerinnen und Lehrer an Gemeinschaftsschulen zu beleuchten und Herausforderungen zu identifizieren. Auf dieser Basis sollen Empfehlungen für die weitere Schulentwicklung und Unterrichtsgestaltung aufgezeigt werden. An dem Forschungsprojekt beteiligten sich acht Hochschulen mit insgesamt 31 Wissenschaftlern, unter Federführung der Universität Tübingen. Von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg waren dabei eingebunden: Professor Dr. Albrecht Wacker, Professor Dr. Carsten Rohlfs, Karin Haupt-Mukrowsky und Elisabeth Hahn (Institut für Erziehungswissenschaft) sowie Professor Dr. Markus Rehm (Institut für Naturwissenschaften, Technik und Geographie).

"WissGem" gliedert sich in vier Teilprojekte (Begleitforschung, Situation und Sichtweise der Akteure, Sozialraumanalyse, Interventionsstudie Diagnosekompetenz). Befragt wurden - je nach Teilprojekt unterschiedlich - insgesamt mehrere tausend Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie Eltern an Gemeinschaftsschulen der ersten beiden Genehmigungsrunden (vorrangig die erste Tranche). Die Forscher führten zudem ca. 900 systematische Unterrichtsbeobachtungen sowie Analysen von ca. 1.300 Schülertexten und ca. 400 Aufgaben durch. Die Gruppe um Professor Thorsten Bohl von der Universität Tübingen wird den Abschlussbericht im Sommer 2016 als Buch veröffentlichen. Erste Ergebnisse liegen als Kurzfassung vor. Diese stellt das Kultusministerium am Mittwoch in Stuttgart vor.

Das Design der Studie greift zentrale Themen der aktuellen Schul- und Unterrichtsforschung auf. Mit den gefundenen Erkenntnissen können wichtige Prozesse der Weiterentwicklung fokussiert und unterstützt werden. Die Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrer an Gemeinschaftsschulen, die Qualität ihres Unterrichts untersuchen zu lassen, bezeichnete Bohl als sehr beachtlich: "Schulen, die sich derart intensiv evaluieren lassen, sind sehr an ihrer Qualität interessiert. Keine andere Schulart sei bislang bereits so intensiv und über einen so langen Zeitraum untersucht worden", erklärten die Professoren Wacker und Rohlfs.

Die Unterrichtsqualität der untersuchten Lerngruppen steht der von Lerngruppen an anderen weiterführenden Schularten nicht nach - dies obwohl es sich bei der Gemeinschaftsschule um eine neu eingeführte Schulart handelt. Auf einer vierstufigen Skala der Unterrichtsqualität erreichten knapp 64 Prozent der 349 beobachteten Unterrichtssequenzen die beiden oberen Qualitätsstufen. In einer Vergleichsstichprobe aus anderen Schularten finden sich rund 61 Prozent der Unterrichtssequenzen in diesem Bereich.
"Es existieren insgesamt keine auffälligen Befunde im Bereich der Unterrichtsqualität zugunsten oder zuungunsten der untersuchten Lerngruppen an den Gemeinschaftsschulen", sagte Professor Bohl. Die Unterrichtsqualität sei ausschlaggebend für die motivational-affektive Entwicklung der Schüler. Die Wissenschaftler zeigen in ihrer Untersuchung ferner, dass die Qualität des Unterrichts an den Gemeinschaftsschulen - wie an anderen Schularten auch - von kompetentem Lehrerhandeln abhängig ist.

Die Lehrerinnen und Lehrer an Gemeinschaftsschulen zeigen sich offen gegenüber pädagogischen Innovationen und sind an einer Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen sehr interessiert, fanden die Autoren von "WissGem". Gerade die Kooperation der Lehrkräfte sei ein wichtiges Qualitätsmerkmal von Gemeinschaftsschulen. Die Zusammenarbeit sei insbesondere dann erfolgreich, wenn sie von Schulleitungen unterstützt und strukturiert würde und sich nachdrücklich auf Unterricht beziehe. Man dürfe aber nicht übersehen, dass die Arbeit an Gemeinschaftsschulen für die Lehrerinnen und Lehrer mit einem erheblichen Anstieg der Anforderungen - sowohl in qualitativer als auch in quantitativer Hinsicht - und damit mit der Gefahr der Überforderung verbunden sei. Deshalb, so empfehlen die Forscher, sollte etwa über andere Formen der Bemessung der Lehrerarbeitszeit und Unterstützung nachgedacht werden. "Die Anstrengungen der Lehrerinnen und Lehrer an Gemeinschaftsschulen sind höchst bemerkenswert", so die Forscher.

Gemeinschaftsschulen benötigen einen gut abgestimmten Methodenmix aus Inputphasen, Elementen des selbstständigen Lernens und kooperativem Kompetenzerwerb. Wichtig sei der enge Bezug zu den fachlichen Inhalten. Die Forscher fanden heraus, dass Selbstlernphasen von leistungsstarken Schülern am stärksten aktiv genutzt werden. Leistungsschwächere Schüler dagegen benötigten mehr Struktur und Unterstützung durch die Lehrkraft, um aus diesem methodischen Element der Gemeinschaftsschule einen Vorteil zu ziehen. "Hieraus ergeben sich hohe Anforderungen an die Unterrichtsqualität", sagte Bohl. Bohl und seine Kollegen forderten, auch aus diesem Grund noch stärker für eine weitere Verbesserung der Unterrichtsqualität, insbesondere auch in fachdidaktischer Perspektive, einzutreten.

Den Kurzbericht, der die Befunde zusammenfasst, finden Sie im Anhang. Dort finden Sie außerdem weitere Hintergrundinformationen. Für Fragen stehen Prof. Dr. Carsten Rohlfs (rohlfs@ph-heidelberg.de) und Prof. Dr. Albrecht Wacker (wacker@ph-heidelberg.de) zur Verfügung.

Dateien:
"WissGem": Kurzbericht
Projekt "WissGem" untersuchte Situation an Gemeinschaftsschulen

red.

„Nur wenn man einander kennt und versteht, kann man Toleranz leben.“

Zukünftige Religions- und Ethiklehrkräfte erwerben Kompetenzen für den interreligiösen Dialog in der Schule

Am 19. Januar 2016 trafen sich angehende Lehrerinnen und Lehrer der jüdischen und alevitischen Religionslehre, der Philosophie und der islamischen, evangelischen und katholischen Theologie bereits zum vierten Mal zu einem Studientag in Heidelberg: Gemeinsam mit ihren Dozentinnen und Dozenten diskutierten sie insbesondere darüber, wie sie ihre jeweiligen Schriften auslegen.
Dieser wissenschaftliche Austausch ist Bestandteil der Zusatzqualifikation „Interreligiöses Begegnungslernen“, einer Kooperation der Pädagogischen Hochschulen Heidelberg, Karlsruhe und Weingarten mit der Heidelberger Hochschule für Jüdische Studien. Das Angebot qualifiziert angehende Religions- und Ethiklehrkräfte dazu, in der Schule wichtige Themen fächerverbindend und in interreligiösen Kooperationen zu behandeln, so dass die Schülerinnen und Schüler nicht übereinander, sondern miteinander sprechen. Die Studierenden lernen, sich intensiv mit dem interreligiösen Dialog in der Schule zu beschäftigen und somit auch zu einer differenzierten Urteilsbildung und Argumentation bei theologischen und religiösen Themen fähig zu sein. Die Zusatzqualifikation, die das Institut für Philosophie und Theologie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg deutschlandweit einmalig anbietet, wird von Dozierenden der vier beteiligten Hochschulen getragen und von Professorin Dr. Boehme (Heidelberg) geleitet. Für das Jahr 2013 hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann die Schirmherrschaft übernommen.

In dem intensiven Austausch zwischen den Studierenden sieht Professorin Boehme auch eine Antwort auf die aktuelle Flüchtlingssituation: Sie ist der Überzeugung, dass es gerade in einer multireligiösen Gesellschaft von großer Bedeutung ist, schon im jungen Alter einen reflektierten Umgang mit dem Thema Religion vermittelt zu bekommen. Den Religions- und Ethiklehrkräften komme dabei eine Schlüsselrolle zu: Denn gerade an den Schulen gebe es immer mehr junge Menschen unterschiedlichen Glaubens. „Je mehr Menschen aus anderen Kulturen zu uns kommen, desto wichtiger ist der Dialog zwischen den Religionen“, ist Boehme überzeugt. Denn nur im gemeinsamen Gespräch könne man mögliche Vorurteile abbauen, Konfliktpotenzial auffangen und Radikalisierungstendenzen abwehren. „Wir möchten die angehenden Lehrkräfte daher dazu befähigen, wissenschaftlich fundiert und didaktisch geschult Schülerinnen und Schülern dazu anzuleiten, miteinander über wichtige Themen der Religionen zu sprechen bzw. sich untereinander und andere Glaubensrichtungen kennenzulernen“, erklärt die Theologin weiter.

Diesen Ansatz schätzen auch die Studierenden: Viele von ihnen verfügen bereits über praktische Lehrerfahrungen und erleben dabei immer wieder, wie wichtig es für Kinder ist, zu wissen, wer sie eigentlich sind. Als Orientierungspunkt kommt der eigenen Religion dabei oft eine wichtige Rolle zu. Wenn die Mitschülerinnen und -mitschüler dann einer anderen Glaubensrichtung angehören, die einen anderen Wahrheitsanspruch erhebt, kommt es häufig zu Konflikten. Um diesen qualifiziert begegnen zu können, nutzen die Studierenden den jährlich stattfindenden Studientag: Sie beschäftigen sich intensiv mit einem fächerverbindenden und -übergreifenden Religions- und Ethikunterricht, der den interreligiösen Austausch an den Schulen fördert. Denn: „Nur wenn man einander kennt und versteht, kann man Toleranz leben.“

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/zq-interreligioeses-begegnungslernen.

red.

meinUnterricht.de

Unterrichtsmaterialien online suchen und verwalten

Sie suchen für Ihr Schulpraktikum und für die Vorbereitung Ihres Unterrichts Materialien, die Sie bedenkenlos nutzen und an Ihre SchülerInnen weitergeben können? Die Online-Plattform "meinUnterricht" bietet Ihnen diese Möglichkeit. Sie ist über die Bibliothek für alle Angehörigen der Hochschule ab sofort lizenziert.

Die Plattform enthält über 15.000 Unterrichtsmaterialien für alle Unterrichtsfächer und Schulformen – aus Zeitschriften und Unterrichtshilfen verschiedener Verlage wie etwa Klett, Auer, PONS, Raabe, Friedrich u.a. Sie werden über eine Suchmaschine zugänglich gemacht, die spezielle Suchkriterien wie Fach, Schulform, Klassenstufe oder Unterrichtsformat unterstützt.
Die Materialien können bearbeitet, heruntergeladen und ausgedruckt werden; die Lizenz ermöglicht eine Nutzung der Inhalte im Unterricht einschließlich der Weitergabe an die SchülerInnen.
Die webbasierte Oberfläche bietet einen "digitalen Schreibtisch", auf dem die Materialien zusammengestellt, kommentiert und weiterverarbeitet werden können.

Für das angebotene individuelle Nutzerprofil muss sich der einzelne Anwender kostenfrei anmelden unter https://www.meinunterricht.de/ph-heidelberg/. Das geschieht unter Verwendung der E-Mail-Adresse ("…@ph-heidelberg.de"); das Passwort kann frei ausgesucht werden. Die erste Registrierung muss im IP-Bereich der PH stattfinden, also etwa in den PC-Räumen des Rechenzentrums. Mithilfe der so generierten Login-Daten ist ein Zugriff von überall her, auch jenseits des PH-Campus, möglich.

cp

Senkung des Studierendenschaftsbeitrags

Das Studierendenparlament hat in der Sitzung am 16.12.2015 über die Höhe des Studierendenschaftsbeitrags beraten. Die eingeplanten Ausgaben für das kommende Jahr (Haushaltsjahr 2016) liegen deutlich unter den zu erwartenden Einnahmen (vornehmlich aus Beiträgen und Überschüssen).
Das Parlament hat daher einstimmig eine Senkung der Studierendenschaftsbeiträge von 15 € auf 10 € pro Person/Semester beschlossen. Die Senkung gilt bereits für die Beiträge ab dem Sommersemester 2016.
 
Über die genaue Regelung der Beiträge informiert die Beitragsordnung der Verfassten Studierendenschaft.

Simon Christophery/ Studierendenparlament

Rückmeldefrist zum Sommersemester

Die Rückmeldefrist zum Sommersemester 2016 läuft noch bis zum 15. Februar. Rückmeldungen können wie gewohnt über das LSF-Portal ausgeführt werden. Nähere Informationen dazu finden sich unter folgendem Link:
http://www.ph-heidelberg.de/studium/im-studium/studienorganisation/rueckmeldung.html

Eine genaue Anleitung zum Online-Rückmeldeverfahren und den finanziellen Modalitäten ist unter folgendem Link vorhanden:
http://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/de/studium/online-funktionen/Anleitung_Rueckmeldung.pdf

Sofern die Rückmeldung nicht fristgerecht durchgeführt wird, ist mit der Exmatrikulation zum 31.03.2016 zu rechnen. Der Beitrag der verfassten Studierendenschaft reduziert sich zum Sommersemester 2016 von 15 auf 10 Euro. Somit beläuft sich der Gesamtbetrag der Semestergebühren zum Sommersemester 2016 auf 144,80 Euro.

Kontakt:
E-Mail: studisek@remove-this.vw.ph-heidelberg.de
Website: http://www.ph-heidelberg.de/studium/im-studium/studienbuero.html

red.

Neues Kontaktstudium

Die Anmeldung für "Migration und Flucht" ist ab sofort möglich

Das Heidelberger Zentrum für Migrationsforschung und Transkulturelle Pädagogik (Hei-MaT) an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beginnt im April 2016 mit einem neuen Kontaktstudiengang "Migration und Flucht". Hierbei handelt es sich um eine berufsbegleitende Weiterbildung mit Präsenz- und Selbststudienphasen über zwei Semester unter der Leitung von Professorin Dr. Havva Engin (Institut für Erziehungswissenschaft). Eine Anmeldung ist ab sofort und bis zum 15. März 2016 möglich.

Personen, die im Migrationsbereich arbeiten, sind vielfältigsten Herausforderungen ausgesetzt: Zum einen müssen sie über ein differenziertes Wissen über die Herkunftsländer, Migrationsgründe, aufenthalts- und ausländerrechtliche Bestimmungen, Qualifikationen der Migranten und Asylsuchenden verfügen. Zum anderen benötigen sie Expertise darüber, wie die jeweiligen Personen individuell und ihren Bedarfen entsprechend unterstützt, beraten und in verschiedene Maßnahmen vor Ort in der Kommune integriert werden können. Angesichts der aktuell hoch bleibenden Zahl von Flüchtlingen sind die Anforderungen an Fachkräfte, die im Migrationsbereich tätig sind, nochmals gestiegen.

Das geplante Kontaktstudium richtet sich insbesondere an Personen aus öffentlich-kommunalen Institutionen, die im Bereich Migration und Flüchtlinge tätig sind, sowie an Lehrkräfte und weitere Pädagogen aus Bildungsinstitutionen. Es hat das Ziel, die Fachkräfte der Migrationsarbeit entsprechend zu qualifizieren und für die gestiegenen Anforderungen in rechtlichen, sozialen und pädagogischen Feldern handlungskompetent zu machen.
Die Inhalte der Weiterbildung liegen in der Migrationsgeschichte und -soziologie, in rechtliche Rahmenbedingungen von Migration, Flucht und Asyl nach Deutschland, in einer pädagogischen Professionalität in inter-/transkulturellen Kompetenzfeldern sowie in der Sprachförderung. Bei der Gestaltung des Kontaktstudiums stehen eine enge Verzahnung und inhaltliche Abstimmung von Theorie und Praxis sowie Reflexion im Mittelpunkt. Für das didaktisch-methodische Konzept sind insbesondere die Orientierung an den konkreten Bedarfen der Teilnehmenden, eine Wissenschafts-, Kompetenz- und Handlungsorientierung sowie die Prozessorientierung grundlegend.

Die Teilnahmegebühr beträgt 1.500 bis 2.000 Euro; Zulassungsvoraussetzungen sind ein Jahr Berufserfahrung im Bereich Migration sowie eine Migrationssprache. Pro Semester finden vier Präsenzphasen an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg statt. Anmeldeschluss für das Sommersemester 2016 ist der 15. März.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/hei-mat.

velo

Die Kunst der Vermittlung lernen

Master E-Learning und Medienbildung: Bewerbungsfrist verlängert

Der Master-Studiengang E-Learning und Medienbildung vermittelt Kenntnisse und Kompetenzen in der wissenschaftlichen, didaktischen sowie praktischen Vermittlung von Lerninhalten durch Medien. Neben den theoretischen, historischen und methodischen Aspekten ist ein Teil des Studiums anwendungs- und projektorientierten Phasen vorbehalten. Die Studierenden gestalten hier netzbasierte Lernumgebungen bzw. produzieren audiovisuelle Bildungsmedien.

Die Bewerbungsfrist für die wenigen Restplätze im Master-Studiengang wurde nun verlängert: Noch bis zum 15. Februar können sich Interessierte für das Sommersemester 2016 bewerben. Informationen zu den Studienvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/elmeb21.

red.

technisch . pädagogisch . professionell

Master Ingenieurpädagogik: Bewerbungsfrist verlängert

Das Lehren an Beruflichen Schulen und Technischen Gymnasien stellt hohe professionelle Anforderungen: Das Ziel, jungen Menschen den Erwerb technischer Fähigkeiten für ihren Beruf zu ermöglichen, verlangt zum einen hervorragende Fachkompetenzen in den ingenieur- und naturwissenschaftlichen Disziplinen. Gleichzeitig nehmen Lehrende Bildungs- und Erziehungsaufgaben wahr, die ein großes Maß an überfachlichen Kenntnissen und Fähigkeiten erfordern.

Um zukünftige Lehrerinnen und Lehrer optimal auf eine solche Tätigkeit vorzubereiten, bieten die Hochschule Mannheim und die Pädagogische Hochschule Heidelberg im Rahmen einer Kooperation den konsekutiven Bachelor-Master-Studiengang Ingenieurpädagogik an. Die Zusammenarbeit ermöglicht insbesondere die berufsnahe Verbindung von wissenschaftlichem Know-how, pädagogisch-psychologischer Kompetenz und schulpraktischer Erfahrung.

Die Bewerbungsfrist für die wenigen Restplätze im Master-Studiengang Ingenieurpädagogik wurde nun verlängert: Noch bis zum 15. Februar können sich Interessierte für das Sommersemester 2016 bewerben. Informationen zu den Studienvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/ingpaed.

red.

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Befristete Arbeitsverträge

Richtlinie der Pädagogischen Hochschule Heidelberg für die Befristung von Arbeitsverträgen von wissenschaftlichen und
nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

I. Präambel

Mit dieser Richtlinie sollen die Beschäftigungsverhältnisse an den Pädagogischen Hochschulen für die wissenschaftlichen und nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlässlich gestaltet und ein Beitrag zur Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten wie auch der Hochschule geleistet werden. Die finanzielle und personelle Flexibilität der Pädagogischen Hochschule ist unverzichtbar und bleibt unbenommen.

II. Richtlinie

a) Befristet angestellte Beschäftigte

1. Wissenschaftliche Beschäftigte
Bei Arbeitsverhältnissen mit dem Qualifikationsziel einer Promotion wird die Dauer in der Regel durch den Zeitplan in der Betreuungsvereinbarung vorgegeben. Dabei sollen grundsätzlich 24 Monate nicht unterschritten werden. Verlängerungen im Rahmen der gesetzlichen Fristen sind möglich. Nach Abschluss der Promotion können weitere befristete Arbeitsverhältnisse in einer Postdoktorandenphase als weitere Qualifikationsphase folgen. Die weitere Befristung bei Postdoktorandinnen und Postdoktoranden wird in der Regel eine Frist von 24 Monaten nicht unterschreiten. Die Pädagogischen Hochschule Heidelberg wird durch geeignete Beratungsangebote eine frühzeitige Entscheidung zum Ende der ersten Befristungsphase unterstützen, ob im Anschluss eine weitere Karriere innerhalb oder außerhalb der Wissenschaft angestrebt wird.

2. Wissenschaftliche Hilfskräfte
Die Beschäftigungsverhältnisse von wissenschaftlichen Hilfskräften sollen, soweit die Aufgaben für einen entsprechenden Zeitraum anfallen, die Finanzierung dies erlaubt und die Hilfskräfte hinreichend lange eingeschrieben sind, ebenfalls die Dauer von 24 Monaten nicht unterschreiten.

3. Nichtwissenschaftliche Beschäftigte
Arbeitsverhältnisse, die einer Daueraufgabe im wissenschaftsunterstützenden Bereich dienen, sollen in der Regel unbefristet ausgeschrieben und besetzt werden, sofern dies haushaltsrechtlich möglich ist. Bei befristeten Beschäftigungsverhältnissen aufgrund Vertretung im Krankheitsfall, Eltern- oder Pflegezeit wird angestrebt, die jeweiligen Befristungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

b) Befristet angestellte wissenschaftliche und nichtwissenschaftliche Beschäftigte, die aus Drittmitteln finanziert werden

Arbeitsverträge aus Drittmittelfinanzierungen werden in der Regel auf die Projektlaufzeit befristet.

c) Planung von Beschäftigungsverhältnissen im Anschluss an bereits bestehende Beschäftigungen

Grundsätzlich sollen Vertragsverlängerungen von Beschäftigungsverhältnissen für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bereits an der Pädagogischen Hochschule beschäftigt sind, 4 Monate vor Ende der bisherigen Beschäftigungsverhältnisse abgeschlossen werden.

III. Rahmenbedingungen

Die Pädagogischen Hochschule Heidelberg stellt sicher, dass ihre Personalentwicklungsinstrumente die wissenschaftlichen Angestellten, die Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler und die nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit geeigneten Angeboten in ihrer Karriere und Berufsentwicklung unterstützen. Hierfür werden zusätzliche Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten. Auf externe Qualifizierungsangebote wird hingewiesen.

Das Rektorat gestaltet die Personalentwicklung der Hochschule aktiv, um gute Rahmenbedingungen für das Ziel „Gute Arbeit“ sicherzustellen.

Prof. Dr. Hans-Werner Huneke
(Rektor)

Vorlesungszeiten Wintersemester 2016/2017

01.10.2016Beginn des Wintersemesters
10.10.2016Beginn der Vorlesungszeit
10.10.2016 – 14.10.2016Beratungs- und Orientierungswoche für alle Studierenden einschließlich ESeWo
17.10.2016Beginn der regulären Lehrveranstaltungen
24.12.2016 – 07.01.2017Weihnachtspause
03.02.2017Ende der regulären Lehrveranstaltungen
06.02.2017 – 10.02.2017Prüfungszeit
10.02.2017Ende der Vorlesungszeit
31.03.2017Ende des Wintersemesters

Meldetermine für die Schulpraktika

Auf der Suche nach Freundschaft

Der kleine Prinz von Saint-Exupéry: Kinderkonzert mit Musiktheater

Am 22. Januar 2016 veranstaltete das Konzertpädagogische Kompetenzzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg bereits zum siebten Mal in Folge ein Musiktheater speziell für junge Zuschauer. Unter der Gesamtleitung von Wessela Kostowa-Giesecke (Fachbereich Musik) stand in diesem Jahr das Buch „Der kleine Prinz“ des französischen Autors Antoine de Saint-Exupéry im Mit-telpunkt des konzertpädagogischen Produktionsseminars. In dessen Rahmen wurde an der musikalischen Vertonung, an der stimmlichen und instrumentalen Begleitung sowie an der szenischen Umsetzung gearbeitet. Ziel war es, künftige Lehrkräfte für Kinderveranstaltungen an Schulen zu begeistern. Im Laufe des gesamten Wintersemesters 2015/2016 wurde daher in unterschiedlichen Bereichen getrennt voneinander geprobt, um schlussendlich alle Bereiche in einer großen Aufführung zusammenzuführen. Christiane Saknus war für die Theaterpädagogik, Textbearbeitung und Regie zuständig. Für das Bühnenbild war Cornelia Thauer verantwortlich. Organisiert wurde die Veranstaltung von Linda Fehrs, Ton- und Lichttechnik leitete Moritz König. Unterstützt wurde die Veranstaltung von Susanne Dressler und ihren Schülerinnen und Schülern der Landhausschule Heidelberg.

Nachdem am Freitagvormittag die Mehrzweckhalle der Pädagogischen Hochschule mit einer großen Kinderschar gefüllt war, begann die Aufführung. Den Auftakt machte eine Gruppe junger Geigenspieler, die das Stück „Weißt du, wieviel Sternlein stehen“ spielten. Nach einem kurzen Bühnenumbau wurde das gesamte Publikum dazu aufgefordert, beim Rhythmusklatschen mitzumachen. Der Saal wurde verdunkelt und die ganze Aufmerksamkeit galt nun dem darauffolgenden Klangspiel und den optischen Farbspielen an den Wänden, die an verschiedene Planeten erinnerten.

Gebannt folgten die Zuschauerinnen und Zuschauer der Inszenierung und begaben sich mit dem kleinen Prinzen an die verschiedensten Orte und auf die ungewöhnlichsten Himmelskörper. Der kleine Prinz lernte dabei verschiedene Menschen kennen: So traf er unter anderem auf einen König, eine eitle Frau und auf einen Geschäftsmann, welcher - zur Empörung der Kinder - behauptete, ihm gehören die Sterne und er habe keine Zeit zu träumen. Die „großen Menschen“ sind sehr ungewöhnlich, wurde im Saal festgestellt. Auf seiner gesamten Reise suchte der kleine Prinz nach Freundschaft und Menschlichkeit. Als er einem Fuchs begegnete, schloss er – untermalt durch den Kinderchor mit dem Stück „Komm, wir wollen Freunde sein“ – mit diesem Fuchs Freundschaft. Der kleine Prinz erfuhr somit durch den Fuchs das Geheimnis der wahren Freundschaft: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“.
Da der kleine Prinz jedoch Heimweh nach seinem Planeten und seiner Rose, die er dort zurückgelassen hatte, bekam, überlegten die Darsteller gemeinsam mit dem Publikum, wie der kleine Prinz und der Fuchs dorthin gelangen könnten. Die Lösung des Problems war ein Traum, der mit dem Schlaflied „Lalelu, nur der Mann im Mond schaut zu“ begann - und von Darstellern und Gästen zum Abschluss gemeinsam gesungen wurde.
Die „Suche nach dem Klang der Freundschaft“: Das Kinderkonzert wurde nicht zuletzt durch das Mitwirken des Publikums zu einem einmaligen Musikerlebnis, was abschließend durch herzlichen Applaus in der Mehrzweckhalle bekundet wurde.

Nadine Merkle / Foto: Conny Thauer

Deutsch-türkische Früherziehung fördern

Arbeitsgruppentreffen: Konzeption und Einrichtung eines binationalen Bachelorstudiengangs bilinguale deutsch-türkische frühkindliche Bildung und Erziehung

Am 15. und 16. Januar fand an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg die erste Sitzung einer bilateralen Arbeitsgruppe statt, die mit der Konzeption und Einrichtung des Bachelorstudiengangs „bilinguale deutsch-türkische frühkindliche Bildung und Erziehung“ an den beiden Standorten Akdeniz Universität Antalya und Pädagogische Hochschule Heidelberg beauftragt ist. Für die türkische Seite nahmen an der Sitzung Prof. Dr. Erol Esen, Leiter des Zentrums für Europäische Studien (AKVAM) sowie Dr. Reyhan Kuyumcu von der Universität Kiel teil, welche die inhaltliche Koordinierung des Projektes zwischen beiden Standorten verantwortet. Von unserer Hochschule waren am Arbeitsgruppentreffen Prof. Dr. Jeanette Roos, Leiterin des Studiengangs FELBI (Frühkindliche Elementarbildung), Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes sowie Prof. Dr. Havva Engin, Leiterin des Hei-MaT, Senatsbeauftragte für die ERASMUS-Hochschulpartnerschaft mit der Akdeniz-Universität sowie Ansprechpartnerin für das Projekt, anwesend.

Vor dem Treffen der Arbeitsgruppe kamen Prof. Dr. Esen und Prof. Dr. Engin zu einem Gespräch mit dem Rektor der Hochschule, Prof. Dr. Hans-Werner Huneke, zusammen und unterrichteten ihn über die aktuellen hochschulpolitischen Entwicklungen an beiden Hochschulstandorten. Der Rektor sicherte dem Vorhaben nochmals seine Unterstützung zu und informierte sich ausführlich über die anstehenden Arbeitsschritte. Prof. Dr. Huneke nahm auch die Vortragseinladung des AKVAM – Zentrum für Europäische Studien an. Das Zentrum wird anlässlich des 55. Jahrestages des Beginns der Arbeitsmigration aus der Türkei nach Europa im Mai 2016 an der Akdeniz Universität eine Tagung ausrichten.

red.

Jenseitsvorstellungen in den Religionen

59. Band der Schriftenreihe

Der 59. Band der Schriftenreihe der Pädagogischen Hochschule Heidelberg beschäftigt sich mit der Bedeutung, welche die Antworten der Religionen zu Vorstellungen eines Lebens nach dem Tod (Eschatologie) für das Leben im Jetzt und Heute bereit halten. Die Ausgabe ist aus dem Kooperationsprojekt "Interreligiöses Begegnungslernen - die Kooperierende Fächergruppe in der Schule" hervorgegangen. Dieses führt das Institut für Philosophie und Theologie in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg, und dem Institut für Islamische Theologie, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, seit 2011 einmal im Schuljahr durch. Ziel ist es, den interreligiösen Dialog zu stärken bzw. das Verständnis sowie die Zusammenarbeit im schulischen und außerschulischen Alltag in Baden-Württemberg zu verbessern.

Die Frage, was nach dem Tod kommt, hat von jeher die Menschheit bewegt. Die großen Weltreligionen vermitteln auf diese Frage zwar Hoffnung; die Antworten, die sie geben, sind allerdings unterschiedlich. Ihre Antworten sind jedoch bereits für die Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders im Hier und Jetzt entscheidend.
Aus diesem Grund bietet sich das existenzielle Thema der Eschatologie in besonderer Weise für den interreligiösen Dialog in Schule und Hochschule an: In dem nun vorliegenden Band äußern sich daher unter der Herausgeberschaft von Professorin Dr. Katja Boehme jüdische, katholische, evangelische und islamische Theologinnen und Theologen zu dem Thema "Hoffnung über den Tod hinaus? Eschatologie im interreligiösen Lernen und Lehren"; ihre Beiträge wollen ebenso wie die aus der Philosophie zu komparativen Studien einladen. Eine den Band abschließende Auswertung der interreligiösen Kooperation zwischen den theologischen und philosophischen Studienfächern bestätigt dann den Mehrwert des interreligiösen Begegnungslernens in Schule und Hochschule.

Weitere Informationen unter www.mattes.de.

velo

Emotionale Kompetenz im Sachunterricht

Sachunterrichtspreis für besonders herausragende Arbeiten vergeben

Am 21. Januar 2016 wurde zum achten Mal der Preis für herausragende Wissenschaftliche Arbeiten im Institut für Sachunterricht verliehen. Seit dem Wintersemester 2008/2009 würdigt dieser Preis einmal im Jahr Wissenschaftliche Arbeiten, "die thematisch in einer Fachdidaktik sachbezogenen Lernens in der Grundschule oder der auf diesen Lernbereich bezogenen Grundschuldidaktik angesiedelt sind und in besonderem Maße den integrativen Charakter des Sachunterrichts spiegeln. Dies kann sich in einer fächerübergreifenden Thematik oder einer besonderen Exemplarität einer fachbezogenen Arbeit zeigen".

Der mit jeweils 200 Euro dotierte Preis wird von Herwig Weidmann gestiftet, welcher dem Institut für Sachunterricht bis 2009 vorstand. Die diesjährige Preisverleihung wurde von Professor Dr. Klaus-Dieter Hupke (Fachbereich Geographie) eröffnet und geleitet. Gewürdigt wurden die Leistungen von sechs Preisträgerinnen und Preisträger, deren Wissenschaftliche Arbeiten alle mit der Note 1,0 bewertet wurden. Themen waren unter anderem die emotionale Kompetenz im Sachunterricht, die Verbindung von Inklusion und Fachdidaktik sowie Financial Literacy.

Weitere Informationen zu den gewürdigten Arbeiten finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/auszeichnungen.

Nadine Merkle / Foto: Lena Hahner

Auszeichnung für profilierten Experten

BMBF beruft Professor Siegmund in nationales "Fachforum Hochschule"

Professor Dr. Alexander Siegmund von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auf Grund seiner ausgewiesenen Expertise im Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)" als eines von insgesamt 21 Mitgliedern in das "Fachforum Hochschule" berufen. Dieses ist Teil der "Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung", dessen Ziel es ist, die Beiträge zur konkreten Umsetzung von BNE-Maßnahmen zu bündeln und den nationalen Aktionsplan aufzustellen. Als eines von insgesamt sechs Fachforen nahm das "Fachforum Hochschule" am 15. Januar 2016 seine Arbeit auf.

Professor Siegmund leitet die Abteilung Geographie und das interdisziplinäre Institut für Naturwissenschaften, Technik und Gesellschaft der Pädagogischen Hochschule Heidelberg und ist darüber hinaus Honorarprofessor am Heidelberg Center for the Environment (HCE) und Geographischen Institut der Universität Heidelberg. In dem "Fachforum Hochschule" ist Siegmund damit alleiniger Vertreter der Pädagogischen Hochschulen und Universitäten aus Baden-Württemberg und national einziger Geograph.
"Ich sehe hierin eine große Chance, das Thema BNE nicht nur in die Lehre und Forschung an Hochschulen stärker zu integrieren, sondern auch strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, um die gesellschaftliche Verankerung der Nachhaltigkeit dauerhaft sichtbar zu machen", so Professor Siegmund.

Das Ende der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" im Jahr 2014 war zugleich Beginn des gleichnamigen Weltaktionsprogramms für die kommenden fünf Jahre. Unter dem Motto "Vom Projekt zur Struktur" sollen dabei gute Beispiele der Umsetzung einer Bildung für nachhaltige Entwicklung weiter ent­wickelt und in unterschiedlichen Bildungskontexten möglichst dauerhaft strukturell verankert werden.
Der Deutsche Bundestag beschloss 2015 die Umsetzung des Weltaktions­programms "Bildung für nachhaltige Entwicklung" in Deutschland. Dazu wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "Nationale Platt­form Bildung für nachhaltige Entwicklung" eingerichtet, um die Beiträge zur konkreten Umsetzung von BNE-Maßnahmen zu bündeln und den Nationalen Aktionsplan aufzustellen.
Sechs Fachforen stehen dieser nationalen Plattform beratend zur Seite, darunter für frühkindliche Bildung, schulische bzw. berufliche Bildung sowie für Hoch­schulen. Sie setzen sich jeweils aus etwa zwanzig national ausgewiesenen Experten zusammen, die den Diskurs um die Realisierung von BNE in den jeweiligen Bereichen voranbringen und Handlungsempfehlungen aussprechen.

Professor Dr. Alexander Siegmund wurde nun vom BMBF auf Grund seiner langjährigen Expertise im Bereich BNE als eines von insgesamt 21 Mitgliedern in das "Fachforum Hochschule" berufen:
Als Leiter des NTG-Instituts hat er maßgeblich dazu beigetragen, dessen Profil in Richtung BNE zu schärfen. In enger Kooperation mit dem HCE der Universität Heidelberg werden in diesem Kontext unter anderem Lehramtsstudierende beider Hochschulen zu Nachhaltigkeits-Coaches ausgebildet. Darüber hinaus fungiert Professor Siegmund als einer der Sprecher des BNE-Hochschulnetzwerks Baden-Württemberg.
Aber auch in der Forschung setzt die von ihm geleitete "Research Group for Earth Observation (rgeo)" der Abteilung Geographie Impulse im Bereich der BNE: In verschiedenen Forschungs- und Entwicklungsprojekten werden unter anderem die Kompetenzen von Grundschülerinnen und -schülern zum Thema erneuerbare Energien gefördert, für die "Expedition N" der Landesstiftung Baden-Württemberg werden Bildungsmaterialien erstellt und auch im DBU-geförderten Projekt "ReKli:B - Regionalen Klimawandel beurteilen lernen" ist Nachhaltigkeit Programm.

Durch seine Mitgliedschaft im "Fachforum Hochschule" der "Nationalen Plattform Bildung für nachhaltige Entwicklung" wird Professor Siegmund seine Erfahrungen in der schulischen und außerschulischen Umweltbildung in die zu erarbeitenden Handlungsempfehlungen einbringen und so die Weiterentwicklung der BNE in den Hochschulen auf nationaler Ebene mitgestalten können, um den Nachhaltigkeits­diskurs voranzubringen.

red.

Friedenskompetenz im Religionsunterricht

7. Fachtagung der Studientagungsreihe „Religionspädagogische Gespräche zwischen Juden, Christen und Muslimen“ am 29. Februar und 1. März

Das Thema Religion und Gewalt hat Hochkonjunktur und die Monotheisten sitzen in der Öffentlichkeit auf der Anklagebank. Vergessen wird dabei die religiöse Gewaltkritik und das Friedenspotential der Religionen. In allen abrahamitischen Religionen gilt der Frieden als höchster Wert und alle haben Friedensstrategien entwickelt.
Die Lehrerfortbildung "Suche den Frieden und jage ihm nach" (Ps. 34,15) soll erkunden, wie diese Friedensressource im Religionsunterricht aktualisiert und realisiert werden kann. Auf der anderen Seite kann die religiöse Gewalt in der Wiege der drei monotheistischen Religionen nicht ausgeblendet werden. Deshalb sollen im didaktischen Teil der Fortbildung die aktuellen religiösen Konflikte thematisiert werden.
Die Zielgruppe sind Lehrkräfte der jüdischen, katholischen, evangelischen und islamischen Religionslehre.

Termine:
Mo. 29. Februar 2016 von 13:30 - 18:00 Uhr (fakultative Angebote bis 22:30 Uhr) und
Di. 01. März 2016 von 09:00 – 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Hochschule für Jüdische Studien, Raum S4
Landfriedstraße 12, 69117 Heidelberg

Leitung:
Prof. Dr. Katja Boehme (Pädagogische Hochschule Heidelberg),
Prof. Dr. Harry Harun Behr (Universität Frankfurt),
Prof. Dr. Daniel Krochmalnik (Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg),
Prof. Dr. Bernd Schröder (Universität Göttingen)

Bei der Veranstaltung handelt es sich um eine amtliche Lehrkräftefortbildung. Dieses Fortbildungsangebot wurde von der Hessischen Lehrkräfteakademie nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz unter der Angebotsnummer LA-Nr. 01583978 akkreditiert.
Anmeldungen ab sofort über www.akkreditierung.hessen.de  oder über die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:
http://www.ph-heidelberg.de/weiterbildung/professional-school/weiterbildung-fuer-lehr-fach-und-fuehrungskraefte/fachtagungen-und-kongresse.html

Flyer der Veranstaltung:
http://www.ph-heidelberg.de/fileadmin/ms-zentrale-einrichtungen/professional-school/Flyer_Tagung_Friedenskompetenz.pdf

ProfSchool

Professional School: "Mathematikunterricht in der Sekundarstufe I"

Die kostenfreie Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe I. Um Anmeldung wird gebeten

Ziel der Veranstaltung ist die methodische Anregung ohne Computerereinsatz. Es werden ergiebige Aufgabenformate zum grundlegenden Verständnis, zu Routine- und Vertiefungsübungen und zur Strategienschulung vorgestellt. Sie passen zu den Bildungsstandards, lassen Lernschwierigkeiten und den Lernfortschritt erkennen und sind geeignet, Freude sowohl am Lernen als auch am Lehren zu wecken.
Zur Umsetzung der Inhalte des Bildungsplanes und der Bildungsstandards erhalten die TeilnehmerInnen praktische Hinweise für die tägliche Unterrichtsarbeit. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Vorstellung und Herstellung von Arbeitsmaterialien mit beweglichen Zeigern für handlungsorientierten Untericht.

Die Leitung der Fortbildung am 18. Februar ab 9.00 Uhr hat Professor Dr. Hofsäß inne; sie richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufe I. Es handelt sich um eine nicht-amtliche Lehrerfortbildung, deren Teilnahme kostenfrei ist. Die Anmeldung erfolgt über LFB-Online; Veranstaltungsort ist der Neubau der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Raum A206).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/weiterbildung.

red.

Hilfskraft in der Abteilung Presse & Kommunikation

Die Abteilung Presse & Kommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (15 Stunden / Monat)

Ihre Aufgabe: Sie unterstützen uns bei der Erstellung und technischen Umsetzung des Newsletters
-    Technische Umsetzung des monatlich erscheinenden Newsletters im Backend mit Typo 3
-    Visuelle Gestaltung in Zusammenarbeit mit der Redakteurin
-    Anwesenheit bei Redaktionssitzungen

Sie bringen mit:
-    Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
-    Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise
-    Zeitliche Flexibilität und Belastbarkeit
-    Gute Kenntnisse von Typo 3 

Fragen hierzu beantwortet Ihnen gerne Birgitta Hohenester-Pongratz (Newsletter-Redaktion); Telefon: +49 6221 477-583 (Montag/ Donnerstag 9.00 – 12.30)
E-Mail: presse@remove-this.vw.ph-heidelberg.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ihr kurzes Motivationsschreiben und Ihren Lebenslauf richten Sie bitte per E-Mail (zusammengefasst in einer PDF-Datei) unter Angabe des Kennwortes "P&K Öffentlichkeitsarbeit" an presse@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Praktikum in der Zooschule

Die Zooschule Heidelberg bietet regelmäßig Praktikumsplätze für interessierte Personen an (ÜSB und Professionalisierungspraktikum auch möglich). Praktikumsinhalte können individuell abgestimmt werden.
Wir bieten: Vielfältige Einblicke in die Organisation einer Zooschule, Erfahrungen in der konzeptionellen und praktischen pädagogischen Arbeit, die Chance, sich selbst und eigene Ideen einzubringen und die Einbindung ins Team.

Bitte beachten Sie, dass wir das Praktikum nicht vergüten können. Weitere Informationen zur Zooschule sowie Kontaktmöglichkeiten unter www.zooschule-heidelberg.de.

red.

Praktikum in der offenen Kinderwerkstatt im Sommersemester 2016

In der Offenen Kinderwerkstatt haben Studierende aller Lehramtsstudiengänge an der Pädagogischen Hochschule die Möglichkeit, ihr Professionalisierungspraktikum zu absolvieren. An der Offenen Kinderwerkstatt nimmt eine inklusive Gruppe von ca. 15 Kindern im 2. Schuljahr teil. Die Kinder kommen aus verschiedenen Schulen. Es handelt sich um ein freiwilliges Freizeitangebot.
Sie haben Interesse an einem Praktikumsplatz in der Offenen Kinderwerkstatt? Dann melden Sie sich ab Anfang 2016 mit einem kurzen Schreiben unter Angabe Ihres Studiengangs und Fachs (ggf. auch der sonderpädagogischen Fachrichtungen) per Mail bei Teresa Sansour (sansour@remove-this.ph-heidelberg.de).

red.

Praktika in Europa

Nach dem ersten Abschluss fördert ERASMUS+ Praktika in Europa (außer Schweiz). Voraussetzungen sind ein formloser Antrag vor dem Abschluss und vor der Exmatrikulation sowie noch keine bisherige Teilnahme an ERASMUS SMP. Bei zuvorigem Studienaufenthalt mit Förderung durch ERASMUS, auch in Verbindung mit einem Praktikum, ist eine Förderung dennoch möglich. Die Laufzeit beträgt mindestens zwei Monate (60 Tage) und die Förderung beginnt ab 300 € /Monat (30 Tage).

Weitere Informationen: Sabine Franke, Akademisches Auslandsamt; franke@vw.ph-heidelberg.de; Te: 477-189

red.

Praktikum in einer Kindertageseinrichtung

Wir bieten ab dem 01.10.2015 oder später eine Praktikumsstelle in unserer Kindertageseinrichtung. In unserem Kinderhaus werden in einer Krippengruppe und vier Kindergartengruppen 96 Kinder betreut. Der Praktikant / die Praktikantin wäre für eine Kleingruppe mit zehn Kindern im Alter von fünf bis sechs Jahren zuständig. Diese Kinder sollen - im Hinblick auf die bevorstehende Einschulung - vor allem sprachlich besonders gefördert werden.
Voraussetzung für das Praktikum ist die Vorlage eines erweiterten polizeilichen Führungszeugnisses, welches nicht älter als ein halbes Jahr ist. Das Praktikum kann tageweise, nach Absprache oder am Block während der Semesterferien absolviert werden.
Ansprechpartnerin: Gudrun Mackasare, Katholischer Kindergarten mit Krippe, 68229 Mannheim, Neudorfstr. 15 a (Tel. 0621 / 471998, E-Mail: kiga.st.franziskus@remove-this.sse-mannheim-so.de).

red.

Annelie-Wellensiek-Preis

Hochschule und ZONTA Club vergeben 1. Annelie-Wellensiek-Förderpreis

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg und der ZONTA Club Heidelberg vergeben 2016 erstmals gemeinsam den Annelie-Wellensiek-Förderpreis. Der Preis erinnert an die im Jahre 2015 verstorbene ehemalige Rektorin der Hochschule und entspricht einem besonderen Anliegen von Frau Professorin Wellensiek - der Förderung von Frauen auf ihrem Weg in die Wissenschaft.

Anders als viele andere Preise wird dieser Förderpreis deshalb nicht nachträglich für fertige Abschlussarbeiten vergeben; er will vielmehr aussichtsreiche Projekte unterstützen, die gerade erst in Angriff genommen werden. Der Preis ist mit 2.000 € dotiert und wird zur Förderung von wissenschaftlichen Arbeiten im Staatsexamen (Lehramtsstudiengänge), von Masterarbeiten und von Dissertationen vergeben, deren Konzeption auf eine wissenschaftlich relevante Fragestellung und ein qualitativ herausragendes Forschungsdesign schließen lässt.

Antragsberechtigt sind nur Frauen und ausschließlich Arbeiten aus einem der geförderten Themenfelder. Bewerbungsschluss ist der 20. März 2016. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/wellensiek-foerderpreis.

velo

Investition in die Zukunft

Pädagogische Hochschule vergibt 2016 erneut Deutschlandstipendien

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg werden ab dem kommenden Sommersemester erneut Studierende mit dem Deutschlandstipendium unterstützt. Dieses nationale Stipendien-Programm wird von der Hochschule organisiert und vom Bund sowie von privaten Geldgebern gleichermaßen getragen. An der PH Heidelberg fördert zunächst die Klaus Höchstetter Stiftung ab Juni 2016 fünf Studierende. Die Stipendiaten erhalten - unabhängig von Einkommen oder BAföG - jeweils ein Jahr lang monatlich 150 Euro von der Stiftung und weitere 150 Euro vom Bund. Interessierte Studierende mit überdurchschnittlichen Studienleistungen und sozialem Engagement können sich bis zum 15. April 2016 bewerben.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg nimmt seit 2011 an dem Deutschlandstipendium teil; für 2016 konnte die Klaus Höchstetter Stiftung bereits zum vierten Mal als Förderer gewonnen werden. Ein Anliegen der Stiftung ist die Förderung der Persönlichkeitsbildung junger Menschen. Dieses Ziel verfolgt auch die PH Heidelberg, die ihr Lehr- und Lernangebot konsequent an den zu erlangenden Kompetenzen der Absolventinnen und Absolventen ausrichtet und dabei besonderen Wert auf die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen und sich gesellschaftlich zu engagieren, legt. Eine Eigenschaft, die auch bei der Auswahl der StipendiatInnen berücksichtigt wird. Eine weitere Voraussetzung für die Vergabe sind exzellente fachliche Leistungen und zwar sowohl im Studium als auch in den zahlreichen Praktika, die die Studierenden der Hochschule absolvieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/stipendien.

red.

Fast Track: Führungskompetenz für Postdoktorandinnen

Intensivtraining für Wissenschaftlerinnen auf der Überholspur

Fast Track, das erstklassige Intensivtraining der Robert Bosch Stiftung, bietet zwanzig exzellenten Postdoktorandinnen einmalige Chancen. Gemeinsam mit Ihnen entwickeln wir in mehrtägigen Kompaktseminaren Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen weiter, um Ihnen den Weg zur Spitze in Wissenschaft und Forschung zu ebnen.

Das Programm wird abgerundet durch vielfältige Vernetzungsangebote. Bei Kamingesprächen und Diskussionsrunden haben die Wissenschaftlerinnen die Möglichkeit, sich mit erfahrenen Persönlichkeiten aus Forschung und Gesellschaft auszutauschen.

Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2016.
Informationen zur Bewerbung

red.

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Januar-Newsletter:

Flur im Neubau

Lesung und Gespräch: Philippe Grimbert zu Besuch in Heidelberg

Philippe Grimbert liest aus seinem Roman und beantwortet Fragen

Der deutsch-französische Kulturkreis Heidelberg hat in Zusammenarbeit mit dem Fach Französisch der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Philippe Grimbert zu einer Lesung und einem Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 12 eingeladen. Grimbert wird zunächst aus seinem Roman "un secret" vorlesen und dann auf Fragen antworten. Die Veranstaltung findet statt am Montag, 1. Februar 2016 um 11.30 Uhr und um 15.00 Uhr; Veranstaltungsort ist die Mehrzweckhalle der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Eingang Quinckestraße). Der Eintritt kostet 3,00 € bzw. 5,00 €.

Um Anmeldung per E-Mail an Pia Keßler (kessler@ohgw.de) bis Ende November wird gebeten; bitte geben Sie an, mit wie vielen Schülerinnen und Schülern Sie kommen möchten, von welcher Schule Sie sind und welche der beiden Veranstaltung Sie besuchen möchten (um 11.30 Uhr oder um 15.00 Uhr). Anfang Dezember erhalten Sie eine Bestätigung und eine Zahlungsaufforderung mit der Kontoverbindung.

Es ist geplant, die Fragen an Herrn Grimbert im Voraus zu bündeln bzw. mit den Kursen zu besprechen: Bitte lassen Sie Frau Keßler diese daher bis 15. Januar 2016 ebenfalls per E-Mail zu kommen.

Hinweis: Für Studierende der Hochschule steht eine begrenzte Anzahl an Freikarten zur Verfügung. Es gilt das Windhundprinzip.

Vortragsabend der Musik-Studierenden

Der Vortragsabend am 1.2. beginnt um 18.00 Uhr und findet in der Aula der Pädagogischen Hochschule Heidelberg statt (Keplerstraße 87). Studierende des Faches Musik organisieren den Abend am unter der Leitung von Sylvia Wallemann.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/musik.

Ringvorlesung: "Bildung und Religion"

Am 2. Februar 2016 endet die Ringvorlesung des Instituts für Philosophie und Theologie

Recht herzlich eingeladen sind alle Studierenden und Interessierten zur Ringvorlesung "Bildung und Religion" des Instituts für Philosophie und Theologie im Wintersemester 2015/2016. Neben den Dozierenden des Instituts werden u.a. Gastreferenten der Universität Heidelberg, der Hochschulgemeinde des Katholischen Universitätszentrums Heidelberg sowie der Pädagogische Hochschule Karlsruhe zu aktuellen Themen referieren.

2. Februar 2016
Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung
Julian Miotk (Pädagogische Hochschule Heidelberg)

Die Ringvorlesung findet am Dienstag von 16.15 bis 17.45 Uhr in der Aula statt (Keplerstraße 87). Der Eintritt ist frei. Ihr Ansprechpartner ist Julian Miotk.

Der Personalrat lädt ein: "Rente und Rentenvorsorge"

Thomas Tallafuss, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, hält am 3. Februar einen kostenlosen und kundenorientierten Vortrag für Angestellte der PH Heidelberg.

Der Personalrat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg lädt alle PH-Angestellten zu dem Renteninformationstag 2016 ein: Thomas Tallafuss, Altersvorsorgeberater der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg (Regionalzentrum Mannheim) wird am 3. Februar zum Thema Altersvorsorge informieren. Bitte beachten Sie, dass es sich bei den Angeboten um eine kostenlose und kundenorientierte Servicedienstleistung der gesetzlichen Deutschen Rentenversicherung ohne jegliche kommerziellen Interessen handelt.

Der Vortrag am 3. Februar findet von 8.30 bis ca. 10.30 Uhr in der Aula statt.

Sie haben dann auch die Gelegenheit, sich einen Termin für eine Einzelberatung geben zu lassen. Diese werden am 6. April bzw. 7. Dezember im Neubau sowie am 6. Juni im Altbau jeweils zwischen 08.00 und 16.00 Uhr stattfinden (Beratungsdauer: 45 Minuten/Termin).
Hinweis: Um sich auf Ihre spezielle Rentenbiografie vorzubereiten, benötigt Herr Tallafuss im Vorfeld (ca. zehn Tage vor Beratungstermin) Ihren (Vor-)Namen, Geburtsdatum und Sozialversicherungsnummer (Kontakt: thomas.tallafuss@remove-this.drv-bw.de).

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/hochschule.

Der Freundeskreis unternimmt...

... nun am 3. oder 4. Februar eine Winterwanderung

Wichtiger Hinweis: Die Winterwanderung sollte ursprünglich am 23. Januar stattfinden. Auf Grund der aktuellen Wetterverhältnisse verschiebt sich das Treffen auf den 3. oder 4. Februar.

Der Freundeskreis der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unternimmt Anfang 2016 erneut seine traditionelle Winterwanderung: Dieses Jahr treffen sich die Mitglieder in Wald-Michelbach, um dann den Gaderner Rundwanderweg zu begehen. Wer an der Wanderung nicht teilnehmen kann, kann später zur Gruppe stoßen und am Mittagessen teilnehmen. Dieses ist für 13.00 Uhr in Siedelsbrunn geplant. Um Anmeldung wird gebeten an Doris Schmitt (schmitt@remove-this.ph-heidelberg.de; +49 6221 477-300) oder an Herwig Weidmann (herwig.weidmann@remove-this.tele2.com +49 6201 23078). Wie immer sind Gäste herzlich willkommen.

Jazz-BigBand: Semesterabschlusskonzert

Die BigBand der Pädagogischen Hochschule präsentiert am 4. Februar sowohl traditionelle Swingstücke als auch moderne Rockjazz-Arrangements.

Am Donnerstag, 4. Februar 2016 um 19.00 Uhr findet das Semesterabschlusskonzert der PH BigBand in der Aula der Alten Pädagogischen Hochschule statt (Keplerstraße 87). Der Eintritt ist kostenfrei.

Als Bigband der PH Heidelberg ist eine Gruppe von etwa 20 bis 25 studentischen Jazzmusikern, die Spaß am gemeinsamen Musizieren haben. Eigentlich als Ensemble für die Studierenden der Hochschule im Wintersemester 1988/1989 gegründet, konnte die Gruppe auch viele Musiker aus dem Umfeld der Universität gewinnen. Stilistisch bearbeitet die BigBand ein breites Feld, von traditionellen Swingstücken (Ellington, Basic usw.) bis zu modernen Rockjazz-Arrangements (Earth, Wind and Fire, Santana). Geleitet wird die BigBand von Paul Stoltze. Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/jazz-bigband.

Informationsveranstaltung: Master Bildungswissenschaften

Der Master-Studiengang stellt sich vor; darüber hinaus ist eine Einzelberatung möglich

Am 5. Februar 2016 können Sie sich um 14.00 über den Master-Studiengang Bildungswissenschaften und insbesondere über die Profile "Führung und Innovation in Bildungsinstitutionen" sowie "Frühkindliche und Elementarbildung plus" informieren (bitte beachten Sie, dass ein Beratungsgespräch für Ihre Bewerbung obligatorisch ist). Die Veranstaltung findet in Raum 123 im Altbau statt (Keplerstraße 87).

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/ma-bildungswissenschaften.

Der Studiengang richtet sich an (zukünftige) Bildungsspezialisten, die sich auf einem hohen akademischen Niveau (weiter-)qualifizieren möchten, um den Anforderungen eines in einem dynamischen Wandel begriffenen Bildungsmarkt erfolgreich begegnen zu können. Die Studierenden belegen hierzu ein gemeinsames Fundamentum; zusätzlich wählen sie ein Schwerpunktprofil, das wiederum durch Inhalte aus den anderen Profil ergänzt werden kann. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester, die Kosten belaufen sich auf 690 Euro pro Semester (zzgl. Semesterbeitrag).

Studienberatung auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim

Vom 18. bis 20. Februar finden Sie unser Team aus dem Studienbüro auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim

Unser Team aus dem Studienbüro finden Sie vom 18. bis 20. Februar 2016 jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr am Stand der Pädagogischen Hochschule Heidelberg auf der "Jobs for Future"-Messe in Mannheim. Kommen Sie vorbei und sprechen Sie uns an - wir helfen Ihnen gerne bei allen Fragen rund um das Studium an der PH Heidelberg weiter! Die Messe für Arbeit, Aus- und Weiterbildung findet auf dem Maimarktgelände statt (Xaver-Fuhr-Str. 101, 68163 Mannheim).

Weitere Informationen finden Sie hier: www.jobsforfuture-mannheim.de bzw. unter www.ph-heidelberg.de/studium

Mitgliederversammlung der Freunde der PH Heidelberg

Die jährliche Mitgliederversammlung findet am 24. Februar statt

Die Mitgliederversammlung der Vereinigung der Freunde der Pädagogischen Hochschule Heidelberg e.V. findet am 24. Februar um 18.00 Uhr im Restaurante Ambiente (Am Sportplatz 5, 69221 Dossenheim) statt. Der Vorschlag einer Tagesordnung ging den Mitgliedern bereits per Rundschreiben zu; Ergänzungsanträge sollten bis Mittwoch, 17. Februar eingereicht werden. Im Beiprogramm werden Ludger Fast und Gerhard Hofsäß über ihre Reisen nach Rumänien berichten.

Der Freundeskreis unterstützt die kulturellen und sozialen Belange der Hochschule und ihrer Studierenden, fördert die wissenschaftlichen Aufgaben der Hochschule und setzt sich für die Intensivierung der Verbindung zwischen Hochschule und Öffentlichkeit ein. Die Freunde veranstalten außerdem Vorträge, Lesungen, Konzerte, Exkursionen und tragen somit zum geselligen Leben der Hochschule bei.

Hochschulinterne Koordination der Lehrerbildung

Neue Publikation des Monitors Lehrerbildung zeigt aktuelle Strukturen

Seit 2000 haben die Hochschulen für Lehramtsstudierende verstärkt eigene Koordinierungsstellen geschaffen. Einen aktuellen Überblick über deren Ressourcen und Kompetenzen sowie Beispiele aus der Praxis und mögliche Weiterentwicklungen bietet die heute erscheinende fünfte Publikation des Monitors Lehrerbildung.

Jeder siebte Studierende an deutschen Universitäten und pädagogischen Hochschulen studiert auf Lehramt. Dennoch gab es bis zum Jahr 2000 für die Gruppe der Lehramtsstudierenden an ihren Hochschulen nur selten eine spezialisierte Anlaufstelle oder Interessenvertretung abseits der Fachdisziplinen. Fachwissenschaften, Fachdidaktiken und Bildungswissenschaften standen dadurch häufig unverbunden nebeneinander und die verschiedenen Phasen der Lehrerausbildung waren oft schlecht aufeinander abgestimmt.

Seitdem haben alle im Rahmen des Monitors Lehrerbildung befragten Hochschulen in Deutschland Koordinierungsstellen für die Lehrerbildung eingerichtet. Diese kümmern sich beispielsweise um die Beratung von Lehramtsstudierenden oder die Betreuung von Praktika. Zwei von 67 befragten Hochschulen verfügen über eine eigene Fakultät für Lehrerbildung. Die übrigen Hochschulen setzen auf so genannte Lehrerbildungszentren, Schools of Education oder vergleichbare Einrichtungen. Bedeutsamer als die Bezeichnung der jeweiligen Koordinierungsstellen ist deren Rollenverständnis, Handlungsfähigkeit und Ausstattung. Diesbezüglich gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Hochschulen.

Ein differenziertes Bild zeigt sich im Hinblick auf die personellen Ressourcen und die Entscheidungskompetenzen der einzelnen Zentren, etwa bei der Verantwortung in Personalfragen. Lediglich an zwei von 59 Hochschulen, die auf diese Frage antworteten, sind die Lehrerbildungszentren in Berufungsverfahren federführend. An mehr als der Hälfte der Hochschulen liegt die Verantwortung für Berufungen neuer Professoren im Bereich der Lehrerbildung dagegen bei den Fakultäten oder Fachbereichen.

Die Experten des Monitors Lehrerbildung fordern deshalb in ihrer heute veröffentlichten Publikation „Form follows function?! – Strukturen für eine professionelle Lehrerbildung“, dass der Stellenwert der Lehrerbildung sich noch deutlicher in den hochschulinternen Strukturen niederschlagen sollte. Die Schaffung von Lehrerbildungszentren und Schools of Education sei ein richtiger und wichtiger Schritt, nun müsse noch mehr für die wirksame Ausrichtung dieser Einheiten getan werden. Hierzu gehörten neben einer Klärung strategischer Ziele und der Ausstattung mit weitreichenden Gestaltungsmöglichkeiten und Entscheidungsrechten nicht zuletzt auch die finanzielle und personelle Stärkung der Einrichtungen.

Weitere Informationen:
http://www.monitor-lehrerbildung.de/export/sites/default/.content/Downloads/Form_follows_function_Strukturen.pdf

134 500 Deutsche studierten 2013 im Ausland

Im Jahr 2013 waren 134 500 deutsche Studentinnen und Studenten an ausländischen Hochschulen eingeschrieben. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren dies 3,2 % oder 4 400 Studierende weniger als im Jahr 2012. In den letzten zehn Jahren zog es immer mehr deutsche Studierende ins Ausland: Während im Jahr 2003 auf 1 000 deutsche Studierende an inländischen Hochschulen 37 deutsche Studierende an Hochschulen im Ausland kamen, lag dieses Verhältnis 2013 bei 1 000 zu 58.

Die vier beliebtesten Zielländer waren 2013 wie im Jahr zuvor Österreich (mit einem Anteil von 19,7 %), die Niederlande (17,2 %), das Vereinigte Königreich (11,7 %) und die Schweiz (11,0 %). Damit studierten in diesen vier Ländern knapp 60 % der im Ausland immatrikulierten Deutschen.

Die Verteilung der deutschen Studierenden im Ausland nach Fächergruppen unterscheidet sich in den Zielländern erheblich. So waren im Jahr 2013 zum Beispiel in Ungarn zwei Drittel und in der Tschechischen Republik mehr als die Hälfte aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe „Humanmedizin/Gesundheitswesen“ eingeschrieben. In Australien waren 51 % aller deutschen Studierenden in der Fächergruppe „Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften“ immatrikuliert, während in Frankreich 49 % „Sprach- und Kulturwissenschaften, Sport“ studierten. Die Anteile haben sich gegenüber dem Vorjahr nur leicht verändert.

Die Zahlen über deutsche Studienanfänger/-innen im Ausland zeigen folgendes Bild: Im Jahr 2013 immatrikulierten sich beispielsweise 7 074 deutsche Erstsemester an Hochschulen in Österreich und 6 117 deutsche Studienanfänger in den Niederlanden.

Die deutschen Hochschulen sind ebenfalls attraktiv für ausländische Studierende. Im Wintersemester 2014/2015 waren an deutschen Hochschulen 236 000 ausländische Studierende eingeschrieben, die ihre Hochschulzugangsberechtigung im Ausland erworben hatten. Zehn Jahre zuvor (Wintersemester 2004/2005) waren es mit 187 000 ausländischen Studierenden noch deutlich weniger gewesen.

Weitere Ergebnisse zu deutschen Studierenden an ausländischen Hochschulen können der Broschüre „Deutsche Studierende im Ausland – Statistischer Überblick 2003–2013“ entnommen werden. Sie enthält Informationen über Art und Umfang von Studienaufenthalten deutscher Studierender an Hochschulen im Ausland. Die Daten stammen aus einer Umfrage des Statistischen Bundesamtes bei den für Bildungsstatistik zuständigen Institutionen der Zielländer sowie von Eurostat und der UNESCO.

134 500 Deutsche studierten 2013 im Ausland (PDF, 71 kB, Datei ist nicht barrierefrei)

Weitere Auskünfte gibt:
Udo Kleinegees,
Telefon: +49 611 75 2857,
Kontaktformular

Frauenanteil steigt weiter – in Leitungspositionen aber unterrepräsentiert

Neue Studie der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) veröffentlicht

In Leitungspositionen des Wissenschaftssystems bleiben Frauen weiterhin unterrepräsentiert. Das geht aus der "19. Fortschreibung des Datenmaterials (2013/2014) zu Frauen in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen" hervor, die die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) veröffentlicht hat.    

Demnach sind weiterhin vier von fünf Professuren mit Männern besetzt. Dabei sei der Frauenanteil in den vergangenen 20 Jahren stark gestiegen: Bei den Promotionen waren es 1994 rund 31,2 Prozent, inzwischen sind es 44,2 Prozent, die Zahl der Habilitandinnen stieg von 13,5 auf 27,4 Prozent, die der Professorinnen von 7,5 auf 21,3 Prozent. Bei den Professuren sinke der Frauenanteil jedoch, je höher die Besoldungsgruppe werde: Der Frauenanteil auf W1-Professuren lag 2013 bei 39,9 Prozent, auf C3/W2-Stellen bei 21,8 Prozent und auf C4/W3-Professuren bei 17,3 Prozent.   

Bei den außeruniversitären Forschungseinrichtungen ist laut GWK der Frauenanteil in Führungspositionen von 1995 bis 2014 von 2,3 auf 14,9 Prozent gestiegen. Führend sei die Max-Planck-Gesellschaft mit 21,8 Prozent, gefolgt von der Leibniz-Gemeinschaft mit 16,8 Prozent und der Helmholtz-Gemeinschaft mit 14,6 Prozent. Weit abgeschlagen rangiere die Fraunhofer-Gesellschaft, bei der nur 4,7 Prozent der Leitungsposten von Frauen bekleidet werden.

Weitere Informationen:
http://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Pressemitteilungen/pm2015-14.pdf

Arbeitsklima ist wichtiger als Gehalt

Ergebnisse einer aktuellen Umfrage unter Angestellten

Müssen sich Angestellte in Deutschland zwischen einem guten Arbeitsklima und einem hohen Gehalt entscheiden, so ist ihre Antwort eindeutig: Drei von vier Angestellten (76 Prozent) ist eine angenehme Atmosphäre am Arbeitsplatz wichtiger als eine hohe Bezahlung. Ein Viertel (24 Prozent) ist der umgekehrten Ansicht. Besonders groß ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern. Bei Frauen fällt die Entscheidung mit 84 Prozent deutlich häufiger auf das Arbeitsklima als bei Männern (67 Prozent). Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des internationalen Marktforschungs- und Beratungsinstituts YouGov, für die 519 Angestellte ohne Führungsverantwortung vom 05.01.2016 bis 11.01.2016 befragt wurden.

Quelle: YouGov Deutschland AG, Nikolas Buckstegen

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Simon Christophery
  • Dr. Monika Gonser
  • Prof. Dr. Havva Engin
  • Lena Hahner
  • Verena Loos (velo)
  • Nadine Merkle
  • Professional School
  • Petra Schaller
  • Studierendenparlament
  • Conny Thauer