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Presse & Kommunikation

Ausgabe 1 - Januar 2016

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Feierliche Amtseinführung

Professor Huneke wurde Ende November offiziell in sein Amt als Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg eingeführt

Im Rahmen einer Akademischen Soirée wurde Professor Dr. Hans-Werner Huneke am 27. November 2015 offiziell in sein Amt als neuer Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg von Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, eingeführt. Huneke war im Juli in einer gemeinsamen, hochschulöffentlichen Sitzung von Hochschulrat und Senat gewählt worden. Seine Amtszeit beträgt sechs Jahre; er folgt auf die im Juni 2015 verstorbene Rektorin Professorin Dr. Anneliese Wellensiek.

Zunächst begrüßte Karsta Holch, Vorsitzende des Hochschulrates, den neuen Rektor. Sie freue sich auf eine konstruktive, ergebnisorientierte sowie vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Wissenschaftsministerin Theresia Bauer betonte im Anschluss, dass mit Professor Huneke nun eine Person an der Spitze der Hochschule stehe, die "erfahren in Führungspositionen" sei und die genau wisse, „wie die Pädagogischen Hochschulen ticken". Die Lehrerbildung in die Gesellschaft zu tragen und sie dort sichtbar zu machen sei eine enorm wichtige Aufgabe, für die sie Professor Huneke „Freude, Mut und eine glückliche Hand“ wünschte. Mit ihm und seinen profunden Kenntnissen habe man eine ideale Lösung für den starken, lehrerbildenden Standort Heidelberg gefunden, so Bauer.
Es folgte ein Rückblick von Professor Dr. Gerhard Härle, dem vormaligen Prorektor für Studium und Lehre sowie Vertreter im Rektoramt. Die vergangenen sechs Jahre seien intensiv und prägend gewesen; gemeinsam habe man die Hochschule Schritt für Schritt konsolidiert und tragfähige Strukturen aufgebaut. Das neue Rektorat übernehme nun eine gut positionierte Hochschule, auf die jedoch insbesondere in der Lehrerbildung große Aufgaben warteten.

Und so zeichnet Professor Dr. Hans-Werner Huneke in seiner Ansprache dann auch ein Bild der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Jahre 2021: "Eine große Herausforderung der Zukunft wird – neben der Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen und Bildungseinrichtungen – ein wachsendes Maß an Heterogenität sowohl der Berufsbilder als auch der Menschen sein“, erklärte er. Um hierauf adäquat reagieren zu können, sei es gerade für eine Pädagogische Hochschule essentiell, sich zu öffnen und die vorhandenen Strukturen bzw. Angebote an unterschiedliche Zielgruppen und ihre jeweiligen Interessen und Kompetenzen anzupassen. Aus diesem Grund will Huneke in seiner Amtszeit den Studierenden, aber auch den Lehrenden und MitarbeiterInnen eigene Erfahrungen mit Diversität ermöglichen und diese gemeinsam zum Beispiel im Rahmen der Lehre reflektieren: „Zusammen können wir einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Personen sämtlicher Altersgruppen und mit den unterschiedlichsten Hintergründen den bestmöglichen Bildungserfolg zu ermöglichen", unterstrich Huneke. Dem Rektorat Wellensiek dankte er abschließend für seine erfolgreiche Arbeit. Es gelte nun, vorhandene Expertisen auszubauen, neue Stärken zu entwickeln und die Hochschule insgesamt und kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Im Anschluss an die feierliche Amtsübergabe wurde Professor Dr. Khittl für die exzellente Betreuung von PH-Studierenden, die ein Semester an der staatlichen Musik- und Theaterakademie in Tallin (Estland) verbringen, mit dem "Goldenen Zugvogel" ausgezeichnet. Anne Kirschner erhielt ferner den 2. Nachwuchswissenschaftlerinnenpreis und Anamarja Penzes den DAAD-Preis für ausländische Studierende und DoktorandInnen. Anschließend wurden die wissenschaftlichen Hausarbeiten von Laura Kretz und Amelie Diederichs mit dem Karin und Carl-Heinrich Esser-Preis und die Arbeiten von Ina Menger, Tobias Ehrhard sowie Christine Müller mit dem Michael-Raubal-Preis gewürdigt.

red.

Neues Rektorat komplett

Professorin Heyl und Professor Spannagel sind neue Prorektoren

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg hat am 16. Dezember 2015 in einer hochschulöffentlichen Sitzung eine neue Prorektorin und einen neuen Prorektor gewählt: Professorin Dr. Vera Heyl und Professor Dr. Christian Spannagel treten ihre Amtszeit am 1. Februar 2016 für drei Jahre an. Die Wahl erfolgte auf Vorschlag des Rektors, Professor Dr. Hans-Werner Huneke.

In der Amtszeit des Rektorats wird es zwei Prorektorate mit jeweils neu verteilten Arbeitsbereichen geben:
Professorin Dr. Vera Heyl wird Prorektorin für Studium, Lehre und Weiterbildung. Mit dem neuen Aufgabenschwerpunkt Weiterbildung will die Pädagogische Hochschule Heidelberg den strukturellen Rahmen für das Konzept des lebenslangen Lernens stärken und somit neue, zukunftsweisende Akzente setzen. Professorin Heyl folgt auf Professor Dr. Gerhard Härle, der sich in Zukunft verstärkt der Heidelberg School of Education widmen wird, die er gemeinsam mit der Prorektorin für Studium und Lehre der Universität Heidelberg leitet.
Professor Dr. Christian Spannagel wird Prorektor für Forschung, Medien und IT. Die Bereiche Medien und IT sind ebenfalls neu in der Hochschulleitung verankert, um insbesondere die Informations- und Kommunikationsstrukturen den sich wandelnden Anforderungen besser anpassen und die Hochschule damit zukunftsorientiert gestalten zu können. Professor Spannagel folgt auf Professor Dr. Bernward Lange, der sich nach mehr als zwei Jahren im Amt wieder mehr seinen Aufgaben in Forschung und Lehre widmen möchte.
Der Bereich Internationalisierung wird zukünftig von Professor Dr. Huneke verantwortet. Für die Personal- und Wirtschaftsführung ist weiterhin Christoph Glaser zuständig, der das Rektorat der Pädagogischen Hochschule Heidelberg als Kanzler komplettiert.

Rektor Huneke freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Team, das eine ausgezeichnete Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Hochschule biete. Gleichzeitig dankte Huneke den ausscheidenden Prorektoren: "Gerhard Härle hat als vormaliger Vertreter im Rektoramt und als Prorektor hervorragende Arbeit geleistet. Ich freue mich, auch zukünftig mit ihm in der Leitung der Heidelberg School of Education vertrauensvoll zusammenzuarbeiten. Gleiches gilt für Bernward Lange, dem ich für sein Engagement und seine Unterstützung insbesondere auch in den vergangenen Monaten herzlich danke."

velo

Telling TALEs gestartet

Neues EU-gefördertes Projekt zur Professionalisierung von Englischlehrkräften in der Leistungsbeurteilung

Im Projekt TALE (kurz für Teachers‘ Assessment Literacy Enhancement) geht es weniger um Märchen als um die Zielsetzung, Englischlehrkräfte kompetenter zu machen in Sachen Leistungsbeurteilung im Fremdsprachenunterricht. Bisherige Forschungsergebnisse deuten an, dass Fremdsprachenlehrkräfte in ganz Europa weder in ihrer Ausbildung noch in Weiterbildungsmaßnahmen adäquat auf ihre Aufgaben in der Leistungsbeurteilung im Fremdsprachenunterricht vorbereitet wurden und sich Fortbildungsmaßnahmen in diesem Bereich wünschen. Wenn man bedenkt, dass eine Fremdsprachenlehrkraft 30 bis 50 Prozent ihrer Arbeitszeit auf Leistungsbeurteilung verwendet, wird der Handlungsbedarf deutlich.

Ein Projektkonsortium von Experten aus Deutschland, Griechenland, Ungarn, dem Vereinigten Königreich und Zypern macht sich nun daran, auf der Grundlage von zu ermittelnden Fortbildungsbedarfen eine maßgeschneiderte Trainingsmaßnahme im Onlineformat zu konzipieren und gemeinsam mit Lehrkräften zu pilotieren. Das Projekt ist auf drei Jahre ausgelegt. Die gesammelten (und erprobten) best practice-Beispiele sollen in einem Handbuch für eine breite Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden und möglichst die Praxis der Leistungsbeurteilung durch die Professionalisierung der Lehrkräfte verbessern. Die Zwischenergebnisse des Projektes werden kontinuierlich Lehrkräften bei Workshops vorgestellt, welche gemeinsam mit der Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg organisiert werden.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist an diesem Projektkonsortium beteiligt; die Projektleitung liegt bei Prof. Dr. Karin Vogt (vogt@remove-this.ph-heidelberg.de), weiteres Mitglied des Konsortiums ist Veronika Fröhlich (froehlich@remove-this.ph-heidelberg.de), beide aus der Abteilung Englisch.

Karin Vogt

Schulen zukunftsfähig gestalten

Ministerin Bauer überreichte Förderbescheid für Reallabor

Wissenschaftsministerin Theresia Bauer überreichte am Donnerstag, 10. Dezember einen Förderbescheid in Höhe von knapp 1,2 Millionen Euro an die SRH Hochschule Heidelberg und die Partnerinstitutionen Pädagogische Hochschule Heidelberg und Universität Stuttgart . Sie gab damit den Startschuss für das "Reallabor STADT-RAUM-BILDUNG".
Im Zentrum des kooperativen Forschungsprojekts stehen die Schulgebäude in Baden-Württemberg und die an sie gestellten gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen. Ziel ist es, Modelle und Handlungsempfehlungen für nachhaltiges Bauen und Umbauen von Schulen zu erarbeiten - und sie dabei auch stärker als Lebensraum in das städtische Umfeld zu integrieren.

STADT-RAUM-BILDUNG ist eines von sieben Forschungs-"Reallaboren", die das Wissenschaftsministerium Baden-Württemberg fördert. "Wir stärken das Zusammenspiel von Wissenschaft, Kommunen, Bürgern und Wirtschaft bei der Gestaltung lebenswerter Städte für die Zukunft", sagte Ministerin Theresia Bauer.
An dem konkreten Forschungsverbund sind drei Hochschulen sowie Partner aus der Praxis beteiligt. Forschungspartner des Fachbereichs Architektur der Fakultät School of Engineering and Architecture der SRH Hochschule Heidelberg sind dabei das Städtebau-Institut und das Institut für Raumkonzeption und Grundlagen des Entwerfens der Universität Stuttgart sowie das Institut für Erziehungswissenschaften der Pädagogische Hochschule Heidelberg.
Auch Kooperationen mit Kommunen aus ganz Baden-Württemberg sind geplant; die Stadt Heidelberg ist dabei "Pionier" und bringt konkrete Schulen für Fallstudien ein. "Gerade die Zusammenarbeit mit den jeweiligen Schulleitungen, den Bildungspartnern vor Ort sowie den Kindern führt zu spannenden neuen Erkenntnissen und Ergebnissen", erwartet Dipl.-Ing. Charlotte Eller, Koordinatorin der kommunalen Fallstudien am Städtebau-Institut der Universität Stuttgart.

Demografische Entwicklung, Wissensgesellschaft, Ganztagsschule, Diversität und Inklusion, individualisierte Lernkonzepte, Schulverbünde - damit angesichts des gesellschaftlichen und bildungspolitischen Wandels auch zukünftig Bildung gelingt, müssen sich auch die architektonischen Gegebenheiten den politischen und didaktischen Veränderungen anpassen. "In den 70er Jahren waren pro Schüler zwei bis drei Quadratmeter Schulraum vorgesehen, heute wären vier bis fünf pro Kind angemessen", sagt Prof. Dr. Marc Kirschbaum von der SRH Hochschule Heidelberg, der mit seinem Kollegen Prof. Andreas Bartels das Forschungsprojekt leitet. "Neue Lehrkonzepte haben den Frontalunterricht abgelöst, deshalb sind statt des klassischen Schulraums heute Lernlandschaften die passende Umgebung."
Prof. Dr. Helmut Bott vom Städtebau-Institut der Universität Stuttgart führt weiter aus: "Auch die Entwicklung hin zur Ganztagsschule stellt neue Anforderungen an die Architektur und das Schulumfeld, so brauchen die Kinder zum Beispiel großzügigere Rückzugsmöglichkeiten und vielfältigste Raumangebote, die den Lernraum Schule als einen offenen Lebensraum in das Stadtquartier integrieren."

Da Schulgebäude bereits in genügend großer Zahl existieren, geht es in dem Forschungsprojekt auch darum, die Spezifika bestimmter Schulgebäude-Typen und ihre Möglichkeiten für eine bedarfsgerechte Umgestaltung zu erfassen. Diese Forschungsaufgabe leitet innerhalb des Projekts die SRH Hochschule Heidelberg; die didaktischen Erfordernisse erarbeitet sie dabei gemeinsam mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, wo Prof. Dr. Albrecht Wacker und Prof. Dr. Thomas Vogel verantwortlich zeichnen.

"Auf der Basis einer Bestandsaufnahme wollen wir prototypische Entwicklungs- und Umgestaltungspotentiale für die bestimmten Schultypen erarbeiten - bei einer Gründerzeitschule sieht das anders aus als bei einem 70er-Jahre-Bau", so Projektleiter Kirschbaum. Am Ende soll ein Handbuch zur Schulbau-Typologie vorliegen mit konkreten, landes- und bundesweit übertragbaren Erkenntnissen, welcher Schultyp welche Umbaumöglichkeiten bietet, ebenso ein Planungskatalog, der für vergleichbare Umbau-Vorhaben zur Verfügung steht. Die dort enthaltenen konkreten Umbau- und Gestaltungs-Entwürfe werden an der Universität Stuttgart entwickelt, ebenso die kommunalen Bildungslandschaften wissenschaftlich untersucht: am Städtebau-Institut unter Prof. Dr. Astrid Ley gemeinsam mit dem Institut für Raumkonzeption und Grundlagen des Entwerfens von Prof. Markus Allmann.

red.

Mit BOSS viel schneller zur fertigen Hausarbeit!

Neues PH-Rechercheportal erleichtert Literatursuche

Die Literatursuche für eine Hausarbeit, ein Referat oder eine Abschlussarbeit ist eine Herausforderung – es gilt, einen Dschungel von Datenbanken und Literaturangeboten zu durchforsten und die "richtigen", wichtigen Nachweise zu finden.
Viel einfacher wird diese Arbeit mit dem neuen Rechercheportal "BOSS", das die Hochschulbibliothek seit Neuestem zur Verfügung stellt. Denn BOSS löst zwei Probleme:

  • BOSS ist keine einfache Suchmaschine, sondern ein mächtiges, indexbasiertes Recherchetool. Ein Thema oder ein Stichwort eingegeben, werden in Sekundenschnelle mehrere Datenquellen parallel bearbeitet. Für den raschen Überblick sind der Bibliothekskatalog der Pädagogischen Hochschule, der Katalog der Universitätsbibliothek und die wichtige pädagogische Fachdatenbank FIS Bildung integriert.
  • BOSS erleichtert auch die Nutzbarkeit von 60.000 elektronischen Zeitschriften. Im Rechercheportal ist ein mehrere Millionen Nachweise umfassender Index der Firma Ebsco integriert, der diese elektronischen Zeitschriften abdeckt. So lässt sich durch ein paar Klicks herausfinden, welche Zeitschriftenartikel optimal zum eigenen Thema passen.

Die Hochschulbibliothek bietet BOSS als Alternative zum Katalog an. Probieren Sie es einfach mal aus unter http://boss.bsz-bw.de/PHHD/Search/Advanced?filter[]=isil:%22DE-He76%22!

Bei Rückfragen steht Ihnen das Bibliotheksteam zur Seite! infobib@remove-this.vw.ph-heidelberg.de

CP

Sprachförderung für Flüchtlingskinder

PH-Masterstudentin mit Organisation "kulturweit" in New Dehli

The Delhi Show - In Indien und um Indien herum

Hallo, ich heiße Ariane.
Ferne Welten erkunden – dank eines Stipendiums sind auch und gerade während des Studiums ungewöhnliche Bildungs- und Lebenserfahrungen im Ausland möglich. Ariane Hussy war bis einschließlich Sommersemester 2015 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg im Masterstudiengang Medienbildung eingeschrieben und hat sich als Hilfskraft in der Abteilung Presse & Kommunikation engagiert. Seit September arbeitet sie, unterstützt von der Organisation „kulturweit“ (www.kulturweit.de) und dem Goethe-Institut, für sechs Monate bei einem Freiwilligendienst in Neu-Delhi, Indien. Ihre Erfahrungen mit Land und Leuten teilt sie mit Menschen auf der ganzen Welt in einem Blog, den sie auch im Auftrag der Förderorganisation verfasst:  http://kulturweit-blog.de/thedelhishow/

Der neueste Beitrag „Über Privilegien“ findet sich im Anschluss – vielleicht als Anregung fürs kommende Jahr?

Über Privilegien.

Ich bin gerade Gast in einem Land. Ich war schon oft Gast in Ländern, wurde in Familien aufgenommen und an gedeckte Tische gesetzt. Meine Freunde und ich, wir schultern selbstverständlich unseren Rucksack und betreten fremde Welten. Wir müssen vor keinen Türen verharren, sie werden geöffnet, wir müssen in keine Kofferräume, sondern strecken die Beine in Flugzeugen aus, wir schlemmen und pennen und ruhen im Warmen, im Trockenen, im verlockend Fremden.

Ich bin gerade Gast in einem Land. Und ich sehe anders aus. Meine Haut ist weiß. Kinder zeigen auf mich, Männer pfeifen mir hinterher, Frauen streichen über meine Haare. Zu Anfang fühlte ich mich wie ein Fremdkörper, meine Andersartigkeit steckte in meinen Poren. Mein westlicher Reichtum klebte an meiner Haut und ich schämte mich, obwohl ich mich bedeckte, entblößte mich meine Hautfarbe. Doch irgendwann lösen sich Farben auf und werden zu Gesichtern.

Ich bin gerade Gast in einem Land. Und erzähle gerne von meiner Heimat. Man hört mir zu, wenn ich davon erzähle, hakt nach und wundert sich zuweilen. Mein Deutschsein kommt in Kulturkollisionen zum Vorschein, wenn Indien an Deutschland prallt und sich beide Parteien verwirrt betrachten. Ich kann meine Kultur dehnen und verändern, sie ausschmücken und vermischen. Aber ein Kern bleibt gleich, irgendetwas tief vergraben in mir gibt mir Orientierung. Oh, deutsche Sprache, du seltsamste von allen. Du bist immer bei mir.
Doch in den vergangenen Wochen hadere ich. In was für ein Deutschland werde ich in drei Monaten zurückkehren?
Ich verfolge in virtuellen Welten, dass sich Lager bilden. Dass hysterische Untertöne sich in Kommentare und Diskussionen schmuggeln. Dass Halbwahrheiten die Unklarheiten übertönen. Geflüstertes über Menschen, die wie ich in Indien, optisch als Fremdkörper wahrgenommen werden. Doch ihnen werden keine Komplimente hinterhergerufen. Menschen, die ihre Familie verloren haben und im neuen Land keine finden. Die nicht an gedeckte Tische eingeladen werden, sondern deren Essen kritisch beäugt wird.

Wir suhlen uns in Privilegien. Deutsche Auswanderer sind Abenteurer und werden mit Reality Soaps belohnt. Wir nehmen uns Sabbaticals und reisen um die Welt. Wir markieren auf Karten die Länder, in denen wir schon waren.
Studieren bis tief in unsere 20er-Jahre hinein, schnabulieren Wissen und fabulieren Geschichten.
Vor 400 Jahren kam mein Urahn aus der Türkei nach Deutschland und schlug dort Wurzeln, die sich bis in meinen heutigen Nachnamen weiterranken. Das Familienwappen wird zuweilen stolz herumgezeigt, ach, was für eine exotische Geschichte doch durch unsere Adern fließt!

Und ich sitze 400 Jahre später mit Privilegien behangen an einem Schreibtisch in einem anderen Land.
Ich habe keine Angst, dass sie mir genommen werden. Sondern hoffe, sie so einzusetzen, dass sie sich vermehren und auf Andere ausbreiten. Eine Ansteckungshoffnung. Mein Deutschsein schenkt mir Möglichkeiten. Freiheiten, die ich seit 25 Jahren gierig nutze. Wandernd, studierend, erlebend. Und die Zeit ist nun gekommen, bei der ich sie auch für andere nutzen kann. Helfend. Einladend. Ein Versuch zu verstehen.
In drei Monaten kehre ich nach Deutschland zurück. Mit einem frischen Käsebrot in der Hand werde ich aus dem Flughafen treten. Den Kopf aufrichten (der voll von Erinnerungen der letzten sechs Monate sein wird.) Das Herz beruhigen (gefüllt von Wiedersehensfreude und Abschiedsschmerz). Die Privilegien nutzen.

Denn was sollen wir sonst unseren Nachgeborenen berichten?

Ariane Hussy

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Auf Zukunftskurs

Struktur- und Entwicklungsplanung 2017 bis 2021 – Aufruf zur Mitarbeit!

Im Struktur- und Entwicklungsplan (StEP) legen die Hochschulen fest, welche Schwerpunkte sie künftig setzen wollen und wie sie ihr Profil ausrichten. Der gegenwärtige StEP der Pädagogischen Hochschule Heidelberg reicht bis 2016. Für den Fünfjahreszeitraum 2017 bis 2021 ist ein sich anschließender Plan zu erarbeiten. Dieser Planungsprozess hat begonnen und soll im Laufe des Jahres 2016 abgeschlossen werden.

Die Zuständigkeit liegt beim Rektorat. Unsere Struktur- und Entwicklungsplanung geht jedoch von einem partizipativen Zugriff aus. Die Arbeitsbereiche (Fächer, Institute, didaktische Zentren, Serviceeinheiten, …) sind gebeten, bis Ende Januar 2016 eine Analyse der eigenen Stärken und Schwächen durchzuführen, einen Abgleich mit dem vorangehenden StEP vorzunehmen und Chancen und Risiken für die künftige Ausrichtung zu bündeln. Dies fließt dann über die Fakultäten zusammen und geht in den StEP 2017 ein.

Ein Zeitplan und eine Strukturierungshilfe für die Überlegungen der Arbeitseinheiten finden sich auf Stud.IP:

„Hochschulforum“: Dateien > Informationen des Rektorats > Struktur- und Entwicklungsplanung 2017 – 2021

Die Arbeitseinheiten werden gebeten, ihre Zwischenergebnisse hier ebenfalls einzustellen, um eine Abstimmung untereinander zu erleichtern. Auch Entwurfsfassungen sind bereits sehr willkommen, sie können später ggf. gern durch eine endgültige Version ersetzt werden.

Die Bausteine des StEP 2017 werden dann in den Fakultäten und in einem hochschulweiten Lenkungsausschuss diskutiert und bewertet. Das Rektorat stellt einen Entwurf zusammen, der in zwei Lesungen im Senat behandelt und im Wintersemester 2016/17 abschließend dem Hochschulrat und dem Wissenschaftsministerium vorgelegt wird.

Hans-Werner Huneke

Meldetermine für die Schulpraktika

Auszeichnung von drei herausragenden Kunststudierenden

Verleihung des Förderpreises durch die Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur - Jahresausstellung des Faches Kunst

Die Jahresausstellung ‚Best of 2015‘ stellte in diesem Jahr den Höhepunkt der insgesamt fünf Ausstellungen des Faches Kunst dar und wurde feierlich am 9. November im Kunstfoyer eröffnet. Viele Studierende, Lehrende, Freunde der Hochschule sowie der neue Rektor Prof. Dr. Hans-Werner Huneke hatten sich zur Vernissage eingefunden. Gezeigt wurden Werke, die durch die Studierenden des Faches im Laufe des Jahres 2015 entwickelt wurden. Unter den Ausstellungsstücken konnten Skulpturen, Filme, körperbezogene Arbeiten, Fotoserien, klassische Zeichnungen und vieles mehr bewundert werden.

Durch die Vernissage führte Prof. Mario Urlaß, der zu Beginn des Abends das Jahr 2015 als ein Jahr voller Bewegung für das Fach Kunst bezeichnete. So wurde Johann-Friedrich Langbein in den Ruhestand verabschiedet und Susanne Catrein sowie Dr. Sidonie Engels als neue Mitarbeiterinnen willkommen geheißen. Doch nicht nur personelle Veränderungen bewegten das Fach in diesem Jahr. Auch geographisch bewegte sich das Fach, so bspw. während den Exkursionen nach Marokko oder Civitella d‘Agliano. Eine internationale Zusammenarbeit wurde durch die gemeinsame Ausstellung mit der Partnerhochschule in Olsztyn gefestigt, sowie die Kooperation mit dem Institut für Kunstgeschichte der Universität Heidelberg.

Wie bereits in den Jahren zuvor, wurde auch in diesem Jahr im Rahmen der Jahresausstellung der Förderpreis für eine herausragende künstlerische Leistung durch die Stiftung für Fruchtmalerei und Skulptur verliehen. Insgesamt wurden 103 Arbeiten eingereicht, die aus Übungen und Projekten aus dem Bereich der Lehre bestanden, aber auch künstlerische Arbeiten, die unabhängig von der Lehre entstanden sind, wurden eingereicht. Über die Vergabe des Förderpreises entschied eine fünfköpfige Jury. Dieser gehörten Julia Philippi, Susanne Weiß, Dr. Nausikaä El-Mecky, Prof. Dr. Henry Keazor und Prof. Mario Urlaß an. Bei der Auswahl der Preisträger/Innen wurde ein besonderes Augenmerk auf die Originalität, die künstlerische Transformation einer Idee, den Sinngehalt sowie auf die gestalterische Qualität und die Eigenständigkeit, gelegt. 

In den vergangenen Jahren wurde der Förderpreis für eine herausragende künstlerische Leistung an nur einen Preisträger vergeben. In diesem Jahr entschied die Jury, dass der Förderpreis und das Preisgeld an drei verschiedene Preisträger/Innen vergeben werden soll.

Milena Krikava, Robin Vollmar und Fiona O Brien ausgezeichnet

Den ersten mit 500 € dotierten Preis erhielt unter lautem Beifall Milena Krikava, die mit drei Werken vertreten war. Krikavas Werke überzeugten die Jury durch die künstlerische Haltung und Stringenz, die alle drei Arbeiten verband. Zweitplatzierter, mit einem Preisgeld in Höhe von 300 €, war Robin Vollmar mit einem Kurzfilm, in welchem er einem persönlichen Gedankenexperiment und der Frage nachgeht, wie die Zukunft der Kunst aussehen könnte. Fiona O Brien erhielt den dritten Preis in Höhe von 200 € für ihre kristallin anmutende Skulptur, die eine Symbiose zwischen Kunst und Musikinstrument darstellt und zu Klangexperimenten einlädt.

Zusätzlich wurden die drei Preisträger/Innen durch den Heidelberger Kunstverein mit einer kostenfreien Jahresmitgliedschaft für 2016 gewürdigt.

Prof. Urlaß lobte in seiner Ansprache weitere Werke, ermunterte die Studierenden zum Dranbleiben und betonte, dass es sich „um eine gelungene Werkschau handelt, die zugleich die inhaltliche und mediale Breite sowie die künstlerische Freiheit offenbart, welche für das Fach Kunst an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zentral ist“. Abschließend forderte er zur Selbstbestimmtheit, Selbstverantwortung und Toleranz auf, um den aktuellen Herausforderungen in Bildung und Gesellschaft gerecht werden zu können.

Nach den Ausführungen von Mario Urlaß erhielten die Besucherinnen und Besucher noch genügend Zeit, um den Abend voller Kunstgenuss, anregender Gespräche und durch die Bewirtung der Kunstfachschaft gemütlich ausklingen zu lassen.

Nadine Merkle

"Chain Reaction"

Lehrkräfte erkunden Methodik des forschend-entdeckenden Lernens

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg ist deutscher Partner des Projektes "Chain Reaction", das das Ziel hat, die Methode des "forschend-entdeckenden" Lernens unter Naturwissenschaftslehrkräften verschiedener Nationalitäten zu verbreiten. Auch in diesem Jahr haben sich wieder fünf Schulen aus der Metropolregion Rhein-Neckar um die Teilnahme an dem Projekt beworben: Sie alle wollen auf einer im März 2016 eigens für Schülerinnen und Schüler durchgeführten wissenschaftlichen Tagung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ihre Forschungsergebnisse präsentieren. Damit dies gelingen kann, fand nun im Fach Physik der Hochschule eine entsprechende Weiterbildung für zehn Lehrerinnen und Lehrer mit naturwissenschaftlichen Fächern statt.

Das forschend-entdeckende Lernen ist ein Ansatz, durch den Schülerinnen und Schüler anhand von eigenen kleinen Forschungsprojekten erfahren können, wie (Natur-)Wissenschaft weitestgehend betrieben wird. "Das Ziel ist nicht alleinig Fachwissen zu erwerben, sondern den Prozess des Forschens zu erleben und zu ergründen und dabei ganz authentisch neues Wissen über die Welt zu erlangen", so das deutsche "Chain Reaction"-Team. "Diese Vorgehensweise ist besonders interessefördernd und erfüllt das fachdidaktische Anliegen, Schülerinnen und Schüler in eine aktive Auseinandersetzung mit dem Wesen der Naturwissenschaften zu bringen."

Im ersten Teil der Fortbildung erhielten die Lehrerinnen und Lehrer daher eine Einführung in das Projekt und in die Theorie des forschend-entdeckenden Lernens sowie konkrete Informationen und Tipps zur Durchführung von Forschungsprojekten in ihren Klassen.
Der zweite Teil bestand aus einer praktischen Phase: Das Projekt "Chain Reaction" bietet acht verschiedene Schülerforschungsthemen aus den Bereichen "Welt und Umwelt" an, welche die Lehrkräfte mit ihren Schulklassen entweder direkt auswählen und bearbeiten oder als Ausgangspunkt für weitere Forschungsprojekte nutzen können. In der Fortbildung konnten die Lehrkräfte zunächst selbst Beispiele solcher Schülerforschungsthemen erproben, das zugehörige Material sichten und eigene Forschungsfragen zu den einzelnen Themengebieten aufstellen.
Im letzten Teil der Fortbildung planten die Lehrkräfte auf Grundlage der in der praktischen Phase gewonnen Erfahrungen konkrete Schritte zur Durchführung von Forschungsprojekten in ihrem Unterricht. Während der Lehrerfortbildung konnten die Lehrkräfte stets auf den mittlerweile reichen Erfahrungsschatz des deutschen "Chain Reaction"-Teams zurückgreifen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.chreact.de.

velo

2. Zukunftsforum Bildungsforschung

BildungswissenschaftlerInnen nahmen LehrerInnenbildung in den Fokus

140 Bildungswissenschaftlerinnen und Bildungswissenschaftler aus ganz Deutschland nahmen Ende November 2015 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg an der Nachwuchstagung der Graduiertenakademie der Pädagogischen Hochschulen Baden-Württembergs teil.

Unterrichtsqualität wird maßgeblich von der Expertise der Lehrerin bzw. des Lehrers beeinflusst. Die Erforschung von Kompetenzentwicklung und Professionalisierung in den drei Phasen der Lehramtsausbildung (Studium, Referendariat, Fort- und Weiterbildung) ist daher an den Pädagogischen Hochschulen in den letzten Jahren verstärkt in den Fokus des wissenschaftlichen Interesses gerückt. Die Aktualität der Thematik zeigt sich insbesondere an den PH-übergreifenden Promotionskollegs "Professionalisierung im Lehrberuf - Konzepte und Modelle auf dem Prüfstand" (ProfiL) und "Effektive Kompetenzdiagnose in der Lehrerbildung" (EKoL). Aus diesem Grund hat die Graduiertenakademie Befunde, Methoden und Zugänge zur Erforschung der Lehrerbildung zum Thema des diesjährigen Zukunftsforums Bildungsforschung gemacht.

Aus fast 100 Einreichungen von (Nachwuchs-)Wissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern wurde in einem mehrstufigen Review-Verfahren ein Programm von 28 Sessions zusammengestellt. Die Vorträge der Promovierenden, Post-Docs und ProfessorInnen befassten sich mit Kompetenzmodellen und Diagnoseinstrumenten, mit Konzepten und Wirkung von Fort- und Weiterbildung, mit der Erforschung der Praxiselemente im Lehramtsstudium und deren Verbindung zur Theorie sowie mit gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen aktueller Bildungsprozesse und ihren Implikationen für die Lehramtsausbildung.

Den Keynote-Vortrag hielt Professorin Dr. Birgit Spinath von der Universität Heidelberg. In ihrem Vortrag warf sie zentrale Fragen auf, denen sich die empirische Bildungsforschung im Hinblick auf ihre breitere Wirkung in der Gesellschaft gegenübersieht: "Wie kann der Impact der Bildungsforschung - sowohl in wissenschaftlicher Hinsicht als auch mit Blick auf die Verbesserung der Bildungspraxis - gesteigert werden? Welcher Kritik ist die Bildungsforschung ausgesetzt und inwiefern kann diese Kritik dazu genutzt werden, die Herangehensweisen zu verbessern und zu verlässlicheren Aussagen zu kommen?"

Das Zukunftsforum wurde 2015 zum zweiten Mal ausgerichtet, nach der Tagung "Bildung durch Sprache - Sprache durch Bildung" an der PH Freiburg im vergangenen Jahr hat sich die Teilnehmerzahl sogar verdoppelt. "Wir freuen uns sehr, dass die neu konzipierte Nachwuchstagung so gut angenommen wird, es ist uns ein großes Anliegen, den Promovierenden und Post-Docs ein Forum zur Präsentation ihrer Forschungsarbeiten zu bieten", sagt Professorin Dr. Christiane Benz, Leiterin der Graduiertenakademie. Ein Erfolg, der 2016 fortgeführt werden soll - gastgebende Hochschule wird die PH Ludwigsburg sein, thematisch wird sich das Nachwuchssymposium an den Schlagworten "Heterogenität - Diversität - Inklusion" orientieren.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-bw.de/graph.

velo

"Goldener Zugvogel"

Ausgezeichnet wurde Professor Dr. Christoph Khittl (Fach Musik)

Mit dem nicht dotierten Preis "Goldener Zugvogel" ehrt die Pädagogische Hochschule Heidelberg Lehrende, die sich um die Betreuung von Studierenden im Auslandstudium bzw. -praktikum verdient gemacht haben. Die Nomierung erfolgt durch Studierende; dieses Jahr ging die Auszeichnung an Professor Dr. Christoph Khittl (Fach Musik).

"Wir ehren Herrn Professor Dr. Khittl für die exzellente Betreuung von Studierenden, die an der staatlichen Musik- und Theaterakademie in Tallin (Estland), einer unserer Partnerhochschulen, ein Semester im Rahmen des 'ERASMUS+'-Programms verbringen", sagte der Prorektor für Forschung und Internationalität der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Bernward Lange, in seiner Laudatio. Bei Professor Khittl, der den Preis nicht persönlich entgegen nehmen konnte, seien die Studierenden in den besten akademischen Händen: "Christoph Khittl hat zusammen mit seinen Kolleginnen und Kollegen im Fach Musik eine vorbildliche Anerkennungspraxis entwickelt. Wer in Tallinn studiert, muss sich um die Anerkennung in Heidelberg keine Sorgen machen." Darüber hinaus unterstütze Khittl die Studierenden in allen Fragen der Beratung und Begleitung des Studiums in Tallin vorbildlich.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/international.

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Eine Bereicherung des akademischen Lebens

Ungarisch-serbische Doktorandin mit DAAD-Preis ausgezeichnet

Die Doktorandin Anamarja Penzes ist mit dem DAAD-Preis für ausländische Studierende und DoktorandInnen ausgezeichnet worden. Der Prorektor für Forschung und Internationalität der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Professor Dr. Bernward Lange, überreichte den mit 1.000 Euro dotierten Preis im Rahmen der Akademischen Soirée zur Eröffnung des Akademischen Jahres 2015/2016. Ebenfalls anwesend waren Christian Müller, Leiter der Abteilung Strategie des DAAD, und Henrike Schön, Leiterin des Akademischen Auslandsamtes. Die Doktorandin im Bereich Mediendidaktik war von Professorin Dr. Lissy Jäkel (Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften) und Dr. Annette Schulze (Fakultät für Erziehungs- und Sozialwissenschaften) für den Preis empfohlen worden.

"Frau Penzes weist ein ungewöhnlich breit aufgestelltes akademisches Profil auf, das weit über die Arbeit an dem Promotionsvorhaben hinausgeht", erklärte Professor Lange in seiner Laudatio. Die Doktorandin mit ungarischer und serbischer Staatsangehörigkeit engagiere sich mit großem Engagement insbesondere bei der Weiterentwicklung von Studierenden, Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern beim Einsatz des Whiteboards und bei der Entwicklung von didaktischen Ansätzen: "Hier zeigt Anamarja Penzes ihre großartigen fachlichen Qualitäten und Ideen in der neuartigen Nutzung dieses interaktiven Mediums", so Lange weiter.
Darüber hinaus überzeugte Penzes die Auswahlkommission mit ihrem ehrenamtlichen Engagement bei der Betreuung und Beratung von Flüchtlingen, wo sie als Dolmetscherin tätig ist und kostenlosen Deutschunterricht erteilt. Die junge Frau beeindrucke dabei insbesondere durch ihr Verantwortungsbewusstsein und ihre Zuverlässigkeit auch in Krisengesprächen, hieß es in der Laudatio.

Der DAAD-Preis zeichnet herausragende ausländische Studierende bzw. DoktorandInnen aus, die sich sowohl durch besondere akademische Leistungen als auch durch bemerkenswertes gesellschaftliches Engagement hervorgetan haben. Auf Penzes trifft dies zu und sie steht damit beispielhaft für die Bereicherung des akademischen Lebens an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg durch ausländische Studierende und DoktorandInnen.

velo

Deutschlandstipendien vergeben

Eine Investition in die Zukunft der Gesellschaft

Im Rahmen einer Feierstunde wurden an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg insgesamt acht Deutschlandstipendien vergeben. Im Anschluss nutzten die Studierenden und Förderer die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen und auszutauschen. Die Hochschule konnte die Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie ihre Förderer bereits zum vierten Mal zur feierlichen Urkundenübergabe des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Stipendiums einladen.

Zu den Förderern des Deutschlandstipendiums an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg zählt bereits zum dritten Mal die Klaus Höchstetter Stiftung, die insgesamt fünf Stipendien vergibt. Die Urkunden übergab Prof. h.c. Dr. Klaus Höchstetter persönlich an Anna-Lena Ewald, Martina Filusch, Stefanie Kurfeß und Valentin Unger. Der Rechtsanwalt zeigte sich von dem Engagement der Lehramtsstudierenden beeindruckt: "Sie werden später einen wesentlichen Anteil an der sozialen Prägung sowie an der kulturellen und fachlichen Bildung unserer Kinder haben. Wir unterstützen Sie gerne und investieren damit in die Bildung unserer Kinder bzw. junger Mitbürger und damit wiederum in die Zukunft unserer Gesellschaft."

Auch für die BBBank Stiftung, die 2015 erstmals drei Stipendien an Verena Langhans, Nele Rosenfeld und Matthias Roth vergibt, lassen die Lehramtsstudentinnen sowie der Master-Student bereits heute hervorragende Perspektiven in Studium und Beruf erkennen: "Sie tragen eine besondere Verantwortung im Umgang mit nachkommenden Generationen und gestalten in diesem Sinne die Zukunft unseres Landes aktiv mit. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg im Studium, Neugier und Freude an der Erkenntnis, den Mut neue Ideen zu verwirklichen und die Tatkraft sich für andere zu engagieren."

Professor Dr. Hans-Werner Huneke, Rektor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, dankte im Anschluss den beiden Förderern und ermutigte zugleich zur weiteren Teilnahme an dem Deutschlandstipendienprogramm im Folgejahr.

Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/stipendien.

velo

Neu gewählt

Sprecherinnen der Promovierenden: Anne Kirschner und Laura Avemarie

Am 10. Dezember 2015 wurde Anne Kirschner (Institut für Erziehungswissenschaft) zur Sprecherin des Promovierendenkonvents und der Mitgliederversammlung der PH Heidelberg Graduate School gewählt. Als ihre Stellvertreterin wurde Laura Avemarie vom Institut für Sonderpädagogik bestimmt. In ihrer 2-jährigen Amtszeit wollen die beiden Doktorandinnen die Belange aller NachwuchswissenschaftlerInnen aktiv und nachhaltig vertreten. Aus diesem Grund sollen die Sitzungen des Promovierendenkonvents und der Mitgliederversammlung der Graduate School zukünftig gemeinsam stattfinden.

Dr. Nicole Flindt, Forschungsreferentin und Leiterin der PH Heidelberg Graduate School, dankte den ausscheidenden SprecherInnen Maren-Kristina Wilke, Inka Neuss und Christoph Brey: "Sie haben in dem Promovierendenkonvent bzw. in der Mitgliederversammlung der PH Heidelberg Graduate School Pionierarbeit geleistet." Die drei hätten mit ihrem Engagement entscheidend zur Stärkung der hochschulpolitischen Stimme der DoktorandInnen beigetragen, so Flindt weiter. Anne Kirschner und Laura Avemarie wünschte sie viel Erfolg in ihrem neuen Amt.

Dem Promovierendenkonvent gehören alle Doktorandinnen und Doktoranden an, die an einer Fakultät der Hochschule promovieren. Der Konvent kann Empfehlungen an die zuständigen Hochschulgremien aussprechen, sie in Fragen der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses beraten und zu Änderungen der Promotionsordnung Stellung nehmen. Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/promovierendenkonvent.

velo

Alles Coaching - oder was?

Coaching als Beratungskonzept in pädagogischen Handlungsfeldern: 7. Jahrestagung der WAB und des ILBS am 4./5.März 2016

Die 7. Jahrestagung der Wissenschaftlichen Assoziation für Beratung (WAB e.V.) und des Institut für lösungsorientierte Beratung und Supervision (ILBS) findet am 4./5.März 2016 zu diesem Thema an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg statt. Coaching in pädagogischen Handlungsfeldern wird gegenwärtig intensiv diskutiert. Ist Coaching nur ein neuer Modebegriff zur Intervention im pädagogischen Alltag (Coaching von Führungskräften, Schülercoaching) oder handelt es sich um neuere, effektive Methoden zu Veränderungen in pädagogischen Handlungsfeldern?

In 2std. Seminaren sollen die unterschiedlichen Aspekte von Beratung und Coaching in pädagogischen Handlungsfeldern dargestellt werden.

Referentinnen und Referenten sind u.a.
Prof. Dr. Havva Engin, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Dipl. Soz.Päd. Elke Haag, Praxis für systemische Beratung, Alzey
Dipl. Psych. Kurt Hahn, Heidelberg
Prof. Dr. MHEd. Telse Iwers-Stelljes, Universität Hamburg
Peter Herrmann, Studiendirektor Regierungspräsidium, Freiburg
Dipl. Päd. Maria Klima-Hahn, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Dr. Andreas Methner, Universität Leipzig
Prof. Dr. Jörg Schlee, Oldenburg
Dipl. Päd. Sylvia Selke, Pädagogische Hochschule Heidelberg
Prof. Dr. C. Angelika Wagner, Universität Hamburg
 
Veranstalter:
Prof. Dr. Karl Ludwig Holtz, ILBS Heidelberg
Dipl. Päd. Marliese Köster, ILBS Heidelberg

Weitere Informationen und Anmeldung:www.ilbs.de

red.

An der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Referentenstelle für das Rektorat (50%; TV-L EG 13)

für die Dauer der Amtszeit des Rektorats (bis 30. September 2021) zu besetzen.

Aufgaben

  • Unterstützung des Rektorats bei der Wahrnehmung seiner Aufgaben
  • Begleitung von Prozessen zur Entwicklung der Hochschule und von Anträgen
  • Recherchearbeiten
  • Vor- und Nachbereitung von Terminen und Sitzungen
  • Organisation von Terminen und Veranstaltungen
  • Betreuung von Mitgliedschaften und Koordination von Projekten
  • Entwurf von Texten, Grußworten, Präsentationen
  • Organisation von Veranstaltungen der Hochschule

Einstellungsvoraussetzungen

  • Sie besitzen ein abgeschlossenes Hochschulstudium mit überdurchschnittlichem Ergebnis und verfügen  über eine hohe kommunikative Kompetenz, Präsenz, Team- und Organisationsfähigkeit.
  • Sie sind international aufgeschlossen und verfügen über Fremdsprachenkenntnisse.
  • Politische Entscheidungsstrukturen und Netzwerke im Bildungsbereich sind Ihnen ebenso vertraut wie Inhalte und Ziele der Bildungspolitik des Landes, auch im europäischen Kontext.
  • Sie verfügen über Erfahrung im Verfassen von Antragstexten.

Sie sollten Freude an einer verantwortungsvollen und abwechslungsreichen Tätigkeit haben und die Bereitschaft an dienstleistungs- und zielorientierter Arbeit mitbringen. Gute Kenntnisse der Office- Anwendungen werden vorausgesetzt.

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg legt Wert auf die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei entsprechender Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Diese richten Sie bitte bis zum 15. Januar 2016 an die Personalabteilung, „Stichwort Referenz2016“, Keplerstraße 87, D-69120 Heidelberg. Auf die Einreichung von Originalunterlagen bitten wir zu verzichten, da wir die Unterlagen nach Abschluss des Verfahrens nicht zurücksenden. Die datenschutz-rechtlich sichere Vernichtung nach Abschluss des Verfahrens wird zugesichert.

Hilfskraft in der Abteilung Presse & Kommunikation

Die Abteilung Presse & Kommunikation der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (15 Stunden / Monat)

Ihre Aufgabe: Sie unterstützen uns bei der Erstellung und technischen Umsetzung des Newsletters
-    Umsetzung des monatlich erscheinenden Newsletters im Backend mit Typo 3
-    Grafische und visuelle Gestaltung in Zusammenarbeit mit der leitenden Redakteurin

Sie bringen mit:
-    Gute Kenntnisse im Umgang mit einem CMS (idealerweise Typo 3)
-    Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
-    Eigeninitiative, Zuverlässigkeit und eine sorgfältige Arbeitsweise
-    Zeitliche Flexibilität und Belastbarkeit

Fragen hierzu beantwortet Ihnen gerne Birgitta Hohenester-Pongratz (Newsletter-Redaktion); Telefon: +49 6221 477-583 (Montag/ Donnerstag 9.00 – 12.30)
E-Mail:  presse@remove-this.vw.ph-heidelberg.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Ihr kurzes Motivationsschreiben und Ihren Lebenslauf richten Sie bitte per E-Mail (zusammengefasst in einer PDF-Datei) unter Angabe des Kennwortes "P&K Öffentlichkeitsarbeit" an presse@remove-this.vw.ph-heidelberg.de.

Studentische Hilfskräfte im Verbundprojekt heiEDUCATION

Bewerbungsschluss: 15. Januar 2016


Im Rahmen des Verbundprojekts der Universität und der Pädagogischen Hochschule Heidelberg „heiEDUCATION – Gemeinsam besser! Exzellente Lehrerbildung in Heidelberg“ sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Stellen zu besetzen:

  • zwei studentische Hilfskräfte (ungeprüft) für je 25h/Monat zur Unterstützung der fünf interdisziplinären heiEDUCATION-Cluster
  • eine studentische Hilfskraft (ungeprüft) für 25h/Monat zur Unterstützung bei der Konzeption und Durchführung des heiEDUCATION-Kollegs

Weitere Informationen finden Sie unter www.hei.education/stellenangebote.

Für inhaltliche Fragen steht Ihnen Frau Dr. Christiane Wienand (wienand@remove-this.heiedu.uni-heidelberg.de) gerne zur Verfügung.

Bewerbungsschluss ist der 15.01.2016.

red.

Im Rahmen der erfolgreichen Teilnahme an dem Förderprogramm „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“

sind an der Heidelberg School of Education folgende Stellen zu besetzen:

Ebenfalls im Rahmen der erfolgreichen Teilnahme an dem Förderprogramm „Lehrerbildung in Baden-Württemberg“ laufen an der Heidelberg School of Education folgende Ausschreibungen:

Informationen zu allen Stellenangeboten und Ausschreibungen finden Sie unter www.hse-heidelberg.de/heidelberg-school-of-education/stellen-und-ausschreibungen.

Laborantin/ Laborant im Fach Physik

Am Institut für Naturwissenschaften, Geographie und Technik der Fakultät für Natur- und Gesellschaftswissenschaften der Pädagogischen Hochschule Heidelberg ist zum 1. März 2016 im Fach Physik die Stelle einer Laborantin bzw. eines Laboranten zu besetzen, Der Stellenumfang beträgt 75 Prozent und die Vergütung umfasst bis TV-L EG 6. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2016.

Nähere Informationen erhalten Sie unter: www.ph-heidelberg.de/stellenangebote

Jobangebote für Studierende finden Sie übrigens auch

Wichtige Informationen rund um Jobs für Studierende befinden sich auf den Webseiten des Deutschen Studentenwerks.

Bildung von morgen gestalten

Master Bildungswissenschaften: Bewerbungsfrist verlängert

Seit dem Sommersemester 2011 erweitert der Master Bildungswissenschaften mit seinen drei Profilen erfolgreich das Studienangebot der Pädagogischen Hochschule Heidelberg: Der Studiengang richtet sich an (zukünftige) Bildungsspezialisten, die sich auf einem hohen akademischen Niveau (weiter-)qualifizieren möchten, um den Anforderungen eines in einem dynamischen Wandel begriffenen Bildungsmarkt erfolgreich begegnen zu können. Die Studierenden belegen hierzu ein gemeinsames Fundamentum; zusätzlich wählen sie ein Schwerpunktprofil, das wiederum durch Inhalte aus den anderen Profil ergänzt werden kann. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester, die Kosten belaufen sich auf 690 Euro pro Semester (zzgl. Semesterbeitrag).

Die Bewerbungsfrist für den Master-Studiengang Bildungswissenschaften wurde nun verlängert: Noch bis zum 15. Februar können sich Interessierte für das Sommersemester 2016 bewerben. Informationen zu den Studienvoraussetzungen und das Bewerbungsverfahren finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/ma-bildungswissenschaften.

Am 18. Dezember 2015 sowie am 5. Februar 2016 findet jeweils eine Informationsveranstaltung zu dem Master-Studiengang statt. Es wird ferner eine individuelle Beratung möglich sein; bitte beachten Sie, dass ein entsprechendes Beratungsgespräch für Ihre Bewerbung obligatorisch ist.

red.

Campus Heidelberg

Dieses Bild haben wir auf dem Campus der Hochschule aufgenommen - aber wo? Die Auflösung gibt's im nächsten Newsletter.

Auflösung zum Dezember-Newsletter:

Heidelberg School of Education in der Voßstraße 2

Studienberatung: Gut beraten!

Am 7. Januar beantwortet die Studienberatung Ihre Fragen rund um das Studium an der Pädagogischen Hochschule in Heidelberg

Die Studienberatung beantwortet am 7. Januar 2016 die Fragen von Bewerberinnen und Bewerber für einen Studienplatz im Sommersemester 2016. Sie erhalten Informationen rund um die Studienplatzvergabe, den Numerus Clausus sowie das Bewerbungsverfahren. Kommen Sie vorbei und informieren Sie sich um 16.00 Uhr in der Alten Pädagogischen Hochschule Heidelberg (Keplerstraße 87).

Bitte beachten Sie, dass Bewerbungsunterlagen im Rahmen der Veranstaltung "Gut beraten!" auch persönlich abgegeben werden können.

Sie haben bereits jetzt Fragen zum Studium an der PH Heidelberg?
Unsere Hotline unter +49 6221 477-555 ist montags bis donnerstags von 09.00 bis 15.00 Uhr und freitags von 09.00 bis 13.00 Uhr besetzt.

Projekttage: "Erlebbare Wissenschaften"

Gemeinsam mit dem Deutsch-Amerikanische Institut bietet die Pädagogische Hochschule auch im Wintersemester 2015/2016 Projekttage für Heidelberger Schülerinnen und Schüler an

"Erlebbare Wissenschaften" ist ein alternatives Bildungsformat für Heidelberger Schülerinnen und Schüler: Im Zentrum des Projektes steht die spielerische Vermittlung von wissenschaftlichen Inhalten in Theorie und Praxis. Hierzu werden halbtägige Workshops zu natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Themen angeboten, die von Wissenschaftlern und Studierenden der Pädagogischen Hochschule Heidelberg vorbereitet und begleitet werden; Veranstalter ist das DAI. Ein gemeinsames Mittagessen ist Teil jedes Workshops und soll dazu dienen, den gemeinschaftlichen Austausch zu fördern und allen Beteiligten eine positive Gesamterfahrung zu ermöglichen.

Im Wintersemester 2015/2016 werden folgende Projekttage angeboten:

Fachbereich Biologie unter Leitung von Prof. Dr. Christoph Randler; Themenschwerpunkt "Planet Erde"

  • 21. Januar 2016 Wüstenwelten - Anpassung an Hitze und Trockenheit

Fachbereich Sachunterricht unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Gervé und Dr. Robert Baar; Themenschwerpunkt "Eine Welt"

  •  27. Januar 2016 Welternährung

Fachbereich Physik unter Leitung von Prof. Dr. Nicole Marmé; Themenschwerpunkt "Licht"

  • 12. Januar 2016 Licht - Das Spektrum, das Leben ermöglicht Teil 2

Weitere Informationen folgen zeitnah unter www.dai-heidelberg.de.

Um eine Teilnahme bewerben können sich im Fachbereich Biologie und Sachunterricht Schulklassen der Klassenstufen 3 bis 6. Für Projekttage in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Physik können sich Schulklassen der Klassenstufe 8 bis 10 bewerben. Für eine Projektteilnahme wenden Sie sich bitte an Concha von Mannstein (cvm@remove-this.dai-heidelberg.de).

Ringvorlesung: "Bildung und Religion"

Am 12. Januar 2016 ist Sabine Müller (Kirchliche Studienbegleitung Mentorat Heidelberg) zu Gast an der Hochschule

Recht herzlich eingeladen sind alle Studierenden und Interessierten zur Ringvorlesung "Bildung und Religion" des Instituts für Philosophie und Theologie im Wintersemester 2015/2016. Neben den Dozierenden des Instituts werden u.a. Gastreferenten der Universität Heidelberg, der Hochschulgemeinde des Katholischen Universitätszentrums Heidelberg sowie der Pädagogische Hochschule Karlsruhe zu aktuellen Themen referieren.

Folgende Termine sind vorgesehen:

  • 12. Januar 2016
    "Liturgische Bildung - ein ganzheitliches Geschehen"
    Sabine Müller (Kirchliche Studienbegleitung Mentorat Heidelberg)
  • 26. Januar 2016
    "Willensfreiheit als Voraussetzung für Bildung? Zur Widerlegung einer humanistischen Annahme"
    Birgitta Weinhardt (Pädagogische Hochschule Karlsruhe)
  • 2. Februar 2016
    Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung
    Julian Miotk (Pädagogische Hochschule Heidelberg)

Die Ringvorlesung findet - so lang nicht anders ausgewiesen - dienstags von 16.15 bis 17.45 Uhr in der Aula statt (Keplerstraße 87). Der Eintritt ist frei. Ihr Ansprechpartner ist Julian Miotk.

Workshop: "Das E-Portfolio im Orientierungs- und Einführungspraktikum (OEP Spezial)"

Studierende, die E-Portfolios und die Plattform Mahara im OEP kennen lernen möchten, können am 13. Januar einen Workshop besuchen. Um Anmeldung wird gebeten.

Mit einem E-Portfolio können Lernende ihre individuellen Lern- und Entwicklungsprozesse im gesamten Studienverlauf, in Praktika oder auch in einzelnen Lehrveranstaltungen dokumentieren, reflektieren und präsentieren. Wer ein E-Portfolio führt, kann selbst entscheiden wer, was, wann und wie lange sehen und Feedback geben darf.

Wie man ein E-Portfolio zielführend im Orientierungs- und Einführungspraktikum führen kann, erfahren Studierende in einem praktischen Workshop von Melanie Reiter (Akademische Mitarbeiterin im Bereich E-Portfolio/Experts in Education). Die Veranstaltung findet am 13. Januar 2016 von 10.00 bis 12.00 Uhr in Raum A236 (Neubau) statt; Alternativtermin: 26. Januar von 12.00 bis 14.00 Uhr. Um Anmeldung über Stud.IP wird gebeten (Suchwort: E-Portfolio).

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/eportfolio.

Examensfeier

Die feierliche Zeugnisübergabe findet im Wintersemester 2015/2016 am 15. Januar statt

Die Pädagogische Hochschule Heidelberg verabschiedet auch im Wintersemester 2015/2016 ihre Studierenden mit einer Examensfeier: Diese findet am 15. Januar in der Festhalle im Altbau statt. Einlass ist ab 18.00 Uhr; die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr.

Nach einer Begrüßungsansprache des Rektors, Professor Dr. Hans-Werner Huneke, werden Professor Dr. Gerhard Hofsäß (Freundeskreis) und Hannah Mitsch (Studierendenvertretung) Grußworte sprechen. Es folgt die feierliche Zeugnisübergabe durch Professor Huneke. Die Veranstaltung wird durch das Vokalensemble PRO MUSICA musikalisch begleitet.
Ab 20.15 Uhr lädt die Hochschule die Absolventinnen und Absolventen sowie deren Angehörige zu einem Sektempfang ein, ab 21.00 Uhr spielt die Band yesterday's gone.

Alle Absolventinnen und Absolventen erhalten bis Ende Dezember eine persönliche Einladung. Sollte dies nicht der Fall sein, wenden Sie sich bitte an Frau Janine Jahnke (janine.jahnke@remove-this.vw.ph-heidelberg.de).

Kurs für Studierende: "Eine Hausarbeit planen"

In dem Workshop lernen die Studierenden das eigenständige Planen und Organisieren einer Hausarbeit. Um Anmeldung wird gebeten

Organisatorisch ist die Anfertigung einer wissenschaftlichen Hausarbeit mindestens genauso herausfordernd wie inhaltlich. In diesem Kurs lernen die Teilnehmenden, welche Aufgaben sie zu bewältigen haben, wie viel Zeit diese in Anspruch nehmen und welche Aspekte sie bei der computerbasierten Erstellung beachten sollten. Kurzum: Sie werden Tipps und Tricks rund um das Schreiben wissenschaftlicher Hausarbeiten auf organisatorischer Ebene erhalten.

Der Kurs findet am 21. Januar 2016 von 14.00 bis 17.00 Uhr statt; ihre Kursleiterin ist Eva-Stephanie Schaal. Um Anmeldung über Stud.IP wird gebeten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ph-heidelberg.de/guidance.

NTG-Kolloquium: "Innovationen in der schulischen und außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung aus Sicht einer Förderstiftung"

Dr. Bittner (Deutsche Bundesstiftung Umwelt) spricht am 21. Januar zum Thema

Im Rahmen des diesjährigen Kolloquiums des interdisziplinären Instituts für Naturwissenschaften-Technik-Gesellschaft (NTG) der Pädagogischen Hochschule Heidelberg spricht am 21. Januar 2016 Dr. Alexander Bittner (Deutsche Bundesstiftung Umwelt). Der Vortrag über Innovationen in der schulischen und außerschulischen Bildung für nachhaltige Entwicklung aus Sicht einer Förderstiftung findet um 16.15 Uhr im Raum A127 (Neubau) statt. Weitere Informationen folgen rechtzeitig.

Weitere Informationen über das NTG-Institut finden Sie unter www.ph-heidelberg.de.

Kinderkonzert

Das Konzert wird von Studierenden gemeinsam mit Frau Kostowa-Giesecke gestaltet

Nach den erfolgreichen Aufführungen der letzten Jahre, veranstaltet das Konzertpädagogische Kompetenzzentrum der Pädagogischen Hochschule Heidelberg zum 7. Mal in Folge eine musikalische Theatervorstellung für junge Ohren:
Es war einmal ein kleiner Prinz, der wohnte auf einem Planeten, der kaum größer war als er selbst. Und er brauchte einen Freund... das Geheimnis der wahren Freundschaft erfuhr er aber vom Fuchs... "man sieht nur mit dem Herzen gut".

Durch die musikalischen Interaktionen erarbeitet im Seminar, lernen die jungen Zuschauer in der Welt der Aleatorik ihre Instrumente und deren Ausdrucksmöglichkeiten neu kennen. Auf der Suche nach dem Klang der Freundschaft und durch die Mitwirkung des Publikums entsteht zum Schluss ein einmaliges Musikerlebnis.

Das Konzert ist eine Kooperation zwischen Studierenden der Hochschule und Frau Susanne Dressler mit ihren Schülerinnen und Schülern der Landhausschule. Unter der Gesamtleitung von Frau Kostowa-Giesecke gestaltet das Konzertpädagogische Seminar die Musik, für die Textbearbeitung und Regie ist Frau Christiane Saknus verantwortlich, für das Bühnenbild Frau Cornelia Thauer. Die Organisation obliegt Linda Fehrs, Licht und Technik übernimmt Moritz König.

Die Aufführung findet am Freitag, 22. Januar 2016 um 11.00 Uhr in der Mehrzweckhalle der Hochschule statt (Keplerstraße 87). Der Eintritt kostet 3,- Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/musik.

Professional School: "Elterngespräche in der Schule professionell und erfolgreich führen"

Die Fortbildung richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten mit Interesse an kooperativer Zusammenarbeit mit den Eltern sowie an (angehende) Referendare. Um Anmeldung wird gebeten

In dem Seminar werden die wesentlichen Elemente für das professionelle und erfolgreiche Führen von Elterngesprächen gelernt. Hierzu gehören insbesondere die organisatorische und inhaltliche Vorbereitung von Elterngesprächen sowie ausgewählte Aspekte aus der Gesprächsführung.  Die Teilnehmer lernen ein Elterngespräch wie z.B. ein Entwicklungsgespräch, ein Leistungs-Rückmeldungsgespräch oder ein Konfliktgespräch anhand einer für die eigenen Bedürfnisse anpassbaren Checkliste vorzubereiten, so dass sie erstens viel selbstsicherer in dieses Gespräch hineingehen, zweitens den roten Faden während des Gesprächs in der Hand behalten und drittens das für das Gespräch gesetzte Ziel viel wahrscheinlicher erreichen. Zudem werden im Seminar einzelne wesentliche leicht zu erlernende Gesprächsführungstechniken vorgestellt und zum Teil geübt.

Die Fortbildung findet am 22. Januar und am 11. März statt (jeweils 14.00 bis 17.00 Uhr); durch den Zeitabstand zwischen den beiden Seminarterminen besteht die Möglichkeit, in realen Elterngesprächen Erfahrungen zu sammeln und im Seminar rückzumelden. Sie richtet sich an Lehrkräfte aller Schularten mit Interesse an kooperativer Zusammenarbeit mit den Eltern sowie an (angehende) Referendare, d.h. auch an Studierende, die dieses Jahr ihr Examen abgelegt haben.

Die Leitung hat Dr. Anke Buschmann (FRIZ Frühinterventionszentrum Heidelberg) inne; die Teilnahmegebühr beträgt 85 Euro. Die Anmeldung erfolgt über die Professional School der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

Weitere Informationen finden Sie unter www.ph-heidelberg.de/weiterbildung.

Der Freundeskreis unternimmt...

... am 3. oder 4. Februar 2016 eine Winterwanderung.

Wichtiger Hinweis: Die Winterwanderung sollte ursprünglich am 23. Januar stattfinden. Auf Grund der aktuellen Wetterverhältnisse verschiebt sich das Treffen auf den 3. oder 4. Februar. Um Anmeldung an Frau Schmitt wird gebeten bis zum 1. Februar.

Der Freundeskreis der Pädagogischen Hochschule Heidelberg unternimmt Anfang 2016 erneut seine traditionelle Winterwanderung: Dieses Jahr treffen sich die Mitglieder in Wald-Michelbach, um dann den Gaderner Rundwanderweg zu begehen. Wer an der Wanderung nicht teilnehmen kann, kann später zur Gruppe stoßen und am Mittagessen teilnehmen. Dieses ist für 13.00 Uhr in Siedelsbrunn geplant. Um Anmeldung wird gebeten an Doris Schmitt (schmitt@ph-heidelberg.de; +49 6221 477-300) oder an Herwig Weidmann (herwig.weidmann@tele2.com +49 6201 23078).Wie immer sind Gäste herzlich willkommen.

Der Freundeskreis unterstützt die kulturellen und sozialen Belange der Hochschule und ihrer Studierenden, fördert die wissenschaftlichen Aufgaben der Hochschule und setzt sich für die Intensivierung der Verbindung zwischen Hochschule und Öffentlichkeit ein. Die Freunde veranstalten außerdem Vorträge, Lesungen, Konzerte, Exkursionen und tragen somit zum geselligen Leben der Hochschule bei.

ZKJ: "Das Bilderbuch, der Tod und das Kind"

Dr. Hopp (Bielefeld) nimmt in ihrem Vortrag besonders die Darstellungsvarianten des Sterbens im Kindesalter in den Blick

Das Bilderbuchangebot zum Themenfeld Sterben, Tod und Trauer ist gegenwärtig facettenreich wie nie. Der Vortrag von Dr. Margarete Hopp (Universität Bielefeld) "Das Bilderbuch, der Tod und das Kind" fächert diese Vielfalt vor dem Hintergrund der historischen Entwicklung auf und nimmt besonders die Darstellungsvarianten des Sterbens im Kindesalter in den Blick. Da gerade Bilderbuchanalyse sehr viel mehr ist als eine Erschließung von Inhaltsaspekten, wird ein Ansatz vorgestellt, der motivbezogene Anfragen - zu Todeskonzepten und Trauerprozessen von Kindern - narratologischen Kategorien zuordnet und der Spezifik des erzählenden Zusammenspiels von Wort und Bild gerecht wird. An ausgewählten Beispielen zeigt sich die literar- und bildästhetische Komplexität des Bilderbucherzählens.

Die Veranstaltung findet am 26. Januar 2016 ab 18.00 Uhr in H002 statt. Der Eintritt ist frei.

Organisiert wird die Lesung vom Zentum für Kinder- und Jugendliteratur der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Weitere Informationen unter www.ph-heidelberg.de/zentrum-fuer-kinder-und-jugendliteratur.

Werkstattkonzert

Der 4x4 Frauenchor tritt zusammen mit den Kammermusikgruppen auf

Das Konzert unter Leitung von Heike Kiefner-Jesatko und Florian Stricker findet am 26. Januar um 19.00 Uhr in der Aula der Alten Pädagogischen Hochschule statt (Keplerstraße 87). Weitere Informationen folgen rechtzeitig.

Arbeiten bis zum Einschlafen

Bei der "Langen Nacht der aufgeschobenen Hausarbeit" am 29. Januar können Studierende der PH Heidelberg gemeinsam aufgeschobene Hausarbeitsprojekte abschließen

Rechtzeitig vor der Prüfungswoche wird die Zentralbibliothek in der Keplerstraße in der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2016 für intensive geistige Arbeit offen stehen. Bis in die frühen Morgenstunden können hier lang aufgeschobene Hausarbeitsprojekte begonnen / wieder aufgenommen / endlich abgeschlossen werden - oder einfach nur konzentriert gelernt werden. Und das nicht allein, sondern in Gemeinschaft mit anderen.

Alle Studierenden sind herzlich eingeladen! Die "Lange Nacht" beginnt nach der regulären Öffnungszeit der Zentralbibliothek - um 17 Uhr. Bis 23 Uhr können Interessierte kommen. Arbeiten ist bis in den neuen Tag möglich; jeweils um 2 Uhr schließt die Bibliothek aber dann doch. Am nächsten Morgen um 10.15 Uhr beginnt die reguläre Samstagsöffnung in der ZB.

Die komplette Haustechnik, also OPAC-Rechner, WLAN, Scanner, Kopierer, Rechner und Drucker im PC-Raum, steht zur Verfügung. Alles Weitere müssen sich die Nachtarbeiter mitbringen: das eigene Notebook, erforderliche Literatur, die nicht in der Bibliothek vorhanden ist, Getränke usw. (Für Kaffee ist gesorgt!)

Freiburg Advanced Center of Education offiziell eröffnet

Die Universität und die Pädagogische Hochschule Freiburg haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet

Ein gemeinsames Netzwerk, um die Kompetenzen in der Lehrerbildung zu bündeln: Die Albert-Ludwigs-Universität und die Pädagogische Hochschule (PH) Freiburg haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und damit das Freiburg Advanced Center of Education (FACE) feierlich eröffnet. „Mit FACE entsteht ein starker Ort für die Lehrerbildung. Hier werden angehende  Lehrkräfte bestmöglich auf ihren anspruchsvollen Beruf vorbereitet. Durch die Zusammenarbeit von Universität und Pädagogischer Hochschule werden in Freiburg die Möglichkeiten voll genutzt, die die Landesregierung mit der in diesem Jahr gestarteten Reform der Lehrerbildung eröffnet hat“, sagt Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg (MWK).

Auf der Basis der neuen kooperativen Strukturen haben die Universität und die PH Freiburg knapp sieben Millionen Euro in der „Qualitätsoffensive Lehrerbildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und etwa 1,7 Millionen Euro in der Landesausschreibung „Lehrerbildung“ des MWK eingeworben. Ziel von FACE ist es, den Professionsbezug in der Aus- und Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern sowie die empirische Unterrichts- und Bildungsforschung zu stärken. „Damit erreicht die zuvor schon enge Zusammenarbeit zwischen Universität und PH eine neue Qualität. Wir freuen uns auf einen regen Austausch, von dem wir uns viele neue Impulse für die Lehrerbildung versprechen“, sagt Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger, Prorektorin für Studium und Lehre der Universität. „Außerdem versprechen wir uns eine Stärkung des Lehrerbildungsstandorts Freiburg durch die Ausweitung der Lehr-Lern-Forschung und gezielter fachdidaktischer Nachwuchsförderung“, ergänzt Prof. Dr. Ulrich Druwe, Rektor der PH.

In der Lehre geht es darum, die Fachwissenschaften, Fachdidaktiken, Bildungswissenschaft und den Praxisanteil kohärent miteinander zu verbinden und Ausbildungsinhalte enger aufeinander abzustimmen. Dies gilt vor allem für den „Master of Education“, der zum Wintersemester 2018/19 an den Start gehen wird. Ein weiterer Schwerpunkt der Neuentwicklungen liegt auf den Themen Heterogenität und Inklusion, zu denen unter anderem ein neues Grundlagenmodul für alle Lehramtsstudiengänge entsteht, um das Bewusstsein der angehenden Lehrkräfte für Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Voraussetzungen zu schärfen. Außerdem wollen die Partner die lehramtsbezogenen Orientierungs-, Beratungs- und Informationsangebote ausbauen, indem sie beispielsweise Mentoring-Angebote und gemeinsame virtuelle Lernräume schaffen.

Das Praxiskolleg, in das insbesondere Schulen und die Staatlichen Seminare für Didaktik und Lehrerbildung einbezogen sind, dient dem Austausch von Ideen und Erfahrungen. Es soll dazu führen, dass die Theorie und Praxis in allen Phasen der Aus- und Weiterbildung besser aufeinander abgestimmt werden – vom Studium über das Referendariat bis hin zur Weiterbildung, für die Universität und PH ebenfalls neue Angebote schaffen wollen. Im „Kompetenzverbund empirische Bildungs- und Unterrichtsforschung“ betreuen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Hochschulen Doktorandinnen und Doktoranden, die aus der Perspektive unterschiedlicher Disziplinen zum Thema Lehrerbildung forschen. Sie wollen untersuchen, wie sich Studierende zu guten Lehrkräften entwickeln können. Die Erkenntnisse sollen direkt in die Bildungsangebote der beiden Hochschulen einfließen.

Darüber hinaus versteht sich FACE als „lernende Institution“: Sie will qualitative hochstehende Angebote entwickeln und sichern, die kooperativen Strukturen verankern und die Personalentwicklung fördern. Eine Geschäftsstelle an der Universität wird die Aufgaben innerhalb des Netzwerks koordinieren.

Weitere Informationen:
http://www.face-freiburg.de

Kontakt:
Prof. Dr. Juliane Besters-Dilger
Prorektorin für Studium und Lehre
Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Tel.: 0761/203-6971
E-Mail: prorektorin.lehre@uni-freiburg.de

Prof. Dr. Ulrich Druwe
Rektor
Pädagogische Hochschule Freiburg
Tel.: 0761/682-261
E-Mail: rektor@ph-freiburg.de

Wunsch nach mehr Praxisbezug

Studierendensurvey gibt Auskunft über Schwierigkeiten und Wünsche beim Start ins Studium

Die größten Schwierigkeiten haben Studienanfänger an Universitäten damit, ihre Prüfungen effizient vorzubereiten, mit den Leistungsanforderungen im Fachstudium umzugehen und ihr Studium im Voraus zu planen. Selten gibt es dagegen Probleme bei dem Umgang mit Lehrenden oder der Anbahnung von sozialen Kontakten mit Kommilitonen. Das geht aus einer Sonderauswertung des 12. Studierendensurveys der Arbeitsgruppe Hochschulforschung der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hervor.

Am häufigsten wünschten sich Hochschulneulinge nach dieser Studie einen stärkeren Praxisbezug des Studienganges (64 Prozent) sowie häufigere Lehrveranstaltungen in kleinerem Kreis (63 Prozent). Der Vergleich zu vorherigen Befragungen in den Jahren 2007 und 2010 zeigt aber auch, dass die Dringlichkeit der Verbesserungswünsche nachlässt, offensichtlich weil die Hochschulen ihr Angebot zuletzt stark verbessert haben.

Unterstützungsangebote würden von den Studienanfängern durchweg auch positiv beurteilt. Studierende besuchten dabei eher niedrigschwellige Angebote wie Orientierungswochen oder Tutorien. Brückenkurse, Propädeutika oder Mentoring-Programme würden demgegenüber seltener genutzt, obwohl zugleich Schwierigkeiten im Umgang mit Fachinhalten und Studienplanung bestünden, heißt es in der Sonderauswertung.

Weitere Informationen:
https://www.bmbf.de/presse/wer-klug-ist-laesst-sich-helfen-1856.html

Quelle: DHV-Newsletter 11/2015

63 Studierende pro Professor

Deutliche Verschlechterung des zahlenmäßigen Verhältnisses von Professoren zu Studierenden in den letzten zehn Jahren

Die Betreuungsrelation an deutschen Hochschulen hat sich in den zehn letzten Jahren stark verschlechtert. Darauf weist das Centrum für Hochschulentwicklung in einer neuen Studie hin. Bundesweit hat sich die Relation hochschulübergreifend seit 2005 im Durchschnitt von 54 auf 63 Studierende pro Professor verschlechtert. Dies sei darauf zurückzuführen, dass die Länder in den vergangenen Jahren überwiegend in zusätzliches Personal im akademischen Mittelbau investierten. Während die Betreuungsrelation von Studierenden zu wissenschaftlichen Mitarbeitern konstant geblieben sei, seien teure und langfristig bindende Professuren seltener geschaffen worden.  

Besonders starke Verschlechterungen beim zahlenmäßigen Verhältnis von Professoren zu Studierenden weisen laut CHE Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland auf. So stieg in Nordrhein-Westfalen die Zahl der Studierenden pro Professor von im Schnitt 66:1 im Jahr 2005 auf inzwischen 83:1, in Hessen von 54:1 auf 70:1, in Hamburg von 49:1 auf 64:1 und im Saarland von 47:1 auf 61:1. Über die beste Betreuungsrelation von Studierenden pro Professor verfügen laut CHE derzeit Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit 49:1 bzw. 50:1.

Weitere Informationen:
http://www.che.de/downloads/CHE_AP_186_Und_wo_studieren_die_jetzt_alle_2015.pdf

Quelle: DHV-Newsletter 11/2015

Sind Mädchen wirklich schlechter im Rechnen?

Auf den ersten Blick sieht es aus, als hätten Mädchen tatsächlich weniger mathematisches Talent als Jungen. In der Pisa-Studie 2012 hatten 15-jährige deutsche Jungen in Mathe durchschnittlich 520 Punkte. Gleichaltrige Mädchen schafften nur 507 Punkte. Ein Jahr zuvor hatte die Timss-Studie, die das mathematische und naturwissenschaftliche Können von Grundschülern vergleicht, ähnliche Ergebnisse präsentiert. Demnach bekamen Jungen in der vierten Klasse im Schnitt 532 Punkte, Mädchen aber nur 523 Punkte.

Das heißt jedoch nicht, dass Jungen von Natur aus einen besseren Zugang zu Zahlen haben. Denn es gibt Länder, in denen das Ergebnis ganz anders aussieht. So übertrafen laut Timss in vier Ländern die Mädchen die Jungen, und zwar in Russland, Taiwan, Singapur und in der Türkei. Laut der Pisa-Studie war in zehn Ländern der Unterschied in der mathematischen Kompetenz von Jungen und Mädchen nicht signifikant, darunter Finnland, Schweden, Norwegen und Slowenien.

Woher kommt es also, dass deutsche Schülerinnen schwächere Leistungen in Mathe zeigen? Forscher sind sich weitgehend einig, dass sich Mädchen bei uns weniger zutrauen - und deshalb oft schlechtere Noten haben. Mädchen sagten häufiger von sich, dass sie "einfach nicht gut in Mathe" seien, heißt es in einem Bericht der OECD vom März. "In vielen Gesellschaften herrscht ein Klima, in dem es als normal erscheint, dass Mädchen Mathe nicht so gut können", sagt OECD-Sprecherin Antonie Kerwien. Das könne sich auch auf die Leistungen auswirken.

Mädchen können besser statische Strukturen analysieren

Wie genau gesellschaftliche Rollenklischees die Leistung beeinflussen, ist noch nicht abschließend geklärt. So seien Vorbilder zwar wichtig, heißt es in dem OECD-Bericht. Jedoch seien Mädchen, deren Mütter oder Väter in naturwissenschaftlichen oder mathematischen Berufen arbeiteten, oft schlechter in Mathe als Jungen aus einem ähnlichen Elternhaus. Das könne daran liegen, dass allzu hohe Erwartungen die Mädchen unter Druck setzen würden, schreiben die Forscher.

Ein Aspekt, der Mädchen bei uns in ihrer Begeisterung für Mathe bremst, könnte auch der Unterricht an deutschen Schulen sein. Die Kölner Professorin für Kognitive Mathematik, Inge Schwank, erforscht seit vielen Jahren, wie Kinder an mathematische Aufgaben herangehen. Sie fand heraus, dass viele Mädchen gut statische Strukturen analysieren, sich aber schlechter dynamische Prozesse vorstellen können - was wiederum Jungen oft leicht fällt. Es gibt also offenbar Unterschiede im Gehirn, doch die bedeuten nicht, dass Mädchen automatisch schlechter in Mathe sind. Man müsste sie lediglich anders auf die Aufgaben vorbereiten, damit sie genauso gut abschneiden wie Jungen. "Der Unterricht muss neu gedacht werden, um Mädchen besser fördern zu können", sagt Schwank.

Zumindest demotivieren die gängigen Unterrichtskonzepte und Rollenbilder nicht alle Mädchen gleich fürs Leben: Im vergangenen Wintersemester war an deutschen Hochschulen knapp jeder zweite Studierende im Fachbereich Mathematik eine Frau.

Spiegel online 24.11.2015

An dieser Ausgabe haben außerdem mitgewirkt:

  • Lena Hahner
  • Ariane Hussy
  • Verena Loos (velo)
  • Nadine Merkle
  • Angela Nassal
  • Petra Schaller
  • Prof. Dr. Karin Vogt